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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik techn. Vorschriften für die Unterwasserbeleuchtung .


Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Hallo,

ich baue zur Zeit verschieden LED-Leuchten (12-24VDC), wie z.B
LED Laminatbeleuchtung
LED Decken/Bodenbeleuchtung

Und jetzt habe ich vor eine LED-Unterwasserbeleuchtung zubauen.
Ich suche technische Vorschriften für die Unterwasserbeleuchtung.
Mich interessiert die IP Schutzart und Schutzkleinspannung, was benötige 
ich noch für Vorschriften?

Bei IP Schutzart brauche ich mir kein Kopf mehr machen, da ich meine LED 
Leuchten komplett mit verschied. Vergussmassen vergieße. Ich kann 
praktisch jetzt schon meine LED-Laminatleuchte unter Wasser tauchen.

Gehäuse ist aus ALU und Kupfer, und die Edelstahlblende und "PLEXIGLAS 
truLED" soll sich im Wasser befinden....

Soweit ich es weiß sind Edelstahl und PlexiGlas, Chlor und Säuren 
beständig!

Was die Schutzkleinspannung angeht, sind es max 24V. Meine Leuchten sind 
im Bereich 12-24VDC. das müsste auch kein Problem sein...

Was mir aber Probleme bereitet ist, das Gehäuse. Ist bei mir elektrisch 
mit GND verbunden (Thermomanagment) ...  ist es ein Problem für die 
Unterwasserbeleuchtung???

Gruß
Gera

Autor: Gast (Gast)
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Sofern du GND potentialfrei hälst oder mit dem PE verbindest, sollte das 
kein Problem geben.

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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GND ist normalerweise potentialfrei, wie kann ich es noch absichern???
PE ist klar, aber ist ungünstig. Da muss ich ja noch eine zusätzliche PE 
Leitung verlegen :-( ...

Autor: Gast (Gast)
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Wenn du sicherstellst, das GND wirklich immer potentialfrei ist, 
brauchst du keine PE-Verbindung.
Absichern würde ich das noch mit einer vernünftigen Strombegrenzung und 
einem Überspannungs-Schutz (falls der Trafo mal spinnt), das sollte 
genügen.

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Ja Danke,

Meine Schaltung ist mit Sicherung, Temperatur-Sicherung, 
Temperaturfühler und Verpolungsschutz ausgestattet.

Da bin ich doch gut abgesichert?!

Wo bekomme ich die techn. Vorschriften? Wo kann ich es nachlesen?

Gruß
Gera

Autor: gast (Gast)
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Ich denke, das bei Verwendung eines Sicherheitstransformators keine 
Bedenken mehr bestehen.

Vorschriften VDE100 und andere.

Autor: John Schmitz (student)
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gast wrote:
> Ich denke, das bei Verwendung eines Sicherheitstransformators keine
> Bedenken mehr bestehen.
>
... so habe ich es gemaacht!

Erst Trenntrafo, dann 12 Volt Trafo (Kein "Spartrafo") ...!

Autor: Fluffy (Gast)
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Und der Trenntrafo ist unter Wasser ?

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Fluffy wrote:
> Und der Trenntrafo ist unter Wasser ?

Wie siehts mit dem Steckernetzteilen aus, Z.B.:

http://www.yatego.com/henri-electronic/p,48f33eac7...

wie sieht es mit Schutzarten aus?
Schutztrennung :
IEC 364-4-41/VDE 0100 Teil 410 Schutz gegen elektrischen Schlag

Schutzisolierung???

Autor: Gast3 (Gast)
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>Gehäuse ist aus ALU und Kupfer, und die Edelstahlblende ...

Verschiedene Metalle unter Wasser zusammen verbaut gibt fast immer 
Aerger mit Elektrolyse.

Gast3

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Gast3 wrote:
>>Gehäuse ist aus ALU und Kupfer, und die Edelstahlblende ...
>
> Verschiedene Metalle unter Wasser zusammen verbaut gibt fast immer
> Aerger mit Elektrolyse.
>
> Gast3

Alu und Kupfer werden nicht im Wasser liegen, nur die Edelstahlblene und 
Plexiglas...

Ich werde später sowiese Kupfer komplett auf Alu ersetzen. billiger ;-)
Kupfer hat halt sehr gute Wärmeleitfähigkeit :-)

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Hallo,

kann mir BITTE mal einer helfen. Ich hab die Led-Leuchten soweit fertig
entwickelt. Und habe vor die Leuchten inc. Fernbedienung (433Mhz) 
zuzulassen. Das Problem ist ich bin Privatperson, eine Zulassung als 
Privatperson ist praktisch nicht möglich. Oder? muss also ein Gewerbe 
anmelden.

Ich habe Kunden (privat) und Firmen die sich für meine entwickelte 
LED-Leuchten interessieren.

Vor kurzem ist ein Test bei einer Firma (Schwimmbad-Technik) gelaufen.
Nachdem die Testphase erfolgreich gelaufen ist und alles ohne 
Schwierigkeiten läuft, will die Firma bei mir die LED-Leuchten praktisch 
einkaufen. Also externe Produktion bei mir.

Wer ist für die Zulassungen in Hessen zuständig??? TÜV-Hessen oder?

Ich muss dazu sagen das Funk-Transceiver eine FCC Zulassung hat.
Welche Zulassungen benötigen die "Funk-LED-Unterwasserleuchten" oder 
"LED Laminatbeleuchtung" inkl. Fernbedienung???

Wie hoch sind die Prüf- und Zulassungskosten???
Hat schon mal einer sowas oder ähnliches durchgezogen??? :-)

Gruß

Autor: Chris (Gast)
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FCC ist für die USA, hier nicht gültig.
Hierzulande muß sie eine ETSI Zusallung haben.
Das Problem sehe ich eher Produkthaftung usw, als Firma hast du dafür
eine Versicherung, hingegen als Privatperson haftest du dann mit deinem
Kapital, sollte das reichen. Es geht nicht nur um die EMC/EMV sowie IP 
oder
VDE100 ... sondern auch um eventuelle Produktionsfehlern, 
Materialfehlern usw, welche ev. auftreten können.

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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HI Chris,

Danke für die Antwort.

Dann brauche ich ein Funk-Tranceiver mit ETSI Zulassung. Dann bin ich 
auf sicheren Seite.
Ich hab diese Modul TRM-433-LT :
http://www.linxtechnologies.com/Products/RF-Module...
Da steht nichts von  ETSI Zulassung, sondern FCC.

Gibt es so ein ähnliches Module (ohne SPI) mit ETSI Zulassung, besonders 
kleine Bauweise.

Dann auf jeden Fall gewerblich versuchen, wenn überhaupt. :-(

EMV, IP und VDE ist klar, was meinst  du mit: "eventuelle 
Produktionsfehlern,
Materialfehlern". Das es aufretten kann ist klar. Ich hab mal in so 
einer Firma gearbeitet, Und sie hat hohe Entwicklungs- und 
Produktionsfehler gehabt. Und das schlimmste ist, dass es ZONE1 und 
ZONE2 Geräte waren, also für EX-Bereich. Die Firma lebt immer noch :-)

Also du meinst ich soll es sein lassen???
Jeder fängt mal klein an.

Gruß

Autor: Arno H. (arno_h)
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Hallo,
hier kannst du anfragen und dir auch ein Angebot machen lassen:
http://www.tuev-sued.de/industrie_konsumprodukte/d...
Nächster Standort wäre dann Eschborn.

Arno

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Danke Arno,

werde ich mal anschauen, thx

Gruß

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Und brauchen die RF Receiver eine ETSI Zulassung?
Sie senden ja nichts, brauchen also keine ETSI Zulassung!
Die Trasmitter und Tranceiver brauchen eine Zulassung, da Sie eine 
Sendefunktion aufweisen!

Oder verstehe ich es falsch?!

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Hermann U. wrote:
> Und brauchen die RF Receiver eine ETSI Zulassung?
> Sie senden ja nichts, brauchen also keine ETSI Zulassung!
> Die Trasmitter und Tranceiver brauchen eine Zulassung, da Sie eine
> Sendefunktion aufweisen!
>
> Oder verstehe ich es falsch?!

Antworten auf solche Fragen werden dich in diesem Forum nicht zufrieden 
stellen.

Hier wendest du dich am besten an z.B. die VDE, wenn du da Mitglied 
bist. Oder direkt an ein Testlabor, die können gleich auch alles 
überprüfen, für dass du mit CE gerade stehen müsstest.

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Karl-heinz Strunk wrote:

> Hier wendest du dich am besten an z.B. die VDE, wenn du da Mitglied
> bist. Oder direkt an ein Testlabor, die können gleich auch alles
> überprüfen, für dass du mit CE gerade stehen müsstest.

Ich versuche es beim TÜV-SÜD :-)

Autor: Chris (Gast)
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Lynx hat keine ETSI Zulassung, wende dich an Aurel, die haben die
entsprechenden und günstigen Geräte mit Zulassung, aber Achtung,
die ETSI Zulassung ist nur in Verbindung mit der damit getesteten
Antenne usw zulässig, sonst gilt sie nur als Vorzertifizierung und
du mußt das Ganze nochmals ETSI Zertifizieren lassen, den Verkürzten
Weg, da bereits Vorzertifiziert. Würde dir Empfehlen, fertige und
Zertifizierte Handsender zu nehmen, aber Achtung, das 433 Band geht
demnächst außer Betrieb für Vernsteuerungen usw, da dort jetzt digitale
5W Sender, also 25W Burst Sendeleistung benutzt werden, welche dir
viele Empfänger außer Betrieb stellen, aber auch da lass dich von
Aurel beraten. Die reinen Empfänger müssen auch ETSI Zertifiziert sein,
aber da genügt schon die reine Vorzertifizierung.
Trotzdem, wenn du dir die EN Klassen und den Papierkram selbst macht,
dann sparst du viel Geld bei der EM/CE Zertifizierung. So eine 
Zertifizierung kostet 1-2k Euro, inkl Vortests. Was die Tüv 
Zertifizierung
wegen Unterwasser usw kostet, keine Ahnung.
Wegen "eventuelle Produktionsfehlern, Materialfehlern", eine Firma
hat eine Rechtsschut, sowie Haftpflicht und Produkthaft-Versicherung,
die bei auftretenden Problemen für die Firma Eintritt. Als Privater mußt
du im Voraus für Anwalt, Expertisen, Schadenersatzzahlungen usw haften, 
hingegen eine Firma zahlt in so einem Falle nur eine relativ kleine 
Eigenbeitrag nach Abwicklung des Falles. Das kann unter Umständen soweit
gehen, daß auch Leistungen für Garantiefälle sowie damit verbundene 
Unkosten usw abgedeckt werden.

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Chris wrote:
> Würde dir Empfehlen, fertige und
> Zertifizierte Handsender zu nehmen, aber Achtung, das 433 Band geht
> demnächst außer Betrieb für Vernsteuerungen usw, da dort jetzt digitale
> 5W Sender, also 25W Burst Sendeleistung benutzt werden, welche dir
> viele Empfänger außer Betrieb stellen, aber auch da lass dich von
> Aurel beraten.

Wann soll die Umstellung sein??? Wo steht es?

Autor: Chris (Gast)
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Das 430/433 Mhz Band ist für TETRA sowie andere Pulsorientiert Digitale
Funksysteme gedacht, und das System soll bis 2010 einsatzbereit sein.
Die generelle ISM Authorisierung für 433 ist ja eh nur bis 2013 gültig
und wird danach nicht mehr verlängert. Digital kodierte Sender, wie
z.B. Türöffner usw werden später noch geduldet, der Rest ist dann nicht
mehr erlaubt, wie z.B. Sprachübertragungen (Bäbyphone, Wireless 
Mikrofone,...) usw.

Autor: Hermann U. (Firma: !www.pcb-devboards.de) (gera82)
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Hi Chris,

meine Funktion ist nichts anderes wie ein Türöffner. Ich übertrage 
Einstellungen usw... Bei Sprachübertragung ist klar, da wir ja ständig 
gesendet..
Ich muss mich mal bei TÜV-SÜD nochmal informieren.

Gruß

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