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Forum: HF, Funk und Felder HF-Störungen durch SNT Gasheizung


Autor: info-elo (Gast)
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Hallo in die Runde an die Wissenden und Ahnenden,
habe ein Problem mit einem SNT in einer Gasheizung des deutschen 
Herstellers V.....t, welche erhebliche HF-Störungen bei einem CB-Funker 
produziert.
Das Metallgehäuse hat auch keine durchgehende Abschirmung, d.h. der 
Frontdeckel + Bedienklappe sind nicht geerdet. Sämtliche Zu- und 
Ableitungen sind ohne Störschutzmaßnahmen ausgeführt , aber die Heizung 
funktioniert für sich voll i.O. Das dumme daran, das SNT sitzt direkt 
auf der Steuerplatine u. eine Lösung habe ich nach mehrfachen 
Zwischenschalten aller möglicher Netzfilter und Klappferrite, 
Ferritrohre u. Ringkerne um die Netz- u. Fühlerleitungen nicht erreicht. 
Auch das zusätzliche Erden der betroffenen Gehäuseteile hat im 
Zusammenspiel mit den anderen Maßnahmen rein gar nichts gebracht. Das 
Metallgehäuse ist auch nur über den Schutzleiter geerdet, ohne separaten 
Potentialausgleich o.ä. und der zugeschaltete 4 qmm gnge zum Hauserder 
hat sich auch nicht ausgewirkt.
Jetz die Frage an euch, hat schon einmal jemand solch ein oder ähnliches 
Problem gehabt oder von gehört und wie soll man das in den Griff 
bekommen? Heizung beim CB-Funken abstellen wäre nicht wirklich 
hilfreich, hat aber eine E-Firma so vorgeschlagen. Und der Aufwand zur 
HF-Entstörung kann ganz schön langwierig werden, ohne konkrete Pläne.
Für sachdienliche Hinweise zur Beseitigung der Störfaktoren bin jetzt 
schon mal im Voraus dankbar.

Autor: Hmmm (Gast)
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Wenn Hersteller 'V.....t' so was produziert,
sollten sie auch für die Beseitigung der unerwünschten
Nebenprodukte zuständig sein.

Mit welcher Feldstärke (aka S-Wert) schmutzelt es denn?

Eigentlich ist alles oberhalb von S1 nicht akzeptabel.

Autor: info-elo (Gast)
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Die Feldstärkeanzeige (Pegelmeter) im CB-Funkgerät lag so im Bereich 
Mitte bis 3/4 Ausschlag, was das nun in S... heißt, keine Ahnung, bin 
kein CB- oder Fu-Amateur.
Der Hinweis auf den Verursacher da Hersteller ist schon an die 
rangetragen wurden, doch wenn die nicht mal wissen, daß sie SNT in so´ne 
Allerwelts-Heizung einbauen und dann auch gleich mal den EMV-Schutz 
ignorieren.
Bin ich mal gespannt wie das Spiel weitergeht, habe mich bei der 
BundesNetzAgentur mal umgesehen, doch richtige Tips oder Links / Doku 
kann´ste da auch suchen.
Und es wird wohl so sein: wenn dir keiner hilft, dann hilf die selber!
Wenn man nur eingrenzen könnte ob es rein leitungsmäßig über das 
Stromnetz oder auch noch funkmäßig über Wellenausbreitung passiert, 
könnte man da ja mal die jeweiligen Schritte einleiten. Aber beide 
Versuche haben rein gar nichts meßbares 
(CB-Fu-Gerät-Pegelanzeige/Akustik) gebracht.
Und in der Netzzuleitung an 230V~ rumbasteln und probieren ist auch 
so´ne heikle Sache.

Autor: fjs (Gast)
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Ich würde mich an den Hersteller wenden. Wenn dort nichts passiert, 
würde ich eine kurze Mitteilung an die Bundesnetzagentur schreiben mit 
dem Hinweis, dass sich der Hersteller nicht um das Problem kümmert.

Dann passiert garantiert etwas, weil es mit der CE-Kennzeichnung 
rechtsverbindliche Grenzwerte gibt ohne die die Geräte nicht verkauft 
werden dürfen.

Neben Bussgelder, hat die Bundesnetzagentur auch die Möglichkeit den 
Hersteller zu zwingen alle betroffenen Geräte vom Kunden zurückzunehmen. 
Um so etwas zu vermeiden, wird der Hersteller garantiert etwas 
unternehmen.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo fjs

>Ich würde mich an den Hersteller wenden. Wenn dort nichts passiert,
>würde ich eine kurze Mitteilung an die Bundesnetzagentur schreiben mit
>dem Hinweis, dass sich der Hersteller nicht um das Problem kümmert.

Vorsicht. Der Schuss kann nach hinten losgehen. Es gibt zwar solche 
Grenzwerte, aber die sind meines Wissens so hoch, das sogar Störungen, 
die so hoch sind, das Funkamateure fast nichts mehr hören können, noch 
zulässig sind.
Wenn das der Fall ist, zahlt der, der sich "zu Unrecht" beschwert hat, 
die
Messaktion und Anwaltskosten.
Über den dicken Daumen gepeilt könnte man sagen, daß er erst eine Chance 
hat, wenn auch der Rundfunkempfang stark beeinträchtigt wird. Die 
Erfahrung mit PLC Experimenten zeigt aber, das im allgemeinen auch in 
diesen Fällen sich erst etwas regt, wenn er klagt. Und auch dann nur 
gaaaanz laaaangsaaaam.

Trozdem würde ich zumindest mal einen Brief an den Hersteller schreiben.
Aber nichts von CB-Funk oder Amateurfunk schreiben, sondern von 
Problemen mit Rundfunkempfang.
CB- und Amateurfunker landen mit zimlicher Sicherheit erstmal in "Ablage 
P"

>Dann passiert garantiert etwas, weil es mit der CE-Kennzeichnung
>rechtsverbindliche Grenzwerte gibt ohne die die Geräte nicht verkauft
>werden dürfen.

Lies Dir mal http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsbeugung durch. Im 
Zweifel extrem schwer nachzuweisen. Ausnutzen von Ermessenspielräumen 
ist nicht Strafbar. Die Summe (oder gar das Produkt?) der 
Ermessensspielräume fürt dann zu einem Ergebnis, das Du nicht magst.

>Neben Bussgelder, hat die Bundesnetzagentur auch die Möglichkeit den
>Hersteller zu zwingen alle betroffenen Geräte vom Kunden zurückzunehmen.
>Um so etwas zu vermeiden, wird der Hersteller garantiert etwas
>unternehmen.

Die Bundesnetzagentur ist ein Anhängsel am Wirtschaftsministerium und 
soll dazu dienen, das die Wirtschaft reibungslos läuft.
CB- und Amateurfunker stören dabei allenfals. Radiohörer sind schon 
etwas besser.....rechne aber auf keinen Fall damit, das sich "schnell" 
etwas tut. Behörden tendieren dazu, die Fristen bis auf die letzten paar 
Tage auszunutzen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: info-elo (Gast)
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Mitteilung über den Fortgang :
Habe heute den regionalen Werks-Kd.-Dienst (Niederlassung Sachsen) mit 
dem Problem (nun genauer Sachverhalt: EMV-Mißstand + Einsatz SNT) 
nochmals informiert und dort war nur von Interesse wie lange schon das 
Problem bestehe. Da gingen bei mir auch wieder die Alarmglocken an, 
solche Fragen kenne ich nur von RAen und führen eigentlich in genau die 
verkehrte Richtung (Schadensbegrenzung) statt Beseitigung.
Hab dann die Kontaktdaten (MobFu-Ruf-Nr.) des Geplagten weitergegeben 
und da hat sich der Hersteller dann kurz gerührt. Alles Weitere wird 
jetzt wohl im Dunkeln ablaufen, jetzt prüft das der Hersteller selber 
erst mal vor Ort ohne seine autorisierten Vertragspartner 
(Gas-Wasser-Install. Betriebe).
Was dabei herauskommt und wie es weitergeht erfahre ich natürlich nur 
wieder aus 2.Hand vom Leidgeplagten Nutzer zweier sich behakelnder 
Systeme.
Den Hinweis mit der BundesNetzAgentur hatte ich vor 2 Wochen schon mal 
so angesprochen mit dem Risiko, daß wenn es Probleme in der 
Nachbarschaft geben sollte, da wohl die Anlage stillgelegt wird. Das hat 
der Hersteller wohl auch so richtig verstanden. Was bleibt einem denn 
anderes auch übrig, auf Holzfeuerung im Kamin zurückstufen !?

Autor: fjs (Gast)
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Hallo Bernd,

> Vorsicht. Der Schuss kann nach hinten losgehen. Es gibt zwar solche
> Grenzwerte, aber die sind meines Wissens so hoch, das sogar Störungen,
> die so hoch sind, das Funkamateure fast nichts mehr hören können, noch
> zulässig sind.

Ich habe keine Ahnung im welchen Frequenzbereich der Amateurfunk 
arbeitet. Ich denke aber, dass es im Bereich unter 1GHz ist.

Für die CE-Kennzeichnung darf das Gerät dann folgende Werte nicht 
überschreiten (bei einem Abstand von 3m):

4nW in den folgenden Frequenzbereichen (Radio & TV)
47MHz - 74MHz & 87,5MHz - 118MHz & 174MHz - 230MHz & 470MHz - 862MHz

250nW in den übrigen Bereichen unter 1GHz

Da solch eine Anlage im Keller steht, ist ein Stören des CB- und 
Amateurfunks wohl ausgeschlossen, wenn die Normen eingehalten werden.

> Die Bundesnetzagentur ist ein Anhängsel am Wirtschaftsministerium und
> soll dazu dienen, das die Wirtschaft reibungslos läuft.

Es ist ja prinzipiell auch richtig, vom Hersteller nicht gleich die 
Rücknahme eines Systems zu verlangen. Allerdings kann man vom Hersteller 
aber auch erwarten, dass er sich um das Problem kümmert. Wenn ich mir 
den letzten Kommentar von info-elo anschaue, tut der Hersteller das wohl 
auch. Das der Hersteller selbst schaut und es nicht seinen Installateur 
überläßt, der in der Regel auch gar keine Ahnung von EMV hat, ist für 
mich ein Zeichen das der Hersteller das Problem ernst nimmt.

Autor: Oszi40 (Gast)
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Die Heizung hat ja auch noch einige Kabel, die nach außen führen und als 
"Antenne" wirken könnten. Ob die ALLE HF-dicht abgeblockt sind ???

Wenn Du schon mit der CB-Funke unterwegs bist, suche doch mal den Punkt 
der maximalen STörung. Dort sollte man dann anfangen mit der 
Fehlersuche.

Autor: Bernd Wiebus (Gast)
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Hallo fjs

>Ich habe keine Ahnung im welchen Frequenzbereich der Amateurfunk
>arbeitet. Ich denke aber, dass es im Bereich unter 1GHz ist.

http://www.darc.de/bandplan/index.html

>4nW in den folgenden Frequenzbereichen (Radio & TV)
>47MHz - 74MHz & 87,5MHz - 118MHz & 174MHz - 230MHz & 470MHz - 862MHz
>250nW in den übrigen Bereichen unter 1GHz

Keiner der Bereiche mit 4nW trifft den CB oder Amateurfunk.
Hier gelten also immer die 250nW.

>Da solch eine Anlage im Keller steht, ist ein Stören des CB- und
>Amateurfunks wohl ausgeschlossen, wenn die Normen eingehalten werden.

Gasheitzungen hast Du auch gerne als Etagenheizungen. Dann sind sie im 
X-ten Stockwerk. Eventuell die vom Nachbarn direkt hinter der Wand.
Gerne verbreitet sich der Muell auch über die Leitungen. Dann ist es mit 
dem Entstören am einfachsten: Oft langen Ferritkerne.
Leider sind Gasheizungen nicht das einzige was stört. Es existiert ein 
Chor aus Schaltnetzteilen, Energiesparlampen, Plasmafernsehern, 
Ethernet-Netzwerken usw. der einen beachtlichen Rauschteppisch erzeugt.
Die 4nW auch im AFU wären nett......mit "gutem Grund" ist der Bereich 
ausgespart.
Ausserdem hören 95% aller Rundfunkhörer UKW Rundfunk bei hohen 
Feldstärken und bei störunempfindlichem FM Verfahren. Die meisten 
Küchenradios sind sogar Mono.

Praktisch hast Du in Wohngebieten und Gewerbegebieten einen erheblichen 
Rauschpegel, wenn Du nicht ein gutes dutzend Meter (Seitlich oder nach 
oben) von Deinen Nachbarn wegbleiben kannst. AFU vom Balkon aus kannst 
Du im allgemeinen damit vergessen.


Mittlerweile gehen die Hersteller auch dazu über, Schaltnetzteile so zu 
steuern, das ihre Störstrahlung nach Möglichkeit keine diskreten Linien 
mehr aufweisst, sondern Rauschbänder. D.h. die einzelnen Linien, die bei 
der EMV Messung oben "rausstechen" und zur Beanstandung führen, sind 
weg.
Der breitere Rauschteppisch bleibt unter der Beanstandungsgrenze.

In der Praxis könnte man sich bei einzelnen diskreten Linien eine 
ungestörte Frequenz suchen, und quasi zwischen den locker verteilten 
Störlinien hindurcharbeiten, wie man auch in einem Hochwald problemlos 
zwischen deb Bäumen hindurchgehen kann. Der breite Rauschteppisch ist 
aber dann leider das undurchdringliche Unterholz.....

> Das der Hersteller selbst schaut und es nicht seinen Installateur
> überläßt, der in der Regel auch gar keine Ahnung von EMV hat, ist für
> mich ein Zeichen das der Hersteller das Problem ernst nimmt.

Wenn Du es schaffst, einer höheren Charge im Vertrieb so richtig Angst 
zu machen, wird was passieren......solange es bei einem Einzelfall 
bleibt, zu aufwendig wird, und das Problem nicht vom zuständigen EMV 
Büro "weggemessen" wird. :-)

Es gibt in der Tat auch gute, robuste Schaltnetzteile die "wenig" Ärger 
machen, und mit etwas Zusatzfilterung komplett ruhig werden.
In Konsumerelektronik findest Du die aber kaum. :-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: einAfu (Gast)
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Es gibt ein ähnliches Problem mit einer Serie von Etagenheizungen der
Firma J.......s.

Sobald die Heizung anspringt, wird 20m mit S9+10 mit Rauschen überzogen.
NAch Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst wurde mir
ein EMV-Filter zugesandt, das der Kundendienst bei der nächsten Wartung 
einbauen sollte.

Als der Kundendienst anrückte und ich ihm das Teil in die Hand drückte,
wußte er nicht, wo er es einbauen sollte.

Ein anderer Kundendienst sah die Heizung und verschwand wieder, jedoch 
nicht ohne dem Hinweis, er habe einen Ruf zu verlieren. Diesen Typ rührt 
er nicht an.

Mitlerweile weiß ich, dass es eine Fehlkonstruktion ist, die auch nicht 
mehr vertrieben wird.

Der Vermieter sieht aber keinen Grund, diese auszutauschen.....

So rauscht sie noch heute auf 20m.

Oder anders gesagt: 20m DX machen geht nur, wenn die Bude kalt ist... ;)

Vy 73

Autor: info-elo (Gast)
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Danke für die rege Anteilnahme und die Tips und Ratschläge hier auf der 
Plattform.
Hier sind halt wohl doch die Profis zu finden und unterwegs, in anderen 
Foren Pustekuchen, No Kommentar.
Ein paar Fakten zum Delinquenten, denn der hängt im HWR im EG auf der 
Hausecke (natürl. Innen) und die abgehenden Leitungen wie auch die 
zuführende Netzleitung wurden mit Klappferriten bearbeitet - zwecklos.
Das CB-Fu-Gerät ist vom geplagten Eigentümer des Hauses und damit der 
Heizung u. er ist kein Amateurfunker sondern braucht das wohl dienstlich 
!?
Das Problem besteht jetzt seit 3 Jahren u. soll endgültig beseitigt 
werden.

@ einAfu habe heute einen Bekannten Heizungs-Installateur deiner 
Traummarke kontaktiert, da er auch durch seinen Vater V.....t-Partner 
ist um da vllt. mal eine Steuerplatine incl. SNT zu Testzwecken zu 
bekommen. War aber Nichts mögl., so was kommt in den Schrott oder ist 
mit der entspr. Kohle zu begleichen, also Neuteil wäre möglich. Doch 
wozu soll ich für solche Fehlkonstruktionen noch dem Hersteller Geld 
hinterschmeißen, nur um auf der sicheren Seite zu sein , sollte sich da 
von dessen Seiten dummerweise Nichts richtiges ergeben.
Hat da vllt. von Euch jemand eine Möglichkeit oder einen Tip an eine 
Steuerungsplatine auch wenn defekt kostengünstig ranzukommen, das SNT 
muß bloß noch irgenwie drauf sein und vllt. auch noch funktionieren. Der 
Rest kann im Ar... sein. Ich kann mich nämlich nicht auf solche wagen 
Umstände verlassen, denn wenn der Hersteller nur eine Möglichkeit 
findet, sich da rauszuwinden, wird es tun.
Ein paar passende fachliche Quellen zur Berechnung oder Konstruktion 
eines Netzfilters wären auch ganz brauchbar, denn die Versuche mit den 
Teilen aus meinem Vorrat waren zwecklos.
Schönen Abend noch und frohes Schaffen in der Woche !

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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info-elo wrote:
> Hat da vllt. von Euch jemand eine Möglichkeit oder einen Tip an eine
> Steuerungsplatine auch wenn defekt kostengünstig ranzukommen, das SNT
> muß bloß noch irgenwie drauf sein und vllt. auch noch funktionieren. Der
> Rest kann im Ar... sein.

Schau mal bei 1-2-3, da taucht so was ab und zu auf.
Mit etwas Geduld sollte es sogar einigermaßen günstig zu erwerben sein.

hth,
Andrew

Autor: Oszi40 (Gast)
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Heizungsplatine ohne genaue Diagnose beschaffen???

Wenn ich oben richtig gelesen haben, daß nur Klappferrite und kein 
Netzfilter? Dann würde ich erst mal ein Netzfilter für weniger Geld 
davor schalten ehe ich eine teure Heizungsplatine der falschen Serie 
kaufen würde.

sieh z.B. 
http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAct...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tja, hat er doch schon mit Netzfilter probiert. Er schreibt am Anfang:

...eine Lösung habe ich nach mehrfachen
Zwischenschalten aller möglicher Netzfilter und Klappferrite,
Ferritrohre u. Ringkerne um die Netz- u. Fühlerleitungen nicht erreicht.
...



hth,
Andrew

Autor: Oszi40 (Gast)
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Dann betrachten wir das Störproblem zusätzlich mal von CB-Seite:
Frequenz in Deutschland von 26,560 MHz bis 27,410 MHz lt.
http://de.wikipedia.org/wiki/CB-Funk

Wenn die CB-Funke nur im Nahbereich der Heizung einen so hohen 
Zeigerausschlag hat, wäre eine gute Zwischenlösung eine CB-Antenne auf 
dem Dach. Die sollte dann außerhalb des Störnebels sein.

Sofort eine zweite Heizungsplatine mit dem gleichem Problem kaufen, wird 
wenig helfen, aber viel Geld kosten. Da würde ich erst mit der CB-Funke 
eine typgleiche Heizungsanlage besuchen um zu prüfen ob es sich nur um 
einen Einzelfall handelt.

Eine gründliche Info an den Hersteller und dessen Entwickler würde 
sicher auch nicht schaden.

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Tritt das Problem denn immer auf, oder nur, wenn die Heizung gerade 
brennt? Ich habe mir auch mal eine Heizung von dem genannten Hersteller 
genauer angesehen. Da ist nicht nur ein Schaltnetzteil auf der Karte, 
sondern auch ein Umrichter für die drehzahlvariable Steuerung des 
Gebläsemotors und vor allem eine Hochfrequenzzündanlage, die auch zur 
Überwachung der Flamme verwendet wird. Hier wird mit einigen Kilovolt 
hochfrequenter Spannung ein Ionenstrom im Gasplasma gemessen und damit 
erfasst, ob die Verbrennung in Ordnung ist. Das ganze sieht aus wie eine 
Rasenmäherzündspule. Vielleicht würde es helfen, das Hochspannungskabel 
zu schirmen.

Wenn die Störungen wirklich vom Netzteil kommen, sollte ein vernünftig 
dimensioniertes Netzfilter schon helfen. Das muss natürlich ganz nah an 
die Karte ran.

Viele Grüße,

Peter

Autor: info-elo (Gast)
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Sorry dass ich mich jetzt erst wieder melde, hab noch einige andere 
Foren versucht und konnte da etwas aushelfen im Elo-/ Elt- und 
TK-Bereich,

@ Peter Diener , ja die Heizung macht mit dem Einschalten der 
Netzspannung das HF-Theater und mit Zuschalten des Lüfters wird es dann 
unerträglich auf CB. Daß die Hoch-U der Übeltäter sein sollte würde mich 
etwas wundern, da auf der Platine 2 Si. sitzen, eine fürs SNT und die 
andere, so wie es aussieht, für das Hoch-U-NT was ja auch wieder über 
einen herkömml. Netz-Trafo (150V Ausgang) gespeist wird?! Mit der 
Hoch-U, also ohne SNT war wohl das HF-Zeugs weg, kann mich aber auch 
irren, mir ist nur noch in Erinnerung, daß einmal das SNT seltsame Töne 
(klickern/tackern) auslöste, als die Si auf der rechten Seite raus war.
Das mit dem Netzfilter habe ich, mit den räumlichen Möglichkeiten und 
der Technik die ich dabei hatte, (mehrere versch. Netzfilter) alle schon 
versucht. Nur ist dafür wohl ein angepasstes Netzfilter nötig, wie ich 
das irgendwo mal gelesen habe. Auch soll der Elko im Hoch-U-Kreis eine 
besondere Funktion mit wesentl. Einfluß auf den mögl. Störfaktor haben. 
Das Gehäuse mit den freien lackierten Metallflächen ohne EMV-Maßnahmen 
macht mir auch zu schaffen. Mit Erdung auf ein Bezugspotential über 
einen Cu-Leiter geht das wohl auch nicht so einfach, wie ich lesen 
mußte.
@ Oszi40 , das mit der Antenne ist nicht das Problem, das CB-Fu-Gerät 
braucht der Kd. auch mobil im Auto und ist deshalb portabel wie auch die 
Antenne. Das Ausmaß der Störung habe ich erst diese Woche von ihm 
erfahren, selbst wenn er mit dem Kfz 20 oder 30 mtr.weg ist, "hört" er 
seine Heizung noch im CB-Fu.
Auch erfuhr ich über die nunmehr über einjährigen vergebl. Versuche, daß 
durch versch. Fachleute beseitigen zu lassen und da letzte Woche ein 
"Fachmann" vom Hersteller da war und nur die Platine tauschte, natürlich 
ohne Erfolg, ist mir nun der Kragen geplatzt. Der Kd. sollte sich noch 
mal beim Hersteller melden, Zwecks seines Problems, obwohl mir die 
bestätigt haben, selber vor Ort das zu unter"suchen"! Da wird wohl auf 
Zeit und Geduld und Nerven zu Lasten des Kd. gespielt.
Ich hab dann am Montag die BundesNetzagentur in Berlin um Hilfe ersucht, 
und da wurde ich auch erstmals richtig verstanden. Es wird wohl jetzt 
einen Termin in der nächsten Woche vor Ort mit einer Messung geben. Dann 
erst wird weiter gesehen was Fakt ist, aber es war schon zu vernehmen, 
was wohl passieren wird. Sollte da ein zu hoher Wert meßbar sein, wird 
der Hersteller zur Beseitigung aufgefordert. Da dies schon seit geraumer 
Zeit vergeblich mit div. Tricks bagatellisiert wurde, folgt dann wohl 
der nächste Schritt. Hoffe nur daß da nicht versucht wird, meßtechnisch 
was zu drehen um die Dimensionen nach unten zu verschieben.
Hier gab es ja schon einige GrenzWerte zu lesen, und ich habe da meine 
Teilnahme mit angekündigt. Bin gespannt auf das Ergebnis. Kosten werden 
wohl keine für den Kd. oder mich entstehen. Ich werd euch auf dem 
Laufenden halten. Nur bin ich auch an einer schnellen Lösung von meiner 
Seite aus interessiert, und bräuchte vllt. ein paar handfeste Tips für 
das EMV-Problem wie auch die Dimensionen des Netzflters. Mit Versuch und 
Irrung werde ich da nichts mehr unternehmen.
@ einAfu , würde dir auch empfehlen, mal dein Problem auf Relevanz bei 
der BundesNetzAgentur anzusprechen, ohne Hinweis auf deine 
Afu-Ambitionen.

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