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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studium verplant


Autor: Lukas (Gast)
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Hallo ich hab nein Studium ein wenig verplant ich bin kurz vor Ablauf 
des Studiums arbeiten gegangen.Durch die Arbeit habe ich nun mehrere 
Prüfungen versaut (teilweise nicht mitgeschrieben). Im Dez habe ich dann 
eine
Betriebsbedingte Kündigung erhalten. Jetzt habe ich keine Arbeit
und keinen Abschluss. Laut Studienbüro habe ich aber trotzdem die 
möglichkeit
die beiden letzten Prüfungen im Sommersemester nachzuschreiben.
Das Problem wäre aber das ich dann 14 Semester an dre Hochschule ima. 
wäre.
Ich hab mir das nun so vorgestellt das ich nun die nächsten 5 Monate 
lerne.
Das Problem wird halt sein das man einen Bachelor mit 14 Semestern 
selten findet.
Gruß

Autor: nemon (Gast)
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mach erstmal deinen bachelor fertig, damit du was festes in der tasche 
hast. aber mal ehrlich, kurz vor ende des studiums das quasi auf eis 
legen und arbeiten ist nicht gerade clever, es sei denn, man braucht das 
geld wirklich dringend

Autor: Lukas (Gast)
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Ich war Pleite und zwar komplett

Autor: Christian R. (supachris)
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In 14 Semestern haben andere den Master oder Diplom und da muss man 
schon extrem trödeln. Was hast du denn die ganze Zeit gemacht? Ich war 
seit dem Vordiplom auch arbeiten und hab´s in der Regelstudienzeit 
geschafft.

Naja, wie dem auch sei. Mach das auf jeden Fall fertig, aber stell dich 
darauf ein, bei jedem Vorstellungsgespräch gefragt zu werden, wieso du 
mehr als die doppelte Zeit gebraucht hast, um den Bachelor zu bekommen.

Autor: Lukas (Gast)
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Ich habe ja nicht 14 Sem studiert sondern war 14 Sem immatrikuliert
also mit Urlaubssemeste usw.

Autor: Christian R. (supachris)
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Dann sinds immer noch 12 Semester und damit das doppelte der 
Bachelor-Studienzeit.

Autor: HaJo 42 (Gast)
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Ich kann an dem Verhalten keine Planung erkennen, verstehe daher auch 
die Verniedlichung "verplant" nicht, schon gar nicht die Verniedlichung 
"ein wenig verplant". Wäre nicht die Kündigung dazwischen gekommen, dann 
hättest du vermutlich einfach weiter gearbeitet und das Studium sausen 
lassen. Du hast das Studium doch schon längst abgeschrieben und nicht 
für wichtig genommen.

Wenn jetzt sogar trotz Kündigung Geld für das weitere Studium da ist, 
dann bedeutet das, dass du länger und mehr gearbeitet hast, als es zur 
Beseitigung der "kompletten Pleite" und Wiederaufnahme des Studiums 
notwendig gewesen wäre, oder du warst gar nicht komplett pleite. Das du 
hier fragst, statt einfach zu machen, zeigt auch, dass du eigentlich 
keine Lust aufs Studium hast.

Daher: Lass es.

Autor: Skeptiker (Gast)
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Quatsch! Zieh das Studium durch oder du wirst es immer bereuen! Auch ein 
mittelmäßiger (oder schlechter) Abschluss ist ein Abschluss! Ein 
abgebrochenes Studium nützt gar nichts und ist verlorene Zeit.
Das du später mal nicht in der Entwicklung arbeiten kannst (und willst) 
ist dir sicher klar. Aber für einen angemesenen Job in techn. 
Randbereichen (Verkauf, Kundendienst, Support) ist ein Abschluß einfach 
die Eintrittskarte.

Autor: Lukas (Gast)
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Mir fehlen ja "nur" 2 Prüfungen und die werde ich auf jeden Fall
schreiben. Das mit der Kündigung ist so ne Sache für sich. Ich wurde 
entlassen mit den Worten das ich mich im März oder April wieder melden 
kann.
Ich hab bei VW Steuerungen aufgebaut.

Autor: Birne mit Schokoraspel (Gast)
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Auf die Aussage würde ich nach heutiger Wirtschaftslage nichts geben.

Autor: DerBastler (Gast)
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Das find ich jetzt lustig. Skeptiker meinte:
>> Das du später mal nicht in der Entwicklung arbeiten kannst (und willst)
ist dir sicher klar. Aber für einen angemesenen Job in techn.
Randbereichen (Verkauf, Kundendienst, Support) ist ein Abschluß einfach
die Eintrittskarte. <<

Sagen wir mal so ... der Verkauf hat seinen eigenen Wasserspender stehen 
und alle sind mind. zwei Gehaltsstufen besser. jaja, diese Randgruppen

Autor: Skeptiker (Gast)
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Ich meine die Randgruppe die beim Kunden auf der Matte steht. Da 
brauchts Qualitäten die man nicht im Studium lernt, wo aber auch techn. 
Hintergrundwissen wichtig ist.

Autor: glax (Gast)
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> Dann sinds immer noch 12 Semester und damit das doppelte der
> Bachelor-Studienzeit.
Nö, bei uns dauert der Bachelor 7 Semester und das Diplom 8 (FH).

> Ich kann an dem Verhalten keine Planung erkennen, verstehe daher auch
> die Verniedlichung "verplant" nicht, schon gar nicht die Verniedlichung
> "ein wenig verplant".
Ein Dozent bei uns hatte damals erzählt, dass er einen Diplomanden mit
über 20 Semester hatte. Der hat kurz vor dem Ende des Studiums sein
Praxissemester 'fortgeführt' und zwar ohne die Diplomarbeit zu 
schreiben.
Es gab noch keine (Langzeit)-Studiengebühren und das Gehalt war nur
wenig vom Dipl.-Ing.-Gehalt entfernt. Er meinte auch, dass das schon
extrem war, aber häufiger passiert.
Als die Studiengebühren angedroht wurden, hat er schnell fertig gemacht
und durfte dann auch die Stelle behalten, halt mit Dipl.-Ing.-Gehalt.
So ein Glück haben allerdings die wenigsten.

Mein Tipp: Durchziehen und in dem Anschreiben irgendwie auf deine
hoffentlich vorzeigbare ständige Nebentätigkeit verweisen. Vielleicht
gibt es noch einen weiteren guten Grund für die Verlängerung? Warum
warst du Pleite (musst du hier nicht schreiben, geht uns ja nichts an)?

> Wäre nicht die Kündigung dazwischen gekommen, dann
> hättest du vermutlich einfach weiter gearbeitet und das Studium sausen
> lassen. Du hast das Studium doch schon längst abgeschrieben und nicht
> für wichtig genommen.
Das klingt schon stark durch, wobei die Studiengebühren schon bemerkbar
sein müssten. Aber überall muss man ja noch nicht und die Semester-
beiträge dürften einem Berufstätigen nicht weh tun.

Autor: Lukas (Gast)
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Hallo ich bins noch mal der Theard eröffner

also ich hab das Studium nun erfolgreich abgeschlossen

jetzt muss ich mal sehen wies weitergeht

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Dann mal Glückwunsch!

Und am Rande: Es ist nicht immer richtig, alles korrekt zu planen.
Mit der Unterbrechung zur Arbeit hast du auch was anderes gesehen
und gelernt, also was soll's?
Daß die Arbeit nicht für die Ewigkeit war, ist doch inzwischen normal.
Jetzt hast du länger gebraucht bis zum Abschluß, dafür weißt du
auch mehr als andere Absolventen.

Autor: Lukas (Gast)
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Ich bin erstmal sehr erleichtert!

bin extrem Nervös in die Prüfung gegangen

also das Studium zu enterbrechen war ein extrem großer Fehler
man kommt danach in die lernerei nur sehr schwer rein.

ich hab für diese Prüfungen extrem viel lernen müssen.

Die Frage ist nun wie gehts nun weiter?

Arbeitslosengeld bekomme ich ab 1 August

Gibt es noch Branchen die Leute suchen?

Autor: Atze O-) (bauernliese) Benutzerseite
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Auch meinen Glückwunsch !!!

Finde ich aber auch, das es gut ist mal etwas anderes zu sehen.
Hast du denn vorher mal eine Ausbildung gemacht, oder hast du sofort 
studiert?

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Glueckwunsch... speziell das du wieder reingefunden hast... kann mir 
vorstellen das das nicht leicht war... Alles Gute und viel Glueck

Autor: Ratgeber (Gast)
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>Ich war Pleite und zwar komplett
Sag das Deinem neuen Arbeitgeber. Das macht den besten Eindruck.

Autor: faustian (Gast)
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Warum wird es eigentlich überhaupt negativ gesehen wenn jemand länger 
studiert hat eben weil er sich das Studium selbst durch Arbeit 
finanziert hat? Das ist doch eigentlich "erwachsener" und 
eigenverantwortlicher als in Minimalzeit femdfinanziert ;)

Autor: Delete Me (skywalker)
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faustian schrieb:
> Warum wird es eigentlich überhaupt negativ gesehen wenn jemand länger
> studiert hat eben weil er sich das Studium selbst durch Arbeit
> finanziert hat? Das ist doch eigentlich "erwachsener" und
> eigenverantwortlicher als in Minimalzeit femdfinanziert ;)

Naja, hier gehts ja nicht um ein bisschen länger, sondern um doppelt so 
lange. Die meisten hätten sicher kein Problem damit, wenn er den 
sechssemestrigen Bachelor beispielsweise in acht Semestern gemacht hätte 
und in den zwei Urlaubssemestern (in seinem Interessensbereich) 
gearbeitet hätte. Wenn diese Arbeit dann auch noch vorzeigbar ist, dann 
wäre das vermutluch sogar ein Pluspunkt. Nur hier ist ja deutlich ein 
Mangel in der Studienplanung/-organisation erkennbar.
Natürlich ist es respektabel, dass er total blank* war und sich selbst 
wieder hochgearbeitet hat. Nur ich kenn genug Studenten die neben ihrem 
Studium ihren Lebensunterhalt in einer studienrelevanten Arbeit erworben 
haben und innerhalb der Regelstudienzeit fertig wurden. Sowas finde ich 
wirklich anerkennungswert.

*Ich nehme an er ist schon so alt, dass Bafög oder Eltern nicht mehr in 
Frage kamen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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In der Regelstudienzeit fertig zu werden, ist aber nicht bei
jedem Studium machbar, mit Geld verdienen umso weniger.
Nicht jeder Abschluß steht für ein gleich dickes Brett.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Ok, dann kann man sich VOR der Studienwahl darüber informieren wie viel 
Prozent der Studenten einer bestimmten Hochschule ihr Studium innerhalb 
der Regelstudienzeit schaffen und sich überlegen, ob man das möchte oder 
nicht. Das ist nicht immer nur eine Frage der Stofffülle, sondern auch 
der Studienorganisation (seitens der Hochschule). Ich kenne genug 
Beispiele von der Uni die just mangels schlechter Organisation seitens 
der Uni ihr Studium nicht in der Regelstudienzeit schaffen.
Im übrigen ist es ein nicht unbedeutender Unterschied, ob man 1-2 
Semester länger braucht oder ob es gleich doppelt so lange dauert.

Autor: Lukas (Gast)
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Hallo
ich kann da jetzt auch nix mehr ändern
ich denke aber es ist immer noch so besser als ein
angefangenes Studium ohne Abschluss

Autor: Tom (Gast)
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Genauso ist es. Wenn man vor der Entscheidung steht, ob man jetzt fünf 
Monate arbeitslos ist und keinen Abschluss hat oder den Abschluss (halt 
mit hundert Semestern) fertig macht, dürfte die Auswahl doch einfach 
sein.

Autor: Delete Me (skywalker)
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Lukas schrieb:
> Hallo
> ich kann da jetzt auch nix mehr ändern
> ich denke aber es ist immer noch so besser als ein
> angefangenes Studium ohne Abschluss

Definitiv. Sieh es mal so: Beim Vorstellungsgespräch kannst du immer 
etwas interessantes über deinen Lebenslauf erzählen. ;)

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