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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Jobbörse ohne Dienstleister


Autor: Steve (Gast)
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Wie der Titel schon sagt suche ich eine Online-Jobbörse in der so wenig 
als möglich Jobs von Dienstleistern (Brunel etc.) drinstehen. Wenn man 
in Google nach "Entwicklungsingenieur" sucht sind die meisten Treffer 
nur Jobbörsen mit ellenlangen Dienstleister Angeboten.

Gruß zum Fuß

Autor: Wasser (Gast)
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LoL hab ich hier auch mal gefragt...

Autor: Gast (Gast)
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Wird's ned geben. Wobei man anmerken muss, dass jedenfalls zurzeit 90 % 
der Stellen gar nicht existieren. Das sind attraktive Lockangebote, 
damit du dich bewirbst und in deren Pool aufgenommen wirst. Danach sagen 
sie, dass die Stelle nicht mehr verfügbar ist oder sie im letzten Moment 
einen geeigneteren Bewerber gefunden hätten. Als "Ersatz" erhälst du die 
unbeliebte Aufgabe eines Sachbearbeiters.
"Entwicklungsingenieur" ist eine beliebte Position sowie 
Versuchsingenieur, deshalb werden diese Positionen als Lockangebote 
genommen. Dabei gibt es in Deutschland nur ganz wenige interessante 
offene Stellen für Entwicklungsingenieure/Versuchsingenieure.
Kurz gesagt: Alles heiße Luft.

Autor: Vollprofi (Gast)
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>Kurz gesagt: Alles heiße Luft.
Den Eindruck habe ich auch. Was mich besonders wurmt ist die 
Schlussfolgerung, die aus diesen Zahlen gezogen wird: Es gibt zu wenige 
Ingenieure.

Die Realität ist die, dass viele Dienstleister Angebote offerieren, um 
einen Gehaltsvergleich machen zu können, um dann den zu finden, der am 
billigsten - nicht etw der beste - ist!

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass headhunter immer auf der Suche 
nach dem best qualifiziertesten sind. 90% suchen wirklich den 
Billigsten.

Das ist auch im Projektgeschäft so, wo man nur mit den Billigen 
verdienen kann. Mal ein einfaches Beispiel:

Siemens zahlt für einen gut passenden Hardware-Ingenieur mit einem 
definierten Profil z.B. 70 Euro. Um den zu kriegen, muss der 
Dienstleister aber auch einiges ausgeben. Da sie an Vermittlung und 
Totversuchen immer an die 2000,- bis 3000,- Kosten haben, muss ein 
Projekt von einem halben Jahr mindestens 3,- die Stunde abwerfen, um auf 
0 zu kommen. Wenn es einer für 65,- macht, haben sie also nur 2,- die 
Stunde verdient - kriegen sie einen für 63,- haben sie den doppelten 
Gewinn. Also spielen sie die Ingenieure gegeneinander aus.

Eines ist aber sicher: Die oberen 30% kriegen sie in keinem Fall, weil 
die schon grundsätzlich über 70,- liegen, nicht wenige bei über 80,-.

Ein mir bekannter selbständiger Laouter mit eigener Firma bekommt von 
der Siemens für einen typischen Auftrag von 200h 85,-/ die Stunde. Das 
klingt teuer, ist aber immer noch billiger, als sich einen von intern zu 
leihen, der mit 92,- gerechnet wird. Wenn man einen internen nimmt, 
zahlt die Siemens Abteilung 1 der leihenden Abteilung 2 die 89,- wobei 
die, wenn sie keinen haben, dann auch wieder einen einleihen, jedoch für 
maximal 75,-! Der kommt dann vom Dienstleister und kriegt selber maximal 
65,-.

Man kann sich vorstellen, wieviele dann für 65,- arbeiten wollen, wenn 
sie mehr kriegen können.

Bei den einfachen Test- und SW-Ingenieuren ist es noch simpler: Dafür 
gibt Siemens dem Dienstleister nur noch 60,- bis 65,-. Die Leute, die 
das machen, müssen mit 50,- auskommen. Die Diskrepanz ist hier höher, 
weil die Dienstleister mit diesem Qualifikationsbereich das meiste Geld 
verdienen müssen, gleichzeitig aber dort viel Angebot herrscht. Mit 50,- 
die Stunde bekommt man aber nur die Neueinsteiger, die die Preise nicht 
kennen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Jobbörse ohne Dienstleister? Musst Du wohl selbst eine aufmachen :-)

Autor: Hüter der legendären Muschis (Gast)
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>Jobbörse ohne Dienstleister? Musst Du wohl selbst eine aufmachen :-)
Oder, sich selbst anbieten. Mache ich auch so.

Firma suchen und temporär anstellen lassen - allerdings zum Traumgehalt 
- oder eben als Projektauftrag.

Autor: AF (Gast)
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Ich bin gerade dabei, sowas in der Art zu realisieren :) Zudem werden 
die Firmen in der Lage sein, die Anzeigen kostenlos aufgeben zu können. 
Die Voraussichtliche Dauer des Projekts beträgt noch ca. 3 Monate. Wenn 
hier Ingenieure anwesend sind, die sich gerne an einem Betatest 
beteilige, immer gerne.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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AF, für selbstständige Ingenieure oder für solche, die eine 
Festanstellung suchen? Oder beides?

Autor: AF (Gast)
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Wird soweit beides abdecken. Und zwar wird die Seite einen nicht 
kommerziellen Charakter tragen. Möchte aber zur Zeit nicht all zuviel 
verraten.

Folgendes steht bereits:
- Layout
- PHP Engine
- Anmeldung
- Profileinstellungen

Bevor hier einige anfangen großkotzig zu werden und das Vorhaben nieder 
zu machen. Ich habe bereits eine Community realisiert gehabt, wo täglich 
ca. 10k Besucher unterwegs waren und die immernoch erfolgreich (ohne 
mich) läuft. Meine Interessen haben sich jedoch verändert und ich würde 
gerne der Ing. Welt was gutes tun. X*NG & Co. sind mir zu doll auf 
Gewinn gerichtet und nicht auf auf die Bedürfnisse der User.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Klingt interessant. Wünsche Dir viel Erfolg :-)

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Viele große Industrie-Firmen WOLLEN aber gar nicht mit hunderten von 
"kleinen Krautern" Verträge abschließen.

Die machen halt einen Rahmenvertrag mit den großen Vermittlerfirmen, und 
wie diese ihre "Mitarbeiter" rekrutieren ist denen ziemlich wurscht, 
Hauptsache es werden da nicht nur Pappnasen angeliefert.

Und ob nun eine neue Vermittlerfirma nach kapitalistischen oder 
tibetischen Grundsätzen ausgerichtet ist, ändert nichts an der Tatsache, 
daß:
- eine neue Vermittlerfirma nur dadurch "reinkommt", daß sie eine andere 
verdrängt (es gibt ja nicht mehr Arbeit)
- jede Vermittlerfirma bzw. der Vermittler Aufwendungen hat.

Rechne selber aus, wieviel "Pferde" ein Vermittler am laufen haben muß, 
um sich selbst (als Vertriebler nur in der Weltgeschichte unterwegs), 
sein Telefon, sein Auto und seine Sekretärin (die ihn entlastet) 
durchzufüttern

Altruismus ist zwar ein lobenswertes Ziel, davon kann man sich aber kein 
Brot kaufen für seine Kinder oder für sich selbst.

Autor: AF (Gast)
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Altruismus hin oder her, fürs Brot wird es schon reichen, da man die 
Einnahmen auch anders regeln kann. Außerdem habe ich nicht vor meinen 
regulären Job auf die Nagel zu hängen. Es wird sich zeigen, wie es sich 
entwickelt. Die "Großen" greifen in der Tat eher zu den 
Vermittlungsfirmen. Das ändern trotzdem nichts an der Tatsache, dass die 
Mehrheit der Firmen eher kleiner ausfallen und um Kosten zu sparren 
selbst inserieren. Die Fa. meines Bruders musste bei so einem Vermittler 
pro Person ca. 250 € lassen, erhalten hat er nach der Selektion des 
Vermittlers ca. 30 Bewerbungen, die vom Vermittler vorsortiert wurden, 
macht ca. 7500 € für eine einzige Einstellung. Nach dem Ansehen der 
Unterlagen blieben 3 Personen die in Frage kommen würden, einer sagte 
aus persönlichen Gründen ab, der Andere hatte bereits eine Stelle, der 
Dritte hat im Endeffekt mehr gefordert als geplant war. Somit ergab sich 
ein Minus von 7500€ und ein unbestimmter Zeitaufwand. Wer hatte aus der 
Geschichte einen Nutzen? Natürlich der Vermittler, der um 7500€ reicher 
geworden ist. Wenn man die Erfahrung mit Vermittlern gemacht hat und ich 
spreche da aus eigener Erfahrung, schreiben sie wirklich jeden an, um 
bloß die Quote zu kriegen. Ich hatte bereits das Vergnügen mit X*ING 
gehabt, wo man ellenlange Kettenbriefe solcher Vermittler bekommt, 
obwohl man explizit angegeben hat, was man sucht und wo man sucht. Dass 
sowas noch existiert, liegt daran, dass im Management vielen Firmen kein 
einziger Ingenieur sitzt und die Wirtschaftler im "Kaufen" genau so gut 
wie im Verkaufen sind.

Autor: AF (Gast)
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Sorry für die Rechtschreibfehler, bin irgendwie zu schnell gewesen.

Autor: Rick (Gast)
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@AF
Ich dachte die Vermittler bekommen die Kohle nur bei erfolgreicher 
Vermittlung.
7500€ ? Was für eine Spitzenkraft wurde denn gesucht ?

Selbst bei Übernahme aus einem Leiharbeitsvertrag zahlt der neuen 
Arbeitgeber um 1 Monatsbrutto, aber er weiss dann, was er bekommt und 
spart sich so ein riesiges Auswahlverfahren.

Mich erschreckt derzeit, das selbst international arbeitende 
Projektleiter inzwischen immer mehr über Personaldienstleister im Rahmen 
des Personalleasing (Zeitarbeit) gesucht werden.

Höhere Qualifikation und Berufserfahrung schützt also nicht vor solchen 
Jobs.

Autor: Gregor Altweder (Gast)
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>Höhere Qualifikation und Berufserfahrung schützt also nicht vor solchen
>Jobs.
Willst Du damit sagen, daß hochqualifizierte PL sowas machen MÜSSEN?

Ist es nicht vielmehr so, daß die, die das koennen, erst die Option 
haben, als Teilzeitmanager zu fungieren (und Kohle zu machen)

Autor: Rick (Gast)
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@Gregor Altweder

MÜSSEN !?- Nein, nicht ganz so.
Vor 2-3 Jahren wurden solche Jobs noch nicht im Rahmen des 
Personalleasing gesucht.
Ist für mich nur ein Zeichen, das Personalleasing sich in immer höher 
qualifizierte Tätigkeiten ausbreitet.

Gute PL werden nicht mehr intern herangezogen, sondern bei Bedarf 
kurzfristig angemietet.
Da das sicher nicht immer möglich ist sind wir wieder beim Thema 
Fachkräftemangel.

Autor: Ali (Gast)
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mich würde interesieren ob die Seite fertig ist ? immerhin sind 3 monate 
schon vorbei!

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Vermutlich ist nichts daraus geworden, sonst hätte AF wohl mal einen 
Link gepostet.

Autor: ♪Geist (Gast)
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>Wird's ned geben. Wobei man anmerken muss, dass jedenfalls zurzeit 90 %
>der Stellen gar nicht existieren.
Und ich sage das was du sagst ist zu 90.1345234523078732% Unsinn.

Autor: Warmweiß (Gast)
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http://verbaende24.net/vdi-ingenieurmangel-zieht-weiter-an

"Ein Großteil der gesuchten Ingenieure ist nicht im verarbeitenden 
Gewerbe tätig. Rund die Hälfte wird in den Dienstleistungsbranchen 
beschäftigt."

Wie ist das zu verstehen? Zählt auch ein Ingenieur, der bei einem 
Dienstleister eingestellt ist, aber an einen verarbeitendem Betrieb 
entliehen ist, auch zu der Dienstleistungsbranche?
Was machen all die Ingenieure in den Dienstleistungsbranchen, auch 
Klinkenputzen, Koffertragen und Arschkriechen genannt, Adäquates?
Aber man sieht, dass laut VDI vor lauter Ingenieurmangel alles 
lichterloh in Deutschland. Also weiter fleißig einschreiben in 
Maschinenbau und E-Technik und die lieben Politiker mal gleich die 
Einkommensgrenzen für Ausländer absenken. Wir brauchen schließlich mehr 
Ingenieure in den Dienstleistungsbranchen.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Wir brauchen schließlich mehr billige
Ingenieure in den Dienstleistungsbranchen.
So viel Zeit muss sein.

Wenn kein Bewerber eine ausführliche Tätigkeitsbeschreibung
vom Dienstleister bekommt, dürfte der Job wohl ein Fake sein.
Was die üblicherweise so schreiben spottet doch jeder Beschreibung.
Von Tuten und Blasen haben die keine Ahnung. Lasst euch nicht 
verarschen.

Autor: arggggg (Gast)
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Mark Brandis schrieb:
> Vermutlich ist nichts daraus geworden, sonst hätte AF wohl mal einen
> Link gepostet.

Ich denke eine Jobbörse, wo man wenigstens als User die Möglichkeit 
hätte, Dienstleister wegzufiltern, würde bei den technischen Berufen 
sehr gut ankommen. Wer will schon zu einem Dienstleister und immer durch 
diese ganzen Ausschreibungen von denen genervt werden.
Was mich angeht, ich würde bei so einer Jobbörse zuerst suchen, da mir 
das einfach Zeit spart.
Das Projekt als solches finde ich hochinteressant. Problem wird wohl 
sein,
dass sich ohne Dienstleister nicht so viel verdienen lässt aus 
Blickwinkel des Webseitenbetreibers.

Autor: yellowstone (Gast)
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Hallo, ich grabe diesen Thread wieder aus da das Problem ja anscheinend 
nicht gelöst ist.
Die einzige mir bekannte Suchmaschine die ein Häkchen "keine 
Dienstleister" anbietet ist:
http://www.ingenieurkarriere.de/stellenmarkt/basissuche.aspx

Der Haken liegt bei der Anzahl der Suchergebnisse. Ich beobachte diese 
Stellenbörse seit einem Jahr, und habe das Gefühl dass es immer weniger 
Stellen ohne Dienstleister gibt.
(Dass das eine ätzende Entwicklung in diesem Land zu sein scheint wird 
ja bereits in vielen anderen Threads diskutiert)

Kennt jemand noch andere Suchmaschinen/Stellenbörsen bei denen das 
möglich ist?
Gibt es mittlerweile Stellenbörsen die keine Dienstleister/Vermittler 
usw. zulassen?

Das Ausfiltern der Suchergebnisse kostet unheimlich viel Zeit, und ich 
hätte kein Problem damit dafür sogar 30€ im Monat auszugeben.

Autor: Geysir (Gast)
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yellowstone schrieb:
> Der Haken liegt bei der Anzahl der Suchergebnisse. Ich beobachte diese
> Stellenbörse seit einem Jahr, und habe das Gefühl dass es immer weniger
> Stellen ohne Dienstleister gibt.

Liegt in der Natur der Sache von Ingenieurarbeit. Je fragiler die 
wirtschaftlichen Entwicklungen werden, desto schneller muss man von 
heute auf morgen Tschüss sagen können, wenn es zu einem gewaltigen Knall 
kommt.
Früher war halt alles solider und beständiger. Wenn man heute ein 
Ingenieurstudium beginnt, muss man sich im Klaren sein, dass 
Dienstleisteranstellungen in Zukunft immer mehr zur Regel werden. 
Alternative wäre vielleicht noch Auswandern nach Fernost.

Autor: Ich (Gast)
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yellowstone schrieb:
> Die einzige mir bekannte Suchmaschine die ein Häkchen "keine
> Dienstleister" anbietet ist:
> http://www.ingenieurkarriere.de/stellenmarkt/basissuche.aspx

Dummerweise gibt es trotz dieses Häkchen Treffer von Dienstleistern, die 
Fa. Bertrandt zähle ich nun mal dazu.

Ich stelle aber fest, das in de letzten Wochen mehr normale Firmen 
Ingenieure suchen.

Autor: Michael S. (technicans)
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Geysir schrieb:
> Liegt in der Natur der Sache von Ingenieurarbeit.

Das hat nichts mit dem Ingenieurberuf allein zu tun.
Das ganze geht heute durch alle Branchen und alle
Berufe oder Tätigkeiten vieler Firmen die diesen
Bereich Personal längst outgesourcest haben.
Da bleibt einfach nur filtern und  den Dienstleistern
schriftlich ein paar intelligente Fragen zu der angebotenen
Stelle zu stellen. In 99% der Anfragen kommt da nicht das
Feedback zurück das den Fragen entspräche oder es kommt
gar nichts oder Aufforderungen sich zu bewerben.
Dann kann man zu 100% von gefakten Stellen ausgehen.

Nur in wenigen Einzelfällen kann man aufgrund der
Anforderungs-Beschreibung mit selten gebräuchlichen
Stichworten von einer realen Stelle ausgehen wenn der
Endarbeitgeber und ein Dienstleister zeitgleich in der
gleichen Jobbörse inserieren.

Aber man kann diesen Pool mit ihren Machenschaften ja meiden.

Autor: yellowstone (Gast)
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Ich schrieb:
> Dummerweise gibt es trotz dieses Häkchen Treffer von Dienstleistern, die
> Fa. Bertrandt zähle ich nun mal dazu.

Ja, das stimmt. Da rutscht öfters mal was durch.
Trotzdem ist die Anzahl der Ergebnisse die man durcharbeiten muss 
deutlich geringer.

Ich schrieb:
> Ich stelle aber fest, das in de letzten Wochen mehr normale Firmen
> Ingenieure suchen.

Den subjekiven Eindruck hatte ich auch zeitweise. Das schein ein 
ständiges auf- und ab zu sein. Langfristig kann ich aber sagen dass die 
Angebote von nicht-Dienstleistern zumindest bei dieser Stellenbörse im 
Mittel stark geschrumpft sind.

Wenn man nur irgendwie auf die anderen größeren Stellenbörsen Druck 
ausüben könnte so eine Funktion hinzuzufügen.
Bei monster.de gibt es zwar eine Filterfunktion in der explizit 
Dienstleister aufgelistet werden, aber die findet man in den anderen 
Kategorien trotzdem zu hauf.

Michael S. schrieb:
> Da bleibt einfach nur filtern und  den Dienstleistern
> schriftlich ein paar intelligente Fragen zu der angebotenen
> Stelle zu stellen.

Genau das ist die Sache die mich stört!
Das ist langweilig, frustrierend und zeitraubend.
Und ich fühle mich bei diesem nach Stichwörtern suchen und Aussortieren 
wie bei diesen Captchas, bei denen ich beweisen muss dass ich ein 
Lebewesen bin.

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