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Forum: HF, Funk und Felder Antennenbauweise


Autor: Timo (Gast)
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Hi,

im Rahmen meiner Studienarbeit beschäftige ich mich gerade mit Antennen 
jedoch ist mir da was unklar:

Ersatzschaltbild der Antenne:
    _____         ______         _____
---|______|-------|______|-------|______|----
     jX             Rv              Rs


Unter dem Wirkungsgrad einer Antenne, verstehe ich wie gut sie den in 
ihr fließenden Strom in elektromagnetische Wellen umsetzten kann.

In meinem Skript hier steht, der Wirkungsgrad wird größer wenn der 
Strahlungswiderstand Rs im Verhältnis größer ist das der 
Verlustwiderstand Rv. Soweit so gut. In einem anderen Skript steht:

Die Impedanz in der Mitte eines Halbwellendipols (darunter verstehe ich 
Lambda / 2 Antenne) heißt auch Strahlungswiderstand RS. In ihm denkt man 
sich die abgestrahlte Leistung umgesetzt. Im weiteren Verlauf wird die 
Impedanz zwischen den Antennenklemmen auch Fußpunktimpedanz oder 
Speisewiderstand genannt.

Das heisst je größer Rs umso größer meine Leistung bei gleichen Strom 
die ich versenden kann.

Im Einspeisepunkt, also in der Mitte einer Lambda Antenne habe 
Spannungsbauch und Stromknoten also dort ebenfalls eine hohe Impedanz, 
sprich hohes Rs.

Bei der Lambda / 2 Antenne isses umgekehrt. Strombauch und 
Spannungsknoten. Also kleine Impedanz = kleines Rs.

Wenn das so stimmt, verstehe ich nicht wieso man dann alle von Lambda / 
2 Antennen sprechen und nicht von einer Lambda. Die sollte doch besser 
sein ? Oder liegt es daran das die Lambda Antenne einfach mechanisch 
größer ist ?

Ich habe ebenfalls gelesen das die Lambda, Lambda / 2 und Lambda 3/2 
verschiedene Richtcharakteristiken haben. Aber das wird nicht der 
einzige unterschied zwischen den Antennen sein, oder ?

Hoffe es kann mir jemand helfen. Jeden den man fragt kommt mit schlauen 
Sprüchen und der Bauch und Knoten Geschichte, genau erklären kanns aber 
keiner.

Autor: Bernhard (Gast)
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Die abgestrahlte Leistung ist die, welche in dem Strahlungswiderstand 
umgesetzt wird. Leistung ist Spannung mal Strom, ob nun ein hoher Strom 
und geringe Spannung oder umgekehrt zur Speisung der Antenne verwendet 
wird, ist von der reinen Theorie her erstmal egal. Allerdings passen die 
73 Ohm des Lambda/2 Dipols weit besser an die meist benutzten 50 Ohm 
Systeme, als der hochohmige Lambda-Dipol.

Die Richtcharakteristik und damit auch der Gewinn ändert sich auch mit 
der Antennenlänge, bei 5/4 Lambda (5/8 Lambda pro Strahler) ist ein 
lokales Maximum, so dass man auch gerne Antennen bei dieser Länge 
betreibt, obwohl die Antenne selbst nicht "in Resonanz" ist und mit 
einer Spule auf eine reelle Fußpunktimpedanz gebracht werden muss. Das 
wäre vielleicht der überzeugendste Grund, keine Ein-Lambda-Antenne zu 
nehmen, weil man mit einem Viertel mehr an Länge deutlich mehr Gewinn 
hat.

Autor: Timo (Gast)
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Danke schonmal. Also Lambda / 2 wird einfach nur verwendet wegen den 
praktischen 73Ohm ?!?. Das mit der Leistung ist mir klar, aber hindert 
mich daran unmengen von Strom in ein Stück Draht reinzujagen ? Kann ich 
im Prinzip ja machen bis er warm wird.

Nochmal zu der Geschichte mit dem Bauch und den Knoten:
Wann interessiert mich das eigentlich ?


Bernhard wrote:

Die Richtcharakteristik und damit auch der Gewinn ändert sich auch mit
der Antennenlänge, bei 5/4 Lambda (5/8 Lambda pro Strahler) ist ein
lokales Maximum, so dass man auch gerne Antennen bei dieser Länge
betreibt, obwohl die Antenne selbst nicht "in Resonanz" ist und mit
einer Spule auf eine reelle Fußpunktimpedanz gebracht werden muss. Das
wäre vielleicht der überzeugendste Grund, keine Ein-Lambda-Antenne zu
nehmen, weil man mit einem Viertel mehr an Länge deutlich mehr Gewinn
hat.

Wenn ich bei der Lambda Antenne noch ein Viertel draufpacke, habe ich ja 
wieder die selbe Strom Spannungsverteilung wie bei der Lambda / 4 
Antenne. Bkoß verändere ich durch die Länge meine Richtcharakterristik 
und den Gewinn ?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Timo wrote:

> Danke schonmal. Also Lambda / 2 wird einfach nur verwendet wegen den
> praktischen 73Ohm ?!?.

Im Wesentlichen schon.  Ich habe auch schon einen lambda/2-Monopol
gesehen (was ja praktisch eine senkrecht stehende Hälfte eines
lambda-Dipols ist): der Sendemast des Mittelwellensenders Wilsdruff
bei Dresden ist ein solcher.  Der wird dann hochohmig gespeist (ich
glaube, er hat 600 Ω, aber ist eine Weile her, dass ich dort war).
Dafür braucht man ein aufwändiges Anpassnetzwerk, und die entstehenden
Spannungen am Antennenfußpunkt sind nicht ganz ohne.

Autor: Bernhard (Gast)
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>Wenn ich bei der Lambda Antenne noch ein Viertel draufpacke, habe ich ja
>wieder die selbe Strom Spannungsverteilung wie bei der Lambda / 4
>Antenne.

Wenn du auf die Lambda-Antenne noch ein Viertel raufpackst, dann sind 
das ein Achtel Lambda auf jeden Strahler, das ist dann schon was anderes 
als ein Lambda/4 Strahler.

Die Richtcharakteristik bzw. Gain hängen vom Antennenstrom ab, das ist 
richtig. Wenn die Antennenlänge verändert wird, ändert sich sofort auch 
der Strom. So wird eine 3/2 Lambda Antenne auf jeden Fall eine ganz 
andere Charakteristik haben als eine 1/2 Lambda Antenne, auch wenn die 
Impedanz ähnlich sein mag. Für die Impedanz ist ja nur das Verhältnis 
von Strom und Spannung (in Betrag und Phase) am Fußpunkt wichtig. Für 
Richtcharakteristik und Gain ist der Strom aber an jeder Stelle der 
Antenne wichtig, nicht nur am Fußpunkt.

Klar kannst du den Draht mit HF zum Glühen bringen, dafür brauchst du 
aber eine sehr ordentliche Leistung!

Autor: Timo (Gast)
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Ist das was jetzt hier besprochen wurde bereits alles Grundlegende oder 
muss ich auch noch etwas achten ?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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alles Grundlegende ? :-)

Sowas füllt Bücher...  Der ,,Rothammel'' ist das deutsche Standardwerk
dafür, aber es gibt natürlich weit mehr.

Autor: Timo (Gast)
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Das musste ja jetzt kommen :-)
Ich meinte alles Grundlegende auf meine Frage bezogen.

Autor: Bernhard (Gast)
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Kannst ja nochmal fragen, wenn was unklar ist.

Autor: Timo (Gast)
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Ich werde darauf zurückkommen. Meine Fragen sind vorerst beantwortet. 
Vielen Dank an alle beteiligten. Gibt es diesen Rothammel zum Download 
als Ebook ?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Timo wrote:
> Gibt es diesen Rothammel zum Download
> als Ebook ?

Nee, der ist viel älter als das wörldweidweb. :)  Allerdings gibt's
den in einem Dutzend verschiedener Auflagen auch hinreichend oft
gebraucht zu kaufen, oder halt in einer Bibliothek.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Timo,
welche Seite vom Rothammel brauchst du denn.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Galenus ein Reisender wrote:

> welche Seite vom Rothammel brauchst du denn.

Alle Grundlagen. :-)

Autor: Timo (Gast)
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Ich kenne dieses Buch leider nicht, aber wie er schon sagt :-) Die 
Grundlagen. Nach dieser Frage gehe ich davon aus, dass du das Buch hast. 
Ich habe es auch schon gefunden allerdings nur auf russisch :-/ Könntest 
Du mir eine Kopie von deinem Exemplar zukommen lassen :-) ?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Timo wrote:
> Könntest
> Du mir eine Kopie von deinem Exemplar zukommen lassen :-) ?

Bei dem Umfang des Buches kannste das aber wirklich billiger (gebraucht)
kaufen.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Hallo Timo,
also hier sind erst mal die Indexseiten. Die Grundlagen sind ja hunderte 
von Seiten. Eine Seitenzahl währe vielleicht angebracht sonst ist man ja 
morgen noch dran. Ach ja falls du mal Zeit hast. Bei den Funkamateuren 
im www.darc.de liegt immer so ein Rothammel rum im Club. Hier übrigens 
auch die Gliederung. http://www.rothammel.de/Inhalt/inhalt.html Das 
ganze Buch hab ich nun abkopiert aber das sind 189 MB gross. Das kann 
ich hier als Kopie nicht dranhängen.

Autor: Timo (Gast)
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Das Inhaltsverzeichniss ist ja schon ein Buch für sich :-)
Wenn es so schwer ist das Buch zu schicken, werde ich es mir in der 
Bibliothek ausleihen, wenn ich es wirklich brauchen sollte.
Aber vielen Dank für das Angebot

Autor: DF1AS (Gast)
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Nur eine kleine Anmerkung zum "Maximum" bei ~5/4 L: Das gilt nur, wenn 
keine Maßnahmen zur Phasengleichrichtung getroffen werden, also einfach 
nur so die Drahtlänge verändert wird. Tatsächlich kann man aber durch 
Phasenleitungen oder, wie hier im Bild veranschaulicht, durch Einfügen 
von nichtstrahlenden Umwegleitungen einen Dipol mit (fast) beliebig 
vielen L/2-Segmenten bauen. Insbesondere findet das bei 
Vertikalstrahlern Anwendung, weil es ein ganz einfacher Aufbau ist. Der 
Gewinn steigt fast proportional mit der Anzahl an Segmenten. Um den 
gleichen Faktor fällt aber auch die Bandbreite.

                          |
--------+ +--------+ +----V---+ +--------+ +--------
        | |        | |        | |        | |
        +-+        +-+        +-+        +-+

Diese Umwegleitungen werden im Kleinleistungsbereich auch aus 
konzentrierten Elementen (L, C) gebildet. Das machen z. B. diese ganzen 
Fiberglas-Groundplanes so. Auch Mehrbandbetrieb (mit harmonischem 
Verhältnis) ist dann möglich. Gibt es haufenweise im Amateurfunk für 2 
m/70 cm/23 cm Wellenlängen, mit Längen (mechanisch) bis über 5 m! 
Allerdings versprechen die Hersteller meist mehr, als tatsächlich 
herauskommt. Aber allemal sind die besser als ein Standard-L/2-Dipol.

Das hat natürlich nichts mit dem Antennen-Wirkungsgrad zu tun. Der ist 
bei all diesen Gebilden immer weitgehend ähnlich, solange es um Dipole 
oder Ground-Planes geht mit gewählten Einspeisungen im "handlichen" 
Bereich, also entsprechend gängigen Kabel-Wellenwiderständen.

Der Gewinn jedoch wächst durch Bündelung der Abstrahlung und ist meist 
weit größer als der ohmsche Verlust. Der wiederum begrenzt a) die 
maximale Sendeleistung, die man auf die Antenne geben kann, ohne dass es 
im Strombauch zur Rauchbildung kommt; und erhöht aber auch b) das 
thermische Rauschen im Empfänger (k_B*T*B; Boltzmann-K., Temperatur, 
Bandbreite). Letzteres ist für 99 % der Anwendungen völlig unerheblich 
(terrestrischer Funk), aber sehr wichtig - wenn nicht das Wichtigste 
überhaupt - für z. B. Radioastronomieanwendungen, abgeschwächt auch bei 
Satellitenkommunikation. Beim Blick ins All hat man nur wenige Kelvin, 
dann macht ein Verlustwiderstand, der um die 250 K hat, entsprechende 
gehebelte Verluste im RX. Hat man nur 1 % Verlust, sind das immerhin 
weitere 2,5 K für den Empfänger.

Jedenfalls erzeugt der ohmsche Anteil im Gegensatz zum 
"Strahlungswiderstand" eigentlich immer vertretbare Verluste beim 
Senden. Beim Empfang hingegen könnte nötig sein, wegen des Rauschanteils 
auch die Antenne selbst in der Temperatur herunterzukühlen. Das macht 
man aber nur bei (Radioastronomie betreffend) tiefen Frequenzen, auf 
denen man wegen der mechanischen Abmessungen vielleicht auf 
Dipol-Erreger ausweichen muss. Bei höheren Frequnzen nimmt man ohnehin 
spezielle Hornantennen, die um Größenordnungen geringere Verluste 
aufweisen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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OK. Jetzt für den Fall konzentrierter Elemente für den 
Kleinleistungsbereich z.B. in den ISM-Bändern als Konkurrenz zum 
einfachen Draht-Monopol:
Gibt es ein übersichtliches gutgemachtes Berechnungstool dafür? Ich 
meine jetzt nicht die gängigen Antennenberechnungsprogramme!

Das wäre eine echt interessante Geschichte. Würde ja auch auf einer 
Platine funzen.


Gruß -
Abdul
(Will noch was lernen)

Autor: Dr. Weber (Gast)
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Der ,,Rothammel'' ist das deutsche Standardwerk
dafür, aber es gibt natürlich weit mehr.

Gelächter


Das ist nur eine Sammlung von Beiträgen und Veröffentlichungen.


Die meisten Funker verstehen Werke wie u.a. C. Balanis etc. leider 
nicht, deshalb wird der blaue Karton immer wieder genannt.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Herr  Dr. Weber (Gast),
ich denke die meisten Funker verstehen sehr viel. Ihr Ehrenamt und Hobby 
ist fast schon 114 Jahre alt und der Rothammel wurde 1959 in der ersten 
Auflage herausgebracht und hatte damals 5 Ostmark gekostet. Leider weiss 
ich nicht wie lange C. Balanis etc. schon schreiben aber ich denke der 
Rothammel ist älter und nichtkommerziell. Auch ist der Rothammel nicht 
nur eine Person der alles weiss sondern er ist ein Team von 6 Millionen 
Funkern weltweit die Artikel schreiben und an den Rothammel senden. Er 
hat dann daraus ein Buch gemacht und sein Nachfolger und der DARC macht 
das heute noch. Es ist eine Ehrenamtsarbeit und der neue Rothammel 
kostet runde 50 Euro und hat runde 1000 Seiten. Jeder der mal den 
Rothammel liesst und im Baumarkt die Materialien holt kann mit seiner 
Anleitung bauen. Er ist nunmal nicht nur Wissen sondern auch ,Anleitung, 
Praxis und nicht nur wissenschaftlich theoretisch. Auch schreibt er so 
das man ihn leicht lesen kann und wenn man mal eine Frage hat oder ein 
Experiment oder Zeichnung oder Dokumentation bei einer neuen Antenne 
gemacht hat die funktioniert, oder auch nicht, kann man auf ihn und 
seinen Nachfolger zurückgreifen und ihn anrufen oder ihn fragen. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Rothammel
Er hat als Funker immer Hilfe in Not und Katastrophenfällen gemacht.  Er 
hat Aus- und Weiterbildung gemacht mit seinem Buch. Er hat Forschung und 
Bildung gemacht und macht es mit dem Buch heute noch. Er hat nicht nur 
eine Sammlung von Beiträgen und Veröffentlichungen. Das zeigt schon die 
Einsendungen und die korrigierten Rückkopplungen und die Qualität der 
Zeichnungen der Rothammel. Es ist nicht ein Starres Werk sondern wird 
permanent weiterverarbeitet und erweitert. Das zeigt die Seiten, Bilder, 
Tabellen und ...Auch Kinder die noch kein oder kein gutes Fachenglisch 
können die in der Ausbildung sind zum Funker können anhand seiner 
Anleitung bauen das zeigt sich immer wieder wenn man mal die Kids days 
und Jugend Fielddays sich als Reisender anschaut. Vielleicht wird ja mal 
aus dem blauen Karton eine blaue CD und aus einem Buch ein Band. Wer 
weiss ob sich dazu noch einer findet der Software und Hardware und 
Theorie und Praxis zusammen bringt. Vielleicht sogar mit einem Bausatz 
für den Bau eines Halbwellendipols mit einem kleinen Radio. 
http://www.radiosammlung.de/conrad_retro.htm  und einigen Erweiterungen 
. 
http://www.franzis.de/elo-das-magazin/entwicklung-..., 
klar einen Dipper braucht man schon aber hier der Bausatz. 
http://www.qrpproject.de/dipit.htm

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Naja. Das Buch von Rothammel ist als kommerziell einzustufen, denn es 
kostet! Man kann nun über den Seitenpreis streiten... wollen wir aber 
nicht, oder?

Tot ist er auch. Er ist also nicht anrufbar. Allenfalls haben den 
Rothammel sehr viele Leute im Schrank, was das diskutieren/helfen 
vereinfacht.

Ich habe ihn natürlich auch! Aber ehrlich gesagt: Es ist für Amateure. 
Wer tiefer in die Materie einsteigen will (Lassen wir es offen, ob dies 
dann einen resultierenden praktischen Nährwert hat), wird mit seinen 
Fragen alleine gelassen. Jedwede Theorie wird nur an der Oberfläche 
angekratzt.

Die ganzen IEEE-Papers zum Thema sind viel aufschlußreicher. In Zeiten 
des Internets gibt es auch unheimlich viele gute Seiten dazu.
Wer sich vor Englisch schäut, der brauch meiner Meinung mit Elektronik 
gar nicht erst richtig anzufangen!


Als reines Praktikerbuch ist der (noch) Rothammel gut. Downloaden ist ja 
auch einfach.


Ich möchte den Thread jetzt nicht in eine Diskussion abgleiten lassen, 
in der Mal wieder klargestellt werden soll, das Amateurfunker immer der 
Technik neue Impulse brachten lol.



Meine Meinung -
Abdul

Autor: Amateurfunk 1 (Gast)
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Hallo Abdul,
das Wort kommerziell kommt von Kommerz und nicht von Amateurfunk und 
schon gar nicht von gewinnorientiert. Das sind kleine aber feine 
Unterschiede. Funkamatuere und der Amateurfunk sind nichtkommerziell. 
Sie haben keine gewinnerzielungsgerichtete Interessen. Die Artikel sind 
alle von Funkamteuren ohne irgendwelchen Gewinn eingeschickt und im 
Rothammel zusammengetragen. Der DARC ist momentan ein gemeinnütziger 
Verein. Er ist eingetragen und genehmigt. Er ist der vertreiber des 
Rothammel. Der Alois Krischke lebt noch und antwortet auch noch. Etwas 
kosten heisst noch nicht das es kommerziell ist. Das ist ein kleiner 
aber feiner Unterschied. Der DARC verkauft den Rothammel nicht um Gewinn 
zu erzielen. Jeder der den Rothammel als Buch in Händen hat weiss das 
der Einschlag, Buch, 1000 Seiten Druck, Weiterentwicklung, 
Neuauflage,... ungefähr 50 Euro  kosten. Wann der nächste Rothammel 
fertig ist wird der DARC veröffentlichen aber man arbeitet dran. Der 
Rothammel ist nicht nur für Amateure sondern auch für Kinder und 
Jugendliche die Bauen wollen und die kein Englisch oder nur 
Schulenglisch sprechen und kein Elektrisch Englisch sprich Fachenglisch. 
Lesen lernt man im Kindergarten und in der Grundschule, Englisch kommt 
erst ab der 3.KLasse aber viele jüngere Bauen und Basteln Antennen. 
IEEE-Papers versteht kein Kind und kann auch nicht im Baumarkt danach 
bauen oder gar Antennenbauweisen daraus verstehen. Neben den 
Amateurfunkern gibt es auch noch Kinder, Jugend Forscht, Handwerker, 
Elektriker, und Timo seine Fragen kann der Rothammel klären oder ein 
Besuch im www.darc.de oder ein Tel. nach Krischke.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Amateurfunk 1 wrote:
> Der DARC ist momentan ein gemeinnütziger
> Verein. Er ist eingetragen und genehmigt. Er ist der vertreiber des
> Rothammel.

Vorsicht mal...  Erstens ist ein Verein, der sich mit Amateurfunk
befasst, in diesem Lande per Dekret erst einmal gemeinnützig,
und zweitens vertreibt der DARC-Verlag (eine GmbH) das Buch.

Sicher ist der ,,Rothammel'', wie jedes Buch, das man irgendwo
drucken will, kommerziell.  Er ist eine gute Einführung und
bietet viel Praxis -- aber ich stimme dem Vorredner schon zu, dass
die Theorie auf das Maß beschränkt worden ist, die man zum Verständnis
benötigt.  Wer sich theoretisch mit Antennen befassen will, braucht
was anderes.  Andererseits, zurück zum OP: so viel Theorie ist auch
dort vertreten.

Ein Vorteil der Langlebigkeit dessen, was DM2ABK da mal angefangen
hat ist, dass man seine älteren Werke zuweilen schon auch mal preiswert
antiquarisch bekommt, da es in so vielen Auflagen gedruckt worden ist.
Da die Theorie auch im Ostblock keine andere war als in der westlichen
Welt, ist es für die Grundlagenfragen auch ziemlich egal, ob man ein
Exemplar aus den 1950er Jahren in der Hand hält odere eine der jüngeren
Varianten von Alois Krischke.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Amateurfunk 1 wrote:
> Hallo Abdul,
> [..]

Merkst du nicht, das du dich nur verteidigst? Du hast deinen Rothammel 
einfach nur liebgewonnen.

Ich mache den Rothammel ja gar nicht schlecht. Ihn als die 
"Antennenreferenz" hinzustellen, ist einfach nur lächerlich.

Am Anfang ist alles schwer und man versteht nur Bahnhof. Das sollte aber 
niemanden daran hintern, den eigenen Erkenntnishorizont immerweiter 
hinauszuschieben. Ein Leben lang!


"Kommerziell" ist für einen Käufer immer die Frage, ob er löhnen muß. 
Wie/wer mit dem Geld dann was/wie querfinanziert und ob das vom FA 
bezuschußt wird, ist mir dann echt egal.

Zeitgemäß wäre der komplette Download zumindest als OCR-Dokument, wenn 
denn die originalen Dateien nicht mehr lesbar sind.


Gruß -
Abdul

Autor: Amateurfunk 2 (Gast)
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Hlalo Abdul,
natürlich gibt es da auch noch weitere Bücher neben dem Rothammel. Z.B. 
das ARRL Antennabook für 44.35 Dollar. ISBN 9780872599048 in 
Fachenglischer Sprache mit CD. Auch die beantworten die Fragen von Timo. 
Eine Antennenreferenzbibliothek besteht natürlich nicht nur aus einem 
Buch. Fast jedes Land der 356 Länder hat da so seine spezielle Ausgabe 
in seiner Landessprache. Der Anfang ist immer schwer aber das liegt 
immer am Lehrer. Wenn die Ausbildung oder das Studium den Stoff oder das 
Thema oder die Studieninhalte so präsentieren das er von den Studenten, 
Amateurfunkern, Schüler, Kinder, Weiterbildungsteilnehmer so aufgenommen 
wird in einer Sprache die jeder versteht und Beispiele gewählt werden 
die jeder Versteht dann kann man den Stoff auch rüberbringen. Dann hat 
der Vermittler Lehrer, Dozent, Professor, Ausbilder auch einen 
pädagogischen Finger und alle Zuhörer profitieren davon. Nicht nur der 
Horizont vom Zuhörer auch der Horizont vom Vermittler sollte 
hinausgeschoben werden. Auch ein Vermittler könnte mal seine Sprache 
dahingehend schulen das man ihn versteht. Sonst entstehen 
Interpretationen die aber gar nicht so gemeint sind. Ein Käufer muss 
immer Löhnen, die Frage ist aber nach dem Preis, Zweck, Sinn, 
Tugenden(Weisheit, Gerechtigkeit,Glaube, Liebe und Hoffnung,Tapferkeit 
und Mäßigung), und dem Ziel. Geh mal auf einen Weihnachtsleprabasar und 
kaufe dort ein Buch. z.B. ein Kochbuch der Landfrauen von Geseke für 10 
Euro als Beispiel und mach dort mal die Augen, Ohren, Nase, Mund, all 
deine Sinne offen und dann verstehst du den Unterschied. Der Rothammel 
ist 1959 nicht vom FA unterstützt da er 5 Euro Ostmark gekostet hat nur 
reine Papier und Deckelkosten. Der FA ist von der GST unterstützt 
worden.
Zeitgemässe wäre ein Rothammel in Buchform mit CD/DVD und eine Webseite 
mit der Möglichkeit Beiträge zu kommentieren und zu erweitern. Nicht nur 
Kritik sondern auch ein Verbesserungsvorschlag trennt die Spreu vom 
Weizen bzw. die Guten ins Toepfchen, die Schlechten ins Kroepfchen. Das 
Format sollte aufgrund der Texte und Grafiken und Zeichnungen und 
zukünftigen  Entwicklungen Zukunftsgericht sein so das auch deine Kinder 
und Enkelkinger den Rothammel lesen, nutzen, erweitern können. Es sollte 
auch einen E-Book, Iphonebook, und OS unabhängiges Format sein was man 
überall weltweit nutzen kann. Ob nun OCR oder was auch immer es sollte 
offen sein. Man sollte auch einen guten Support und eine Tel. Nr. für 
Fragen haben falls mal etwas offen ist. Er sollte kundenorientiert sein. 
Ein Diplomprojekt vielleicht im Informatikbereich sollte daraus 
entstehen ohen kommerzielle Gewinnwirtschaft. Zeitdruck, Lobbyismus, 
sondern nur auf Basis der Inromatik und der Elektrotechnik. Auch sollte 
die Diplomarbeit Fächerübergreifend angelegt werden damit Interessierte 
aus den Studiengängen Chemie und PHysik ihren Beitrag in den Bereichen 
hinzufügen können. Der Physiker Heike Kamerlingh Onnes hatte damals 
schon seinen Beitrag zum ohmschen Widerstand gebracht. Sein Motto war 
„Door meten tot weten“ – „Durch Messen zum Wissen“, das Motto seines 
Labors. Ich hoffe das wir alle unseren Beitrag zu dieser Webseite bzw. 
Projekt leisten. Der DARC-Verlag ist eine GmbH aber er ist zu 100 
Prozent Eigentum des DARC e.V. wenn man mal genauer hinschaut und der 
ist keine GmbH. was auch gut so ist.  Auch die Bibel ist gedruckt ist 
sie deshalb auch kommerzeill. Jede Theorie muss auch irgendwann gebaut, 
gemessen und bewiesen werden. Sonst bräuchte man auch kein HF Labor aber 
man hat eines. Deshalb sollte amn Theorie und Praxis nicht trennen. Nach 
dem alten Motto Door meten tot weten. Klar Massenproduktion hällt den 
Preis klein aber nicht nur Quantität sondern auch Qualität und 
permanente Modernisierung und Stand der Technik sind wichtig. Viele 
Grundlagenfragen z.B. zum Ohmschen Widerstand welcher auch in 
Antennenbauweise eine Rolle spielt sind alt und teilweise bewiesen und 
teilweise widerlegt. Ein Beispiel ist der Supraleiter und Antennen aus 
solchen Materialien bei tiefen Temperaturen. Der Rothammel ist in diesem 
Bereich erweiterungsbedrüftig. Was passiert aus Antenne die aus 
Materialkombinationen wie Eisen, Arsen,Sauerstoff, Lanthan, evtl. 
Quecksilber... Verbindungen gebaut werden. Wie kann man die 
Sprungtemperatur erhöhen und mit welcher Methode. Wie kann man solche 
Antennen bauen. Das sind doch Fragen die der Timo irgendwann mal eben so 
in einer verständlichen Sprache einen Schüler der auch Elektrotechnik 
studieren will erklären sollte. Also ran Timo.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich habe keine Ahnung, was du wirklich sagen willst.

Auf der einen Seite hast du wohl mal über supraleitende Antennen 
gelesen, auf der anderen Seite scheinst du nicht einmal den Begriff OCR 
zu kennen.

Alles sehr verworren.


Mich hätte der Beitrag von DF1AS weiter interessiert. Offenbar möchte er 
aber nichts mehr beitragen. Schade.


Gruß -
Abdul

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