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Forum: Platinen Direkt Toner Methode verbessert! -Versuch-


Autor: Franz (Gast)
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Hallo,

Ich arbeite seit ca. 3 Monaten mit der "Direkt Toner Transfer-Methode" 
mittels eines Laminiergerätes.
Die Ergebnisse warn bisweilen eigentlich immer sehr zufriedenstellend, 
jediglich fiel mir auf dass größere Masseflächen sowie einzelne SMD-Pads 
minimale Anätzungen erhielten, die nur unter dem Mikroskop zu sehen 
waren.
Ich denke mal dass sich die kleinen Vertiefungen evtl. negativ auswirken 
könnten da dort Lufteinschlüsse entstehen könnten und es ist einfach ein 
unschönes Bild. Ich hatte vermutet das durch die minimalen 
Papierrestfasern das Ätzmittel auf die Kupferplatine gezogen wurde und 
somit dort die Anätzungen anrichtete.

So nun habe ich eine Kerze her genommen und die Platine auf der Kerze 
erwärmt. Die Primär Idee war Die Papierfasern abzubrennen und das Toner 
noch einmal warm zu machen dass es evtl. minimale Lücken schließen kann. 
Wie sich aber herausstellte Rußte die Flamme extrem und nach kurzer zeit 
hatte ich eine schwarze Platine jedoch ließ sich der Ruß unter Wasser 
leicht wieder entfernen. Später unterm Mikroskop betrachtet stellte sich 
heraus dass durch das Erwärmen des Toners und die Einwirkung des Rußes 
eine weitere Schicht aufgetragen wurde die mit dem Toner verschmolzen 
war. Auch die Ergebnisse waren danach überraschend gut. Ein Vorher 
nachher Vergleich unter dem Mikroskop bestätigte die Annahme erneut. Es 
waren kaum bis keine Anätzugen mehr vorhanden und die Kanten waren noch 
deutlicher. Somit war das Herstellen von Platinen mit SSOP Bauteilen 
kein Problem mehr.

Ich hoffe ich konnte damit ne kleine Anregung geben und ich würde mich 
über eure Erfahrungen freuen.... denn man lernt immer was dazu.

Grüße Franz

Autor: Christian L. (lorio)
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Kannst du mal Bilder bzw. Scans von deinen Tests machen?

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Jo, würde mich auf jeden Fall auch Interessieren, da ich bisher nicht so 
berauschende Ergebnisse erziehlen konnte!

Autor: Wackel Dackel (pitzelpatzel)
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Hehe genauso wie bei mir.

Für DIP-Bauteile und desgleichen hats bisher immer gereicht, will aber 
Optisch und Qualitativ bessere Ergebnisse.

Zumal man bei kleinen Bauteilen auch Probleme bekommt, wenn unsauber 
gearbeitet wird.

Autor: Franz A. (funky-captain)
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Hallo,

JA ich kann versuchen des noch genauer auszuführen mit Bildern, 
allerdings brauch ich noch ein wenig Zeit.

Wie oben erwähnt sind Pinabstände von  SSOP: 0.4mm kein Problem ich werd 
mal was zusammenschreiben die Tage.

Autor: cdf (Gast)
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Hallo!

Ich lege meine Platine nach dem Ablösen des Papieres nochmals auf ein 
heißes Bügeleisen. Der Toner wird dadurch wieder flüssig und verteilt 
sich somit besser.

Siehe dazu http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm

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