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Forum: Platinen SMD Schablonen, Layoutherstellung und Schablonenbenutzung


Autor: amoxini (Gast)
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Hallo :)

Mir ist schon oft in diesem Forum geholfen also erhoffe ich mir dass ich 
auch diesmal Hilfe bekomme. Meine Fragen beziehen sich auf SMD 
Schablonen und die Benutzung.

Ich habe im EAGLE ein Projekt mit einer Platine, abgegrenzt durch 
Dimension.
Wenn ich jetzt dieses Projekt an eine Firma die Platinen herstellt 
abschicke bekomme ich wahrscheinlich einzeln die Platinen also ist meine 
Erste frage wie bereitet man einen Projekt vor um es dann an den 
Hersteller abzuschicken.

aus diesem Projekt brauche ich auch danach die SMD Schablone, leider 
macht das nicht gleicher Hersteller also muss ich auch diese Datei 
vorbereiten, dass ich dabei tCream abschicken muss ist mir klar aber 
reicht das auch oder gibt es auch hier vorgaben ?

Was sind Passer ?

und letzte Frage :) wie spanne ich kostengünstig die Schablone oder wie 
macht ihr das? hat die Schabloe Aufnahmepunkt ?

Mit freundlichen Grüßen
amoxini

Autor: Mathias S. (mtec1421)
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Bei den meistesn Platinen Hersteller reicht das Eagle File.
Dort brauchs du eigentlich nichts weiter vorbereiten.
Die Frage bei der SMD Schablone ist wieviel LPs du damit drucken 
möchtes.

Es gibt Prototypen Schablonen gelasert schon für 49€.
Bei Prototypen kleben wir die LP fest und legen dir Schablone drüber.
Diese dann mit Tape Band fixieren und fertig ist das ganze.

mfg Mathias

Autor: Marco G. (stan)
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Hi,

tCream und bCream wird automatisch für alle SMD-Pads erzeugt.
In den Design Rules kannst du festlegen, ob Eagle diese 
Schablonen-Löcher verkleinern soll.

Bisher haben wir unsere Schablonen bei MultiPCB bestellt (etwa 100 EUR), 
mit 150µm Dicke und 10% Verkleinerung (Empfehlung von MultiPCB).

Allerdings sollte die Fläche der 4 um das Pad umlaufenden senkrechten 
Kanten der Schablone nicht kleiner sein als die ausgestanzte Padfläche, 
damit die Lötpaste eher auf der Platine klebt und nicht in der 
Schablone.
Bei sehr kleinen Pads kann man dann die Schablone dünner machen und die 
Löcher nicht verkleinern.


@ Matthias: wo gibt es Schablonen für 49 EUR?

Autor: Mathias S. (mtec1421)
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Bei Fine-Pitch Bauteilen sollte man die Schablone nicht größer als 120um 
machen. Je nach Bauteile kann man dann auf die Reduktion verzichten.

Ich bestelle unsere Musterschablonen bei der Firma Photocad.

Übers Musterformular bestellt 2 Tage später im Haus. Inklusive 
Lagerverpackung.

mfg Mathias.

Autor: amoxini (Gast)
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Ich verstehe nicht ganz.

dass ein Eagle File ausreichend ist das weiß ich aber das Problem sehe 
ich woanders. Das Eagle File beihaltet eine Platine werden die Platinen 
dann bündig miteinander hergestellt und dann gefräst oder wie soll ich 
das verstehen ? und dann viel wichtiger woher soll die nächste Firma die 
dann die Schablonen herstellt wissen in welchem Abstand die jeweiligen 
Platinen auseinander sind.

Und was sind diese Passer?

Autor: amoxini (Gast)
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um  es zu verdeutlichen:

ich möchte nicht eine Schablone und einzelne Platinen haben. Ich will 
z.B eine Platine 100x100mm und darin 50mmx20mm Platinen die dann 
angefräst sind.
muss ich die Platinen im Eagle kopieren ud einfügen um so auf mehr als 
eine Platine in einem Projekt zu kommen  oder wie wird das gemacht ?

Für diese 100x100mm (Inhalt 10Stk 50x20mm angefräst)brauche ich dann 
auch eine Schablone

Autor: Gerhard (Gast)
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Leider kann man mit Eagle selbst keinen Nutzen setzen.

Das muß der Platinenhersteller für dich erledigen, was meistens einen 
Aufpreis kostet. Meistens legt der Platinenhersteller die Abstände und 
Ausrichtung selbst fest, so daß der Verschnitt minimal ist.

Die Pool-Hersteller machen das meistens nicht, denn diese schachteln 
Platinen verschiedener Kunden auf einem Nutzen ineinander, um Verschnitt 
zu sparen.

Autor: Ralf W. (Gast)
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Hallo,
du möchtest einen Nutzen. Es gibt mehrere Möglichkeiten
um dies zu erreichen. Hier eine kleine Liste.

Du kannst die Platten in Eagle selbst kopieren
und so einen Nutzen erstellen. Die Idee hattest du
schon selbst.

Du könntest auch den LP-Fertiger fragen dir einen Nutzen
zu erstellen. Du müsstest von ihm aber später die Zeichnung, bzw
die Daten dafür bekommen.

Ausserdem kann man eine Zeichnung/Skizze erstellen, die zeigt,
wie man sich den Nutzen vorstellt.

Passermarke: http://www.pwtpcbs.com/de/glossary/passermarke.html

gruß ralf

Autor: Michael H* (Gast)
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woher soll denn der hersteller wissen, dass und was er fräsen soll?
nachdem er ja auch kein routing für dich macht, denkt er sich auch keine 
frässpuren aus.[1]
zeichne im layer milling (oh wunder) in der gewünschten werzeugstärke 
deine frässpuren. wenn du dir arbeit sparen willst, zeichne sie nicht 
durchgängig, sondern bau anstattdessen sollbruchstellen ein. damit 
kannst du dann einen ganzen nutzen rakeln.

> Und was sind diese Passer?
das sind kennzeichnungsmarken wie fiducials, nur eben für die 
ausrichtung der pastenschablone. bei den meisten maskenherstellern hast 
du 2 oder 4 inklusive.


[1]: dass manche hersteller nutzen selber baun, weiß ich. aber die 
fräsen dann auch gleich durch und geben keinen nutzen zurück. also 
völlig ungeeignet zum maschinellen bestücken.

Autor: Michael H* (Gast)
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Gerhard wrote:
> Leider kann man mit Eagle selbst keinen Nutzen setzen.
einfach nur falsch.

Autor: Gerhard (Gast)
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Wenn du meinst, dass das Kopieren von ganzen Schaltungen und das 
manuelle Verschieben bei mir als "Funktion zum Setzen von Nutzen" 
durchgeht, dann irrst du dich.

Mal ehrlich, eine solche Funktion könnte von Cadsoft mit wenig Aufwand 
eingebaut werden und es würde die Praxistauglichkeit und den Komfort des 
Programmes deutlich erhöhen.

So ist es m.E. wesentlich sinnvoller, einen Nutzen aus den 
Fertigungsdaten zu generieren.

Autor: Michael H* (Gast)
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panelize.ulp

Autor: Gast (Gast)
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Das saß und er sagte nix mehr.

Autor: amoxini (Gast)
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ich habe panelize.ulp ausprobiert ;) passiert aber nicht viel bis auf 
gelbe Schrift :(  und zweitens wozu genau braucht man diese Passer ? Ich 
glaube dass es nur interessant wäre wenn ich eine Maschine hätte wo ich 
die Schablone einspannen kann oder wozu werden die genau benutzt ? und 
wie erstelle ich diese in Eagle

Sorry dass es so viele Fragen sind aber oft die Sachen die für euch 
Profis so selbstverständlich sind ...machen am meisten Problem um die zu 
verstehen wenn man mit der Materie noch nie zu tun hatte.

Danke jetzt schon.

Autor: hans (Gast)
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Man kann die Nutzen auch ritzen lassen. Dann sitzen die
einzelnen LP direkt zusammen und es wird noch weniger
Material verschwendet. Die Einzelplatinen werden dann nach
der Fertigung mit einem Nutzentrenner vereinzelt können
aber je nach Bestückung auch ausgebrochen werden (keine mech.
Spannungen auf größere SMD-Teile bringen).

Manche LP-Hersteller machen einem auch eine Gerberdatei für die
Lötpaste entsprechend dem Nutzen ohne die Schablone selber zu fertigen.

gruß hans

Autor: Michael H* (Gast)
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Gast wrote:
> Das saß und er sagte nix mehr.
wobei man schon sagen muss, dass er damit recht hat:
> So ist es m.E. wesentlich sinnvoller, einen Nutzen aus den
> Fertigungsdaten zu generieren.

@amoxini:
> und zweitens wozu genau braucht man diese Passer ? Ich
> glaube dass es nur interessant wäre wenn ich eine Maschine hätte wo ich
> die Schablone einspannen kann oder wozu werden die genau benutzt ?
nene, über die kannst du auch beim händischen raklen recht dankbar sein. 
schon allein, wenn (wie oben von marco erwähnt) die aussparungen in den 
masken kleiner als die pads selbst sind. aber auch so ist es zum exakten 
ausrichten nützlich/nötig.

> und wie erstelle ich diese in Eagle
da waren die leute von cadsoft mal wieder besonders nett und haben dir 
eine marks.lbr erstellt.
VORSICHT! deinem masken-hersteller musst du vermutlich sagen, dass er 
die passermarken auch mitnehmen soll, denn die sind iirc NICHT als pad 
gezeichnet.
falls du selberzeichnen willst, mach das am besten in einem eigenen 
layer und sag deinem hersteller, dass er diese ebene auch mitnehmen 
soll.

Autor: Peter (Gast)
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Fuer Schablonen: Cadillac Laser

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