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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kleine Widerstände sicher schalten (Relais)


Autor: Andreas W. (Gast)
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Hi

Ich muss Widerstände schalten, z.B. 100 Ohm. Dieser Widerstand muss 
sicher mit maximal 30 mOhm an verschiedene Eingänge geschalten werden. 
Das muss einige 1000 mal reproduzierbar funktionieren.

Meine Frage.
Kann man das mit Relais realisieren? wenn ja mit Welchen?

oder gibt es einen andere Möglichkeit? z.B. analogmultiplexer?

Grüße
Andreas

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mach mal einen Schaltplan, vielleicht kann man das auch mit Halbleitern 
(FETs) lösen.

Autor: Andreas W. (Gast)
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Schaltplan hab ich noch nicht.

Fets sind leider nicht definiert genug. Die haben doch einen sehr 
starken Temperaturkoefficienten.

Der schaltplan selber ist relativ unkompliziert, jedenfals auf dieser 
Seite.
Die Masse ist bei allen Eingängen gleich. Man muss nur von einen Punkt 
den Widerstand zu den anderen Eingängen schalten.

Autor: Al Bundee (Gast)
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> Kann man das mit Relais realisieren?

Ja.

> wenn ja mit Welchen?

Mit den passenden. Allerdings sind die passenden ohne Angabe von 
Messspannung, Messstrom, minimale Schaltlast und Schalthäufigkeit nicht 
zu bestimmen.

Autor: Joachim Rath (Gast)
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Hallo,

wie Travel Rec. schon schrieb mach mal einen Plan. 30 mOhm wird man mit 
Relaiskontakten nicht reproduzierbar hinbekommen. Neben dem 
Übergangswiderstand der Kontakte kommen auch noch andere Klemm-(löt) 
stellen dazu.

MfG

Autor: Klaus Falser (kfalser)
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Quecksilber Reed Relais haben sehr kleine Widerstände, aber ob sie 30 
mOhm erreichen weiss ich nicht ...

Autor: Michael (Gast)
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>Fets sind leider nicht definiert genug. Die haben doch einen sehr
>starken Temperaturkoefficienten.

Wenn dem so ist könntest du noch ein paar Randbedingungen angeben die 
erfüllt sein müssen für deine Anwendung? Auch Analogmultiplexer zum 
Beispiel haben eine Temperaturabhängigkeit.

Autor: Andreas W. (Gast)
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Temperaturmäßig müssen 15-35 °C eingehalten werden.
Die 30mOhm sind delta, also +-15mOhm sind ok.
Mitlerweile glaube ich Fets sind eine gute Wahl. Dann halt noch eine 
Kontrolle alle 3 Monate.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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30mR ist keine unerhebliche Forderung.
Wichtiger als der absolute Wert dürfte aber die Konstanz sein, oder?
Einen festen Wert kann man ja leicht im eigentlichen Widerstand 
kompensieren.
0,1R Widerstand des Relais -> statt 100R 99,9R verwenden.

Schau mal nach Coto-Relais, da gibts Reed-Relais mit Goldkontakten.

Autor: Oszi40 (Gast)
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Glaube nicht, daß Relais nie temperaturabhängig sind!
Schon die Federkraft + Wicklungswiderstand ändern sich bei Kälte.
z.B.
http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0...

Autor: Detlef _a (detlef_a)
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Für extreme Anforderungen sind Relaiskontakte ziemlich zickig: 
Mindestströme, Kontaktspannungen, Verschmutzungen, Reproduzierbarkeit. 
An Relaiskontakten habe ich schon sehr seltsame Effekte gemessen. Auf 
keinen Fall würde ich von 30mR ausgehen, wenn das im Datenblatt nicht 
gespect ist.


Cheers
Detlef

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nimm doch gekapselte Relais von SDS-Matsushita. Die können das.

Einfach mal auf deren webpapge etwas in Deiner Leistungsklasse 
auswählen.


hth,
Andrew

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Klaus Falser wrote:
> Quecksilber Reed Relais haben sehr kleine Widerstände, aber ob sie 30
> mOhm erreichen weiss ich nicht ...

Doch, das paßt schon.

Nur möglicherweise macht dem TE dann ROHS  einen Strich durch die 
Rechnung.

Autor: Wolf (Gast)
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SDS-Matsushita = Panasonic

Autor: Dieter S. (accutron)
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Andreas,

mit Power-MOSFETs lässt sich das schon realisieren. Hier kann man z. B. 
parametrisch suchen lassen:

http://www.eu.necel.com/products/powermosfet/020_O...


Dieter

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