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Forum: Offtopic Hartz4: Was ist Mist?


Autor: Nixwisser (Gast)
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Hallo,

die Hartz4-Gesetzgebung ist ja zum absoluten Hassobjekt in Deutschland 
geworden. Viele schreien "Hartz4 muss weg" ohne zu wissen, was Hartz4 
eigentlich genau beinhaltet und was genau "weg muss".

Mich würde mal interessieren, welche Details von Hartz4 negativ sind 
oder negativ wirken, im Vergleich zu dem Zustand der vor Hartz4 gang und 
gebe war.

Hat Hartz4 auch irgendwas positives bewirkt?

Ich befürchte zwar, dass die Diskussion wieder in pure Ideologie 
ausartet, aber vielleicht gibt es bis dahin doch ein paar erklärende 
Antworten.

Autor: Hartz4 (Gast)
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Hartz4 ist gut solange die Wirtschaft brummt
es wurden somit viele Zeitarbeiterstellen geschaffen jetzt wo die 
Wrtschaft
eher schlecht läut ist Hartz4 ebenfalls gut nur das die Hartzer nun 1 
Euro
Jobs antreten dürfen

Autor: Gast (Gast)
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Hartz4 ist prima, solange in der Wirtschaft Löhne deutlich darüber 
gezahlt werden. Hierdurch ist ein Instrument geschaffen wurden, um 
unwillige Menschen in Arbeit zu zwingen.

Leider ist hier gutes gewollt, aber schlechtes erreicht wurden. Da es 
keinen Mindestlohn gibt, bildet H4 hier einen inoffiziellen Mindestlohn. 
Weitaus schlimmer ist die Tatsache, dass gerade im Niedriglohn-Bereich 
ein nicht unerheblicher Teil der Gehälter vom Staat subventioniert wird 
und somit nahezu kostenlose Arbeitskräfte geschaffen wurden und somit 
eine Verzerrung des realen Lohngefüges geschaffen wurde. Sicherlich 
betrifft das eher gering qualifizierte Beschäftigungsfelder da im 
Akademiker-Bereich die Generation Praktikum bereits ausgeprägt 
beschäftigt wird.

Inwiefern diese Verzerrung bewußt von der Politik herbei geführt wurde 
ist heute kaum noch zu sagen.

PS:

Auch vor H4 konnten Leistungen bei Unwilligkeit der Jobaufnahme 
gestrichen werden.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das üble daran ist der Bürokratismus, der systematisch benutzt wird, die 
Betroffenen zu schikanieren, die Willkür der Argen und die Lüge vom 
Fordern und Fördern.

Das Konzept klingt gut, aber es beschränkt sich in der Praxis auf 
Ersteres - wie auch anders, wenn es die Jobangebote, die notwendig 
wären, einfach nicht gibt.

Weitere Informationen z.B. hier: 
http://www.sozialticker.com/schikane-an-schikane-i... 
oder gurgel doch einfach mal damit:

   hartz-IV+schikane
   hartz-IV+willkür

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Hartz4 ist prima, solange in der Wirtschaft Löhne deutlich darüber
>gezahlt werden.

Das ist das größte Problem. Die Lohnnebenkosten! Die Bruttogehläter ist 
ja (meist) gut/sehr gut. Aber das resultierende Netto ist ein Witz!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Hartz4 ist prima, solange in der Wirtschaft Löhne deutlich darüber
> gezahlt werden.

Nur durch die Verdrängung regulärer Arbeitverhältnisse durch Billigjobs 
und den Mißbrauch von 1-Euro-Jobbern sinken die regulären Löhne.

Da es ein absolutes Existenzminimum gibt, unter dem man einfach nicht 
mehr überleben kann, führt sich das System irgend wann selbst ad 
absurdum.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Matthias Lipinsky wrote:
>>Hartz4 ist prima, solange in der Wirtschaft Löhne deutlich darüber
>>gezahlt werden.
>
> Das ist das größte Problem. Die Lohnnebenkosten! Die Bruttogehläter ist
> ja (meist) gut/sehr gut. Aber das resultierende Netto ist ein Witz!

Das sind nochmal einige andere Probleme:

- die kalte Progression, die dem Durchschnittsverdiener immer höhere
  Lohn/Einkommensteuern abpreßt
- die ständig steigenden Kosten der Krankenkasse, die zum nicht
  unerheblichen Teil dadurch entstehen, daß immer mehr Leute in präkeren
  Arbeitsverhältnissen nur wenig zur Deckung der Kosten beitragen
  können, aber trotzdem nicht weniger Kosten verursachen, als Leute,
  denen viel für die Krankenkasse abgezogen wird.

Autor: Gast (Gast)
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@Uhu Uhuhu (uhu)

Schikane hin oder her, H4 soll ja auch nicht zum Ausruhen und Genießen 
sein.

Als jemand der letzes Jahr nur noch knapp über 50% Netto vom Brutto 
bekommen hat und dank Krankenkassenfond ab diesem Jahr nochmal 
70,-/Monat weniger netto hat, fühle ich mich auch permanent vom Staat 
schikaniert.

Zur Kreuzigung?..Bitte hinten anstellen, jeder nur ein Kreuz!

Autor: ups.... (Gast)
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@Gast

> H4 soll ja auch nicht zum Ausruhen und Genießen sein.

Zweck ist der Ersatz der früheren Sozialhilfe die jetzt
nur noch für die Arbeitsunfähigen und/oder Kranken da ist.

Außer in 1 Euro-Jobs findet da keine Arbeitsvermittlung statt.
Eigenbemühen hilft da wenig weil die Türen hier weiterhin
verschlossen sind.
Ansonsten werden die H4-Kunden in der Wirtschaft nur stigmatisiert.

Autor: kein Ing (Gast)
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Systemfehler.

Der Staat drängt die Leute mit H4-Druck in die Arbeit.
Aber, der Staat stellt keine Arbeitsplätze zur Verfügung.
Er verlässt sich darauf, dass es die Unternehmer tun.
Aber, die Unternehmer haben nicht genug freie Arbeitsplätze.
Außer die für 5,30 €/Std. (oder gerne auch weniger).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> @Uhu Uhuhu (uhu)
>
> Schikane hin oder her, H4 soll ja auch nicht zum Ausruhen und Genießen
> sein.

Nein, es soll den Leuten zu neuer Arbeit verhelfen - sagt man. Nur
leider gibts die Jobs nicht. Was bleibt ist die Schikaniererei und die
ist schlicht Grundgesetzwidrig:

Artikel 1 GG:
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu
schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

> Als jemand der letzes Jahr nur noch knapp über 50% Netto vom Brutto
> bekommen hat und dank Krankenkassenfond ab diesem Jahr nochmal
> 70,-/Monat weniger netto hat, fühle ich mich auch permanent vom Staat
> schikaniert.

Tja, da hast du recht, aber das hatte ich ja in meinem Beitrag
Beitrag Beitrag "Re: Hartz4: Was ist Mist?" schon 
angedeutet.

Als der Solidaritätsbeitrag seinerzeit von der Regierung Kohl eingeführt
wurde, machte man das nicht, weil das Geld in der Ex-DDR gebraucht
wurde, sondern weil man eine saftige Milliarden-Rechnung an
Tributzahlungen von den USA preäsentiert bekommen hatte, zur Bezahlung
des ersten Irakkrieges... (Quelle: Deutschlandfunk Informationen am
Abend 12.01.09)

Autor: ups.... (Gast)
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Einziger Vorteil von H4 ist, das hier Transferleistungen geboten
werden für Menschen die überhaupt keine Chance auf einen gut
bezahlten Arbeitsplatz haben von dem man angemessen leben kann
und noch ein wenig zum Sparen übrig bleibt. Aufstocker nennt
man die und vielleicht wird das mal sogar das Unwort des Jahres.
Verbessert haben dürfte sich das Leben für die vielen Kleinst-
unternehmer die in schlechten Monaten nicht genug verdienen
und evtl. das Ende ihrer Existenz bedroht ist und so besser
über die Runden kommen. Denn eine arbeitende Bevölkerung ist
besser als eine arbeitslose Bevölkerung. Denn dann nimmt der
Staat ja noch Steuern ein und ein bescheidener Beitrag zum
Bruttosozialprodukt wird erwirtschaftet. Ein Arbeitsloser trägt
überhaupt nichts dazu bei.  Und viele Leute tun das nur, weil
Sie dem Bewerbungswahnsinn dadurch entkommen sind.
Ich habe vom Arbeitsmarkt langsam auch die Schnauze voll.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Denn eine arbeitende Bevölkerung ist
> besser als eine arbeitslose Bevölkerung. Denn dann nimmt der
> Staat ja noch Steuern ein und ein bescheidener Beitrag zum
> Bruttosozialprodukt wird erwirtschaftet. Ein Arbeitsloser trägt
> überhaupt nichts dazu bei.

Stimm so nicht, im Konsum liegen die Steuern und damit die 
Steuereinnahmen. Bezogen auf das was an Geld zur Verfügung steht trägt 
jeder Geringverdiener (Aufstocker, H4-Empfänger, Niedrig Entlohnter) 
überproportional zum Steueraufkommen bei. Das gesamte Einkommen dieser 
Leute geht in den Konsum und damit in die Steuern. Bei den oberen 
Einkommen dagegen landet das Geld auf der Bank und bekommt Junge. ;)

Autor: Gast (Gast)
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Rechenaufgabe: ein Arbeitsloser bekommt x > 0 Euro Steuergelder als 
Hartz 4. y <= x Euro fließen als Steuern an den Staat zurück. Welches 
Vorzeichen hat die Gesamtbilanz für die den Staat?

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Welches
> Vorzeichen hat die Gesamtbilanz für die den Staat?

Ein gutes Vorzeichen, weil es mit seinem Geld die Wirtschaft besser am 
laufen hält als die vielen Milliarden das machen die im Bankensektor 
gerade versenkt werden (und vorher auf irgend welchen privaten Konten 
gelandet sind).

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Ein besseres Konjunkturprogramm kann man sich kaum wünschen, als den 
Leuten Geld zu geben, die das unmittelbar wieder ausgeben. Bei allen 
anderen landet es auf der Bank und hilft der Konjunktur kein bisschen.

Autor: Lukas (Gast)
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Die Konjunkturpakete die es in den 30iger Jahren waren da wesentlich
effektifer als die jetzigen.
auch hatte man damals schon bessere lösungen die leute zur arbeit zu 
bewegen
als hartz4

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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In vielen sozialen Einrichtungen wurden Leute entlassen und durch
1-Euro Jobber ersetzt.
Es soll sogar Fälle gegeben haben, in denen Leute ihren ehemaligen
Job als 1-Euro Jobber wiederbekommen haben.
Dass beim Personal mit Arbeitsvertrag diese Leute nicht beliebt sind
dürfte einleuchten.
Ich habe kürzlich einen ehemaligen Arbeitskollegen getroffen, der
nun für 2 Euro die Stunde diese 1-Euro Jobber zu ihren Einsatzorten
fährt. Er ist allerdings glücklich darüber, denn so hat er genausoviel
Geld wie ihm bliebe wenn er arbeiten würde, und 50% seines Einkommens 
zur
Finanzierung seiner gescheiterten Ehe samt 2 Kindern aufbringen müsste 
... traurig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Die Billiglöhne sind die Kehrseite von Gewinnerwartungen von 10, 20,
30 %...

Wenn die Kapitaleigner alles auffressen, bleibt für die kleinen Malocher 
eben nichts mehr übrig. So einfach ist das.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> .. und 50% seines Einkommens
> zur
> Finanzierung seiner gescheiterten Ehe samt 2 Kindern aufbringen müsste
> ... traurig.

Als Mann ohne Aussicht auf ein üppiges gesichertes Einkommen für 
mindestens 25 Jahre bist du der Gelackmeierte, falls die Ehe scheitert 
(was heutzutage fast immer der Fall ist) und kommst dein restliches 
Leben auf keinen grünen Zweig mehr. Wenn es dann ganz schlecht läuft 
wird dein ALG II auch noch mit dem Verdienst der Freundin verrechnet. 
Das killt die Beziehung schneller als man glaubt und zwingt zu 
konspirativen Heimlichkeiten, wie zu besten Zeiten im Honecker Staat. 
Ergebnis: lieber gleich beziehungsfrei leben. Familie ade, Kinder ade. 
Früher war das alles noch möglich, heutzutage bist du ein Volltrottel 
dir zwischen 100.000 und 200.000 Euro finanzielle Verbindlichkeiten 
aufzuhalsen für 5 Minuten Spaß. ;)

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Die Billiglöhne sind die Kehrseite von Gewinnerwartungen von 10, 20,
> 30 %...

und der Irrsinn zu glauben, Geld generiert Geld und alle werden aus dem 
Nichts immer reicher. Siehe Finanzplatz London, die Wiege des Investment 
Banking. Wo früher noch waren produziert wurden (also echte Werte) hat 
man lieber auf die Karte Kapitalvermehrung und grenzenlose Rendite 
gesetzt. Die 'City Boys' haben Millionen verdient, in immer kürzeren 
Abständen bis das System kollabierte. Ein solcher City Boy hat in einer 
Doku in der ARD (gesendet vor ein paar Tagen) sein Wirken preisgegeben, 
zuvor hatte er als anonymer Kolumnenschreiber in London bereits für 
Aufsehen gesorgt. Dann stieg er aus und jetzt ist er die Hassfigur 
seiner Zunft.

Autor: Hannes (Gast)
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>heutzutage bist du ein Volltrottel
>dir zwischen 100.000 und 200.000 Euro finanzielle Verbindlichkeiten
>aufzuhalsen für 5 Minuten Spaß.

Genau. 10 Sekunden gestrahlt, 20 Jahre gezahlt.

Da muss man ernsthaft überlegen, ob nicht doch das Bordell manchmal 
billiger wäre.

Autor: Lukas (Gast)
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und wer iost es

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Hartz 4 ist doch der Traum aller Arbeitgeber.
Die Leute werden gezwungen jeden Job zu jeder Kondition
anzunehmen, ansonsten erfolgt die Sperre der Leistung -> obdachlos 
werden und verhungern.
Wie das im Einklang mit dem Grundgesetz stehen kann ist mir noch 
schleierhaft. Stichworte Menschenwürde und Zwangsarbeit.

Dieser aktuelle Artikel dazu spricht auch Bände :

http://www.welt.de/welt_print/article3009521/Justi...

Autor: Lukas (Gast)
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naja Annehmen muss man den Job schon aber wenn ma zb krank wird
dann wars das mit dem Job und man bekommt auf legalem wege wieder Hartz4

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Andreas Jakob (antibyte) wrote:

>Dieser aktuelle Artikel dazu spricht auch Bände :

>http://www.welt.de/welt_print/article3009521/Justi...

so schafft der Staat sich Arbeit. Erst ein unausgegorenes Gesetz zu Wege 
bringen, dann einen massiven Kontrollapparat einrichten und anschließend 
die Klageflut mit neuen Richterstellen versuchen auszuputzen. Ich wette 
die Kosten dafür werden Hartz-IV zugerechnet. Dem Wähler wird dann 
vorgerechnet, man gebe eine Unsumme für Sozialkosten aus. In Wahrheit 
kommt ein Großteil des Geldes gar nicht erst bei den Leistungsempfängern 
an, sondern versickert in der Kontroll-Bürokratie. Bei den 
Arbeitslosenzahlen wird schließlich auch gelogen wie Hannes.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
Datum:

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mal nachdenken wrote:

> und der Irrsinn zu glauben, Geld generiert Geld und alle werden aus dem
> Nichts immer reicher. Siehe Finanzplatz London, die Wiege des Investment

Dazu kann ich nur immer wieder diesen abendfüllenden Film empfehlen :

http://video.google.de/videoplay?docid=89502653769...

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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Muss ich noch mehr sagen?

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
> Muss ich noch mehr sagen?

Nein :)
Wenn die Daten authentisch sind, fällt dass in die Kategorie "Ohne 
Worte".

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Und das Diagramm geht nur bis 2000. Die richtigen Exzesse sind also gar 
nicht drin...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Simon wrote:

> wenn ich Geld brauch, lasse ich zur Bank gehen
>

Dann stell dir noch einen Psychotherapeuten ein, du wirst ihn
brauchen können, und sag deinem Angestellten er soll etwas mehr
mitbringen um den Psychodoktor zu bezahlen ;)

Autor: Gast (Gast)
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Andreas Jakob: der Film proklamiert nichts anderes als eine Neuauflage 
des Kommunismus. Eine auf Wissenschaft und Technik basierende Utopie, in 
der jeder gleich viel (oder genauer gesagt niemand etwas) arbeiten muss. 
Ich würde mal gerne einen Film von denen sehen, in dem begründet wird 
wieso das was vor Jahrzehnten grandios gescheitert ist heute 
funktionieren soll. Und ob das Umsetzen einer (wörtlich) "designten" 
Gesellschaft nicht eine Diktatur und Dissidenten-Gulags erfordert - rein 
als Übergangsmaßnahme, versteht sich...

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
Datum:
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>Nein :)
>Wenn die Daten authentisch sind, fällt dass in die Kategorie "Ohne
>Worte".

Bisher habe ich noch keinen Gegenbeweiß gefunden.

Man muss sich nur die Charts anschauen, ich hoffe das statische 
Bundesamt wird nicht nicht als Quelle angezeifelt.

mfg

Autor: mal nachdenken (Gast)
Datum:
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> Bisher habe ich noch keinen Gegenbeweiß gefunden.

Den wird es auch nicht geben. Die Zahlen sind bekannt und werden in 
Politischen Talks gerne bemüht.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Gast wrote:
> Andreas Jakob: der Film proklamiert nichts anderes als eine Neuauflage
> des Kommunismus. Eine auf Wissenschaft und Technik basierende Utopie, in
> der jeder gleich viel (oder genauer gesagt niemand etwas) arbeiten muss.
> Ich würde mal gerne einen Film von denen sehen, in dem begründet wird
> wieso das was vor Jahrzehnten grandios gescheitert ist heute
> funktionieren soll. Und ob das Umsetzen einer (wörtlich) "designten"
> Gesellschaft nicht eine Diktatur und Dissidenten-Gulags erfordert - rein
> als Übergangsmaßnahme, versteht sich...

Das derzeitige System der unendlichen Geldvermehrung ist zum scheitern
verurteilt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Banker nach dem 
kommenden
Zusammenbruch des Systems einen schuldigen finden werden, und eine neue
Variante des selben Systems neu errichten werden.
Ich bin da kein Experte, aber alles was bisher unter dem Namen 
"Kommunismus"
auf dieser Welt präsentiert wurde, war defacto immer eine Form der 
Diktatur.
Daher kann man auch nur von gescheiterten Diktaturen sprechen.
Der Film zeigt, neben dem absurden Geldsystem, einige fiktionale
Wege in eine glücklichere Zukunft für die Menschheit auf.
Es gibt die Resourcen und Möglichkeiten jedem Menschen auf der Welt
ein lebenswertes Leben zu garantieren. Nur gibt es dann halt keine
Kinder mehr, die die 5 Euro Turnschuhe zusammenkleben ....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jetzt tut gerade noch so, als sei das, worin wir hier leben, keine 
Diktatur.

Die Devise hier im Freien Westen lautet:

           Du hast keine Chance, nutze sie!

Autor: Lukas (Gast)
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@ Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
man muss aber dazuschreiben viel von den geldzuwächsen war heiße luft

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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>@ Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
>man muss aber dazuschreiben viel von den geldzuwächsen war heiße luft

Für die der Steuerzahler nun zur Kasse gebeten wird.

Autor: Zardoz (Gast)
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> man muss aber dazuschreiben viel von den geldzuwächsen war heiße luft

... und natürlich zurechtgebogen (lt. Text in der Grafik).

> Der Film zeigt, neben dem absurden Geldsystem, einige fiktionale
> Wege in eine glücklichere Zukunft für die Menschheit auf.

Ach, ein Film der Mormonen?

Nice week,
Zardoz

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> man muss aber dazuschreiben viel von den geldzuwächsen war heiße luft

das ist jetzt die neuste Verschwörungstheorie: "Die Gewinnzuwächse der 
Unternehmer waren heiße Luft" ???

dann waren die Lohnzuwächse der Arbeitnehmer auch nur kalter Kaffee

nee mein Lieber, die Export abhängigen Unternehmen hatten fette Jahre 
(das wurde von den Herren Konzernlenkern nie bestritten), nur die Löhne 
waren ihnen stets zu hoch (insbesondere die Lohnzusatzkosten); der 
Einzelhandel dümpelt seit Jahren vor sich her mit dem Ergebnis, dass nur 
noch billig an den Konsumenten gebracht werden kann (und extrateuer für 
die upper class)

Lustigerweise sind die Lohnkosten vieler Produkte gar nicht der 
entscheidende Anteil

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Zardoz wrote:

> Ach, ein Film der Mormonen?

Anschauen, dann (ver)urteilen :)

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

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Alles klar her komissar
dann erklär mir mal bitte denn Gewminn von Porsche und die anschließende 
übernahme von VW wenn der Marktwert nicht künstlich nach oben oder nach 
unten gezogen wird

Autor: mal nachdenken (Gast)
Datum:

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Verwechsel bitte nicht einzelne Spekulationsblasen mit den 
Durchschnittszahlen der Unternehmergewinne der letzten Jahre. Die Sache 
mit VW und Porsche war reine Zockerei. Da hat sich ein bekannter 
Unternehmer u. Milliardär sogar für vor den Zug geschmissen ..

(gewissermaßen Auswüchse des ungezügelten Kapitalismus)

Autor: Gast (Gast)
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Andreas Jakob:
> Das derzeitige System der unendlichen Geldvermehrung ist zum scheitern
> verurteilt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Banker nach dem
> kommenden
> Zusammenbruch des Systems einen schuldigen finden werden, und eine neue
> Variante des selben Systems neu errichten werden.

Hat Gott neben Adam und Eva auch "die Banker" erschaffen? Handel und 
Bankwesen sind entstanden wie jede andere Dienstleistung. Ein Bauer hat 
ein Feld, aber kein Saatgut? Kein Problem, der Müller lässt ein paar 
Scheffel rüberwachsen, wenn der Bauer verspricht ihm nach der Ernte das 
geliehene Getreide zurückzugeben, plus ein paar Scheffel für seine 
Mühen. Schon hast du einen Banker.

> Ich bin da kein Experte, aber alles was bisher unter dem Namen
> "Kommunismus"
> auf dieser Welt präsentiert wurde, war defacto immer eine Form der
> Diktatur.

Mal überlegt warum das so ist?

> Daher kann man auch nur von gescheiterten Diktaturen sprechen.
> Der Film zeigt, neben dem absurden Geldsystem, einige fiktionale
> Wege in eine glücklichere Zukunft für die Menschheit auf.

Er zeigt keine Wege, er zeigt das "designte" Endergebnis. Wie 
realistisch es ist dieses Endergebnis zu erreichen, und ob es überhaupt 
stabil sein würde, darüber schweigt er sich aus.

Uhu werde ich jetzt mal nicht kommentieren, außer zynische Kommentaren 
in die Runde zu werfen hat der nichts drauf.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Er zeigt keine Wege, er zeigt das "designte" Endergebnis. Wie
> realistisch es ist dieses Endergebnis zu erreichen, und ob es
> überhaupt stabil sein würde, darüber schweigt er sich aus.

Es wurden doch schon Gesellschaften "designed": Killing fields.

Und es wurden Stadtteile "designed": Ghettos.

Oder ganze Städte: Unbewohnbar.

Aber es wird weiter "designed" ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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Ich frage mich wirklich wie ignorant man, im Angesicht der heutigen 
Finanzkrise, sein kann.

Wo das ganze Geld geblieben ist, das ist doch wohl mehr als 
offensichtlich.
Bestimmt nicht bei den H4-Empängern.

@Zardoz
>... und natürlich zurechtgebogen (lt. Text in der Grafik).

Du kannst das "zurechtbiegen" gerne anzweifeln. Es entspricht aber der 
Realität.
Das ein Fünftel in den Konsum fließt halte ich eher für optimistisch.

Diese Annahmen sind nicht aus der Luft gegriffen, wenn du andere Daten 
hast kannst du sicher Quellen nennen.

>Verwechsel bitte nicht einzelne Spekulationsblasen mit den
>Durchschnittszahlen der Unternehmergewinne der letzten Jahre.

Da hast du ganz recht, hier geht es um ganz andere Kaliber.
http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/1039543


>Hat Gott neben Adam und Eva auch "die Banker" erschaffen? Handel und
>Bankwesen sind entstanden wie jede andere Dienstleistung. Ein Bauer hat
>ein Feld, aber kein Saatgut? Kein Problem, der Müller lässt ein paar
>Scheffel rüberwachsen, wenn der Bauer verspricht ihm nach der Ernte das
>geliehene Getreide zurückzugeben, plus ein paar Scheffel für seine
>Mühen. Schon hast du einen Banker.

Das könnte man fast schon polemisch nennen. Unser heutiges Finanzsystem 
mit seinem "Fiat Money" hat weder mit Bauern noch mit Adam und Eva zu 
tun.
Der Zins hat heutzutage, sogar laut Keynes, nichts mehr mit 
"Konsumverzicht" zu tun.

Wird jetzt aber warscheinlich zu Offtopic.....

mfg

Autor: wisser (Gast)
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> Schon hast du einen Banker.

das ist ein schönkonstruierte genese des bankwesens. so war es aber 
nicht.

die freiheit ein feld zu bebauen wenn man nicht als (leibeigener) bauer 
geborden war ist relativ neu, genauso wie die müller zu sein wer nicht 
als solcher erschaffen ist, oder gar die anmaßung eine mühle oder 
sonstetwas zu besitzen. arbeit für zahlungsmittel mit welchem 
bankgeschäfte erledigt werden können gabe es für den normalsterblich den 
größten teil der geschicht nicht.

das bankwesen ist ein bruder des staatswesen welches direkt auf der 
schaffung des machtmonopols durch einen thyrannen beruht. auf mord und 
ausbeutung.

Autor: Hartz4 ist doch gut (Gast)
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Was hat das jetzt noch mit dem eigentlichen Thema zu tun?
Vorteile von Hartz4:
- mehr Jobs in der Verwaltung, da neue Behörde
- üppiges Auskommen am Existenzminimum
- Eindämmung von radikalen Wählerpotential
- Arbeitslose haben immer was zu tun
- bei Mißachtung der Regeln -> Sanktionen
- Hausarrest inclusive
- kostet mehr als bisher, d.h. der Staat profitiert

Wenn man jetzt noch die Kosten für ein Gefängnis gegenrechnen würde,
dann schneidet Hartz4 finanztechnisch besser ab, insofern eine echt 
nette Lösung - brilliante Vorteile.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Gast wrote:

> Hat Gott neben Adam und Eva auch "die Banker" erschaffen? Handel und
> Bankwesen sind entstanden wie jede andere Dienstleistung. Ein Bauer hat
> ein Feld, aber kein Saatgut? Kein Problem, der Müller lässt ein paar
> Scheffel rüberwachsen, wenn der Bauer verspricht ihm nach der Ernte das
> geliehene Getreide zurückzugeben, plus ein paar Scheffel für seine
> Mühen. Schon hast du einen Banker.

Ups, du hast das System leider nicht ganz verstanden.
Die Allegorie wäre eher so :

Der Bauer hat kein Saatgut, der Müller dafür 10 Kilo. die eigentlich
anderen Bauern gehören.
Der Müller verkauft nun dem Bauern 100 Kilo, da dieser verspricht dies
zurückzuzahlen, inklusive Zins.
Die fehlenden 90 Kilo zaubert der Müller einfach herbei, da ihm das
Gesetzt dies erlaubt.

Nun setze bitte deine Geschichte fort ..


> Uhu werde ich jetzt mal nicht kommentieren, außer zynische Kommentaren
> in die Runde zu werfen hat der nichts drauf.

Das wird ihn wirklich sauer machen ;)

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

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> das bankwesen ist ein bruder des staatswesen welches direkt auf
> der schaffung des machtmonopols durch einen thyrannen beruht.

Geld ist nun mal ein Derivat der Macht, nämlich das jeweils geltende 
Abgabenmittel. Also das, womit die Steuern zu entrichten sind.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

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> Der Bauer hat kein Saatgut, der Müller dafür 10 Kilo. die
> eigentlich anderen Bauern gehören.

Du solltest Dich schon entscheiden, wem sie denn nun gehören.

Nice week,
Zardoz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gast wrote:
> Hat Gott neben Adam und Eva auch "die Banker" erschaffen? Handel und
> Bankwesen sind entstanden wie jede andere Dienstleistung. Ein Bauer hat
> ein Feld, aber kein Saatgut? Kein Problem, der Müller lässt ein paar
> Scheffel rüberwachsen, wenn der Bauer verspricht ihm nach der Ernte das
> geliehene Getreide zurückzugeben, plus ein paar Scheffel für seine
> Mühen. Schon hast du einen Banker.

Du scheinst die Bauern für ziemlich doof zu halten...

> Uhu werde ich jetzt mal nicht kommentieren, außer zynische Kommentaren
> in die Runde zu werfen hat der nichts drauf.

Kennst du eigentlich den Unterschied zwischen Zynismus und Sarkasmus? 
Wohl eher nicht...

> Nice week,
> Zardoz

Oh, der Zombie ist wider da...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Oh, der Zombie ist wider da...

Dawn of the Dead ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Andreas Jakob wrote:
>> Uhu werde ich jetzt mal nicht kommentieren, außer zynische Kommentaren
>> in die Runde zu werfen hat der nichts drauf.
>
> Das wird ihn wirklich sauer machen ;)

Eher nicht. Ich baue darauf, daß er irgendwann klug wird. Und wenn es 
nur duch Schaden ist...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Zardoz wrote:
>> Der Bauer hat kein Saatgut, der Müller dafür 10 Kilo. die
>> eigentlich anderen Bauern gehören.
>
> Du solltest Dich schon entscheiden, wem sie denn nun gehören.
>
> Nice week,
> Zardoz

Rofl :)

Das wird sich erst nach der Gerichtsverhandlung endgültig klären lassen 
:)
Ansonsten sollte es doch einigermaßen verständlich sein, was ich damit
vermitteln wollte.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Ansonsten sollte es doch einigermaßen verständlich sein,
> was ich damit vermitteln wollte.

Unrecht Gut gedeiht nicht gut?

Nice week,
Zardoz

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Uhu Uhuhu wrote:

>> Das wird ihn wirklich sauer machen ;)
>
> Eher nicht. Ich baue darauf, daß er irgendwann klug wird. Und wenn es
> nur duch Schaden ist...

Hätte mich auch gewundert :)
Aber die, durch wen auch immer, eingehämmerte Meinung eines
Menschen zu ändern, ist nur mit guten Argumenten und einem
zur Einsicht gewillten Gegenüber möglich ....

Autor: Zardoz (Gast)
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> Aber die, durch wen auch immer, eingehämmerte Meinung eines
> Menschen zu ändern, ist nur mit guten Argumenten und einem
> zur Einsicht gewillten Gegenüber möglich ....

... oder durch einhämmern.

Nice week,
Zardoz

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Hartz4 ist doch gut wrote:
> Was hat das jetzt noch mit dem eigentlichen Thema zu tun?

Ursachensuche ?

Autor: Axel (Gast)
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>Hat Hartz4 auch irgendwas positives bewirkt?

Jede Menge.
Die Leute müssen für das Geld wieder arbeiten.
Ist doch klasse. Ich gehöre nämlich zu denen, die für ihr Geld arbeiten 
müssen und denen man es wegnimmt, damit andere dann mit Fluppe im Mund 
den ganzen Tag Premiere gucken können.

>Der grösste Nachteil
Es gibt zu viel für Leute, die nichts tun.

Das ist auch der Grund für die niedrigen Löhne in einigen Branchen. Denn 
der Hartz4 Satz ist vom Zuverdienst fast unabhängig. Wer 1 Euro/Stunde 
bekommt, bekommt insgesamt eine bestimmt Summe, wer 5 Euro verdient, 
bekommt fast die gleiche. Es lohnt sich also für die AG die Löhne auf 
3-4 € festzulegen, denn von höheren Löhnen haben die AN eh erst was ab 
7€.

Deswegen ist die Diskussion über die Niedriglöhne auch so verlogen.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
>>Hat Hartz4 auch irgendwas positives bewirkt?
>
> Jede Menge.
> Die Leute müssen für das Geld wieder arbeiten.

Ja toll. Und wenn es keine Jobs gibt?

>>Der grösste Nachteil
> Es gibt zu viel für Leute, die nichts tun.

Und wenn es keine Jobs gibt?

Plattitüdentitan!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Andreas Jakob wrote:
> Uhu Uhuhu wrote:
>
>>> Das wird ihn wirklich sauer machen ;)
>>
>> Eher nicht. Ich baue darauf, daß er irgendwann klug wird. Und wenn es
>> nur duch Schaden ist...
>
> Hätte mich auch gewundert :)

Für die, die es noch nicht wissen: Der Spruch, den ich in 
Beitrag "Re: Hartz4: Was ist Mist?" 
zitiert hatte, stamm von Herbert Achternbusch.

http://www.br-online.de/kultur/herbert-achternbusc...

Autor: Lo (Gast)
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Was mich ja, so schön dass immerwährende Gejammere/Gemeckere sich auch 
liest, mal interessieren würde, währen Ansätze zur Veränderung, zur 
Verbesserung der Situation.
Hier schreiben doch so viele kluge Leute, die so viel wissen. Wissen die 
dann nicht auch, wie es besser gehen könnte?

Autor: Axel (Gast)
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>Ja toll. Und wenn es keine Jobs gibt?

Fortbildung.

Man sollte ja glauben, dass die Bibliotheken voll sind mit Leuten, die 
sich privat fortbilden und die Zeit sinnvoll nutzen.

Aber ist nicht. Wenn man die nicht in die Kurse reinzwingt, sitzen die 
nur vor der Glotze.

>Wissen die dann nicht auch, wie es besser gehen könnte?
Es geht nicht besser. Das Problem ist einfach, dass die Zahl der Jobs 
für ungelernte begrenzt sind. Die lässt sich allerdings durch niedrigere 
Löhne steigern. Man muss aber ein System finden, welches solches 
Verhalten vrnünftig regelt.

Im Moment ist die Siatuation, dass das Einkommen im Bereich von Hartz4 
kaum vom Lohn abhängt. Wer nicht arbeitet bekommt, irgendwas um die 800€ 
(als Referenz), wer arbeitet vielleicht 900€. Dabei spielt es fast keine 
Rolle, wie viel man verdient, weil das entsprechend angerechnet wird. 
Man kann also 400€ verdienen und bekommt 500€ Hartz4 oder 200€ verdienen 
und bekommt dann eben 700€ Hartz4. An der Summe ändert sich nichts.

Deswegen gibt es auch die Eskalation von Niedriglohnjobs. Denn es spielt 
für die Empfänger keine Rolle, ob sie 4€ / Stunde bekommen oder 6€ / 
Stunde. Also werden 4€ bezahlt und die rennen alle zum Arbeitsamt.

Latztlich braucht man da eine andere Regelung, also niedrigere Hartz 4 
Sätze auf der einen Seite und höhere Zuverdienstgrenzen auf der anderen.

Gruss
Axel

Autor: Gast (Gast)
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Andreas Jakob:
> Der Bauer hat kein Saatgut, der Müller dafür 10 Kilo. die eigentlich
> anderen Bauern gehören.
> Der Müller verkauft nun dem Bauern 100 Kilo, da dieser verspricht dies
> zurückzuzahlen, inklusive Zins.
> Die fehlenden 90 Kilo zaubert der Müller einfach herbei, da ihm das
> Gesetzt dies erlaubt.

Fast richtig, er kann sich die 90 "virtuelle" Kilo bei der Zentralbank 
leihen, solange er selber 10 "echte" Kilo dazugeben kann. Das ist 
natürlich fragwürdig. Ein "Getreidestandard" müsste also her: die 
Zentralbank muss für alles virtuelle Getreide das sie verleiht echtes 
Getreide im Lager haben das sie bei Bedarf rausrücken kann. Oder, um 
wieder in die Realität zurückzukommen, ein Goldstandard. Dummerweise ist 
das aber auch kein Allheilmittel. Eine der schlimmsten 
Wirtschaftskrisen, die von 1929, ist trotz Goldstandard passiert.

Ist die Zeit wieder reif für einen Goldstandard? Oder irgend einen 
anderen? Oder gibt es irgend eine andere Alternative? Das sind Themen 
über die es sich nachzudenken lohnt. Mit Platitüden, 
Schwarz-Weiß-Malerei und Phantasien über ein Teletubbieland ohne Geld in 
dem sich jeder lieb hat ist aber niemandem gedient.

Autor: Zardoz (Gast)
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Axel hat es sehr treffend beschrieben - Danke.

Nice week,
Zardoz

Autor: wisser (Gast)
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ein goldstandart ist auch nur etwas wert solange der wert des goldes 
gesichert ist.

das war er mal, weil die herrscher und potentaten schlicht alle geil 
darauf waren, weit mehr darauf als auf irgendwelches "geld"

nur ist dummerweise solange nicht genügend zuverlässig wahnhafte hinter 
dem gold her sind sein wert nicht gesichert.

interessant wären ansätze wie leistunggedecktes geld oder warengedecktes 
geld -> es kann nur soviel geld ausgegeben werden wie leistung oder ware 
vorhanden ist, geld könnte dann auch von dem leistenden oder 
wareneigentümer anstelle eines artifiziellen und gewaltbasierenden 
monopols wie ZBs ausgegeben werden.

Autor: Hartz4 ist doch gut (Gast)
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> Jede Menge.
> Die Leute müssen für das Geld wieder arbeiten.
> Ist doch klasse. Ich gehöre nämlich zu denen, die für ihr Geld arbeiten
> müssen und denen man es wegnimmt, damit andere dann mit Fluppe im Mund
> den ganzen Tag Premiere gucken können.
Du vergißt allerdings all jene Leute, die im System HartzIV arbeiten, 
damit ihr Geld verdienen und die ansonsten auch arbeitslos wären - das 
sind nicht wenige. Du finanzierst auch nicht die Hartz4 Leute mit Deinem 
Lohn, sondern Dein Geld wandert in den großen Topf Steuern - Deine 
Kritik ist also falsch formuliert.
Außerdem ist Hartz4 ein Wirtschaftsfaktor, da Du von Wirtschaft nicht 
allzu viel zu verstehen scheinst (das deute ich mal so aus Deinen 
Kommentaren), erspare ich mir weitere Ausführungen.

>Es gibt zu viel für Leute, die nichts tun.
>Das ist auch der Grund für die niedrigen Löhne in einigen Branchen.
Die Logik mußt Du uns mal erklären!
Den ersten Satz kann ich ja noch nachvollziehen, nur die Schlußfolgerung 
ist nicht ganz schlüssig - Leute, die nichts tun (Du meinst nichts 
produktives) werden wegrationalisiert!
Wenn die Rationalisierung aufgrund von Standortfaktoren nicht geht, dann 
flüchtet das Unternehmen ins Ausland, was wir ja in Deutschland aufgrund 
von Fehlern des Gesetzgebers jeden Tag erleben.

> Denn der Hartz4 Satz ist vom Zuverdienst fast unabhängig.
Wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat, sollte man besser 
keine Aussagen dazu machen - total falsch, max. 150 Euro im Monat kannst 
Du als hartz4er dazu verdienen den Rest kassiert die Arge.

>Wer 1 Euro/Stunde
>bekommt, bekommt insgesamt eine bestimmt Summe,
>wer 5 Euro verdient, bekommt fast die gleiche.
Wenn wir mal 40 Stunden/Woche rechnen, dann sind das bei 1 Euro/Stunde:
160 Euro und bei 5 Euro/Stunde: 800 Euro.
In beiden Fällen bekommst Du als Hartz4-Junkie exakt das Gleiche, 
nämlich 150 Euro/Monat - der Rest geht an die Arge.
D.h., Du sollst im System Hartz4 bleiben, solange Du nicht wesentlich 
mehr verdienst, sozusagen ein Zwangssoli unter den Hartz4ern zugunsten 
der Staatskasse.
Der Herr Hartz hat sich damals schon was dabei gedacht!

>Es lohnt sich also für die AG die Löhne auf
>3-4 € festzulegen, denn von höheren Löhnen haben die AN eh erst was ab
>7€.
Der AG könnte auch die Löhne auf 1Euro festlegen, wegen den 
Gewerkschaften macht man das aber nicht.
Ab 7€ würdest Du wahrscheinlich aus dem System Hartz4 ausscheiden und 
der AG müßte zusätzliche Sozialabgaben leisten - also weniger Gewinn!

>Deswegen ist die Diskussion über die Niedriglöhne auch so verlogen.
Nein, deswegen gibt es das System Hartz4, deswegen gibt es Leiharbeit.

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Aber ist nicht. Wenn man die nicht in die Kurse reinzwingt, sitzen die
>nur vor der Glotze.

Mit der selben Mentalität wird aber auch in die Kurse gegangen. Sicher 
auch aus allgemeiner Faulheit, aber genauso weil jeder weiß dass die 
Arbeitsamt-Fortbildungen nichts bringen. Was nützten einem Ungelernten 
Office-Kenntnisse? Kein Arbeitgeber wird ihn als Bürokraft anstellen, 
Bürokaufleute (die durch ihre Ausbildung wesentlich mehr können) gibt's 
wie Sand am Meer.

Qualifizieren kann man Leute nur, wenn man ihnen eine vollwertige 
Ausbildung bietet, so dass sie den gleichen Stand wie berufsgleiche 
Arbeitnehmer haben. Und gleichzeitig müssen die zu Qualifizierenden 
natürlich auch eine gewisse Motivation für den Job mitbringen, sonst 
wird sie auch niemand einstellen.

Das große Problem in diesem Land ist die Bildung. Mit vielen 
Hartz4-Empfängern, grade wenn sie noch nie gearbeitet haben und auch 
nichts anderes vorgelebt bekommen (Jugendliche, deren Eltern schon 
Hartz4-Empfänger waren), kann man einfach nichts anfangen. Die hätten 
schon viel früher aus ihrem Problemumfeld herausgeholt werden und 
ordentlich ausgebildet werden müssen. Hilfsarbeiterjobs wird es in 
unserer technisierten Gesellschaft immer weniger geben.

Es gibt natürlich Leute, die wirklich GAR NICHTS können und auch nie 
lernen werden. Aber ich denke schon dass viele, die quasi aufgegeben 
werden, durchaus mit Druck und Motivation was werden könnten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
>>Ja toll. Und wenn es keine Jobs gibt?
>
> Fortbildung.

Ach. Dadurch entstehen Jobs? Du glaubst wohl an den Weihnachtsmann.

>>Wissen die dann nicht auch, wie es besser gehen könnte?
> Es geht nicht besser.

Zumindest mit der derzeitigen Wirtschafts-"Ordnung".

> Das Problem ist einfach, dass die Zahl der Jobs
> für ungelernte begrenzt sind.

Und daß unser Schulsystem zwar in seiner eigentlichen Disziplin - dem 
Vermitteln von Bildung - nicht gerade der Renner ist, dafür aber i.S. 
sozialer Auslese Weltspitze ist - damit der Sohn des Hilfsarbeiters mit 
an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch wieder Hilfsarbeiter 
wird -, hat damit aber bestimmmmmt gaaar nichts zu tun...

> Die lässt sich allerdings durch niedrigere
> Löhne steigern.

Beitrag "Re: Hartz4: Was ist Mist?"

> Man muss aber ein System finden, welches solches Verhalten vrnünftig
> regelt.

Das System heißt: Zwangsarbeit. Und bis die endgültig eingeführt ist: 
Hartz-IV

> Im Moment ist die Siatuation, dass das Einkommen im Bereich von Hartz4
> kaum vom Lohn abhängt. Wer nicht arbeitet bekommt, irgendwas um die 800€
> (als Referenz), wer arbeitet vielleicht 900€. Dabei spielt es fast keine
> Rolle, wie viel man verdient, weil das entsprechend angerechnet wird.
> Man kann also 400€ verdienen und bekommt 500€ Hartz4 oder 200€ verdienen
> und bekommt dann eben 700€ Hartz4. An der Summe ändert sich nichts.

Tja. Da muß man es wohl machen, wie die Schildbürger seinerzeit mit dem 
Esel, dem sie das Fressen abgewöhnten.

> Latztlich braucht man da eine andere Regelung, also niedrigere Hartz 4
> Sätze auf der einen Seite und höhere Zuverdienstgrenzen auf der anderen.

Warum nicht gleich einschläfern?

Autor: Nixwisser (Gast)
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>> Denn der Hartz4 Satz ist vom Zuverdienst fast unabhängig.
>Wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat, sollte man besser
>keine Aussagen dazu machen - total falsch, max. 150 Euro im Monat kannst
>Du als hartz4er dazu verdienen den Rest kassiert die Arge.

>>Wer 1 Euro/Stunde
>>bekommt, bekommt insgesamt eine bestimmt Summe,
>>wer 5 Euro verdient, bekommt fast die gleiche.
>Wenn wir mal 40 Stunden/Woche rechnen, dann sind das bei 1 Euro/Stunde:
>160 Euro und bei 5 Euro/Stunde: 800 Euro.
>In beiden Fällen bekommst Du als Hartz4-Junkie exakt das Gleiche,
>nämlich 150 Euro/Monat - der Rest geht an die Arge.
>D.h., Du sollst im System Hartz4 bleiben, solange Du nicht wesentlich
>mehr verdienst, sozusagen ein Zwangssoli unter den Hartz4ern zugunsten
>der Staatskasse.

Nochmal genau lesen. Ihr sagt beide genau dasselbe.

Autor: Katapulski (Gast)
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Zardoz schrieb:
>Axel hat es sehr treffend beschrieben - Danke.

Jawoll! Der gute Zardoz hat ebensowenig Kennung wie Axel, aber: Erst mal
in's gleiche Horn tuten....

Holt Euch Eure Informationen von Betroffenen, nicht von Phrasendreschern
in diversen Tal(g)k-Shows!

Übrigens: Hier wird die Bibliothek sehr gut von ALG2-Empfängern besucht.
Das sagt mir meine Nachbarin, die Karin ist. (Genauer gesagt Bibliothek-
karin) ;)

gez.Katapulski

Autor: Axel (Gast)
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>Nochmal genau lesen. Ihr sagt beide genau dasselbe.

Ist mir auch aufgefallen.

Aber er musste ja erstmal Kontra geben.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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>Und daß unser Schulsystem zwar in seiner eigentlichen Disziplin - dem
>Vermitteln von Bildung - nicht gerade der Renner ist, dafür aber i.S.
>sozialer Auslese Weltspitze ist - damit der Sohn des Hilfsarbeiters mit
>an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch wieder Hilfsarbeiter
>wird -, hat damit aber bestimmmmmt gaaar nichts zu tun...

Natürlich sind jetzt wieder andere schuld.

Aber niemals und gar keinen Umständen darf der Arbeitslose selbst schuld 
an seiner Misere sein.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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>Holt Euch Eure Informationen von Betroffenen, nicht von Phrasendreschern
>in diversen Tal(g)k-Shows!

Das ist das Problem, die ganzen Betroffenen die sich gegenseitig 
Informationen holen, statt mal zu den Nicht-Betroffenen zu gehen und zu 
schauen, wie die es gemacht haben, ihr Geld selbst zu verdienen.

Für mich ist ein grosser Teil des Problems, dass zu viele Leute sich 
damit beschäftigen, wie sie aus  Hartz4 mehr rausholen, statt wie sie 
einen Job bekommen. Und dazu zähle ich nicht nur Bewerbungen zu 
schreiben.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
> Aber niemals und gar keinen Umständen darf der Arbeitslose selbst schuld
> an seiner Misere sein.

Wie das? Habe ich irgendwo behauptet, es gäbe keinen, der sich 
vorsätzlich in die Gosse reitet?

Sicher gibt es vereinzelt solche Vögel, nur im Vergleich zu den 
Millionen von zu Hartz-IV verdammten, die nichts lieber wollen als 
Arbeit und raus aus dem Elend, kannst du ihre Anzahl wirklich 
vernachlässigen, die spielen einfach keine Rolle.

Was dich aber nicht daran hindert, alle Hartz-IV-Empfänger über diesen 
Leisten zu schlagen. Sowas ist einfach nur billigste Demagogie.

Es soll mal Leute gegeben haben, die waren ernsthaft der Meinung, die 
Juden seien das Unglück der Menschheit und die Zigeuner würden die 
Volksseele vergiften.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
>>Holt Euch Eure Informationen von Betroffenen, nicht von Phrasendreschern
>>in diversen Tal(g)k-Shows!
>
> Das ist das Problem, die ganzen Betroffenen die sich gegenseitig
> Informationen holen, statt mal zu den Nicht-Betroffenen zu gehen und zu
> schauen, wie die es gemacht haben, ihr Geld selbst zu verdienen.

Ich liebe Leute, die sich auch noch was darauf einbilden, einfach nur 
Glück gehabt zu haben...

> Für mich ist ein grosser Teil des Problems, dass zu viele Leute sich
> damit beschäftigen, wie sie aus  Hartz4 mehr rausholen, statt wie sie
> einen Job bekommen.

Ah ja? Aber was heißt denn, das Hartz-IV zu reduzieren anderes, als aus 
den Leuten noch mehr rauszuholen?

> Und dazu zähle ich nicht nur Bewerbungen zu schreiben.

Das sind doch eh nur Strafarbeiten, wenn es keine Jobs gibt...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Ich liebe Leute, die sich auch noch was darauf einbilden,
> einfach nur Glück gehabt zu haben...
> Ah ja? Aber was heißt denn, das Hartz-IV zu reduzieren anderes,
> als aus den Leuten noch mehr rauszuholen?
> Das sind doch eh nur Strafarbeiten, wenn es keine Jobs gibt...

Sag es doch gleich in Deiner Sprache: Uhuuu uhhhh uhuuu ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Senf dazu (Gast)
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>Ist mir auch aufgefallen.
>Aber er musste ja erstmal Kontra geben.

>> Denn der Hartz4 Satz ist vom Zuverdienst fast unabhängig.
>>Wer 1 Euro/Stunde
>>bekommt, bekommt insgesamt eine bestimmt Summe,
>>wer 5 Euro verdient, bekommt fast die gleiche.

ich hab Deine Fuzzy-Logik nur mal etwas aufgebessert.

Autor: Gast (Gast)
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@Hartz4 ist doch gut (Gast)

>Wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat, sollte man besser
>keine Aussagen dazu machen - total falsch, max. 150 Euro im Monat kannst
>Du als hartz4er dazu verdienen den Rest kassiert die Arge.

Das ist nur negativ ausgedrückt. Richtig muss es heißen:

150 Euro im Monat kann man als H4-Empfänger dazuverdienen, ohne dass die 
Bezüge gekürzt werden. Alles was darüber hinausgeht wird mit dem 
Anspruch verrechnet, damit die Ein- (Drauf-)Zahler in unserem 
Sozialsystem nicht übermäßig belastet werden.

>Außerdem ist Hartz4 ein Wirtschaftsfaktor, da Du von Wirtschaft nicht
>allzu viel zu verstehen scheinst (das deute ich mal so aus Deinen
>Kommentaren), erspare ich mir weitere Ausführungen.

Hammer. Gut erkannt. Wo sonst könnten Premiere, Jamba, Nokia, RTL, 
Sat1Pro7 und Co. ihre Schrottprodukte an den Kunden bringen?

Autor: Senf dazu (Gast)
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>Für mich ist ein grosser Teil des Problems, dass zu viele Leute sich
>damit beschäftigen, wie sie aus  Hartz4 mehr rausholen, statt wie sie
>einen Job bekommen. Und dazu zähle ich nicht nur Bewerbungen zu
>schreiben.
Das ist doch nur ein vorgeschobenes Argument.
Die Leute sollen doch in Hartz4 bleiben - da hängen schließlich jede 
Menge "unproduktiver" Arbeitsplätze dran!

Autor: Axel (Gast)
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>Die Leute sollen doch in Hartz4 bleiben - da hängen schließlich jede
>Menge "unproduktiver" Arbeitsplätze dran!

Du meinst es gibt eigentlich Arbeit, aber die werden dran gehindert, die 
zu finden.

Na, das ist dann aber jedem selbst überlassen, da rauszukommen.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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>Ich liebe Leute, die sich auch noch was darauf einbilden, einfach nur
>Glück gehabt zu haben...

Naja, Glück alleine hilft niemandem. Man muss Chancen auch nutzen.

Übrigends habe ich mein Studium `92 mit einer eher durchschnittlichen 
Note abgeschlossen. Wer damals einen Job als Ing-Anfänger gefunden hat, 
brauchte schon mehr als Glück. Aber wie Du daraus erkennst, kenne ich 
die Situation der Arbeitslosigkeit durchaus.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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>150 Euro im Monat kann man als H4-Empfänger dazuverdienen, ohne dass die
>Bezüge gekürzt werden. Alles was darüber hinausgeht wird mit dem
>Anspruch verrechnet, damit die Ein- (Drauf-)Zahler in unserem
>Sozialsystem nicht übermäßig belastet werden.

DAS ist in meinen Augen der grösste Mist.

Das muss gestaffelt werden.

Gruss
Axel

Autor: Gast (Gast)
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>Es soll mal Leute gegeben haben, die waren ernsthaft der Meinung, die
>Juden seien das Unglück der Menschheit und die Zigeuner würden die
>Volksseele vergiften.

Kannst Du das Gegenteil beweisen?

Autor: Hartz4 ist doch gut (Gast)
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>Du meinst es gibt eigentlich Arbeit, aber die werden dran gehindert, die
>zu finden.
Das habe ich nicht gesagt!
Es gibt Arbeit (400Euro Jobs), aber Du mußt dann gleich den Soli für die 
Arge blechen.
Die "unproduktiven" Arbeitsplätze sind in der Hartz4 Verwaltung und die 
ganzen Fortbildungsinstitute mit Ihren hohen Preisen - ich denk da nur 
an die Idee von Herrn Niebel (FDP) das A-Amt komplett abzuschaffen; da 
gab es einen Aufschrei von den indirekt Betroffenen!
Das Problem bei Hartz4 ist, daß der ganze Sektor "nur" eine 
Dienstleistung ist!

> Na, das ist dann aber jedem selbst überlassen, da rauszukommen.
Das ist so ähnlich wie im Gefängnis, nicht jeder kommt da mehr raus.
Versuchen sollte man es aber, das ist richtig!

>DAS ist in meinen Augen der grösste Mist.
>Das muss gestaffelt werden.

Dazu würde sie dann noch eine Behörde brauchen ... lieber nicht noch 
verschlimm-bessern.

Autor: Hartz4 ist doch gut (Gast)
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> Aber wie Du daraus erkennst, kenne ich die Situation der Arbeitslosigkeit 
>durchaus.
das bezweifle ich stark, sonst müßtest Du zu anderen Schlußfolgerungen 
kommen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Zardoz wrote:
>> Ich liebe Leute, die sich auch noch was darauf einbilden,
>> einfach nur Glück gehabt zu haben...
>> Ah ja? Aber was heißt denn, das Hartz-IV zu reduzieren anderes,
>> als aus den Leuten noch mehr rauszuholen?
>> Das sind doch eh nur Strafarbeiten, wenn es keine Jobs gibt...
>
> Sag es doch gleich in Deiner Sprache: Uhuuu uhhhh uhuuu ...

Siehst du, für dich sprech ich sogar deutsch - auch wenns nichts hilft 
;-)

Autor: Zardoz (Gast)
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> Siehst du, für dich sprech ich sogar deutsch - auch wenns
> nichts hilft ;-)

Tja, Du sprichst zwar - aber Du sagst nichts.

Nice week,
Zardoz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
>>Ich liebe Leute, die sich auch noch was darauf einbilden, einfach nur
>>Glück gehabt zu haben...
>
> Naja, Glück alleine hilft niemandem. Man muss Chancen auch nutzen.

Jaaa. Du hast keine Chance, nutze sie! um es mit Herbert Achternbusch zu 
sagen.
> Übrigends habe ich mein Studium `92 mit einer eher durchschnittlichen
> Note abgeschlossen.

Immerhin. Und wieviele Kommilitonen hattest du, deren Vater 
Hilfsarbeiter und deren Mutter als Putzhilfe was dazuverdiente?

> Wer damals einen Job als Ing-Anfänger gefunden hat,
> brauchte schon mehr als Glück. Aber wie Du daraus erkennst, kenne ich
> die Situation der Arbeitslosigkeit durchaus.

Na dann ist mir klar, warum du solche Plattitüden drischst... Aber glaub 
bloß nicht, daß die dich vor der nächsten Runde "selbstverschuldeten" 
Faullenzens bewahren.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Andreas Jakob wrote:
> Hartz 4 ist doch der Traum aller Arbeitgeber.
> Die Leute werden gezwungen jeden Job zu jeder Kondition
> anzunehmen, ansonsten erfolgt die Sperre der Leistung -> obdachlos
> werden und verhungern.
> Wie das im Einklang mit dem Grundgesetz stehen kann ist mir noch
> schleierhaft. Stichworte Menschenwürde und Zwangsarbeit.

Seltsamerweise schaffen es aber genau diese faulen Schweine, die das 
System ausnutzen, um sich einen faulen Lenz zu machen ueber viele Jahre 
und Jahrzehnte hinweg, einer solchen Sperre gekonnt zu umgehen und dabei 
noch ganz "ordentlich" (Geld) zu leben. Die, die wirklich darunter 
leiden sind solche, die einen anstaendigen Anspruch auf eine solche 
Hilfe haben. Beispiele gibt es hierfuer zahllose.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael G. wrote:
> Seltsamerweise schaffen es aber genau diese faulen Schweine, die das
> System ausnutzen, um sich einen faulen Lenz zu machen ueber viele Jahre
> und Jahrzehnte hinweg, einer solchen Sperre gekonnt zu umgehen und dabei
> noch ganz "ordentlich" (Geld) zu leben.

Und wir hoch ist der Anteil solcher "Schweine" unter den 
Hartz-IV-Beziehern?

Es sind verschwindend wenige, weil man davon nicht wirklich gut leben 
kann.

> Die, die wirklich darunter
> leiden sind solche, die einen anstaendigen Anspruch auf eine solche
> Hilfe haben. Beispiele gibt es hierfuer zahllose.

Und deswegen sind die "Schweine" ein spottbilliger Vorwand dafür, 
Millionen rechtschaffener Leute wie den letzten Dreck zu behandeln und 
zu schikanieren.

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Und wir hoch ist der Anteil solcher "Schweine" unter den
>Hartz-IV-Beziehern?
>
>Es sind verschwindend wenige, weil man davon nicht wirklich gut leben
>kann.

Man kann schon ganz gut davon leben. Es gibt so einige Tricks, und die 
kennen diese Leute ganz genau. Und das Phänomen, dass Leute den 
Regelsatz für ihre Kinder in Unterhaltungselektronik investieren, habe 
ich auch schon live mitbekommen.

Eine Statistik zu diesem Thema würde mich auch mal interessieren. Denke 
es ist kaum möglich die "Schweine" auszufiltern.

Autor: Gast (Gast)
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>Und deswegen sind die "Schweine" ein spottbilliger Vorwand dafür,
>Millionen rechtschaffener Leute wie den letzten Dreck zu behandeln und
>zu schikanieren.

Nana, jetzt übertreibst Du aber ein bisschen. Zunächst einmal wird 
niemand wie Dreck behandelt. Und letztendlich muß man sich mal an Fakten 
orientieren. Und Fakt ist nuneinmal, dass ein H4-Empfänger weniger 
"wertvoll" für diesen SOZIALSTAAT ist als ein Normalverdiener oder ein 
Reicher.
Den Sozialstaat kostet der H4-Empfänger ersteinmal nur Geld, wohingegen 
die anderen Geld einbringen. Gesamtwirtschaftlich betrachtet, ist der 
H4-Empfänger sicherlich ein guter Konsument, weil er sein gesamtes Geld 
umsetzt.
Allerdings wäre es mir persönlich viel lieber, ich würde meine Geld 
direkt selber in Konsum umsetzen und es nicht dem H4ler geben, damit er 
das für mich macht.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Allerdings wäre es mir persönlich viel lieber, ich würde meine
> Geld direkt selber in Konsum umsetzen und es nicht dem H4ler
> geben, damit er das für mich macht.

Man kann das auch schärfer formulieren: Ich investiere lieber in die 
Bildung meiner Kinder als in den Konsum der Kinder Anderer.

Nice week,
Zardoz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Zardoz wrote:
> Man kann das auch schärfer formulieren: Ich investiere lieber in die
> Bildung meiner Kinder als in den Konsum der Kinder Anderer.

Mit deinem Geld wird kein einziges fremdes Kind gefüttert. Dein 
Steuergeld wird in Afghanistan verballert.

Das macht unser fürsorglicher Staat mit seinen besten Kunden immer so 
;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>>Und deswegen sind die "Schweine" ein spottbilliger Vorwand dafür,
>>Millionen rechtschaffener Leute wie den letzten Dreck zu behandeln und
>>zu schikanieren.
>
> Nana, jetzt übertreibst Du aber ein bisschen. Zunächst einmal wird
> niemand wie Dreck behandelt.

So so. Siehe Beitrag "Re: Hartz4: Was ist Mist?"

> Und letztendlich muß man sich mal an Fakten
> orientieren. Und Fakt ist nuneinmal, dass ein H4-Empfänger weniger
> "wertvoll" für diesen SOZIALSTAAT ist als ein Normalverdiener oder ein
> Reicher.

Na das ist eine eigenartige Interpretation des Art. 1(1) GG.

> Den Sozialstaat kostet der H4-Empfänger ersteinmal nur Geld, wohingegen
> die anderen Geld einbringen. Gesamtwirtschaftlich betrachtet, ist der
> H4-Empfänger sicherlich ein guter Konsument, weil er sein gesamtes Geld
> umsetzt.

Das ist eine eigenartige Rechnung. Wenn einer keine Einkünfte hat und 
seine gesamten Einkünfte -nämlich nichts - verkonsumiert, ist er ein 
"guter Konsument"...

> Allerdings wäre es mir persönlich viel lieber, ich würde meine Geld
> direkt selber in Konsum umsetzen und es nicht dem H4ler geben, damit er
> das für mich macht.

Auch dein Steuergeld wird ausnahmslos in Afghanistan verballert.

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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>Was mich ja, so schön dass immerwährende Gejammere/Gemeckere sich auch
>liest, mal interessieren würde, währen Ansätze zur Veränderung, zur
>Verbesserung der Situation.
>Hier schreiben doch so viele kluge Leute, die so viel wissen. Wissen die
>dann nicht auch, wie es besser gehen könnte?

Wer jammert denn? Es wird ja wohl noch erlaubt sein über Mißstände zu 
diskutieren.
Du willst also konkrete Vorschläge, bitteschön.

Zu den Sozialsystemen:
http://www.thueringen.de/de/buergergeld/
Stichwort Bürgegeld, der Vorschlag kommt sogar von unserer "Pistensau"
Dieter Althaus (CDU), bevor mich hier jemand in die "Linke" Ecke stellen 
will.

Zum Finanzsystem:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freigeld

Alles Andere, auch ein Goldstandard, ist zum scheitern verurteilt, wie 
auch schon mehrfach in der jüngeren Geschichte passiert.

mfg

Autor: Gast (Gast)
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>> Und letztendlich muß man sich mal an Fakten
>> orientieren. Und Fakt ist nuneinmal, dass ein H4-Empfänger weniger
>> "wertvoll" für diesen SOZIALSTAAT ist als ein Normalverdiener oder ein
>> Reicher.
>
>Na das ist eine eigenartige Interpretation des Art. 1(1) GG.

Das ist keine Interpretation. Ich schrieb auch SOZIALSTAAT, also das 
aufgeblähte etwas auf das wir alle so stolz seien sollen. Und da ist 
nunmal jemand der Geld einbringt "wertvoller" im Sinne des Systems.

>Das ist eine eigenartige Rechnung. Wenn einer keine Einkünfte hat und
>seine gesamten Einkünfte -nämlich nichts - verkonsumiert, ist er ein
>"guter Konsument"...

Die Einkünfte sind 350,- Taschengeld, 350,- Euro Miete. Das Geld (was 
übrigens Geld von Anderen ist) wird vollständig umgesetzt und nicht dem 
Kreislauf entzogen.
Ich könnte das Geld was mir jeden Monat für den Sozialstaat abgezwackt 
wird auch selber umsetzen. In eine größere Wohnung, mehr 
Restaurantbesuche usw. usw.. Das würde mir persönlich besser gefallen.

>Auch dein Steuergeld wird ausnahmslos in Afghanistan verballert.

Es ist nicht so schlau oder gradezu dämlich der Wahrheit auszuweichen, 
indem man mit dem Finger auf andere (oder anderes) zeigt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>>> Und letztendlich muß man sich mal an Fakten
>>> orientieren. Und Fakt ist nuneinmal, dass ein H4-Empfänger weniger
>>> "wertvoll" für diesen SOZIALSTAAT ist als ein Normalverdiener oder ein
>>> Reicher.
>>
>>Na das ist eine eigenartige Interpretation des Art. 1(1) GG.
>
> Das ist keine Interpretation. Ich schrieb auch SOZIALSTAAT, also das
> aufgeblähte etwas auf das wir alle so stolz seien sollen.

Ach und im Sozialstaat gilt das GG nicht ? War mir neu.

> Und da ist nunmal jemand der Geld einbringt "wertvoller" im Sinne
> des Systems.

Und der Bürger ist als Melkkuh für den Staat da - wie konnte ich das nur 
übersehen. Mea culpa, mea culpa...

Wann wird denn endlich die Leibeigenschaft wieder eingeführt - dann 
braucht sich keiner mehr mit solchem Sche*ß, wie dem Grundgesetz, 
Menschenrechten und zahlungsunwilligen Mietern rumärgern.

Wenn dem Besitzer des Fleischkloßes dessen Fresse nicht mehr gefällt, 
hackt er ihm einfach die Birne ab und alles ist in Butter...

Autor: Hartz4 ist doch gut (Gast)
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>Ich könnte das Geld was mir jeden Monat für den Sozialstaat abgezwackt
>wird auch selber umsetzen. In eine größere Wohnung, mehr
>Restaurantbesuche usw. usw.. Das würde mir persönlich besser gefallen.
dann ziehe die Konsequenzen und gehe in einen Staat, der kein 
Sozialsystem hat, lebe dort.

>Es ist nicht so schlau oder gradezu dämlich der Wahrheit auszuweichen,
>indem man mit dem Finger auf andere (oder anderes) zeigt.
Wieso ist das ausweichen?
Der Einsatz in Afghanistan wird genauso aus den Steuereinnahmen 
finanziert wie Hartz4 und etliche andere Sachen.
Der Geld-Anteil von Hartz4 ist mit Sicherheit geringer als der 
Afghanistan-Einsatz, weil das Geld ja im eigenen Land verbleibt und 
somit auch indirekten Nutznießern (Beamte,Vermietern,Handel,Mittelstand) 
zugute kommt, ein geschlossener Kreislauf also - bei Auslandsaktionen a 
la Afghanistan geht Geld verloren.

Autor: Gast (Gast)
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Wo geht Geld verloren? Die paar Euro die die Deutschen dort vor Ort für 
Falafel & Co. ausgeben fallen wohl kaum ins Gewicht. Der Rest fließt 
genauso in die deutsche Wirtschaft zurück.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Axel wrote:

> Natürlich sind jetzt wieder andere schuld.

> Aber niemals und gar keinen Umständen darf der Arbeitslose selbst schuld
> an seiner Misere sein.

Das entbindet den Staat nicht von seiner Hilfe für die schwierige 
Situation, schließlich wird auch den vielen deutschen Spasstouristen die 
regelmäßig mit ihren Skiunfällen das Solidarsystem belasten geholfen. Da 
müsstest du ja dann auch dagegen sein.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Denn der Hartz4 Satz ist vom Zuverdienst fast unabhängig.

Dass ist der dümmste Satz hier im ganzen Thread der nur von einem 
ausgemachten Vollidioten stammen kann. Das ganze ALG-II ist ein einziges 
Anrechnungssystem bei dem Hinzuverdienen bestraft wird. Und es ist noch 
schlimmer, sogar die Riester Rente wird im Bedarfsfall den Leuten wieder 
weggenommen.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Axel der wrote:

> Man sollte ja glauben, dass die Bibliotheken voll sind mit Leuten, die
> sich privat fortbilden und die Zeit sinnvoll nutzen.

Dafür muss man erst mal Zeit haben. Solche Hirnakrobaten wie du lasten 
ALG-II Empfängern doch alles mögliche auf. Sie sollen viel Zeit fürs 
Kochen aufwenden, sollen sich prostituieren für 1 Euro 40 Stunden die 
Woche, sollen ständig verfügbar sein, sollen weite Wege zu Fuß oder per 
Fahrrad auf sich nehmen um Kosten zu sparen. Bildung braucht Zeit und 
das nicht zu Knapp. Diese Leute haben nicht das flinke Lernverhalten 
eines geübten Uni-Studenten. Die brauchen viel länger beim Lernen, 
müssen Dingen 3x durchlesen bevor der Groschen fällt. Das ganze 
H4-System ist darauf angelegt die Betroffenen dumm zu halten.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Axel wrote:

> Das ist das Problem, die ganzen Betroffenen die sich gegenseitig
> Informationen holen, statt mal zu den Nicht-Betroffenen zu gehen und zu
> schauen, wie die es gemacht haben, ihr Geld selbst zu verdiene

Leute wie du Axel tragen dazu bei Hartz-IV Leute zu stigmatisieren, so 
dass ein Klima der Missgunst und Neid geschaffen wird zwischen den 
unteren Einkommen und den Hilfeempfängern. Deine Idee ist also schlicht 
eine Farce. Da passt aber zu deinem Charakter der DU im anderen Thread 
den israelischen Angriffskrieg verteidigst und die Bevölkerung noch dazu 
verhöhnst.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Du meinst es gibt eigentlich Arbeit, aber die werden dran gehindert, die
> zu finden.

Arbeit gibt es immerm du kannst auch jemanden für 20 Cent die Stunde 
dein Klo sauber machen lassen, dann hast du Beschäftigung. Die Leute 
brauchen Arbeit von der sie leben können müssen und das kann man von ein 
paar Euro Stundenlohn nun mal nicht. Du kannst ja gerne mal erklären wo 
man eine preiswerte Wohnung her bekommt die sich mit einem 1 Euro Job 
bezahlen lässt. Und dann erklärst du gleich doch dazu, wie es sich mit 
bei einem Verdienst mit der späteren Rente verhält. Schmierenschreiber 
wie DU drücken sich nämlich immer davor die Probleme mal richtig beim 
Namen zu nennen.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Axel wrote:

> Übrigends habe ich mein Studium `92 mit einer eher durchschnittlichen
> Note abgeschlossen. Wer damals einen Job als Ing-Anfänger gefunden hat,
> brauchte schon mehr als Glück. Aber wie Du daraus erkennst, kenne ich
> die Situation der Arbeitslosigkeit durchaus.

Gar nichts kennst du! Mit so einem Bildungsabschluss spielst du trotz 
aller konjunkturellen Krisen in einer ganz anderen Liga. Die wenigsten 
ALG-II Empfänger besitzen einen Hochschulabschluss. Aber auch dieser 
schützt nicht vor dem Absturz.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Michael G. (linuxgeek) wrote:

> Seltsamerweise schaffen es aber genau diese faulen Schweine, die das
> System ausnutzen, um sich einen faulen Lenz zu machen ..

Faule gibt es immer und überall. Was meinst du wie viele Beamte es gibt 
die genau dieses Klischee erfüllen? Was meinst du wie viele faule 
Abgeordnete es gibt die dieses Klischee erfüllen? Sie alle werden vom 
Staat, vom Steuerzahler finanziert. Warum also mi dem Finger auf eine 
bestimmte Gruppe zeigen die es noch dazu im Vergleich zu vielen anderen 
viel schwerer hat? Wer hat denn unser Finanzsystem zerrüttet? Rede doch 
mal über diejenigen, die Milliarden Kosten aus niederen Beweggründen 
verursacht haben, nämlich ihrer eigenen nimmersatten Geldgeilheit 
anstatt die armen Schweine dieser Republik pauschal als faul zu 
bezichtigen.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Es gibt so einige Tricks, und die
> kennen diese Leute ganz genau.

Tricks verwenden alle Gruppen dieser Gesellschaft um sich einen Vorteil 
zu verschaffen, das fängt schon bei der Steuererklärung an, bei den 
eingetragenen Kilometern, bei den verschwiegenen Nebeneinkommen, beim 
Abgeordneten der sich als Zuhörer in die Listen einträgt und dann erst 
mal privates erledigt usw.

Autor: Zardoz (Gast)
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Mal nachdenken?

Wäre sicher besser als hier endlos rumzuschwurbeln ...

Nice week,
Zardoz

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Ich könnte das Geld was mir jeden Monat für den Sozialstaat abgezwackt
> wird auch selber umsetzen. In eine größere Wohnung, mehr
> Restaurantbesuche usw. usw.. Das würde mir persönlich besser gefallen.

Du zahlst auch die Abwrackprämie von 2500 Euro für andere, die sich 
jetzt ein neues Auto kaufen dürfen und du zahlst die satten 
Diätenerhöhungen für den Bundestag. Du zahlst auch sämtlichen 
Gebäudeunterhalt deiner Staatsdiener; die Fahrbereitschaft samt 
Fuhrpark; deren Auslandsreisen; die Kosten für den Aufenthalt der 
Soldaten im Kemp in Afghanistan indirekt sogar mit den Drogenanbau der 
Warloards; die 18 Milliarden Euro für die Commerzbank, damit diese die 
Dresdner Bank kaufen konnte; den gesamtem Kontrollapparat des Deutschen 
Staates; Strassen und Brücken die DU niemals benutzen wirst; Wahlwerbung 
die überall hängt die dich niemals interessiert; und vieles, vieles, 
vieles andere ..

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Zardoz wrote:

> Wäre sicher besser als hier endlos rumzuschwurbeln ...

Das machst du und Axel doch ständig. Ihr zerreißt euch das Maul über die 
H4 Empfänger. Ich habe nur mal eure Argumentation etwas weiterentwickelt 
..

Ihr denkt nämlich immer nur sehr einseitig

Autor: mal nachdenken (Gast)
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Randolf Rodenstock hat im bayrischen Fernsehen zu den Hilfspaketen für 
die deutsche Industrie (Abwrackprämie etc.) gerade folgenden Satz 
beigesteuert:

"Es gingen über 150 Milliarden auch aus EU-Mitteln als Subventionen an 
die Firmen"

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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mal nachdenken wrote:
> "Es gingen über 150 Milliarden auch aus EU-Mitteln als Subventionen an
> die Firmen"

Hartz-IV für Banker...

Autor: Gast (Gast)
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@Hartz4 ist doch gut
@mal nachdenken (Gast)

Ihr sollt beim Thema bleiben und nicht plötzlich Afganistan, Diäten und 
andere Steuerverschwendung anführen. Hier geht es nunmal um H4 nichts 
anderes.

Nur weil diese Dinge alle zum Himmel stinken bedeutet das doch NICHT, 
dass man den Missstand bei H4, der sich zuungunsten des Steuerzahlers 
verhält, nicht benennen darf. Immer nur mit dem Finger auf andere 
zeigen. Wie im Kindergarten.

"Wieso werde ich jetzt dafür bestraft, dass ich die Jenny ihr Pausenbrot 
weggenommen habe? Der Andi hat aber der Sabine die Cola gemoppst. Der 
muß erst bestraft werden." KINDER!

Autor: mal nachdenken (Gast)
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> Ihr sollt beim Thema bleiben

DAS gehört mit zum Thema, weil es um Kosten geht die der Steuerzahler zu 
zahlen hat. Da kann man sich nicht etwas rauspicken und daran das ganze 
Elend ausmachen. Der Fehler in der Diskussion beginnt schon beim Spalten 
der Menschen in reine Transferempfänger und Arbeitende. Die meisten 
Transferempfänger arbeiten nämlich und bekommen zusätzlich Hartz-IV. 
Damit erübrigt sich die Diskussion um die angeblich faule Mehrheit. In 
Wahrheit versuchen hier einige doch nur eines, eine Stigmatisierung. 
Früher waren es die Zigeuner, noch früher ..

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> @Hartz4 ist doch gut
> @mal nachdenken (Gast)
>
> Ihr sollt beim Thema bleiben und nicht plötzlich Afganistan, Diäten und
> andere Steuerverschwendung anführen. Hier geht es nunmal um H4 nichts
> anderes.

Jetzt machst du es dir aber ein wenig einfach - den Banken werden 150 
Mrd nachgeworfen und den Hartz-IV-ern gönnt man nicht die Margarine auf 
der Stulle.

Politik hat sehr wohl was mit Gerechtigkeit zu tun und dazu muß man eben 
auch das Umfeld unter die Lupe nehmen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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mal nachdenken wrote:
> Michael G. (linuxgeek) wrote:
>
>> Seltsamerweise schaffen es aber genau diese faulen Schweine, die das
>> System ausnutzen, um sich einen faulen Lenz zu machen ..
>
> Faule gibt es immer und überall. Was meinst du wie viele Beamte es gibt
> die genau dieses Klischee erfüllen? Was meinst du wie viele faule
> Abgeordnete es gibt die dieses Klischee erfüllen? Sie alle werden vom
> Staat, vom Steuerzahler finanziert. Warum also mi dem Finger auf eine
> bestimmte Gruppe zeigen die es noch dazu im Vergleich zu vielen anderen
> viel schwerer hat? Wer hat denn unser Finanzsystem zerrüttet? Rede doch
> mal über diejenigen, die Milliarden Kosten aus niederen Beweggründen
> verursacht haben, nämlich ihrer eigenen nimmersatten Geldgeilheit
> anstatt die armen Schweine dieser Republik pauschal als faul zu
> bezichtigen.

Ich habe garnichts pauschalisiert. Und wenn Du meinen ganzen Beirag 
gelesen haettest, wuesstest Du das auch.

Autor: mal nachdenken (Gast)
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@ Michael G. (linuxgeek) wrote:

Solche Beiträge sorgen aber dafür, dass sich Vorurteile verbreiten und 
ihr Eigenleben erhalten. Und sie vergiften das Klima in der 
Gesellschaft, wenn man Vokabeln wie "faulen Schweine" im Zusammenhang 
mit Hartz-IV gebraucht. Wenn es in D-Land Jobs in Hülle und Fülle gäbe 
und die MEHRHEIT der Hilfeempfänger sich verweigern würde, dann kann man 
diesen Vorwurf mal diskutieren, aber in D-Land ist die Situation eine 
andere und das weißt du (hoffentlich) auch. Überhaupt ist es schon 
völlig daneben H4 Leute als homogene Gruppe zu betrachten. Zu dieser 
Gruppe gehören Drogenabhängige, Migranten, sehr viele stinknormale 
Arbeitnehmer, Akademiker, gescheiterte Selbstständige, gescheiterte hoch 
verschuldete Unternehmer usw. Die einen haben NIE was gelernt (sind 
deswegen für den Arbeitsmarkt auch nur schwer zu vermitteln) die anderen 
sind sogar überqualifiziert und sind deswegen womöglich auch im 
Arbeitsmarkt schwer unterzubringen. Nach dem Motto, "Was SIE wollen bei 
UNS die Regale einräumen? Sie sind doch diplomiert, da kann ich SIE 
unmöglich für diese Tätigkeit einsetzen. Tut mir leid!".

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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Selten soviel "Neusprech" gehört wie in diesen Disk. Faden....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Verschreib diesen Vögeln doch mal was gegen den Nebel im Hirn...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Verschreib diesen Vögeln doch mal was gegen den Nebel im Hirn...

Wer nicht der wahren Meinung ist, der muß wohl krank sein und geheilt 
werden.

Eine von gewissen Ideologen immer wieder gern genutzte Methode.

Nice week,
Zardoz

Autor: Hartz4 ist doch gut (Gast)
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>Nur weil diese Dinge alle zum Himmel stinken bedeutet das doch NICHT,
>dass man den Missstand bei H4, der sich zuungunsten des Steuerzahlers
>verhält, nicht benennen darf.
Dann machen wir die Erklärung nochmal aufs Neue, damit auch Du es 
verstehst:
Hartz4 ist kostenneutral, weil das Geld im Inland bleibt und die Hartz4 
Dienstleistungsindustrie (Sachbearbeiter, Vermieter, Handel) auch davon 
leben kann. Es sind eine ganze Menge Arbeitsplätze im Inland mit Hartz4 
verbunden - diese würden wegfallen, wenn man das System abschafft!
Anders sieht das bei Auslandseinsätzen und ewige Staatsbeihilfen (z.B. 
nach Israel), Entwicklungshilfe, usw. aus.
Dort wird Geld aus dem Wirtschaftskreislauf Deutschland entfernt!
Damit schneidet Hartz4 in der Kosten-/Nutzen-Bilanz sehr gut ab, da es 
noch billiger als ein Gefängnisaufenthalt ist.
Das Dienstleistung nicht so ganz optimal funktioniert ist sicherlich ein 
kritikwürdiger Punkt - im Vergleich zur Geldverschwendung in anderen 
Bereichen aber ein Witz!

Autor: Aeroengine (Gast)
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Ja Harz4 ist schon fürn Arsch wenn man nichts lernen wollte oder 
arbeiten will.
Schade schade.....

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Aeroengine wrote:
> Ja Harz4 ist schon fürn Arsch wenn man nichts lernen wollte oder
> arbeiten will.
> Schade schade.....

Wie wärs, wenn du mal was lerntest - dann müßtest du nich aus 
Verlegenheit solchen Müll absondern.

Autor: na sowas (Gast)
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Hartz4 ist schlecht, denn es vergrößert die Schere zwischen Arm und 
Reich. Das Geld wird von unten nach oben verteilt. Die ärmeren Menschen 
werden durch die reichen Menschen unterdrückt und ausgebeutet. Wir 
brauchen in Deutschland wieder eine starke sozialistische Partei, die 
mit diesen Ungleichheiten aufräumt. Das ist zum Wohl aller Menschen. Ich 
weiß, wo ich bei den nächsten Wahlen mein Kreuz mache.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Die ärmeren Menschen werden durch die reichen Menschen unterdrückt und
> ausgebeutet. Wir brauchen in Deutschland wieder eine starke sozialistische
> Partei, die mit diesen Ungleichheiten aufräumt.

Hat die SED sich schon wieder umbenannt? Heißt sie jetzt "Armut für 
alle"-Partei?

> Das ist zum Wohl aller Menschen.

Aber mindestens.

> Ich weiß, wo ich bei den nächsten Wahlen mein Kreuz mache.

Sollte das in Hessen sein musst Du Dich beeilen: Dort befindet sich die 
"starke sozialistische Partei" offensichtlich in Auflösung.

Nice week,
Zardoz

Autor: Gast (Gast)
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>Die ärmeren Menschen werden durch die reichen Menschen unterdrückt und 
>ausgebeutet. Wir brauchen in Deutschland wieder eine starke sozialistische 
>Partei, die mit diesen Ungleichheiten aufräumt. Das ist zum Wohl aller >Menschen.

Sozialismus und soziale Gerechtigkeit sind total für'n Arsch, weil sich 
dadurch persönliche Leistung immer weniger lohnt. Es wird viel zu viel 
Geld im System verschludert. Es muß wieder mehr Eigenverantwortung 
übernommen werden. Die soziale Hängematte gehört abgeschaft.


>Ich weiß, wo ich bei den nächsten Wahlen mein Kreuz mache.

Ich auch. Rein aus Protest zum etablierten Müll soweit rechts wie irgend 
möglich. Linke und Sozialismus sind der tot eines jeden Staates. Oder 
warum verabschieden sich die Sozialistischen Länder mehr oder weniger 
schnell von ihrem System?

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Sozialismus und soziale Gerechtigkeit sind total für'n Arsch, weil sich
>dadurch persönliche Leistung immer weniger lohnt. Es wird viel zu viel
>Geld im System verschludert. Es muß wieder mehr Eigenverantwortung
>übernommen werden. Die soziale Hängematte gehört abgeschaft.

Die persönliche Motivation, etwas zu leisten, sinkt im Sozialismus, das 
ist wahr. Es gibt quasi keine Chance "nach oben" zu kommen, es sei denn 
man wird selbst Großer Vorsitzender. Dass die Menschen auch im 
Sozialismus nach mehr streben, sieht man ja an genau diesen 
Verwerfungen, wo Politbüro-Mitglieder in Saus und Braus lebten und alle 
westlichen Annehmlichkeiten bekamen.

Andererseits: So wie es im Kapitalismus zur Zeit läuft, kann es auch 
nicht weitergehen. Dass die Reichen immer reicher und dei Armen immer 
ärmer werden, ist ja nunmal nicht von der Hand zu weisen. In Zukunft 
wird der große Vorteil des Kapitalismus, nämlich dass der Mensch durch 
Eigenantrieb und Leistung sich nach oben arbeiten kann, immer 
schwieriger zu erreichen sein. Da "die da oben" ihr Geld horten und 
einen "Durchfluss" von unten nach oben nicht mehr zulassen.

Wenn große Teile der Bevölkerung verarmen, wird auch die 
Gewaltbereitschaft steigen, irgendwann haben wir dann soziale Unruhen. 
Dann zählt nur noch das Recht des Stärkeren und dann bringt dir deine 
Leistungsfähigkeit auch nichts mehr, wenn der Hartz4-Empfänger von 
nebenan ein zwei-Meter-Mann ist.

Wir bräuchten mal wieder eine wirklich soziale Marktwirtschaft, keine 
Geschenke, aber die Chance für jeden nach oben zu kommen, und 
Spekulationsformen, die das ganze Wirtschaftssystem aufgrund von Gier 
ins Wanken bringen können, gehören verboten. Da wir aber in einer 
globalisierten Welt leben, müßten solche Regelungen weltweit gelten, 
sonst machen sie keinen Sinn. Wir können uns nicht auf unsere kleine 
Bundesrepublik zurückziehen.

Da eine weltweite Regulierung aber nicht möglich sein wird, muss der 
Karren wohl erst vor die Wand fahren, mit allen negativen Folgen.

>Oder
>warum verabschieden sich die Sozialistischen Länder mehr oder weniger
>schnell von ihrem System?

Vielleicht weil die Oberen (Wirtschaft, Politik) dadurch die Chance 
sehen, noch reicher zu werden? Guck dir Rußland, dort tobt sich ein 
Raubtierkapitalismus aus der zu einigen Superreichen geführt hat, aber 
in der normalen Bevölkerung zu mehr Armut als zu Sowjetzeiten.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Dass die Reichen immer reicher und dei Armen immer ärmer werden,
> ist ja nunmal nicht von der Hand zu weisen.

Mit steigendem Wohlstand steigt die Armutsgrenze und damit auch der 
Lebensstandard der sogenannten Armen.

> Guck dir Rußland, dort tobt sich ein Raubtierkapitalismus aus der
> zu einigen Superreichen geführt hat, aber in der normalen Bevölkerung
> zu mehr Armut als zu Sowjetzeiten.

So einen Unsinn traut sich ja nicht einmal die SED/PDS/Linke zu 
verbreiten.

Nice week,
Zardoz

Autor: Axel (Gast)
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Was ich witzig finde in dieser Diskussion, ist ja, dass alle meine 
Äusserungen sonstwie verdreht werden, nur damit sie in die Schublade 
passen, in die mich hier so mancher gesteckt hat.

Naja, ich werde mich mal auf die Kommentare beschränken, bei denen ich 
ansatzweise den Eindruck habe, dass die Leute lesen können.

>Hartz4 ist kostenneutral, weil das Geld im Inland bleibt und die Hartz4
>Dienstleistungsindustrie (Sachbearbeiter, Vermieter, Handel) auch davon
>leben kann.

Nein, Hartz 4 ist eben nicht kostenneutral, sondern saugt das Land aus. 
Das Geld, was hier den Leuten fürs Nichtstun oder Verwalten bezahlt wird 
und damit letzlich keinen Wohlstand generiert ist schlicht verschwendet. 
Würde man den Leuten für das gleiche Geld einen Job besorgen, hätten sie 
was zu tun und würden was schaffen.

Und man sollte nicht vergessen, dass ein Hartz4 Empfänger, der für 
Hartz4 + 1 Euro/Stunde die Strasse reinigt, immerhin die Strasse 
gereinigt hat. Da hat die Gesellschaft was von und der Mann hat eine 
Aufgabe. Ich sehe auch keinen Anlass, das jetzt besonders schlimm zu 
finden. Letztlich arbeite ich auch nicht freiwillig. Und ich habe als 
Student auch schon schlimmeres gemacht als die Strasse zu fegen.

>Überhaupt ist es schon
>völlig daneben H4 Leute als homogene Gruppe zu betrachten. Zu dieser
>Gruppe gehören Drogenabhängige, Migranten, sehr viele stinknormale
>Arbeitnehmer, Akademiker, gescheiterte Selbstständige, gescheiterte hoch
>verschuldete Unternehmer usw.
Das ist allerdings wahr. Allerdings sollte einen die Tatsache, dass es 
arme Schweine unter den Hartz4 Empfängern gibt, nicht daran hindern, die 
ebenso vorhandenen faulen Säcke zu identifizieren und entsprechend zu 
behandeln. Dann kann man die wirklich armen Schweine nämlich besser 
behandeln. Denn letztlich schaden die faulen Säcke nicht so sehr mir, 
sondern den anderen Hartz4 Empfängern.

Gruss
Axel

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Mit steigendem Wohlstand steigt die Armutsgrenze und damit auch der
>Lebensstandard der sogenannten Armen.

Das ist eine Theorie, in der Praxis steigt der Wohlstand AUF KOSTEN der 
Armen. Sonst würden nicht nur die Reichen immer reicher, sondern auch 
die Armen. Das ist aber nicht zu beobachten.

>> Guck dir Rußland, dort tobt sich ein Raubtierkapitalismus aus der
>> zu einigen Superreichen geführt hat, aber in der normalen Bevölkerung
>> zu mehr Armut als zu Sowjetzeiten.

>So einen Unsinn traut sich ja nicht einmal die SED/PDS/Linke zu
>verbreiten.

Dann sprech mal mit Russen. Gibt nicht wenige, die sich die Sowjetunion 
zurück wünschen, obwohl sie damals froh waren, als es vorbei war.

Autor: Axel (Gast)
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>Sonst würden nicht nur die Reichen immer reicher, sondern auch
>die Armen. Das ist aber nicht zu beobachten.

Dann muss Du mal genauer gucken. Du kannst ja mal schauen, wie es den 
Armen in weniger reichen Ländern als Deutschland geht. Da jammern die 
ganzen Hartz4 Empfänger auf verdammt hohem Niveau.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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Von Mal Nachdenken

>Axel wrote:
>> Also wenn meine Kinder abends mit eine lauten "Paaapaaaa" auf mich
>> zustürzen ist das alles andere als minus Null.
>
>Und dann hast du deine Kinder noch wie folgt ermahnt:
>
>" .. und spielt demnächst bitte nicht mehr mit den Kindern der Nachbarn.
>Das sind ALG-II Empfänger, ihr wisst doch, Papa hat euch doch von diesem
>faulen Pack erzählt ..

Tja, weisst Du, wir haben Hartz4 Empfänger in der Bekanntschaft. 
Allerdings kommen die mit dem Geld eigentlich ganz gut klar. Die Mutter 
der Freundin meines Sohnes z. B. geht allerdings auch zusätzlich Putzen, 
damit sie den zwei Kindern einen gewissen Standard bieten kann. 
Allerdings bekommen die von dem Geld auch keinen Fernseher oder 
Playstation und sie raucht auch nicht, sondern das Geld wird für Schule, 
Essen etc. ausgegeben. Und Putzen ist sicher nicht ihrem 
Ausbildungsstand angemessen.

Das ist einer der Gründe, warum ich das Gejammer nicht mehr hören kann. 
Ich sehe täglich, dass man damit durchaus anständig wenn auch nicht 
üppig leben kann.

Gruss
Axel

Autor: Gast (Gast)
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>Dann muss Du mal genauer gucken. Du kannst ja mal schauen, wie es den
>Armen in weniger reichen Ländern als Deutschland geht. Da jammern die
>ganzen Hartz4 Empfänger auf verdammt hohem Niveau.


Auf was bezogen ?
Auf das Geld was H4ler bekommen ?
Hast du auch die "Deutschen" Lebenshaltungskosten berücksichtigt ?

Sicher, hier in D geht es uns da noch etwas besser auch wenn man seit 
Jahrzehnten alles demontiert aber dafür haben wir schließlich auch 
gearbeitet.

Diese vergleicherei ala "Schau mal wie es denen geht...." ist Sinnfrei.

Hast du denn diesen Monat schon 1/5 deiner Einkünfte für die Armen 
gespendet ?

Ich glaube nein also laber nicht.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Sonst würden nicht nur die Reichen immer reicher, sondern
> auch die Armen.

Reiche? Arme? Reiche Arme? Arme Reiche? Ist das verwirrend ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Hast du denn diesen Monat schon 1/5 deiner Einkünfte
> für die Armen gespendet ?

Dank staatlicher Umverteilung: Na klar.

Nice week,
Zardoz

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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mal nachdenken wrote:
> @ Michael G. (linuxgeek) wrote:
>
> Solche Beiträge sorgen aber dafür, dass sich Vorurteile verbreiten und
> ihr Eigenleben erhalten. Und sie vergiften das Klima in der
> Gesellschaft, wenn man Vokabeln wie "faulen Schweine" im Zusammenhang
> mit Hartz-IV gebraucht.

Davon gibt es genug. Du kannst es anders nennen, von mir aus 
Schmarotzer, aber das sind unterschiedliche Begriffe fuer die selbe 
Sache. Von dieser Sorte kenne ich genug, die sind davon ueberzeugt und 
teilweise noch stolz darauf, dass sie das System missbrauchen. Fuer 
sowas kann ich keinen Respekt aufbringen, sorry.

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Reiche? Arme? Reiche Arme? Arme Reiche? Ist das verwirrend ...

Du verstehst sehr gut, hast aber kein Gegenargument.

>Dank staatlicher Umverteilung: Na klar.

Alternative? Du zahlst gar nichts, mögen die "Faulen" doch verrecken?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Du verstehst sehr gut, hast aber kein Gegenargument.

Ein Gegenargument setzt ein Argument voraus. Gegen was sollte ich denn 
argumentieren? Daß bei steigendem Lebensstandard auch Arme reicher 
werden können müssen und dennoch Arme bleiben sollen?

> Alternative? Du zahlst gar nichts, mögen die "Faulen" doch verrecken?

Deshalb heißen Extremisten Extremisten.

Nice week,
Zardoz

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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@Zardoz

Der Trickle Down Effekt ist ein frommer Wunschtraum der Ökonomen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie
Du meinst wenn das Pferd mehr Hafer frisst, können die Spatzen mehr 
Körner aus dem Endprodukt der Verdauung picken. Welch einfaches 
Weltbild.
Ausserdem völlig falsch, wie hier auch schon richtig festgestellt wurde, 
ist unser heutiges (Finanz)System ein riesiger Staubsauger der die 
Vermögen von unten nach oben saugt.
Da gibt es doch garnichtsmehr herumzudeuteln. Für dich extra nochmal die 
Charts.
Hartz 4 ist nicht die Ursache, sondern das Symptom. Aber es ist ja auch 
immer so einfach nach unten zu treten.


Versteht eigentlich jemand die Ironie an der heutigen Situation? Erst 
gönnt man dem "Harzer" nicht die Butter auf dem Brot(nicht wahr Herr 
Sarazin) und
jetzt sollen alle auf Teufel komm raus Konsumieren um die 
Binnenkonjunktur zu stützen.
Das ist ganz grosses Kino was im Moment in Berlin abgeht. 2009 wird 
bestimmt noch in interessantes Jahr.

mfg

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
Datum:

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>Ein Gegenargument setzt ein Argument voraus. Gegen was sollte ich denn
>argumentieren? Daß bei steigendem Lebensstandard auch Arme reicher
>werden können müssen und dennoch Arme bleiben sollen?

Nein, dagegen dass der Wohlstand der Reichen wächst, der der Armen aber 
nicht .

>Deshalb heißen Extremisten Extremisten.

Wie lautet also dein Vorschlag?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Hast du denn diesen Monat schon 1/5 deiner Einkünfte für die Armen
>gespendet ?
>
>Ich glaube nein also laber nicht.

Also meine Bilanz vom letzten Jahr, ca. 51,5% Netto vom Brutto.
Sind also 48,5% Abzüge, wovon ca. 7% Krankenkasse sind. Bleiben also 
grob 41% Spende fürs (Sozial-)System.

Ab diesem Jahr sind's nochmal 3.2% mehr für die Krankenkasse. (1,6% ich, 
1,6% der Cheffe). Da ich aber seit 21 Monaten nicht beim Arzt war, und 
das auch so beibehalten möchte, sind das bummelige 700 Euro im Jahr die 
mir Netto fehlen, die wiederum anderen zugute kommen. Irgendwann ist 
auch mal gut. Ich will mir nicht ständig in die Tasche greifen lassen.

Das Konjunkturpaket, das die Frau Bundeskanzlerin gestern in der ARD 
vorgestellt hat, bringt mir ca. 180..200 Euro Entlastung in 2009. Macht 
unterm Strich (700 Euro mehr in die Krankenkasse, 200 Euro Entlastung) 
immer noch ein dickes fettes Minus.
Für eine Familie bei gleichen Einkommen bringt das Konjunkturpaket fast 
500 Euro. Das sieht man doch schon wieder wer hier die Gewinner und wer 
die Verlierer in diesem Staat sind. Zudem sollen die H4 Bezüge auch noch 
angehoben werden. Und wer bezahlt das alles? Richtig, die 
leistungsfähigen, gutverdienenden Singles oder die Doppelverdiener ohne 
Kinder. Alle anderen halten immer die Hand auf.


Ich kanns auch gerne nochmal vorrechnen:
350,- H4 Regelsatz
350,- Miete
180,- Krankenversorgung (Betrag aus dem Fond pro Verischertem an die 
Kasse)
17,-  Keine GEZ
18,-  Vergünstigung (Sozialticket) bei der Hamburger Hochbahn (Beispiel)
------
915,-/Monat
10980,-/Jahr

Existenzminimum für das Jahr 2008 auf 7.140 Euro festgelegt
[ http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_345/11.html ]

Mehr als 50% über dem Existenminimum. Und dann sind die H4ler noch am 
Meckern? Ich fasse es nicht, die sollten sich mal lieber in Demut üben 
und die Füsse stillhalten.


----------------------------
Nebenbei bemerkt, auch wenn es OT ist, die Kanzlerin hat gestern noch 
einen interessanten Satz gesagt. Danach sind die Schulden die für die 
Vereinigung gemacht wurden gerade dieses Jahr getilgt. IMHO müsste dann 
soch endlich der elendige Soli abgeschaft werden, oder?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Der Trickle Down Effekt ist ein frommer Wunschtraum der Ökonomen.

Sagt wer?

> http://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie

Dem Eintrag in Wikipedia kann ich nichts dergleichen entnehmen.

> Nein, dagegen dass der Wohlstand der Reichen wächst, der der
> Armen aber nicht .

Na gut: Der Wohlstand der Armen wächst ebenfalls.

> Wie lautet also dein Vorschlag?

Zunächst mal Deregulierung aller Tätigkeitsfelder.

Nice week,
Zardoz

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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@Zardoz
>Sagt wer?

Sagt die Realität. Das BIP ist stetig gewachsen, die Produktivität ist 
ständig gestiegen, die Unternehmergewinne und Gewinne aus 
Kaptitalvermögen sind ständig gestiegen.
Dagegen waren die Reallöhnzuwächse bei den Arbeitnehmern bei 0 oder 
sogar negativ.
Ich kann kein "durchsickern" erkennen. Im Gegenteil.

>Zunächst mal Deregulierung aller Tätigkeitsfelder.
Guter Vorschlag, müsste dann aber auch konsequent umgesetzt werden.
Der Staat sollte nirgendwo regulierend eingreifen. Nur gebe es dann auch 
keine "Schirme" und "Pakete" und der Finanzsektor wäre schon lange 
völlig kollabiert.
Wenn du das möchtest, ich bin dabei.

mfg

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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Deregulierung? Hat auf dem Strommarkt ja prima geklappt.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Dagegen waren die Reallöhnzuwächse bei den Arbeitnehmern
> bei 0 oder sogar negativ.

Da sagt sogar Deine Grafik aber anderes. Außerdem dürfte es sich dort um 
die Zuwachsraten der gesamten Lohn-/Gehaltsumme handeln. Und bei deren 
Verteilung auf die einzelnen Einkommensbezieher ist die Demografie nicht 
ganz unwichtig.

Das überproportionale Wachstum des Vermögens wiederum hat mit dem ebenso 
wachsenden Kapitalbedarf pro Arbeitsplatz zu tun. Hätte z. B. Merckle 
die verzockten Millionen in Form von "Geldvermögen" (wie die Grafik 
suggeriert) herumliegen gehabt, müsste nicht jetzt mindestens eines 
seiner Unternehmen verkauft werden.

> Nur gebe es dann auch keine "Schirme" und "Pakete" und der Finanzsektor
> wäre schon lange völlig kollabiert.

Zu dem Thema gibt es unterschiedlichste Meinungen. Ist die staatliche 
Geldpolitik überhaupt erst Schuld an den Exzessen? Ist so ein Kollaps 
(letztlich Staatsbankrott) systemimmanent? Wir (oder unsere Nachkommen) 
werden es sehen ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Deregulierung? Hat auf dem Strommarkt ja prima geklappt.

Hat es in der Tat. Allerdings hat der Staat die günstige Gelegenheit 
genutzt, seinen Anteil kräftig zu erhöhen - natürlich im Namen der 
Rettung des Weltklimas.

Nice week,
Zardoz

Autor: Selektion (Gast)
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Hartz4 ist gut, weil dadurch Lohndumping erst möglich wird.
Nachteil von Hartz4: radikale Parteien finden immer mehr Zulauf;
spielt aber keine Rolle, weil wir eine Demokratie haben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Dr. ökon. Brinkmann wrote:
> Die persönliche Motivation, etwas zu leisten, sinkt im Sozialismus, das
> ist wahr. Es gibt quasi keine Chance "nach oben" zu kommen, es sei denn
> man wird selbst Großer Vorsitzender.

Hand aufs Herz: Sind hier die Chancen denn besser? Wo sind die 
Ex-Tellerwäscher, die heute Millionäre sind?

Au ja, da fällt mir doch einer ein: Manfred Schmider. Fing als 
Schrotthändler an und wurde dann Milliardär. Mittlerweile ist er wohl 
aus der Haft entlassen... http://de.wikipedia.org/wiki/Flowtex

(Was ich wirklich nicht verstehe, ist, warum es für den keine eigene 
Wiki-Seite gibt...)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Zardoz wrote:
>> Dass die Reichen immer reicher und dei Armen immer ärmer werden,
>> ist ja nunmal nicht von der Hand zu weisen.
>
> Mit steigendem Wohlstand steigt die Armutsgrenze und damit auch der
> Lebensstandard der sogenannten Armen.

So kann man sich natürlich auch reich rechnen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Axel wrote:
>>Überhaupt ist es schon
>>völlig daneben H4 Leute als homogene Gruppe zu betrachten. Zu dieser
>>Gruppe gehören Drogenabhängige, Migranten, sehr viele stinknormale
>>Arbeitnehmer, Akademiker, gescheiterte Selbstständige, gescheiterte hoch
>>verschuldete Unternehmer usw.
> Das ist allerdings wahr. Allerdings sollte einen die Tatsache, dass es
> arme Schweine unter den Hartz4 Empfängern gibt, nicht daran hindern, die
> ebenso vorhandenen faulen Säcke zu identifizieren und entsprechend zu
> behandeln.

Ach ja? Es gibt unter den Hartzern also nicht nur faule, sondern auch 
arme Schweine, hört, hört...

Und du bist sicher, daß das viele Geld gut angelegt ist, das man 
braucht, um die faulen Schweine unter den armen und den unspezifizierten 
(Schweinen?) zu finden?

Könntest du vielleicht mal verläßliche Daten angeben, wie hoch der 
Anteil an faulen Schweinen/Säcken unter den anderen Hartz-IV-Schweinen 
ist, daß man wenigstens mal weiß, über was für Anteile man hier spricht?

> Dann kann man die wirklich armen Schweine nämlich besser
> behandeln.

Aber wenigstens hast du ein Herz für Tiere. Du solltest dir unbedingt 
ein Schild hinten ins Auto kleben:

      Ich bremse auch für Hartz-IV-Empfänger

> Denn letztlich schaden die faulen Säcke nicht so sehr mir,
> sondern den anderen Hartz4 Empfängern.

Juhu, jetzt hängst du auch noch das soziale Fähnchen in den Wind, ich 
lach mir nen Ast...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Axel wrote:
>>Sonst würden nicht nur die Reichen immer reicher, sondern auch
>>die Armen. Das ist aber nicht zu beobachten.
>
> Dann muss Du mal genauer gucken. Du kannst ja mal schauen, wie es den
> Armen in weniger reichen Ländern als Deutschland geht. Da jammern die
> ganzen Hartz4 Empfänger auf verdammt hohem Niveau.

Sag mal, Axel, gibts eigentlich Plattitüden die dir zu schuddelig sind, 
oder bringst du wahllos alles vor, was du mal an irgend einem Stammtisch 
aufgeschnappt hast?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Axel wrote:
>>" .. und spielt demnächst bitte nicht mehr mit den Kindern der Nachbarn.
>>Das sind ALG-II Empfänger, ihr wisst doch, Papa hat euch doch von diesem
>>faulen Pack erzählt ..
>
> Tja, weisst Du, wir haben Hartz4 Empfänger in der Bekanntschaft.
> Allerdings kommen die mit dem Geld eigentlich ganz gut klar.

Ja, ja, im Nazireich gabs auch Ehrenjuden...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gast wrote:
>>Hast du denn diesen Monat schon 1/5 deiner Einkünfte für die Armen
>>gespendet ?
>>
>>Ich glaube nein also laber nicht.
>
> Also meine Bilanz vom letzten Jahr, ca. 51,5% Netto vom Brutto.
> Sind also 48,5% Abzüge, wovon ca. 7% Krankenkasse sind. Bleiben also
> grob 41% Spende fürs (Sozial-)System.

Warum setzt du diese "Spenden" nicht als solche von der Steuer ab? Als 
mildtätige Spende?

Ja klar, das geht nicht, weil es keine Spenden sind. Die gibt man 
nämlich freiwillig.

Also: Wieviel hast du freiwillig an Spenden gegeben? Wurden sie vom 
Finanzamt anerkannt?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Selektion wrote:
> Hartz4 ist gut, weil dadurch Lohndumping erst möglich wird.
> Nachteil von Hartz4: radikale Parteien finden immer mehr Zulauf;
> spielt aber keine Rolle, weil wir eine Demokratie haben.

Der war gut...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Warum setzt du diese "Spenden" nicht als solche von der Steuer ab? Als
>mildtätige Spende?
>
>Ja klar, das geht nicht, weil es keine Spenden sind. Die gibt man
>nämlich freiwillig.
>
>Also: Wieviel hast du freiwillig an Spenden gegeben? Wurden sie vom
>Finanzamt anerkannt?

Freiwillig Spende ich für den Tierschutz. Die bekommen jedes Jahr ihren 
Obolus. Das wird auch vom Finanzamt anerkannt.
Aber ansonsten gebe ich nichts, auch nicht dem Obdachlosen auf der 
Straße. Die 41% Zwangsspende reichen mir völlig aus.

Du bist mit keinem Wort auf die 10980,- eingegangen. Warum nicht? Hat es 
Dir die Sprache verschlagen wieviel so ein H4-Begünstigter tatsächlich 
bekommt?
Und da habe ich sicher noch nicht alle Vergünstigungen aufgeführt.

Autor: Gast (Gast)
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Nachtrag:

Freiwillig gibt man leichter, wenn man nicht den Eindruck hat, dass man 
ausgenutzt wird. Die bekannten Beispiele des Leistungsmissbrauchs sind 
der Freiwilligkeit sicher nicht zuträglich.

Autor: Zardoz (Gast)
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Der Uhu sitzt auf seinem Baum
und sieht die Welt mit seinen Augen.
Doch wie in einem schlechten Traum
will sie ihm so recht nicht taugen.
Darum beschließt er messerscharf
daß nicht sein kann, was nicht sein darf.
Und will die Welt nicht so wie er
dann muß eben 'ne andere her.

Nice week,
Zardoz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Zardoz wrote:
> Der Uhu sitzt auf seinem Baum
> und sieht die Welt mit seinen Augen.
> Doch wie in einem schlechten Traum
> will sie ihm so recht nicht taugen.
> Darum beschließt er messerscharf
> daß nicht sein kann, was nicht sein darf.
> Und will die Welt nicht so wie er
> dann muß eben 'ne andere her.

Glückwunsch! Endlich hast du eine richtig nette Form gefunden...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gast wrote:
> Die 41% Zwangsspende reichen mir völlig aus.

Durch dauernde Wiederholung wird die Lüge auch nicht wahrer.

Und über die Höhe der angeblichen Spende für den Tierschutz wird 
schamhaft geschwiegen.

Aber immerhin liegen die Tiere am Herzen...

Nebenbei: Adolf Hitler war auch ein großer Tierfreund und liebte seine 
Schäferhündin über alles.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blondi

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
Datum:

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>Hand aufs Herz: Sind hier die Chancen denn besser? Wo sind die
>Ex-Tellerwäscher, die heute Millionäre sind?

Nope, ich habe ja geschrieben, dass dieser "Vorteil" mehr und mehr 
schwindet. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich auseinander geht, wird 
die Strecke zwischen den beiden Enden eben auch größer und irgendwann 
unüberwindbar durch eigene Leistung.

Man könnte auch meinen, der Geldadel möchte lieber unter sich bleiben.

> Mit steigendem Wohlstand steigt die Armutsgrenze und damit auch der
> Lebensstandard der sogenannten Armen.

Die Armen bekommen allenfalls einen Inflationsausgleich, wenn überhaupt. 
Während die Schere weiter und weiter auseinander geht...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Dr. ökon. Brinkmann wrote:


> Man könnte auch meinen, der Geldadel möchte lieber unter sich bleiben.

Vor allem der niedere ist in der Beziehung besonders dogmatisch...

Autor: Smörre alias .... (Gast)
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>Du bist mit keinem Wort auf die 10980,- eingegangen. Warum nicht? Hat es
>Dir die Sprache verschlagen wieviel so ein H4-Begünstigter tatsächlich
>bekommt?
>Und da habe ich sicher noch nicht alle Vergünstigungen aufgeführt.
Die Konsequenz daraus wäre nach Deinem Denken also eine Verschärfung für 
die H4er, oder was soll das Ganze hier sonst ????!

Auf Deine falsche Rechnung braucht man auch niemand mehr eingehen, weil 
das Herr Sarazin schon vor Dir gemacht hat.
Dir persönlich nehm ich das auch nicht Übel, weil Du hier nur 
nachplapperst, was ein Teil in der unfähigen Führungsspitze so denkt und 
gedankenlos in die Welt setzt.
Daß Herr Sarazin aber solche Hartz4 Existenz Vergleiche als Politiker 
initiert hat, ist ein Unding - und so einer kommt in seiner Position 
straffrei davon - aus der Geschichte offenbar nichts gelernt!
Mich wundert gar nichts mehr ....
Ich sag hier besser nichts mehr, mit der Meinungsfreiheit ist das so 
eine Sache, die existiert auf dem Papier wie andere schöne Dinge; Papier 
ist geduldig.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Durch dauernde Wiederholung wird die Lüge auch nicht wahrer.

Die Zahl ist nunmal Fakt.

>Und über die Höhe der angeblichen Spende für den Tierschutz wird
>schamhaft geschwiegen.

Ich muß mich vor Dir nicht rechfertigen. Und die Höhe ist auch nicht von 
belang für diese Diskussion. Im übrigen müsstes Du die Summe in Relation 
zu meinem Einkommen setzen damit Du bewerten könntest, ob ich jetzt ein 
netter Mensch bin oder nicht.

>Aber immerhin liegen die Tiere am Herzen...

Sicher. Tier sind ja auch netter als Menschen. Die Lügen nie. Du weißt 
immer voran Du bist. Tiere verhalten sich instinktiv und nicht 
berechnend. Die versuchen nicht Dich zu ihrem Vorteil zu manipulieren, 
oder gar unter Vorspielung falscher Tatsachen sich einen Vorteil zu 
verschaffen.


>Nebenbei: Adolf Hitler war auch ein großer Tierfreund und liebte seine
>Schäferhündin über alles.
>http://de.wikipedia.org/wiki/Blondi

Interessant. Ist das ein billiger Versuch mich in irgendeine Ecke zu 
drängen oder mich gar beleidigen zu wollen. Ich halte Dir mal zugute, 
dass Du nur ein wenig erregt bist, weil ich andere Ansichten habe als 
Du, und dass Du deshalb solch fragwürdige Kommentare abgibst.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>>Durch dauernde Wiederholung wird die Lüge auch nicht wahrer.
>
> Die Zahl ist nunmal Fakt.

Und du schämst dich noch nichtmal, beim Lügen ertappt zu werden...

>>Und über die Höhe der angeblichen Spende für den Tierschutz wird
>>schamhaft geschwiegen.
>
> Ich muß mich vor Dir nicht rechfertigen. Und die Höhe ist auch nicht von
> belang für diese Diskussion. Im übrigen müsstes Du die Summe in Relation
> zu meinem Einkommen setzen damit Du bewerten könntest, ob ich jetzt ein
> netter Mensch bin oder nicht.

Das war jetzt aber eine ganz schwache Ausrede. Du solltest dir dringend 
bessere ausdenken.

>>Aber immerhin liegen die Tiere am Herzen...
>
> Sicher. Tier sind ja auch netter als Menschen.

An solchen Aussprüchen erkennt man den wahren Menschenfreund.

> Die Lügen nie.

Glaubst du. Aber das ist nur deiner erbärmlichen Unwissenheit über die 
Tierwelt zu verdanken.

Primaten haben die Fähigkeit zu lügen - nicht nur Menschen und 
Rabenvögel beherrschen die Kunst des Täuschens aus dem FF.

> Du weißt immer voran Du bist.

Vielleicht bei Plüschtieren.

Bei Tieren, denen man nicht die Freiheit geraubt hat, wirst du in dieser 
Beziehung leicht böse Überraschungen erleben und selbst bei Hunden - die 
optimal an uns angepaßt sind - wirst du nicht immer wissen, woran du 
bist.

> Tiere verhalten sich instinktiv und nicht berechnend.

Wunschdenken. Das ist die Ideologie vom Menschen als Krone der 
Schöpfung.

> Die versuchen nicht Dich zu ihrem Vorteil zu manipulieren,
> oder gar unter Vorspielung falscher Tatsachen sich einen Vorteil zu
> verschaffen.

Rabenvögel und Papageien sind Weltmeister darin, falsche Tatsachen 
vorzuspiegeln. Primaten natürlich ebenso.

>>Nebenbei: Adolf Hitler war auch ein großer Tierfreund und liebte seine
>>Schäferhündin über alles.
>>http://de.wikipedia.org/wiki/Blondi
>
> Interessant. Ist das ein billiger Versuch mich in irgendeine Ecke zu
> drängen oder mich gar beleidigen zu wollen.

Also wo da die Beleidigung stecken soll, mußt du schon genauer erklären. 
Es ist eine Tatsachenfestellung, die zudem belegt ist.

> Ich halte Dir mal zugute,
> dass Du nur ein wenig erregt bist, weil ich andere Ansichten habe als
> Du, und dass Du deshalb solch fragwürdige Kommentare abgibst.

Danke, sehr nett von dir, aber ich versichere dir, ich bin nicht 
behindert.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Klärt das bitte woanders, wenn ihr nichts sachliches beizutragen habt.

Autor: na sowas (Gast)
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Autor: na sowas (Gast)
Datum: 14.01.2009 08:09

> Hartz4 ist schlecht, denn es vergrößert die Schere zwischen Arm und
> Reich. Das Geld wird von unten nach oben verteilt. Die ärmeren Menschen
> werden durch die reichen Menschen unterdrückt und ausgebeutet. Wir
> brauchen in Deutschland wieder eine starke sozialistische Partei, die
> mit diesen Ungleichheiten aufräumt. Das ist zum Wohl aller Menschen. Ich
> weiß, wo ich bei den nächsten Wahlen mein Kreuz mache.

Geht doch nicht diesem Troll auf den Leim, der hier unter dem Nick 'na 
sowas' immer wieder Sozialismus fordert.

na sowas, der Echte!

Autor: na sowas (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
Datum: 14.01.2009 09:51

> Sozialismus und soziale Gerechtigkeit sind total für'n Arsch, weil sich
> dadurch persönliche Leistung immer weniger lohnt. Es wird viel zu viel
> Geld im System verschludert. Es muß wieder mehr Eigenverantwortung
> übernommen werden. Die soziale Hängematte gehört abgeschaft.

Du wirfst du zwei Begriffe durcheinander die nichts miteinander zu tun 
haben. Soziale Gerechtigkeit ist der Anspruch an ein Gesellschaftssystem 
fair und gerecht zu entlohnen für geleistete Arbeit. Gerade jetzt wo es 
die Finanzkrise gibt, die Milliarden erfordert, um das wieder 
auszubügeln, was die Finanzjongleure verzapft haben von "sozialer 
Hängematte" zu reden, dazu gehört getrübte Wahrnehmung und 
fortschreitende Demenz.

>>Ich weiß, wo ich bei den nächsten Wahlen mein Kreuz mache.

> Ich auch. Rein aus Protest zum etablierten Müll soweit rechts wie irgend
> möglich.

Du outest dich also selber als Wähler von rechtsradikalen Parteien?! 
Sehr aufschlussreich!

> Linke und Sozialismus sind der tot eines jeden Staates. Oder
> warum verabschieden sich die Sozialistischen Länder mehr oder weniger
> schnell von ihrem System?

Und schon wieder schmeißt du hier Begriffe zusammen. Vielleicht ist dir 
das entgangen, aber die Finanzkrise verdanken wir nicht der Linken. Ganz 
im Gegenteil werden zunehmend linke Forderungen nach mehr Staat von 
unserer Bundesregierung umgesetzt. Die USA hat massiv im Bankensektor 
verstaatlicht, die Engländer ebenfalls. Die Commerzbank ist 
Teilverstaatlicht. Sogar die Deutsche Bank ist jetzt über den Umweg der 
Postbank zu einem (zugegeben kleinen) Teil staatlich geworden. Darür 
darf sich Ackermann jetzt schämen. :)

Autor: Aeroengine (Gast)
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>Wie wärs, wenn du mal was lerntest - dann müßtest du nich aus
>Verlegenheit solchen Müll absondern.

Ich hab Chemielaborant gelernt und bin bisher in jede Stelle 
reingekommen die ich wollte.
Mann muss sich nur dahinterklemmen und sein Ziel verfolgen, dann klappt 
das auch.

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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>> Dagegen waren die Reallöhnzuwächse bei den Arbeitnehmern
>> bei 0 oder sogar negativ.

>Da sagt sogar Deine Grafik aber anderes. Außerdem dürfte es sich dort um
>die Zuwachsraten der gesamten Lohn-/Gehaltsumme handeln. Und bei deren
>Verteilung auf die einzelnen Einkommensbezieher ist die Demografie nicht
>ganz unwichtig.

Die Grafik sagt, das bis Ende der 80er Jahre die Arbeitnehmer 
tatsächlich noch am Aufschwung beteiligt wurden. Ich möchte ja auch 
nicht alles schlechtreden. Aber in den letzten Jahren läuft doch etwas 
gewaltig aus dem Ruder.
Die schlimmsten Exzesse sind dort ja noch garnicht erfasst, ich suche 
mal eine aktuelle Grafik.
Meinst du mit Verteilung, die Verteilung aus meiner angehängten Grafik? 
Was hat die Demografie damit zu tun?

>Das überproportionale Wachstum des Vermögens wiederum hat mit dem ebenso
>wachsenden Kapitalbedarf pro Arbeitsplatz zu tun. Hätte z. B. Merckle
>die verzockten Millionen in Form von "Geldvermögen" (wie die Grafik
>suggeriert) herumliegen gehabt, müsste nicht jetzt mindestens eines
>seiner Unternehmen verkauft werden.

Diese Grafik suggeriert garnichts, mit Geldvermögen ist die Geldmenge M3 
gemeint. Was meinst du mit herumliegen? Unter dem Kopfkissen?
Die Kapriolen der VW Aktie, bei denen sich Merckle "verzockt" hat, haben 
mit der Realwirtschaft rein garnichts zu tun.


>> Nur gebe es dann auch keine "Schirme" und "Pakete" und der Finanzsektor
>> wäre schon lange völlig kollabiert.

>Zu dem Thema gibt es unterschiedlichste Meinungen. Ist die staatliche
>Geldpolitik überhaupt erst Schuld an den Exzessen? Ist so ein Kollaps
>(letztlich Staatsbankrott) systemimmanent? Wir (oder unsere Nachkommen)
>werden es sehen ...

Die staatliche Geldpolitik würde ich eher als staatliche Schuldenpolitik 
bezeichnen.
Der Staat ist aber eher Lender of last resort.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lender_of_last_resort. Der Fehler ist 
meiner Meinung nach systemimmanent, ob Goldstandard oder nicht.

Um nochmal auf das ursprüngliche Thema Hartz4 zurückzukommen. Für alle 
die, die immer noch denken es gäbe genug Arbeitsplätze in Deutschland.

Deutschland ist oder war Exportweltmeister. Das heißt in DE werden mehr 
Waren hergestellt als wir verbrauchen.
Das heißt aber auch das Deutschland seine Produktivität und damit seine 
Arbeitslosigkeit exportieren muss. (dieser Export bricht im Moment 
massiv weg, Masch.Bau -30%)
Diese "überflüssige" Arbeitskraft wird im Moment doch nur noch 
verwaltet.
Das hat nichts mehr mit den Gesetzen des Marktes mit Angebot und 
Nachfrage zu tun.

mfg

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
> Deutschland ist oder war Exportweltmeister.

Das ist doch nur ein Euphemismus dafür, daß massiv Kapital ins Ausland 
abfließt. Das ist ungefähr so, als würde der Supermarkt den Kunden die 
Ware auf Kredit herausgeben, wohl wissend, daß die den Kredit nicht 
zurüzahlen werden.

Um diesen "Luxus" finanzieren zu können müssen die Löhne runter - genau 
das ist in den vergangenen Jahren gnadenlos durchgezogen worden.

Das Hartz-IV-Elend ist die Folge der Export-Weltmeisterrei, denn wenn 
die Außenhandelsbilanz ungefähr ausgeglichen wäre, wäre genug Geld da, 
die Leute anständig zu bezahlen.

Autor: ... (Gast)
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Axel (Gast) wrote:

> Das Geld, was hier den Leuten fürs Nichtstun oder Verwalten bezahlt wird
> und damit letzlich keinen Wohlstand generiert ist schlicht verschwendet.
> Würde man den Leuten für das gleiche Geld einen Job besorgen, hätten sie
> was zu tun und würden was schaffen.

Von welcher Gruppe der Hartz-IV Empfänger redest du eigentlich? Von den 
Millionen Aufstockern die Hartz-IV erhalten, weil nichts gegen 
Lohndumping getan wird? Wieso kommst du auf die Frechheit anderen 
"Nichtstun" zu unterstellen? Jetzt rechtfertigst du nicht nur 
Angriffskriege, du beleidigst auch noch Millionen Aufstocker.

Autor: ... (Gast)
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Axel (Gast) wrote:

> Und man sollte nicht vergessen, dass ein Hartz4 Empfänger, der für
> Hartz4 + 1 Euro/Stunde die Strasse reinigt, immerhin die Strasse
> gereinigt hat.

Du möchtest aus Arbeitslosen Facharbeitern Straßenkehrer machen? Das ist 
Vergeudung von Ressourcen und für jeden ´gut ausgebildeten Facharbeiter 
eine Demütigung. Noch dazu ist das Volkswirtschaftlich eine Katastrophe.

> Da hat die Gesellschaft was von und der Mann hat eine
> Aufgabe.

Solche Aufgaben nutzen den Betroffenen gar nichts. Reinigungsaufgaben 
sind Drecksarbeit die man gut zu entlohnen hat. Wer von anderen den 
Dreck entsorgt haben will, der soll auch anständig für bezahlen.

> Ich sehe auch keinen Anlass, das jetzt besonders schlimm zu
> finden.

Du findest es ja auch nicht schlimm Menschen grundlos totzuschießen. Das 
ist scheint's DEIN Charakter.

> Letztlich arbeite ich auch nicht freiwillig.

Und zum Studium wurdest du auch gezwungen?

> Und ich habe als
> Student auch schon schlimmeres gemacht als die Strasse zu fegen.

Hattest du so wenig Fähigkeiten, dass noch nicht mal Straße fegen für 
dich über blieb?

Autor: ... (Gast)
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> Zudem sollen die H4 Bezüge auch noch
> angehoben werden.

Das wäre ein weitaus besseres Konjunkturpaket als Abwrackprämien, die 
keinen zusätzlichen Konsum hervorrufen außer immense Mitnahmeeffekte.

Autor: Axel (Gast)
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>Du möchtest aus Arbeitslosen Facharbeitern Straßenkehrer machen? Das ist
>Vergeudung von Ressourcen und für jeden ´gut ausgebildeten Facharbeiter
>eine Demütigung. Noch dazu ist das Volkswirtschaftlich eine Katastrophe.

Wenn der "gut ausgebildete Facharbeiter" keinen Job bekommt, ist es mit 
der guten Ausbildung wohl nicht so weit her. Und letztlich hat es nun 
mal keinen Sinn einem noch so gut ausgebildeten Facharbeiter für den 
Rest seines Lebens sein Gehalt weiterzuzahlen, ohne dass er dafür 
arbeiten muss. Oder wie stellst Du Dir das vor ?

>Solche Aufgaben nutzen den Betroffenen gar nichts. Reinigungsaufgaben
>sind Drecksarbeit die man gut zu entlohnen hat. Wer von anderen den
>Dreck entsorgt haben will, der soll auch anständig für bezahlen.
Schöne Theorie. Da aber nun mal niemand bereit ist, so viel Geld zu 
bezahlen, was willst Du nun machen ? Aber ich nehme an, Du hast 
natürlich eine Putzfrau/mann der Du selbstverständlich 15 Euro/Stunde 
bezahlst, damit sie ein ordentliches Auskommen hat. Oder etwa doch nicht 
?

>Hattest du so wenig Fähigkeiten, dass noch nicht mal Straße fegen für
>dich über blieb?
Tja, als Student kann man nun mal nicht erwarten, dass einen jemand zu 
einem Ing Gehalt einstellt. Also muss man nehmen, was man bekommt. Das 
ist genau das, was ich von jedem Hartz4 Empfänger auch erwarte.

Übrigends kam ich mir nicht im Geringsten "gedemütigt" vor, als ich für 
8 DM die Stunde mit dem Hochdruckreiniger Filter gereinigt habe. Kommt 
übrigends richtig gut bei 2°C. Aber ich habe mich über das Geld gefreut, 
habe ich gut brauchen können.

Gruss
Axel

Autor: Gast (Gast)
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War gerade bei der Post und habe mir mein Konjunkturpaket abgeholt.

Was ist drin?

Nichts als heiße Luft.

Als DINKS (double income no kids) mit einem 6 Jahre altem Auto bleibt 
dank Gesundheits-Zwangsabgabe unterm Strich doch ein fettes Minus für 
2009 und folgende.

Ein Hoch auf Frau Ferkel und ihre tollkühne Trümmertruppe. Da wurde 
großes geleistet, in den letzten Jahren und vor allem in den letzten 
Monaten.

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Ein Hoch auf Frau Ferkel und ihre tollkühne Trümmertruppe. Da wurde
>großes geleistet, in den letzten Jahren und vor allem in den letzten
>Monaten.

Glaubst du irgendjemand hätte es besser gemacht? Deinen Anteil am 
Konjunkturpaket bekommt halt jetzt jemand anderes.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Glaubst du irgendjemand hätte es besser gemacht? Deinen Anteil am
>Konjunkturpaket bekommt halt jetzt jemand anderes.

Richtig, Du hast es verstanden. Das Geld fließt von der Mittelschicht 
nach unten. Warum behaupten immer alle, dass das Geld von unten nach 
oben fließt?

Autor: Dr. ökon. Brinkmann (Gast)
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>Richtig, Du hast es verstanden. Das Geld fließt von der Mittelschicht
>nach unten. Warum behaupten immer alle, dass das Geld von unten nach
>oben fließt?

Es fließt von der Mittelschicht in beide Richtungen, in die eine durch 
niedrige Löhne, Zeitarbeit und unbezahlte Überstunden. In die andere 
durch Abgaben.

Autor: Löcher zum schaufeln (Gast)
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@ Axel und Konsorten

Wenn ich euer geschreibsel so betrachte, fällt mir nur noch folgendes 
ein:

Ihr wollt es wahrscheinlich so wie in Ländern üblich, wo alle die durch 
das soziale Netz gefallen sind od. weniger Glück hatten  (selbst ein 
Studium hilft nicht immer) an gewissen Straßenecken stehen und drauf 
warten das sich ein Gütiger findet, der sie für einen Hungerlohn 
vielleicht einen Tag beschäftigt.
So und nun zu euch, wenn es bei euch so weit ist das ihr mal in den 
Genuss von Hartz4 kommt, gebt mir Bescheid, ich hole euch dann ab, den 
ich habe die nächsten Jahre noch genügen Löcher für 1 Euro die Stunde zu 
schaufeln.
Aber wahrscheinlich seit ihr schon am zweiten Tag wegen Rückenschmerzen 
krankgeschrieben, da euer Bürostuhl verwöhnter Rücken richtige Arbeit 
nicht mehr verträgt. Ich würde sagen, Erkennungszeichen von eurer Seite 
aus die gelbe Zipfelmütze aus dem Schul-Fahradführerschein.

M.f.G.

p.s.:Das Urheberrecht für Rechtschreibfehler liegt beim Autor

Autor: Gast (Gast)
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>Ihr wollt es wahrscheinlich so wie in Ländern üblich, wo alle die durch
>das soziale Netz gefallen sind od. weniger Glück hatten  (selbst ein
>Studium hilft nicht immer) an gewissen Straßenecken stehen und drauf
>warten das sich ein Gütiger findet, der sie für einen Hungerlohn
>vielleicht einen Tag beschäftigt.

Jupp. Zur Zeit wird zuviel sozialisiert. Es muß mehr Eigenverantwortung 
her. Das es dabei auch Leute gibt, die durchs Loch fallen ist nur 
natürlich. Das kann auch mich treffen, keine Frage. Aber es belastet die 
allgemeinen Kassen nicht.

>So und nun zu euch, wenn es bei euch so weit ist das ihr mal in den
>Genuss von Hartz4 kommt, gebt mir Bescheid, ich hole euch dann ab, den
>ich habe die nächsten Jahre noch genügen Löcher für 1 Euro die Stunde zu
>schaufeln.

Na das ist doch mal ein Angebot. Wievielen H4lern gibst Du den schon die 
Möglichkeit sich was dazuzuverdienen, bzw. wieviele sind bislang bereit 
für 1 Euro/Stunde Löcher zu schaufeln? Vermutlich weniger als wenn die 
soziale Hängematte abgeschaft wäre.

>Aber wahrscheinlich seit ihr schon am zweiten Tag wegen Rückenschmerzen
>krankgeschrieben, da euer Bürostuhl verwöhnter Rücken richtige Arbeit
>nicht mehr verträgt.

Als Student (vor 3 Jahren) habe ich auch noch auf'n Bau geknufft um mir 
mein Studium leisten zu können. Damit kannst Du mich nicht erschrecken.

>Ich würde sagen, Erkennungszeichen von eurer Seite aus die gelbe >Zipfelmütze aus 
dem Schul-Fahradführerschein.

Niedlich. Bekomme ich auch einen Wimpel dazu? Bitte, bitte, bitte.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
>>Du möchtest aus Arbeitslosen Facharbeitern Straßenkehrer machen? Das ist
>>Vergeudung von Ressourcen und für jeden ´gut ausgebildeten Facharbeiter
>>eine Demütigung. Noch dazu ist das Volkswirtschaftlich eine Katastrophe.
>
> Wenn der "gut ausgebildete Facharbeiter" keinen Job bekommt, ist es mit
> der guten Ausbildung wohl nicht so weit her. Und letztlich hat es nun
> mal keinen Sinn einem noch so gut ausgebildeten Facharbeiter für den
> Rest seines Lebens sein Gehalt weiterzuzahlen, ohne dass er dafür
> arbeiten muss. Oder wie stellst Du Dir das vor ?

Und wenn einer Hunger hat und nichts zu essen bekommt, weil es nichts zu 
essen gibt, dann kann es mit dem Hunger nicht so weit her sein...

Und mit deiner Ausbildung übrigens auch nicht, denn sonst würdest du 
nicht so elenden Schwachsinn verzapfen.

Autor: Löcher zum schaufeln (Gast)
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gast schrieb
--------
Jupp. Zur Zeit wird zuviel sozialisiert. Es muß mehr Eigenverantwortung
her. Das es dabei auch Leute gibt, die durchs Loch fallen ist nur
natürlich. Das kann auch mich treffen, keine Frage. Aber es belastet die
allgemeinen Kassen nicht.
---------

Da du mehr Eigenverantwortung möchtest, schaffen wir am besten auch 
gleich die Gesetze ab die dich dann schützen wenn ich nach erledigter 
Arbeit nicht zahle + Prozesskostenhilfe, etc.


gast schrieb
--------

Na das ist doch mal ein Angebot. Wievielen H4lern gibst Du den schon die
Möglichkeit sich was dazuzuverdienen, bzw. wieviele sind bislang bereit
für 1 Euro/Stunde Löcher zu schaufeln? Vermutlich weniger als wenn die
soziale Hängematte abgeschaft wäre.
-------
Wenn du die Sachlage über die du dich ständig beschwerst kennen würdest 
, müsste dir klar sein das nur der Staat das Recht hat 1€ Job's zu 
verteilen .

Ich würde keinen mehr all's anrechnungsfreie Minimum zukommen lassen, 
weil ich diesen Staat der mit Geld im Moment um sich schmeisst nicht 
unterstützen will.
Arbeitslosenversicherung == Umlagesystem --> Zwangsabgabe nix 
Versicherung

Und für Dich frage ich natürlich meine Nachbarin, sollte als 
Grundschullehrerin an Wimpel kommen.

M.f.G.

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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@Uhu
>> Deutschland ist oder war Exportweltmeister.

>Das ist doch nur ein Euphemismus dafür, daß massiv Kapital ins Ausland
>abfließt. Das ist ungefähr so, als würde der Supermarkt den Kunden die
>Ware auf Kredit herausgeben, wohl wissend, daß die den Kredit nicht
>zurüzahlen werden.

Du weißt schon was Export ist? Waren fließen ins Ausland und Geld zu 
uns.
Nochmal ganz langsam für alle "es gibt genug Arbeitplätze Schwafler". 
Die Produktivität ist in Deutschland so hoch das wir einen grossen Teil 
der Waren Exportieren müssen. Dieser Export bedeutet aber auch das DE 
seine
Arbeitkraft bzw. Arbeitslosigkeit schon dem Ausland aufbürden muss.

@Dr. ökon. Brinkmann
>>Richtig, Du hast es verstanden. Das Geld fließt von der Mittelschicht
>>nach unten. Warum behaupten immer alle, dass das Geld von unten nach
>>oben fließt?

>Es fließt von der Mittelschicht in beide Richtungen, in die eine durch
>niedrige Löhne, Zeitarbeit und unbezahlte Überstunden. In die andere
>durch Abgaben.

Das sollte man als Dr. ökon. ,wenns denn stimmt, aber besser wissen.
Natürlich fliesst auch Geld von Oben und der Mitte nach unten. Aber wenn 
man den "Zoom" ein wenig zurücknimmt merkt man das in der Gesamtheit der 
Geldströme es nur eine Hauptrichtung gibt.

Ich will auch erklären warum. Auf alle Konsumprodukte fallen nicht nur 
diverse
Steuern an, sondern auch versteckte Zinszahlungen.
http://www.finanzwissen.de/privatanleger/05-vermoe...
Wenn man also durch angelegtes Kapital nicht mehr Zinsen bekommt als man 
durch den Konsum an versteckten Zinsen zahlen muss, ist man der 
Verlierer des Systems. Zu den Verlierern gehören 90% der Menschen.

Also bitte nicht stupide die Parolen der Bild Zeitung nachbeten, sondern 
mal selber den Kopf anstrengen.

mfg

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
> @Uhu
>>> Deutschland ist oder war Exportweltmeister.
>
>>Das ist doch nur ein Euphemismus dafür, daß massiv Kapital ins Ausland
>>abfließt. Das ist ungefähr so, als würde der Supermarkt den Kunden die
>>Ware auf Kredit herausgeben, wohl wissend, daß die den Kredit nicht
>>zurüzahlen werden.
>
> Du weißt schon was Export ist? Waren fließen ins Ausland und Geld zu
> uns.

Und du weißt, was ein Außenhandelsbilanzüberschuß ist?

Er ist die Folge davon, daß Waren gegen Buchgeld exportiert werden. Das 
Buchgeld kann man nicht essen und man kann sich auch nichts dafür 
kaufen, weil im Inland keine Waren dafür vorhanden sind. Würde man das 
Buchgeld unter das Volk bringen, hätte es nur einen Inflationsschub zur 
Folge.

Was wirklich zählt, sind Waren und Diesnstleistungen und nicht die 
Fiktion davon in Form von Zahlenkolonnen.

Man könnte natürlich die entsprechenden Waren importieren, aber das 
würde die schönen Profite ruinieren...

> Nochmal ganz langsam für alle "es gibt genug Arbeitplätze Schwafler".

Ja dann geh endlich arbeiten...

> Die Produktivität ist in Deutschland so hoch das wir einen grossen Teil
> der Waren Exportieren müssen.

Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn der Gegenwert dafür importiert 
würde.

Wirtschaft ist ein Kreislauf von Geben und Nehmen. Wenn der Kreislauf 
gestört wird, wird er irgendwann zusammenbrechen - also: 
Wirtschaftskrise...

> Dieser Export bedeutet aber auch das DE seine  Arbeitkraft bzw.
> Arbeitslosigkeit schon dem Ausland aufbürden muss.

Unsere Arbeitskraft wird dem Ausland "aufgebürdet" - mit der daraus 
folgenden Arbeitslosigkeit müssen wir selbst fertig werden.

Tja mein Lieber, Arbeit ist kein Wert an sich - das Buddeln sinnloser 
Löcher ist der Beweis - und nicht zufällig hatten die Nazis über 
KZ-Toren den Spruch "Arbeit macht frei" angebracht...

Arbeit ist nur dann nützlich, wenn man sich damit den Lebensunterhalt 
sichern kann.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wohin sozialer Kahlschlag führt, kann man hier nachlesen: 
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,6...

Autor: Axel (Gast)
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>Ihr wollt es wahrscheinlich so wie in Ländern üblich, wo alle die durch
>das soziale Netz gefallen sind od. weniger Glück hatten  (selbst ein
>Studium hilft nicht immer) an gewissen Straßenecken stehen und drauf
>warten das sich ein Gütiger findet, der sie für einen Hungerlohn
>vielleicht einen Tag beschäftigt.

Habe ich das irgendwo geschrieben ?

Da ich persönlich Leute kenne, die von Hartz4 durchaus ganz gut leben, 
gehe ich davon aus, dass die Höhe grundsätzlich erstmal ausreicht. Und 
eine grundsätzliche Kürzung von Hartz4 habe ich nirgends verlangt, im 
Gegenteil hatte ich geschrieben, dass die Zuverdienstgrenzen 
grosszügiger geregelt werden müssen. Ich wäre aber auch dafür, dass die 
1-Euro Jobs abgeschafft werden.

Und nachdem auch der Uhu auf meine Frage nicht in der Lage ist, mir zu 
erklären, warum ein Facharbeiter, der keinen Job mehr findet, jetzt sein 
Leben lang vom Staat auf dem letzten Gehaltsniveau fürs Nichtstun 
bezahlt werden muss, muss wohl jedem klar sein, dass das schlicht nicht 
geht.

Und da bleibt dann eben keine Alternative: Entweder kümmert der sich um 
ihre Ausbildung, damit er einen Job findet, der seinen gewünschten 
Lebensstandard sichert oder er muss halt seine Ansprüche reduzieren. 
Diese Entscheidung verlangen wir jedem Schüler ab, warum ist die für 
einen Facharbeiter unzumutbar ?

Klar fände ich das auch schön, wenn der Staat mir verspricht, mir 
basierend auf meinem derzeitigen Gehalt die Arbeitslosenhilfe bis ans 
Ende meines Lebens zu zahlen. So war das ja auch früher mit der 
Arbeitslosenhilfe. Aber realistischerweise muss man wohl akzeptieren, 
dass das schlicht nicht machbar und auch nicht sinnvoll ist.

Aber Ihr könnt ja mal Vorschläge machen, was man Hartz4 konkret besser 
machen soll. Bisher kam nur Gemeckere. Und kommt jetzt nicht mit dem 
Geld für die Banken. Das ist eine komplett andere Baustelle.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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>Wohin sozialer Kahlschlag führt, kann man hier nachlesen:
>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,6...

Was hat das jetzt mit Deutschland zu tun ?

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
> Und nachdem auch der Uhu auf meine Frage nicht in der Lage ist, mir zu
> erklären, warum ein Facharbeiter, der keinen Job mehr findet, jetzt sein
> Leben lang vom Staat auf dem letzten Gehaltsniveau fürs Nichtstun
> bezahlt werden muss, muss wohl jedem klar sein, dass das schlicht nicht
> geht.

Nicht in der Lage? Nein, nicht willens, weil man genau so gut dem Ochs 
ins Horn pfetzen könnte, wie dir was zu erklären, was du nicht wissen 
willst.

>>Wohin sozialer Kahlschlag führt, kann man hier nachlesen:
>>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,6...
>
> Was hat das jetzt mit Deutschland zu tun ?

Weißt du das wirklich nicht? Ist doch nicht schwierig und du hast doch 
eine gute Ausbildung, oder etwa nicht?

Autor: Axel (Gast)
Datum:

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>Nein, nicht willens

Warum schreibst Du dann hier überhaupt, wenn wir nur Deinen geistigen 
Dünnschiss zu lesen bekommen, und Du Deine geistigen Hochleistungen für 
Dich behalten willst ?

Das Bild was Du damit von Dir erzeugst ist allerdings nicht eben 
schmeichelhaft.

Axel

Autor: Gastwirt (Gast)
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Schade dass Uhu wieder alles durch seinen "Diskussionsstil" kaputt macht 
sobald es mal droht sachlich zu werden.

"In anderen Ostblockländern, die langsamer privatisiert oder über ein 
gutes soziales Netz außerhalb der Firmen verfügt hätten, sei die erhöhte 
Sterberate nicht zu beobachten ... Sterbezahlen bei Männern zwischen 
1991 und 1994 um zehn Prozent zurückgegangen"

Du siehst, die Schwarzweiß-Malerei klappt hier doch nicht so richtig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Na ja, aus welchem Holz unser Tierfreund Axel geschnitzt ist, kann man 
hier nachlesen: Beitrag "Re: Hartz4: Was ist Mist?"

Mit solchen Leuten braucht man wirklich nicht zu diskutieren, denn sie 
sind sowieso an Erkenntnissen nicht interessiert.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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@Uhu Uhuhu (uhu)

Du bist ja total verwirrt. Das hatte ich aber schon lange vermutet. Ich 
bin der Tierfreund, nicht Axel.

Du solltest mal nen Gang runterschalten. Ist besser für Dich (und für 
uns).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> @Uhu Uhuhu (uhu)
>
> Du bist ja total verwirrt. Das hatte ich aber schon lange vermutet. Ich
> bin der Tierfreund, nicht Axel.

Ach, hast DU dich als Axel ausgegeben? Der Beitrag, auf den ich 
verwiesen hatte, ist jedenfalss mit "Gruss Axel" unterschrieben...

Autor: juppi (Gast)
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>Ich kanns auch gerne nochmal vorrechnen:
>350,- H4 Regelsatz
>350,- Miete
>180,- Krankenversorgung (Betrag aus dem Fond pro Verischertem an die
>Kasse)
>17,-  Keine GEZ
>18,-  Vergünstigung (Sozialticket) bei der Hamburger Hochbahn (Beispiel)
>------
>915,-/Monat
>10980,-/Jahr

>Existenzminimum für das Jahr 2008 auf 7.140 Euro festgelegt
>[ http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_345/11.html ]>

>Mehr als 50% über dem Existenminimum. Und dann sind die H4ler noch am
>Meckern? Ich fasse es nicht, die sollten sich mal lieber in Demut üben
>und die Füsse stillhalten.

Macht mal Vorschläge ,wo hier eingespart werden kann/soll.

... ich bin der Meinung GEZ,Sozialticket und Krankenversorgung.

Kein Fernseher und Radio H4 brauch keine Unterhaltung und Information,
zusätzlich spart es Energie.
Sozialticket - H4 brauch nicht Mobil zu sein, Unfallverminderung.
Krankenkasse  -H4  wozu Es ist doch besser zu sterben ,wenn kein Geld
für die Behandlung vorhanden ist.

...und Rentner sollten immer bei Rot über die Strasse gehen,wer dies 
verweigert wird erschossen.


Hoch lebe der Sozialstaat,welcher wieder eine Record Verschuldung macht
...ober bei welcher Bank.
Bei den Banken welche vorher Sicherheitpakete zugesagt wurden.

...aber wo ist denn dann die Verschuldung???


Ist das nicht zudellig?


grüße

Autor: ... (Gast)
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Axel (Gast) wrote:

> Wenn der "gut ausgebildete Facharbeiter" keinen Job bekommt, ist es mit
> der guten Ausbildung wohl nicht so weit her.

Doch das ist Realität in unserer Gesellschaft, aber du machst ja auch 
die Menschen im Gazastreifen für die Kriegsverbrechen der israelischen 
Armee verantwortlich, von da her wundert mich gar nichts mehr. Du bist 
ein absolut charakterloser Mensch!

> Schöne Theorie. Da aber nun mal niemand bereit ist, so viel Geld zu
> bezahlen, ..

Das ist gar keine Theorie, die Müllabfuhr arbeitet auch nicht für lau, 
ein Müllfahrer wird gut bezahlt und nicht mit 1 Euro entlohnt. Die 
Villenbesitzer sollen verdammt noch mal für ihre Putzhilfe einen 
anständigen Lohn bezahlen, aber auch dafür scheint dir jeglicher Sinn 
abhanden gekommen zu sein.

> Übrigends kam ich mir nicht im Geringsten "gedemütigt" vor, als ich für
> 8 DM die Stunde mit dem Hochdruckreiniger Filter gereinigt habe.

Deine 8 DM wären auf die heutige Zeit übertragen auch keine 4 Euro mehr 
und 1 Euro schon gar nicht. Für 2 DM hättest du damals bestimmt nicht 
gearbeitet. Und abgesehen davon sind Reinigungsarbeiten dieser Art 
typische Industrietätigkeiten und nicht demütigende Kehrarbeiten in der 
Fußgängerzone für gestandene Facharbeiter.

Ökonomisch scheinst du auch der letzte Hinterbänkler gewesen zu sein, 
sonst wüsstest du, dass eine Ausbildung nichts mehr wert ist, wenn man 
erst mal als Strassenreiniger sein Geld verdienen muss. Solche 
Tätigkeiten überlässt man Leuten die keine Berufsausbildung gemacht 
haben und anderweitig nicht einzusetzen sind.

Autor: ... (Gast)
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> Das Geld fließt von der Mittelschicht
> nach unten. Warum behaupten immer alle, dass das Geld von unten nach
> oben fließt?

Nach unten fließt GAR NICHTS! Null! Niente! Das Konjunkturpaket betrifft 
die Hälfte der Bevölkerung nicht, die haben weder was von der 
Abwrackprämie, noch bekommen die was vom Kindergeld (bei den Hartz4 
Beziehern wird das wieder abgezogen), noch haben die etwas von den 
Steuererleichterungen, weil sie gar nicht mehr veranlagt sind (z.B. 
Bezieher kleiner Renten, Arbeitslose, arme Selbstständige ohne Einkommen 
etc.).

Autor: ... (Gast)
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> Wievielen H4lern gibst Du den schon die
> Möglichkeit sich was dazuzuverdienen, bzw. wieviele sind bislang bereit
> für 1 Euro/Stunde Löcher zu schaufeln?

DAS nennst DU hinzuverdienst? Das ist Ausbeutung und eine Schande für 
ein Land mit einem privaten Sparvermögen von 5 Billionen Euro! Eine 
absolute Frechheit!

Autor: ... (Gast)
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> Als Student (vor 3 Jahren) habe ich auch noch auf'n Bau geknufft um mir
> mein Studium leisten zu können. Damit kannst Du mich nicht erschrecken.

Und wie wurdest du da entlohnt? Bestimmt zum Tarif und nicht für 1 Euro!

Autor: ... (Gast)
Datum:

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Axel wrote:

> Und
> eine grundsätzliche Kürzung von Hartz4 habe ich nirgends verlangt, im
> Gegenteil hatte ich geschrieben, dass die Zuverdienstgrenzen
> grosszügiger geregelt werden müssen. Ich wäre aber auch dafür, dass die
> 1-Euro Jobs abgeschafft werden.

Bravo Axel! Endlich mal ein vernünftiger Satz von dir. Die 
Hinzuverdienstmöglichkeiten sind leistungsfeindlich und die 1-Euro Jobs 
sind eine Katastrophe für den Arbeitsmarkt. Wenn wir darin 
übereinstimmen sind wir schon ein Stück weiter.

Autor: ... (Gast)
Datum:

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Axel wrote:

> Und nachdem auch der Uhu auf meine Frage nicht in der Lage ist, mir zu
> erklären, warum ein Facharbeiter, der keinen Job mehr findet, jetzt sein
> Leben lang vom Staat auf dem letzten Gehaltsniveau fürs Nichtstun
> bezahlt werden muss, ..

Wer sagt denn das er das gleiche Gehalt bekommen muss? Das ist doch gar 
nicht der Fall. Er fällt ins ALG-II. Wir sollten aber darin 
übereinstimmen, dass alles unternommen werden muss ihn dort wieder 
heraus zu bekommen und das geht nicht mit einem 
Strassenkehrer-1-Euro-Job, sondern nur mit einer intensiven 
Vermittlungsarbeit, Nachschulung, Weiterbildung, 
Hizuverdienstmöglichkeiten, Probearbeiten dort wo er seine Stärken 
einbringen kann usw.

Autor: ... (Gast)
Datum:

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> Aber Ihr könnt ja mal Vorschläge machen, was man Hartz4 konkret besser
> machen soll.

Erst mal muss der Betrag aufgestockt werden, das Geld reicht hinten und 
vorne nicht. Die Aufstockung könnte man davon abhängig machen, wie aktiv 
jemand sich persönlich bei der Arbeitssuche einbringt. Dann müssen die 
Leute den Zugang zu Betrieben haben über einen Vermittler (der auch 
entsprechend qualifiziert ist!), um z.B. probeweise wieder in den 
Arbeitsprozess zu gelangen. Da muss man sich was überlegen. Es kommt auf 
einen möglichst direkten Draht zum späteren Betrieb an, ohne das Hemmnis 
über den herkömmlichen Weg per schriftlicher Bewerbung. Zu schnell ist 
man als ALG-II Empfänger stigmatisiert und landet in der Ablage P (= 
Papierkorb).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Meinst du wirklich, auf diesem Weg entstehen Jobs?

Autor: juppi (Gast)
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... (Gast)

es liest sich sehr gut, aber das ist auch alles.


Es müsste auch früher mit der Leistungsabhängigkeit angefangen werden.

Simbel Beispiel..

wenn einer einen Beruf erlernt hat gibt es mehr H4 ,wie ein 
Ausbildungsabbrecher.

Autor: juppi (Gast)
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@Uhu Uhuhu (uhu)

Ich hoffe das er nicht damit sagen will,das dadurch mehr Arbeitsplätze 
geschaffen werden.

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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@Uhu
>> Nochmal ganz langsam für alle "es gibt genug Arbeitplätze Schwafler".
>Ja dann geh endlich arbeiten...

Ach Gottchen, gleich so empfindlich, das war nicht auf dich gemüntzt, 
aber wenn du dir den Schuh gerne anziehen möchtest...

>Und du weißt, was ein Außenhandelsbilanzüberschuß ist?

>Er ist die Folge davon, daß Waren gegen Buchgeld exportiert werden. Das
>Buchgeld kann man nicht essen und man kann sich auch nichts dafür
>kaufen, weil im Inland keine Waren dafür vorhanden sind. Würde man das
>Buchgeld unter das Volk bringen, hätte es nur einen Inflationsschub zur
>Folge.

Gegen was möchtest du denn die Waren tauschen? Gegen Gold, gegen andere 
Waren? Möchtest du die Tauschwirtschaft wieder?

Ich habe nie behauptet das ich unser "Fiat Money" System gut finde, aber 
es ist nun mal das aktuelle System. Wenn man über H4 diskutieren möchte, 
dann muss man sich an die Fakten halten.

Du sprichst den Binnenmarkt an, das der straflich vernachlässigt wurde, 
darüber dürfte es ja eigentlich keine Diskussion mehr geben.
Wenn der Export wegbricht muss der Binnenmarkt es aufangen. Das ist ja 
das Dilemma in DE als Exportweltmeister.


mfg

Autor: Timbo (Gast)
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Ja, gegen andere Waren tauschen. Dann ist nämlich die Außenhandelsbilanz 
wieder ausgeglichen. Geht so: Ware gegen Geld, Geld gegen neue Ware.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
> Gegen was möchtest du denn die Waren tauschen? Gegen Gold, gegen andere
> Waren? Möchtest du die Tauschwirtschaft wieder?

Wie Timbo schrieb... Ist das so schwer zu verstehen?

> Du sprichst den Binnenmarkt an, das der straflich vernachlässigt wurde,
> darüber dürfte es ja eigentlich keine Diskussion mehr geben.
> Wenn der Export wegbricht muss der Binnenmarkt es aufangen. Das ist ja
> das Dilemma in DE als Exportweltmeister.

Auch wenn ich mich wiederhole: Wirtschaft ist immer ein Kreislauf 
und Geld hat lediglich den Sinn, von einer reinen Tauschwirtschaft Ware 
X gegen Ware Y weg zu kommen - also den "Widerstand" innerhalb des 
Kreislaufes zu verringern.

Der Neoliberalismus hat eine massive Störung des Kreislaufes verursacht: 
Waren fließen in Massen weg, aber es kommen zu wenig im Gegenzug ins 
Land; statt dessen wird Geld gehortet, das dem Kreislauf entzogen ist: 
der immer weiter anwachsende Handelsbilanzüberschuß - in den vergangenen 
Jahren > 100 Mrd. EUR je Jahr - erdrosselt die Binnenwirtschaft.

Um diese immensen Summen zu finanzieren, wurden die Löhne immer weiter 
reduziert, statt Güter zu importieren und den Leuten ordentliche Löhne 
zu zahlen, mit denen sie diese Güter kaufen können.

Diese Schraube kann so lange gedreht werden, bis die Leute von den 
Hungerlöhnen nicht mehr leben können. Hartz-IV ist er Veruch, die Löhne 
so weit wie möglich dieser absoluten Untergrenze anzunähern und damit 
der Pöbel sich dabei gut fühlt, wird ihm erzählt, "wir" seien 
Exportweltmeister - frei nach dem Motto: Brot und Spiele.

Und daß diese Sauerei auch noch nach einem korrupten Gewerkschaftler 
benannt ist - der sich das natürlich nicht selbst ausgedacht hat, weil 
er dazu gar keine Zeit hatte, wegen der vielen Nutten, mit denen er sich 
und seine Kumpane vergnügte -, zeigt nur, mit welchem Zynismus da zu 
Werke gegangen wird...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Auch wenn ich mich wiederhole: Wirtschaft ist immer ein Kreislauf
> und Geld hat lediglich den Sinn, von einer reinen Tauschwirtschaft
> Ware X gegen Ware Y weg zu kommen - also den "Widerstand" innerhalb
> des Kreislaufes zu verringern.

Was läuft denn da im Kreis? Außer den Gedanken des Autors ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mehr hat du zur Debatte nicht beizutragen? Dann geh wieder in deine 
Rumpelkammer und sei still.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Wenn man sich alleine mal ansieht, wer denn für das Harz-Konzept
verantwortlich zeichnet : (unvollständig, Quelle : Wikipedia)

Norbert Bensel, Mitglied des Vorstandes der DaimlerChrysler Services AG 
und der Deutschen Bahn AG
---
Jobst Fiedler, Roland Berger Strategy Consultants

global tätiges Unternehmen in der Unternehmens- und Strategieberatung
---
Heinz Fischer, Abteilungsleiter Personal Deutsche Bank AG
---
Peter Kraljic, Direktor der McKinsey & Company Düsseldorf

McKinsey berät nach eigenen Angaben über zwei Drittel der 1.000 größten 
amerikanischen und die Mehrzahl der im DAX vertretenen deutschen 
Unternehmen.
---
Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des 
Deutschen Handwerks
---
Wolfgang Tiefensee, damaliger Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Im Rahmen des geplanten Börsengangs der Deutschen Bahn wurden u.a. auch 
umstrittene Sondertantiemen vereinbart, die im Falle der 
Bahnprivatisierung an die Bahn-Vorstände geflossen wären. Tiefensee 
stritt Ende Oktober 2008 zunächst ab, von diesen Tantiemen gewusst zu 
haben und entließ seinen Staatssekretär Matthias von Randow mit der 
Begründung, dass dieser ihn nicht über die Zahlungen informiert hätte. 
Diese Begründung stellte sich später als falsch heraus, da schon Anfang 
September 2008 Information über die Sonderzahlungen an die 
Öffentlichkeit gekommen waren
---
Eggert Voscherau, Mitglied des Vorstandes der BASF AG
Er tritt für die BASF auch als Lobbyist auf und war beispielsweise 
Mitglied in der Rürup- und der Hartz-Kommission.
---
Peter Hartz, damals Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG

Am 17. Januar 2007 gestand Hartz in der auf lediglich zwei 
Verhandlungstage angesetzten Gerichtsverhandlung alle 44 Klagepunkte 
ein. Der Gesamtschaden dieser Schmiergeld-Affäre beträgt 2,6 Millionen 
Euro. Fast zwei Millionen Euro dieser Summe zahlte Hartz an Klaus 
Volkert, damaliger Chef des Betriebsrats. Trotz einer theoretischen 
Höchststrafe von 15 Jahren Freiheitsstrafe einigten sich 
Staatsanwaltschaft und Verteidiger allerdings auf eine Freiheitsstrafe 
von 2 Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, und eine Geldstrafe 
von 360 Tagessätzen a 1600 € (insgesamt also 576.000 €) im Gegenzug für 
ein volles Geständnis. Auf die Vernehmung einer Reihe von Zeugen konnte, 
aufgrund des vollumfänglichen Geständnisses, verzichtet werden.

Das Landgericht Braunschweig verurteilte Hartz am 25. Januar 2007 wegen 
Untreue und Begünstigung des VW-Betriebsratschefs zu einer 
Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Er gilt damit als 
vorbestraft.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Mehr hat du zur Debatte nicht beizutragen?

Doch, einen hätte ich noch ...

> Der Neoliberalismus hat eine massive Störung des Kreislaufes verursacht:

Tut mir leid, Deine Kreislaufstörung. Gute Besserung!

Nice week,
Zardoz

Autor: ... (Gast)
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Andreas Jakob (antibyte) wrote:

> Wenn man sich alleine mal ansieht, wer denn für das Harz-Konzept
> verantwortlich zeichnet : (unvollständig, Quelle : Wikipedia)
>
> Norbert Bensel, Mitglied des Vorstandes der DaimlerChrysler Services AG
> und der Deutschen Bahn AG
> ---
> Jobst Fiedler, Roland Berger Strategy Consultants
>
> global tätiges Unternehmen in der Unternehmens- und Strategieberatung
> ---
> Heinz Fischer, Abteilungsleiter Personal Deutsche Bank AG
> ---
> Peter Kraljic, Direktor der McKinsey & Company Düsseldorf

Das hast du sehr schön heraus gearbeitet, Andreas!! Das verhält sich 
übrigens nicht anders als mit der damaligen Kopfpauschale, die die CDU 
in der Hochphase ihres Privatisierungshypes mal einführen wollte. Das 
'System Kopfpauschale' hatte die CDU damals bei einer der bekanntesten 
Unternehmehnsberatungen Deutschlands in Auftrag gegeben. Heraus kam dann 
dieses Krüppelsystem, das die Wohlhabenden entlastet und bei den Ärmsten 
bis zu einer Verdoppelung des Beitrages geführt hätte (damals 250 Euro 
für alle mit einer Deckungslücke von 35 Milliarden Euro!!). Das war dann 
einer der Gründe, warum Merkel 2005 die 'Alleinherrschaft' nicht gelang. 
Hier ist das schön beschrieben:

http://www.wsws.org/de/2003/dez2003/cdu-d13.shtml

Horst Seehofer trat damals wegen dieser Kopfpauschale von seinen Ämtern 
als gesundeitspolitischer Sprecher zurück und warf die Brocken hin. Seit 
längerem hat die CDU einen neuen Namen für den gleichen Dreck sich 
ausgedacht und nannte die Kopfpauschale einfach um in Gesundheitsprämie. 
Das reichte aber noch nicht, die Marketing Strategen haben Merkel ins 
Ohr geflüstert die Kopfpauschale besser als "solidarische 
Gesundheitsprämie" der Bevölkerung unterzuschieben. Da wir eine große 
Koa haben gibt es aber einen Kompromiss, mit einem prozentualem 
Einheitsbeitrag von jetzt 15,5 bzw. neuerdings 14,9 Prozent für alle + 
event. Nachfoderungen der Kassen, falls die Kohle nicht reicht.

> Das Landgericht Braunschweig verurteilte Hartz am 25. Januar 2007 wegen
> Untreue und Begünstigung des VW-Betriebsratschefs zu einer
> Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Er gilt damit als
> vorbestraft.

Das passt gut zur "Qualität" dieses Gesetzes, bei dem die Hälfte aller 
Bescheide zu Ungunsten der Leistungsempfänger falsch ist. Dagegen hilft 
nur Klagen, bis den Verantwortlichen die Luft ausgeht.

Autor: Axel (Gast)
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>Wir sollten aber darin
>übereinstimmen, dass alles unternommen werden muss ihn dort wieder
>heraus zu bekommen und das geht nicht mit einem
>Strassenkehrer-1-Euro-Job, sondern nur mit einer intensiven
>Vermittlungsarbeit, Nachschulung, Weiterbildung,
>Hizuverdienstmöglichkeiten, Probearbeiten dort wo er seine Stärken
>einbringen kann usw.

Das ist alles der eigentliche Kern der Hartz4 Gesetzgebung. Dass das bei 
3 Mio Arbeitslosen nicht immer optimal umgesetzt wird ist klar. Und 
nicht alle empfinden diese Vermittlungstätigkeiten und Nachschulungen 
als positiv.

>wenn einer einen Beruf erlernt hat gibt es mehr H4 ,wie ein
>Ausbildungsabbrecher.
Gibt es doch. In den ersten 12 Monaten. Wer aber nach 12 Monaten keinen 
neuen Job hat, muss wohl akzeptieren, dass seine Ausbildung nicht mehr 
passt. Und dann kann es dafür auch nicht mehr Geld geben.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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> Wenn man sich alleine mal ansieht, wer denn für das Harz-Konzept
> verantwortlich zeichnet : (unvollständig, Quelle : Wikipedia)

Ja und ?

Was willst Du uns damit sagen ?

Wer schon zu solchen "Argumenten" greifen muss, zeigt doch, dass er 
keine besseren hat.

Gruss
Axel

Autor: Axel (Gast)
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Noch was zu den 1 Euro Stundenlohn. Dabei wird ja nicht 1 Euro pro 
Stunde bezahlt sondern 1 € zusätzlich zum Hartz4.

Je nach Famileinstand ergibt das dann also einen effektiven Stundenlohn 
von über 5 €, bei einem verheirateten Familienvater sogar über 9 €.

Weiss gat nicht, was man sich darüber aufregt.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:
> Weiss gat nicht, was man sich darüber aufregt.

Tierfreund Axel...

Autor: juppi (Gast)
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>Noch was zu den 1 Euro Stundenlohn. Dabei wird ja nicht 1 Euro pro
>Stunde bezahlt sondern 1 € zusätzlich zum Hartz4.

Das ist nach der Definition kein Stundenlohn, sondern eine 
Aufwandsentschädigung.

Autor: ... (Gast)
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> Das ist alles der eigentliche Kern der Hartz4 Gesetzgebung.

Vielleicht auf dem Papier, aber nicht in Wirklichkeit. Über die Hälfte 
aller Bescheide enthalten zu Ungunsten der Hartz-IV Empfänger Fehler. 
Die sind teilweise so massiv, dass Zahlungen zurückgehalten werden, die 
die Betroffenen in existenzielle Schwierigkeiten bringen. In dieser 
Häufigkeit ist das kein Zufall mehr. Wer sich nicht wehrt oder nicht 
genügend Bescheid weiß, wird untergebuttert. "Gefördert" wird immer 
wieder mit unsinnigen Maßnahmen, die auf den Einzelnen nicht 
zugeschnitten sind und ins Leere laufen (hier wird sinnlos Geld 
verplempert). Die Stigmatisierung der Betroffenen kommt noch obendrauf. 
Beispiele dafür findet man selbst in diesem Thread genügend. Wie 
Arbeitgeber auf Hartz-IV Bewerber zu sprechen sind will ich mir gar 
nicht ausmahlen.

> Dass das bei
> 3 Mio Arbeitslosen nicht immer optimal umgesetzt wird ist klar.

Um die Ausnahmen geht es auch nicht.

> Und
> nicht alle empfinden diese Vermittlungstätigkeiten und Nachschulungen
> als positiv.

Wenn man die Betroffenen nicht mitnimmt braucht man ich darüber auch 
nicht zu wundern. Man sollte auch nicht vergessen, dass es einen hohen 
Anteil an Migranten gibt, die schon wegen mangelnden Deutschkenntnissen 
große Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt haben.

> Noch was zu den 1 Euro Stundenlohn. Dabei wird ja nicht 1 Euro pro
> Stunde bezahlt ..

Doch genau das wird es und genau so stellt es sich für die Konkurrenz 
des regulären Arbeitsmarktes dar, die können ihre Leistungen eben nicht 
für einen Euro je Stunde anbieten. Es gibt immer wieder Beispiele, wo 
reguläre Arbeit durch den Einsatz von 1-Euro Kräften verdrängt wird. Das 
stand übrigens so auch nie im Gesetzt, ist aber eine Tatsache.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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juppi wrote:
>>Noch was zu den 1 Euro Stundenlohn. Dabei wird ja nicht 1 Euro pro
>>Stunde bezahlt sondern 1 € zusätzlich zum Hartz4.
>
> Das ist nach der Definition kein Stundenlohn, sondern eine
> Aufwandsentschädigung.

Nein juppi, das nennt sich Lohnwucher und ist sittenwidrig. Sowas 
"Aufwandsentschädigung" zu nennen, ist ein plumper Trick, den Leuten 
Sand in die Augen zu streuen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lohnwucher

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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... wrote:
> Das stand übrigens so auch nie im Gesetzt, ist aber eine Tatsache.

Das stimmt nicht. Im Gesetz steht, daß die 1-Euro-Jobber nicht zu 
Arbeiten eingesetzt werden dürfen, die zu regulären Jobs in Konkurrenz 
treten.

Daß sich die Arbeit-"geber" darum nicht kümmern ist rechtswidrig, aber 
diese Rechtsbrüche waren bei Verabschiedung des Gesetzes voraussehbar 
und aus der Tatsache, daß sich nicht verfolgt werden, zeigt, daß das 
Konkurrenzverbot nur zum Schein eingefügt wurde.

Autor: ... (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:
> Das stimmt nicht. Im Gesetz steht, daß die 1-Euro-Jobber nicht zu
> Arbeiten eingesetzt werden dürfen, die zu regulären Jobs in Konkurrenz
> treten.

Das ist genau das was ich ausdrücken wollte. Dann formuliere ich eben 
nochmal wir folgt um:

Es gibt immer wieder Beispiele, wo reguläre Arbeit durch den Einsatz von 
1-Euro Kräften verdrängt wird. Das war übrigens so nie im Gesetz 
vorgesehen, ist aber eine Tatsache.

Zufrieden?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nein. Das Gesetz sagt ausdrücklich, daß das nicht gestattet ist.

Wenn das Gesetz das nur nicht vorgesehen hätte, dann würde es sich zu 
dem Punkt nicht äußern und das hieße, daß erlaubt ist.

Verboten ist nur, was ausdrücklich verboten ist.

Autor: ... (Gast)
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> Nein.

Wenn ich sage, dass das in Gesetz nicht vorgesehen war, dann ist damit 
zum Ausdruck gebracht, dass das Gesetz hier eine andere Regelung 
festgelegt hat. Mit deinem Einwand streitest du um des Kaisers Bart.

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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@Uhu
>Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
>> Gegen was möchtest du denn die Waren tauschen? Gegen Gold, gegen andere
>> Waren? Möchtest du die Tauschwirtschaft wieder?

>Wie Timbo schrieb... Ist das so schwer zu verstehen?

Dann mach doch mal deine "Wishlist". Was willst du eigentlich? Welches 
Sozial-Finanz und Wirtschaftssystem möchtest du?
Komm jetzt bitte nicht mit Kommunismus o.Ä.

mfg

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ ... (Gast):

Nein das tue ich nicht. Es handelt sich um einen fundamentalen 
Rechtsgrundsatz: nulla poena sine lege - keine Strafe ohne Gesetz.

Wenn das Gesetz das verbietet, dann sage es doch einfach so - alles 
andere ist Wischiwaschi.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nulla_poena_sine_lege

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
> @Uhu
>>Lasst mich durch ich bin Arzt wrote:
>>> Gegen was möchtest du denn die Waren tauschen? Gegen Gold, gegen andere
>>> Waren? Möchtest du die Tauschwirtschaft wieder?
>
>>Wie Timbo schrieb... Ist das so schwer zu verstehen?
>
> Dann mach doch mal deine "Wishlist". Was willst du eigentlich? Welches
> Sozial-Finanz und Wirtschaftssystem möchtest du?
> Komm jetzt bitte nicht mit Kommunismus o.Ä.

Ganz einfach: Ein gerechtes.

Unser derzeitiges ist grob ungerecht.

Autor: ... (Gast)
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> Wenn das Gesetz das verbietet, dann sage es doch einfach so - alles
> andere ist Wischiwaschi.

Wieso soll ich den genauen Wortlaut eines Gesetzes ständig wiederholen? 
Das ist allen bekannt (wem es nicht bekannt ist, der sollte sich aus 
dieser Diskussion raushalten), deswegen begnüge ich mich damit dies 
einfach nochmal anzudeuten. Damit ist für mich der Sache genüge getan 
und man kann sich auf andere Argumente konzentrieren.

Autor: juppi (Gast)
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>Komm jetzt bitte nicht mit Kommunismus o.Ä.

Was heute abläuft,hätte der Kommunismus auch nicht schlechter gemacht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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... wrote:
>> Wenn das Gesetz das verbietet, dann sage es doch einfach so - alles
>> andere ist Wischiwaschi.
>
> Wieso soll ich den genauen Wortlaut eines Gesetzes ständig wiederholen?

Das brauchst du nicht. Aber du solltest das Kind beim Namen nennen und 
der heißt in diesem Fall ganz klar Verbot.

Autor: Lasst mich durch ich bin Arzt (Gast)
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@juppi
>Was heute abläuft,hätte der Kommunismus auch nicht schlechter gemacht.

Der Kommunismus verstaatlicht erst und geht dann Bankrott. Der 
Kapitalismus geht erst Bankrott und verstaatlicht dann.

mfg

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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LOL
Ich greife nicht zu solchen Argumenten, was immer du auch damit meinst,
ich habe mir nur die Fakten angesehen und da kann man doch schon
nachdenklich werden. Ich habe absichtlich nichts kommentiert.
Was will ich dir damit sagen ?
Schau dir doch mal die Zusammensetzung an, die Elite der Wirtschaft
befindet über die Zukunft unseres Sozialsystems.
Schon zwangsweise beeinflusste "Consultants", Vorstandsvorsitzende,
nachweislich korrupte und verlogene "Vertreter" der arbeitenden
Bevölkerung ....
Ich brauche keine Argumente um dich zu überzeugen, ich muss mich
nicht profilieren, persönliche Kleinkriege hier nerven mich nur.
Ich stupse dich mit der Nase auf etwas, und was DU damit machst ist
einzig deine Entscheidung.



Axel wrote:
>> Wenn man sich alleine mal ansieht, wer denn für das Harz-Konzept
>> verantwortlich zeichnet : (unvollständig, Quelle : Wikipedia)
>
> Ja und ?
>
> Was willst Du uns damit sagen ?
>
> Wer schon zu solchen "Argumenten" greifen muss, zeigt doch, dass er
> keine besseren hat.
>
> Gruss
> Axel

Autor: ... (Gast)
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Uhu, jeder schreibt so wie er es für richtig hält. Ich hab da einfach 
ein bisschen weiter gedacht und gewartet ob jemand mein Argument in 
Abrede stellt. Dann hätte ich das Gesetz ausgepackt ..

Jeder so wie er kann und möchte. :)

juppi wrote:
> Was heute abläuft,hätte der Kommunismus auch nicht schlechter gemacht.

Vor allem, was ist aus den einstigen kommunistischen Bastionen geworden? 
Was hat Russland heute noch mit Kommunismus am Hut? Dort herrschen die 
neureichen Oligarchen. China hat zwar seine Einheitspartei noch, aber 
das scheint auch das einzige zu sein, was an die Zeit des Kommunismus 
erinnert. Sind doch inzwischen alle dem Kapital verfallen und bei uns 
war mal soziale Marktwirtschaft.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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... wrote:
> Uhu, jeder schreibt so wie er es für richtig hält. Ich hab da einfach
> ein bisschen weiter gedacht und gewartet ob jemand mein Argument in
> Abrede stellt. Dann hätte ich das Gesetz ausgepackt ..

Ich erkläre dir gerne, warum ich darauf bestehe:

Der Normalfall ist, daß die Leute ihre Rechte nicht kennen und durch 
unklare Ausdrucksweise wird dieser Zustand nicht nur nicht verbessert, 
sondern im Gegenteil konserviert.

Ich finde diesen Zustand unwürdig und unerträglich. Deswegen an 
derartigen Stellen absolute Klarheit.

Kannst du das nachvollziehen?

Autor: juppi (Gast)
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Hoch lebe der Sozialstaat,welcher wieder eine Record Verschuldung macht
...ober bei welcher Bank.
Bei den Banken welche vorher Sicherheitpakete zugesagt wurden.

...aber wo ist denn dann die Verschuldung???

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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juppi, wieviel hast du schon intus, heute abend?

Autor: juppi (Gast)
Datum:

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Heute Ruhe...morgen geht es die Nacht durch.

Autor: Axel (Gast)
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"Über die Hälfte aller Bescheide enthalten zu Ungunsten der Hartz-IV 
Empfänger Fehler."

Woher hast Du denn die Zahl ?

Bisher sind mir allenfalls Zahlen bekannt, dass 40% der Klagen von 
Hartz4 Empfängern erfolgreich sind. Das ist aber was ganz anderes. Davon 
abgesehen sind viele Klagen vor allem deswegen erfolgreich, weil manche 
Dinge im Gesetz schlicht nicht geregelt waren und erstmal durch die 
Gerichte ausgelegt werden mussten.

"Wenn man die Betroffenen nicht mitnimmt braucht man ich darüber auch
nicht zu wundern. Man sollte auch nicht vergessen, dass es einen hohen
Anteil an Migranten gibt, die schon wegen mangelnden Deutschkenntnissen
große Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt haben."

Wie soll man die denn bitteschön mitnehmen ? Und wohin ?

Vielleicht sollte man einfach mal akzeptieren, dass die Leute sich schon 
auch mal selbst um sich kümmern müssen. Es kann doch wohl nicht sein, 
dass man erwachsenen Menschen, die wählen dürfen, alles erklären muss.

" Es gibt immer wieder Beispiele, wo reguläre Arbeit durch den Einsatz 
von 1-Euro Kräften verdrängt wird."

Das war hier gar nicht mein Thema. Tatsache ist, dass ein 1 Euro Job für 
den Hartz4 Empfänger erstmal einem Einkommen von 5-9 € entspricht. Dass 
das in der Differenz zu dem, was er fürs Nichtstun bekommt, nur 1 € pro 
Stunde entspricht, ist für ihn durchaus ärgerlich. Aber es kann ja wohl 
auch nicht sein, dass der faul im Sofa rumliegt, nur weil ihm die 
Lohnsteigerung fürs Arbeiten nicht ausreicht.

Eine andere Sache ist der Missbrauch dieser 1 € Jobs. Da muss man 
allerdings mal ran. Allerdings sehe ich das aus Sicht eines 
Steuerzahlers so, der immer noch den Hartz4 Beitrag für Leute bezahlen 
muss, die voll arbeiten und nicht akzeptiert, dass sich den Hartz4 
Betrag irgendwer einsackt.

Man sollte hier vielleicht mal die Kirche im Dorf lassen. Wer in 
Deutschland arbeitslos wird, bekommt erstmal einen erheblichen Zeitraum 
Arbeitslosengeld, von dem er seinen Unterhalt bestreiten kann und 
während dessen er sich einen Job nach seinen Wünschen suchen kann. 
Danach bekommt er vom Staat Wohnung, Kleidung und Essen bezahlt, wenn er 
das selbst nicht kann. Als Gegenleistung erwartet man von ihm, dass er 
sich um einen Job kümmert, der es ihm ermöglicht, auf staatliche Hilfe 
zu verzichten.

Ich finde das nicht gerade eine Zumutung.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Und warum kriegst du keinen ordentlichen deutschen Satz zusammen?

Autor: juppi (Gast)
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kleiner Rückfall

Autor: ... (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:
> Kannst du das nachvollziehen?

Klar, nur glaube ich in diesem Fall, dass das Gesetz bekannt ist. Wurde 
zig mal darüber in diversen Frontal, Monitor, WiSO usw. Sendungen 
berichtet. Nur wird in Kenntnis dieses Gesetzes immer wieder dagegen 
verstoßen, wir haben also weniger ein Defizit an Information, als ein 
Defizit am Willen genau dieses zu unterbinden.

Axel wrote:
> Woher hast Du denn die Zahl ?

> Bisher sind mir allenfalls Zahlen bekannt, dass 40% der Klagen von
> Hartz4 Empfängern erfolgreich sind.

Und du glaubst damit würde das Gesetz besser? Nach meiner Kenntnis sind 
die Hälfte aller Bescheide falsch. Außerdem geh mal davon aus, dass NIE 
100 Prozent der betrogenen Menschen klagen. Dann ist wahrscheinlich 
sogar noch mehr als die Hälfte aller Bescheide fehlerhaft.

> Wie soll man die denn bitteschön mitnehmen ? Und wohin ?

Mit in den Prozess der Arbeitssuche einbinden und nicht den Leuten etwas 
vorsetzen.

> Vielleicht sollte man einfach mal akzeptieren, dass die Leute sich schon
> auch mal selbst um sich kümmern müssen. Es kann doch wohl nicht sein,
> dass man erwachsenen Menschen, die wählen dürfen, alles erklären muss.

Anscheinend stellt sich so aber der Erfolg nicht ein.

> Tatsache ist, dass ein 1 Euro Job für
> den Hartz4 Empfänger erstmal einem Einkommen von 5-9 € entspricht.

Wo soll denn das eine "Tatsache" sein?

> .. was er fürs Nichtstun bekommt ..

Vielleicht solltest du mal aufhören immer Hartz-IV Empfängern "Nichtstun 
zu unterstellen oder würdest du einem Aufstocker auch "Nichtstun" 
unterstellen? Auch Aufstocker sind Hartz-IV Empfänger. Der Rest macht 
auch nicht nichts, sondern bemüht sich um eine Beschäftigung. Sollte dir 
das etwa entgangen sein?

> Eine andere Sache ist der Missbrauch dieser 1 € Jobs. Da muss man
> allerdings mal ran.

Das ist die gleiche Einstellung die Politiker haben, wenn sie Sätze 
loslassen wie ".. man müsste mal, dieses und jenes tun ..". Zehn Jahre 
später fällt der gleiche Satz wieder ..

> Danach bekommt er vom Staat Wohnung, Kleidung und Essen bezahlt, wenn er
> das selbst nicht kann.

Du meist, er bekommt nur dann Unterstützung, wenn er seinen bisher 
erarbeiteten Wohlstand verhökert und genau so bettelarm ist, wie jemand 
der NIE gearbeitet hat. Tolles Gesetz!

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Mal eine kleine Textsammlung zum nachdenken :)
(ohne Überprüfung auf Richtigkeit und Quellennachweis)

Die von Sachsen-Anhalt geplante Ausweitung der 1-Euro-Jobs auf die 
private Wirtschaft stößt auf unsere entschiedene Ablehnung. Wir 
befürchten einen weiteren Arbeitskräfteabbau in unserer Branche. Dies 
können wir nicht hinnehmen." Dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des 
Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl, zu den 
jüngst bekannt gewordenen Plänen des Landes Sachsen-Anhalt, 1-Euro-Jobs 
zu-künftig auch für die private Wirtschaft zu öffnen.
---
Mit erheblicher Skepsis blickt auch die Fachgemeinschaft Bau Berlin und 
Brandenburg e.V. zu Beginn des neuen Jahres auf die Initiativen der 
Bundesregierung zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. "Bereits die 
Steuerungsinstrumente Minijobs und Ich-AGs haben in unserer Branche zu 
erheblichem Missbrauch geführt", zeigt sich der Hauptgeschäftsführer, 
Wolf Burkhard Wenkel, mit den bisherigen Initiativen der Bundesregierung 
alles andere als einverstanden. Denn bei vielen Ich-AG’lern handele es 
sich in Wirklichkeit keineswegs um selbständige Kleinst-Unternehmen, 
"sondern vielmehr um von der Bundesregierung versteckt geförderte Arbeit 
in der Scheinselbständigkeit".
---
Nach dem aktuellen Bericht des Bundesrechnungshofes entstand für den 
Steuerzahler allein durch den systematischen Missbrauch von 
Ein-Euro-Jobs ein volkswirtschaftlicher Schaden von über 1 Milliarde 
Euro.

Mit der Einführung von Hartz IV hat sich eine regelrecht kriminelle 
„Unterhaltungsindustrie für Alg2-Empfänger“ entwickelt. Viele angesehene 
Sozialschmarotzer haben sich aufgemacht in eigens aufgelegten 
unsinnigen, aber kostenintensiven Programmen, die Steuersäckel 
systematisch ausplündern.

Auch im Märkischen Kreis verdienen sich so genannte "Träger" eine 
goldene Nase. So verschiebt die ARGE MK bis zu 300,00 € Steuergelder für 
die Verwaltung eines einzigen Arbeitslosen und eines Besens. Dazu kommen 
noch die 120,00 €, die ein Hartz IV-Empfänger als 
Mehraufwandsentschädigung bekommen soll. Oft ist es für den Erwerbslosen 
netto deutlich weniger, weil Fahrtkosten und Mehraufwand an Verpflegung 
und Arbeitskleidung aus der Mehraufwandsentschädigung zu zahlen sind.
---
Zu den brutalen Konsequenzen des 1-Euro-Mißbrauchs für den Mittelstand 
gehören Auftragsrückgänge in z.T. Existenz bedrohendem Umfang.
Besonders betroffen sind Gärtnereien, Maler und Lackierer, Schreiner und 
Hausmeister, aber auch Computerfachkräfte.

Merke! Jeder arbeitslose Facharbeiter kann als 1-Euro-Jobber in seinem 
ausgebildeten Beruf eingesetzt werden.
Die wirklichen Sozialschmarotzer fragen gezielt nach Fachkräften.

Wer Kenntnis von solchen Missbrauchsfällen hat, möge sich bitte melden.
Es ist höchste Zeit diesen kriminellen Praktiken durch die 
Strafverfolgungsbehörden ein Ende zu bereiten und die so zu Unrecht 
erschlichenen Steuergelder zurückzufordern.

Wir sind inzwischen so weit, dass es zwingend erforderlich wird 
beispielsweise im Krankenhaus oder Altenheim nachzufragen, ob 
tatsächlich eine Fachkraft oder ein depressiver und gefrusteter 
1-Euro-Jobber die Spritze setzt oder die richtigen Medikamente austeilt.
---
DGB zum Urteil über „Ein-Euro-Jobs“: Unvereinbar mit internationalen 
Arbeitsnormen
„Ein arbeitsloser Ingenieur hatte geklagt und verlor. Er verweigerte, 30 
Stunden wöchentlich Hilfstätigkeiten wie ‚Folien um Bäume wickeln' 
auszuüben – für 1,50 Euro die Stunde. Reguläre Beschäftigung werde 
verdrängt, argumentierte der Mann. Das Bundessozialgericht entschied, 
ihm könne das Arbeitslosengeld II um 30 Prozent gekürzt werden. 
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach: „Ein-Euro-Jobs gehören auf den 
Prüfstand.“..“ Pressemitteilung vom 16.12.2008
---
„… Extremen Missbrauch stellten die Prüfer bei den Ein-Euro-Jobs fest, 
für die „mehr als eine Milliarde Euro“ ausgegeben wurden: Bei zwei 
Dritteln der geprüften Maßnahmen war mindestens eine Fördervoraussetzung 
nicht erfüllt. In acht von zehn Fällen waren die Arbeiten nicht 
zusätzlich. „Meist betrafen sie reguläre Aufgaben eines öffentlichen 
Trägers (etwa Reinigungsarbeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln und 
Gebäuden oder leichte Bürotätigkeiten) und sollten normale Arbeitskräfte 
einsparen oder einen haushaltsbedingten Personalmangel ausgleichen.“…“
---
„Ein-Euro-Jobs haben reguläre Arbeitsstellen im öffentlichen Bereich 
verdrängt. Doch Wirtschaftsminister Glos möchte Pflichtarbeiten für 
Erwerbslose noch ausbauen.
Die Missstände der Ein-Euro-Jobs waren schon nicht mehr zu übersehen. 
Betten beziehen im Altenheim oder Kochen in der Kita: Bislang durfte es 
den Verantwortlichen für Arbeitsmarktpolitik schwer fallen, diese 
Tätigkeiten als "zusätzlich" zu rechtfertigen. Anfang Mai [extern] 
bestätigte der Bundesrechnungshof im Prüfbericht "Durchführung der 
Grundsicherung für Arbeit" einmal mehr, dass die wenigsten Ein-Euro-Jobs 
die gesetzlichen Kriterien, u. a. der "Zusätzlichkeit" und 
"Integrationsförderung", erfüllten: In 68 Prozent der untersuchten Fälle 
wurde gegen die Vorschriften verstoßen…“
---
Die Arbeitsgelegenheiten werden überwiegend für "Wohlfahrtsverbände", 
teils in kommunaler bzw. staatlicher Hand, teils in der Hand der 
Kirchen, oder bei Arbeiten in den Kommunen, hier besonders bei den 
Gartenämtern und so genannten „Ersatzteilgewinnung aus ausgesonderten 
Wirtschaftsgütern“, hinter der sich nichts anderes als das Ausmisten bei 
Abbrucharbeiten verbirgt. Weiter werden sie in Schulen, in 
Kindertagesstätten und noch etlichen anderen Bereichen eingesetzt.

Mit Ein Euro Jobs wurde und wird reger Missbrauch getrieben. Hier ein 
paar Beispiele:

    * Es heißt, in der Friedhofsverwaltung von Berlin seien 300 Ein Euro 
Jobber für Arbeiten eingesetzt, die zuvor von ABM-Kräften und von 
Sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern durchgeführt wurden.
    * In Berlin Reinickendorf wurden Ein Euro Jobber für Malerarbeiten 
eingesetzt
    * In Berlin Neukölln (Rathaus) erledigen Ein Euro Jobber den Umzug 
der Verwaltung
    * 20 arbeitslose Lehrer sollen in Friedrichshain-Kreuzberg für 1,50 
Euro die Stunde in Kitas arbeiten.
    * Eine 39-Jährige aus der Oberpfalz hat vor dem Arbeitsgericht 
geklagt, weil sie als Altenpflegerin ganz normal eingesetzt wurde, für 1 
Euro die Stunde.

Das sind einige wenige Beispiele der letzten Tage, die auch durch die 
Presse gingen. Die Dunkelziffer dürfte immens sein, weil 
Langzeitarbeitslose aus Angst vor Repressalien es nur selten wagen, 
dagegen vorzugehen, es auch oft nicht wollen, weil es ihnenein wenig 
Luft verschafft. Dabei gerät es leicht aus dem Blickfeld, dass solche 
Tätigkeiten nicht nur Ausbeutung sind, sondern gleichzeitig auch die 
Situation auf dem Arbeitsmarkt verschärfen, weil sie reguläre 
Arbeitskräfte verdrängen.

Aber natürlich stellt sich auch die Frage, warum Kommunen, Gemeinden 
oder Staatliche Pflegeeinrichtungen immer häufiger dazu übergehen, 
Arbeiten, die früher von sozialversicherungspflichtigem Personal oder 
von Handwerksbetrieben der Umgebung durchgeführt wurden, heute von Ein 
Euro Jobbern durchführen zu lassen, obwohl sie wissen müssen, dass sie 
sich damit gesetzwidrig verhalten. Fragt man nach, ist das Hauptargument 
die leere Haushaltskasse. Der Bund subventioniert die Ein Euro Jobs und 
damit hat das Amt oder die Gemeindeverwaltung dort, wo früher Ausgaben 
zu Buche standen, jetzt Einnahmen verbuchen können. Doch das ist ein 
Nullsummenspiel, ein Verschieben von der linken in die recht Tasche.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Andreas Jakob wrote:
> Auch im Märkischen Kreis verdienen sich so genannte "Träger" eine
> goldene Nase. So verschiebt die ARGE MK bis zu 300,00 € Steuergelder für
> die Verwaltung eines einzigen Arbeitslosen und eines Besens. Dazu kommen
> noch die 120,00 €, die ein Hartz IV-Empfänger als
> Mehraufwandsentschädigung bekommen soll. Oft ist es für den Erwerbslosen
> netto deutlich weniger, weil Fahrtkosten und Mehraufwand an Verpflegung
> und Arbeitskleidung aus der Mehraufwandsentschädigung zu zahlen sind.

Das klingt deutlich anders, als das Geschwurbel von Axel, dem Tierfreund 
und seinen 5-9 €...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Andreas Jakob wrote:
>> Auch im Märkischen Kreis verdienen sich so genannte "Träger" eine
>> goldene Nase. So verschiebt die ARGE MK bis zu 300,00 € Steuergelder für
>> die Verwaltung eines einzigen Arbeitslosen und eines Besens. Dazu kommen
>> noch die 120,00 €, die ein Hartz IV-Empfänger als
>> Mehraufwandsentschädigung bekommen soll. Oft ist es für den Erwerbslosen
>> netto deutlich weniger, weil Fahrtkosten und Mehraufwand an Verpflegung
>> und Arbeitskleidung aus der Mehraufwandsentschädigung zu zahlen sind.
>
> Das klingt deutlich anders, als das Geschwurbel von Axel, dem Tierfreund
> und seinen 5-9 €...

Die 5-9 Euro hast du ja vielleicht, aber die 80 Euro für die Monatskarte 
und
die 40 Euro für den Mehraufwand machen die schnell wieder platt.
Abgesehen davon dass du, wenn du in dem Budget bleiben willst,
dir nicht einmal ein Brötchen auf dem Weg zur Arbeit kaufen darfst.
Dafür darfst du aber gerne soviel arbeiten, wie der Arbeiter den du
ersetzt ....

Autor: Timbo (Gast)
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Schöner Fall aus meinem Bekanntenkreis: Grundschule in Brtandenburg, 
Bekannter eingestellt als eine Art Schülerlotse (1 Euro Job). Dann haben 
sie den Koch gekündigt und mein Bekannter kocht da jetzt für 1 Euro die 
Stunde. Wehren kann man sich nicht, ist eine dörfliche Region, wenn man 
klagt stellt einen da niemand jemals wieder ein.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Und wer glaubt sowas gibt es nicht, eine sehr gute Freundin
von mir hat es durchgemacht.
Sie durfte alten Menschen aus der Zeitung vorlesen, und sie
mit Brettspielen etc. beschäftigen. (1,50 € / Std )
Sie, und die alten Menschen, waren damit sehr glücklich.
Das verbliebene Pflegepersonal aber überhaupt nicht.
Folge : Sie wurde gemobbt und hatte die Schnautze voll.
Im Vorfeld wurde in der Station massiv Personal abgebaut,
und auch sie wurde im fliegenden Wechsel durch die nächste 1
Euro Jobberin ersetzt .....

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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> Aber immerhin liegen die Tiere am Herzen...
>
> Nebenbei: Adolf Hitler war auch ein großer Tierfreund und liebte seine
> Schäferhündin über alles.

Deswegen hat er sie auch mit ner Blausaeure-Kapsel umgebracht, um die 
Wirksamkeit des Gifts zu demonstrieren.

So radikal, wie Du hier mit Steinen wirfst, bleibt nur ein Schluss: Du 
bist selber betroffen. OK das wundert mich jetzt aber nicht wirklich :D

Autor: Timbo (Gast)
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Was ist das denn für eine haltlose Unterstellung? Hat Dir Linux die 
Birne weggebraten?
Es gibt eben auch Menschen die nicht nur an sich denken und nicht jeden 
der arm ist als Schmarotzer ansehen. Ich bin zum Beispiel weit weg von 
H4, sehr weit, aber ich finde es widerlich wie diese armen Leute 
stigmatisiert, ausgegrenzt und beleidigt werden. Die Betrüger sind 
vielleicht 5% und mit dem Rest wird ein übles Spiel getrieben! Keiner 
von uns ist für seine eigene Situation voll verantwortlich! Denkt ihr 
ihr hättet euren Job wenn eure Mutter eine Alkoholikerin gewesen wäre, 
die von eurem Vater verprügelt und vergewaltigt wurde? Und euren Eltern 
eure Ausblidung egal gewesen wäre? So, was habt ihr denn dann aber 
großartiges geleistet, dass ihr die Eltern hattet die ihr habt und kein 
Alki-Pärchen? Der freie Wille ist eine Illusion! Und die Annahme dass 
man sich nur anstrengen muss auch!

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
Datum:

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Das eigentliche Thema scheint hier nur noch wenige
zu interessieren. Ich werde das Gefühl nicht los,
dass einige Leute jede Gelegenheit nutzen um sich gegenseitig
,fast mit sportlichem Ehrgeiz, niederzumachen.
Ich bin zunehmend enttäuscht, denn ich hätte eigentlich hinter
technologiebegeisterten, kommunikativen und modernen Menschen
nicht so viele Extremisten erwartet.
Naja, noch viel Spass beim ausdiskutieren dieser Problematik ....

Autor: Gast (Gast)
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Mist sind vorallem die hohen Zahlungen an die Betroffenen auf Kosten der 
Allgemeinheit. So komfortabel, wie Hartzies habe ich noch nie gelebt - 
und das liegt nicht etwa daran, weil ich so wenig verdiene. Ich denke 
eben an meine Zukunft und an die meiner Kinder und spare mein Geld.
Die Subventionen vom Staat sollten eine Hilfe für eine Notlage sein und 
kein Freibrief für ein sorgenfreies Leben.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> obdachlos werden und verhungern.

Muss in Deutschland niemand.

Autor: Guest (Gast)
Datum:
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Full ACK!
Wer mit Hartz-IV nicht auskommt, ist selber schuld!
Es sollte weiterhin selbstverständlich sein, dass sich ein Arbeitender 
einen höheren Lebensstandard leisten kann als ein Arbeitsloser!

Autor: Guest (Gast)
Datum:

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> Die Betrüger sind
> vielleicht 5%

Eher über 50%.

> Keiner von uns ist für seine eigene Situation voll verantwortlich!

Das stimmt natürlich, rechtfertigt aber nicht diese unverhältnismäßig 
hohen finanziellen Zuwendungen.

Autor: ... (Gast)
Datum:

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Andreas Jakob (antibyte) wrote:
> Das eigentliche Thema scheint hier nur noch wenige
> zu interessieren. Ich werde das Gefühl nicht los,
> dass einige Leute jede Gelegenheit nutzen um sich gegenseitig
> ,fast mit sportlichem Ehrgeiz, niederzumachen.
> Ich bin zunehmend enttäuscht, denn ich hätte eigentlich hinter
> technologiebegeisterten, kommunikativen und modernen Menschen
> nicht so viele Extremisten erwartet.

Also mir haben deine Beiträge hier sehr gut gefallen. Leider gibt es 
hier im Forum ein paar Gestalten, die auf der einen Seite gerne mit 
ihrem Verdienst prahlen und auf der anderen Seite das Thema 'Hartz-IV' 
missbrauchen, um über die Betroffenen mit geringem Einkommen pausenlos 
herzuziehen. Das ist eine ausgeprägte Charakterschwäche, auf die man 
leider nur mit entsprechenden Kommentaren reagieren kann. Ich bin auch 
immer wieder überrascht, wie viele Vorurteile und Halbwissen es unter 
ansonsten (technisch) so gebildeten Leuten gibt. Auf der anderen Seite 
findet man selbst bei namhaften Professoren immer wieder Auffassungen 
gerade aus dem Bereich 'Soziales', dass einem die Haare zu Berge stehen 
und man ernsthaft am Verstand dieser Leute zweifelt. Man bekommt aber 
schnell mit, für wen diese Vaterlands losen Gesellen trommeln. Was das 
Forum hier betrifft, vielleicht kann man das mit der Bundeswehr 
vergleichen. Einer hat das mal in etwa so formuliert: Ab einem gewissen 
Dienstgrad sind die Offiziere wieder erträglich, weil sie Menschen sind 
und man mit ihnen reden kann. Darunter (die Brüllaffen, die sich 
unglaublich wichtig nehmen) sind die Meisten ziemliche A..löcher. - 
Gerade den Leuten, die durch Studium mal ein bisschen was in ihrem Leben 
erreicht haben (dennoch keine Millionäre sind), scheint Sozialkompetenz 
ein Fremdwort zu sein. Da ist der Neidkomplex so tief ausgeprägt, dass 
sie tagtäglich Angst zu haben scheinen, jemand würde ihnen was 
wegnehmen, obwohl andere ihr Leben lang mit deutlich weniger 
finanziellen Mitteln auskommen müssen (und mehr Grund zum Klagen 
hätten). Ich bin jedenfalls froh jemanden wie dich Andreas hier im Forum 
zu wissen.

(Timbo's letzter Beitrag hat mir übrigens auch gut gefallen)

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
Datum:

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Guest wrote:
> Full ACK!
> Wer mit Hartz-IV nicht auskommt, ist selber schuld!
> Es sollte weiterhin selbstverständlich sein, dass sich ein Arbeitender
> einen höheren Lebensstandard leisten kann als ein Arbeitsloser!

ROFL !

Deswegen müssen auch so viele Leute zusätzlich zum Arbeitslohn
Sozialhilfe beantragen, obwohl sie sich bucklig arbeiten !
Hast du den Thread mal durchgelesen ?

Autor: lach (Gast)
Datum:

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> Deswegen müssen auch so viele Leute zusätzlich zum Arbeitslohn
> Sozialhilfe beantragen

Sie müssen nicht, sie tun es, weil der Gesetzgeber es ihnen ermöglicht. 
Sie wären ja blöde, wenn sie es nicht nutzen würden.
Das sogenannte Existenzminimum ist eben von reichen "Fachleuten", die 
aufgrund eigenem Reichtums den Bezug zur Realität verloren haben, zu 
hoch definiert worden.

BTW, du plenkst. Entsprechend niveaulos ist dein Beitrag.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Deswegen müssen auch so viele Leute zusätzlich zum Arbeitslohn
> Sozialhilfe beantragen

Das sind die, die noch weniger als ein Hartz4-Empfänger verdienen. 
Deshalb wäre ein gesetzlicher Mindestlohn sinnvoll.

Autor: J. K. (Gast)
Datum:

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Leute, Leute, schraubt mal euer Anspruchsdenken etwas runter.
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-wenn-der...

Autor: andere Meinung (Gast)
Datum:

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> Leute, Leute, schraubt mal euer Anspruchsdenken etwas runter.

Das sind nichts als Märchen. Da kannst du genauso einen Obdachlosen als 
Beispiel anführen, der mit einem Euro pro Tag auskommt (Obdachlose haben 
eher mehr Geld als 1 Euro täglich!). Sowas ist höchstens Anspruchsdenken 
im Gazastreifen, aber nicht im reichen Land Deutschland. Komm doch 
lieber selber mal von DEINEM Anspruchsdenken mit Ing-Gehältern von 50 
bis 85 K Euro runter und arbeite mal für 15 K EURO! Das wird DIR doch 
dann gut reichen, davon wirst du nicht verhungern.

Überhaupt sollten Ingenieursgehälter auf Obergrenze 25 K EURO pro Jahr 
(Brutto, versteht sich!) begrenzt werden und nur ganz wenige sollten 
wesentlich mehr verdienen dürfen (max. 1 Prozent aller Ingenieure). Dann 
werden sich die restlichen 99 Prozent bestimmt den Arsch aufreißen, um 
einen der hoch bezahlten Jobs zu bekommen. DAS würde die 
Leistungsbereitschaft der Studies mal so richtig anfeuern! Deutschland 
bekäme endlich bessere Absolventen und nicht so viele Studienversager. 
Genauso im Job. Nur wer sich wirklich anstrengt bekommt eines der 
Spitzengehälter. Die Masse MUSS mit max. 25 K Euro auskommen. Industrie 
und Arbeitgeberverbände werden das Modell großartig finden. Bei den 
Chinesen läuft es auch nicht anders. Schluss mit EUREN hoch bezahlten 
Jobs, bald wird für ein Drittel des Geldes die Ingenieurslaufbahn 
bestritten. Nur die SPITZENLEUTE bekommen die alten Gehälter + Zuschlag.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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1-Euro-Jobs sind nicht wirklich schön. Das in meinen Augen einzig 
Positive ist, dass die Leute wieder in den Arbeitskreislauf geführt 
werden. Viel ergibt sich eben über Vitamin B und da hilft es, unter 
Menschen zu kommen.

Meiner Meinung nach sollte man den gesamten H4-Satz auf den Lohn 
umlegen, und zwar so, dass man dann auch ohne staatliche Hilfen leben 
kann.

Es kann nicht sein, dass Leute Vollzeit arbeiten und davon nicht leben 
können. Also: Mindestlohn.

Das Argument "Jaaaa, dann wird ausgelagert!" kann ich nicht 
nachvollziehen. Das sind doch eh hauptsächlich Jobs, die hier erledigt 
werden müssen. Wie soll man z.B. Reinigungskräfte auslagern?

Genau der gleiche Blödsinn: "Dann wird das in die Schwarzarbeit 
verlagert".
Ja, herrgottnochmal, dann muss man das eben mal verstärkt kontrollieren!
Hallo? Wie weit sind wir eigentlich, dass man Maßnahmen nicht ergreift, 
weil dann Leute illegale Sachen machen?

Zwei Beispiele aus jüngster Vergangenheit: meine Frau hat viele Sachen 
(aus der Wohnungsauflösung ihrer Mutter) an eine ehemalige 
Schulkameradin verschenkt, die sie sehr gut gebrauchen kann. So schön 
und tröstlich es ist, dass die wirklich guten Sachen noch einen 
würdigen, netten Abnehmer finden: diese Frau muss für 5 Euro im Hit 
Regale einräumen. Ob brutto oder netto wagte meine Frau gar nicht zu 
fragen ...
Und sie muss sich dann noch regelmäßig(!) von Kunden anraunzen lassen, 
ob sie das Einräumen nicht nachts machen könnten. Da fehlen einem die 
Worte ...

Ein weiteres Beispiel - nicht direkt auf H4 bezogen - aber trotzdem 
erschütternd:
Wir waren letzte Woche dabei, die letzten Reste aus der Wohnung zu 
schaffen und kommen nachher unten zum vollgepackten Auto. Da sieht meine 
Frau, dass im Briefkasten ihrer Mutter ein Prospekt vom Mediamarkt 
steckt - obwohl dort ein unübersehbarer neonroter Aufkleber "verstorben" 
klebt. Die Frau mit dem Prospektwägelchen war noch auf der anderen 
Straßenseite.
Nach diversem Ärger mit Unternehmen (insbesondere Kabel Deutschland tat 
sich da extrem negativ hervor), die anscheinend Probleme haben, den Satz 
"Ihr Vertragspartner ist verstorben" zu begreifen, war meine Frau 
natürlich entsprechend "vorbelastet" und wollte der Frau mal die Meinung 
sagen.
Die Antwort war: "Das tut mir sehr Leid - ich kann nicht lesen"
Da ist man erstmal baff. Natürlich weiß man, dass es Analphabeten gibt - 
aber das schockiert einen dann trotzdem.
Das erklärte auch, warum sie von einem Schild mit Straßennamen stand und 
immer wieder auf ihren Zettel guckte: sie verglich die Buchstaben von 
der Form her mit dem Namen auf ihrem Zettel ...

Wie kann jemand die Schule verlassen, ohne lesen zu können? Wer hat denn 
da gepennt?

Es wird dringend Zeit, dass diese Gesellschaft wieder zusammenrückt und 
Solidarität nicht nur ein Schlagwort ist, das am eigenen Geldbeutel 
endet.

Chris

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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... wrote:

> Leider gibt es
> hier im Forum ein paar Gestalten, die auf der einen Seite gerne mit
> ihrem Verdienst prahlen und auf der anderen Seite das Thema 'Hartz-IV'
> missbrauchen, um über die Betroffenen mit geringem Einkommen pausenlos
> herzuziehen. Das ist eine ausgeprägte Charakterschwäche...

Da sprichst du was sehr wichtiges an.

> Man bekommt aber
> schnell mit, für wen diese Vaterlands losen Gesellen trommeln. Was das
> Forum hier betrifft, vielleicht kann man das mit der Bundeswehr
> vergleichen. Einer hat das mal in etwa so formuliert: Ab einem gewissen
> Dienstgrad sind die Offiziere wieder erträglich, weil sie Menschen sind
> und man mit ihnen reden kann. Darunter (die Brüllaffen, die sich
> unglaublich wichtig nehmen) sind die Meisten ziemliche A..löcher. -
> Gerade den Leuten, die durch Studium mal ein bisschen was in ihrem Leben
> erreicht haben (dennoch keine Millionäre sind), scheint Sozialkompetenz
> ein Fremdwort zu sein.

Das ist sehr gut beobachtet. Hast du auch schon darüber nachgedacht, 
warum das so ist?

Meine Hypothese: Die Brüllaffen fühlen sich überfordert und haben große 
Angst, daß sie sich deswegen ganz schnell auf dem Abstellgleis finden 
könnten. Diese Angst kaschieren sie vor der Umwelt und vor sich 
selbst, indem sie den gabz besonders radikalen "Pfeifenverfolger" 
geben - frei nach dem alten Inquisitorenmotto: "Wer Ketzer verbrennt, 
kann selbst kein Ketzer sein."

Oder anders ausgedrückt: Der niedere Klerus ist oft päpstlicher, als der 
Papst.

Darin steckt auch das Geheimnis, warum Brüllaffen sehr selten höhere 
Ränge erreichen: Sie sind dazu zu einfältig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Michael G. wrote:

> So radikal, wie Du hier mit Steinen wirfst, bleibt nur ein Schluss: Du
> bist selber betroffen. OK das wundert mich jetzt aber nicht wirklich :D

Danke, linuxgeek, das war entlarvend.

Weil einem die Umwelt wurscht ist, kann man nur selbst betroffen sein. 
Und wenn man selbst betroffen ist, hat man gefälligst das Maul zu 
halten.

Und wenn einer den sozialen Blindgängern hier trotzdem ihren unsäglichen 
Mist um die Ohren haut, dann muß er eben als betroffen denunziert 
werden, in der Hoffnung, daß dann die Einschüchterungen greifen, auf 
denen das ganze Hartz-IV-Verbrechen beruht.

Man kann garnicht so viel essen, wie man kotzen möchte...

Autor: Zardoz (Gast)
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Ist doch immer nett anzusehen, wie sich hier offensichtliche 
Wohltatenempfänger und Wohltatenverteiler darüber einig sind, daß den 
Wohltatenzahlern einfach die soziale Kompetenz fehlt.

Nice week,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz,

und bevor es im Altersheim wieder als Tageshöhepunkt Essen gibt, liefert 
unser Economy-Fozzy-Bear wieder einen gelungenen Auftritt ab.

Nice weekend

Waldorf

Autor: Timbo (Gast)
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Schöner Beitrag Chris! So ist es!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Autor: Axel (Gast)
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>Das eigentliche Thema scheint hier nur noch wenige
>zu interessieren.
Mich schon. Deswegen versuche ich ja immer wieder mit Argumenten meine 
Meinung zu untermauern.

>Ich werde das Gefühl nicht los,
>dass einige Leute jede Gelegenheit nutzen um sich gegenseitig
>,fast mit sportlichem Ehrgeiz, niederzumachen.
Ich habe ja die Hoffnung nicht aufgegeben, dass aus dem Uhu oder "..." 
ausser persönlichen Angriffen mal was Sachliches kommt.

"Ich bin zunehmend enttäuscht, denn ich hätte eigentlich hinter
technologiebegeisterten, kommunikativen und modernen Menschen
nicht so viele Extremisten erwartet."
Ingenieure und Techniker gelten ja allgemein nicht als besonders 
kommunikativ. Was mich allerdings wundert, ist, dass Leute, die in 
Manuals jeden Nebensatz Ernst nehmen müssen, hier nicht in der Lage 
sind, meine Beiträge zu lesen UND geistig zu erfassen.

>Naja, noch viel Spass beim ausdiskutieren dieser Problematik ...

Habe ich :-) Allerdings sollte der Uhu langsam mal seine Galle 
überprüfen lassen, ich glaube, da ist was im argen.

Gruss
Axel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Axel wrote:

> Habe ich :-) Allerdings sollte der Uhu langsam mal seine Galle
> überprüfen lassen, ich glaube, da ist was im argen.

Das glaube ich nun weniger. Wenn allerdings jemand unter den 
Hartz-IV-Empfängern nur alle mögliche Sorten von Schweinen sieht, dann 
muß sich der Betreffende wirklich nicht wundern, wenn er seinen Mist um 
die Ohren gehauen kriegt, denn derlei ist schlicht indiskutabel.