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Forum: Offtopic Fräse kaufen als E-Bastler / angehender Ingeneur ?


Autor: Chris (Gast)
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Mal eine Frage an die Fräsenbesitzer.

Als Elektronikbastler und angehender Ingeneur habe ich schon vor einigen 
Monaten den guten Vorsatz gefasst, mich zusätzlich mit 
Metallverarbeitung, Mechanik und Maschinen zu beschäftigen.

Jetzt ist das mit den guten Vorsätzen immer so eine Sache, nutzt man die 
Dinge nun nur zum lernen und für 1 oder 2 Projekte oder findet man doch 
immer wieder etwas, wo man sein Geschick an den Geräten beweisen kann 
...

Ich suche eigentlich nicht konkret nach einer Antwort, ob ich mir nun 
ein Fräse zulegen soll oder nicht, denn es steht fest: ich werde!

Allerdings war die ganze Zeit ein eher billiges Chinateil für den Anfang 
angedacht, um kein Gerät, was für meine Verhältnisse eine Stange Geld 
kostet, im Endeffekt vielleicht ungenutzt so in der Ecke stehen zu 
haben.

Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich, wie hat sich das bei euch als 
"jungfräulicher" Zerspanner nach Anschaffung einer Fräse entwickelt? Hat 
/ hätte es sich gelohnt, gleich zu einem etwas größeren Modell zu 
greifen oder hat / hätte die kleinste und Billigste auch ausgereicht ?

Autor: Bernhard (Gast)
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Als angehender "Ingeneur" würde ich als allererstes lernen, wie man das 
schreibt :-)))))))))))))))9

Autor: Chris (Gast)
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>Als angehender "Ingeneur" würde ich als allererstes lernen, wie man das
>schreibt :-)))))))))))))))9

Danke, den Duden werde ich beim Kauf eines teureren Gerätes im 
Fachhandel wohl noch als Gratis-Zugabe herausschlagen können.

Jetzt bitte zum Thema :)

Autor: EagleUser (Gast)
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>Ich suche eigentlich nicht konkret nach einer Antwort, ob ich mir nun
>ein Fräse zulegen soll oder nicht, denn es steht fest: ich werde!

Was soll Deine Frage als?

Autor: Gast (Gast)
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Hallo Chris,

ich habe mir vor einigen Jahren eine Proxxon-Fräse aus BFW40/E mit
KT150 und zugehörigem Ständer zusammenersteigert und nutze diese
regelmäßig. Klar wäre eine größere und stärkere Fräse einfacher,
aber da ich fast nur Alu und Kunststoff zerspane, bin ich damit
immer gut zurechtgekommen. Man lernt beim Fräsen halt viel dazu,
ich musste mir diesbezüglich auch alles selbst beibringen.

Autor: Chris (Gast)
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>Was soll Deine Frage als*o*?

Steht doch da: geht die Tendenz derer, die mal in der gleichen Situation 
waren, zur langfristiger, häufiger Nutzung, entscheide ich mich 
vielleicht von vornherein für ein etwas besseres Gerät.

Autor: AC/DC (Gast)
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Also ich habe mir vor Jahren eine Fräse und eine Drehbank
zugelegt und habe die Anschaffung nie bereut.
Es kommt immer mal eine Situation das man mal ein Teil
benötigt das nicht käuflich, überhaupt nicht beschaffbar
oder sauschweineteuer ist. Die notwendigen drei Quadratmeter
lassen sich meist z.B.im Keller freiräumen. Drehstromanschluß
sollte man dann aber schon haben. Wie man mit den Mashinen
umgeht kann man sich dann woanders abgucken. Gebrauchtgeräte
lassen sich hier und da günstig beschaffen z.B.
Beitrag "[S] BF16 Fräse"

Und Rohlinge findet man auf dem Schrottplatz oder in der Bucht.

Autor: Chris (Gast)
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>Gebrauchtgeräte
>lassen sich hier und da günstig beschaffen z.B.
>Beitrag "[S] BF16 Fräse"
Schade, für den Preis wäre ich am selben Tag noch die 250km zum Abholen 
gefahren. :/

Genau jene eben, welche nach einer Preiserhöhung neu leider inzwischen 
350,- Euro kostet, ist das Modell, dass ich mir zunächst herrausgesucht 
hatte, den Preis/Leistung scheinen unschlagbar.

Metaller sagen, dass richtiges Fräsen mit der Optimum BF20(L) (Vario) 
erst anfängt, für die man aber noch einmal 1kEuro obendrauf packen muss.

Und das tut dann einem Studenten so richtig weh und will gut überlegt 
sein, ob sich die Investition lohnt.

Also bitte weitere Erfahrungen ...


Danke

Autor: May (Gast)
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Habe auch eine Fräse und eine Drehbank.
Als Bastler bin ich fast jeden Tag dran.
Aber mache einen Bogen um O-B-I und Co.
Meine Drehbank ist so ein Stück und ich habe
mir fast eine neue jetzt daraus gebaut da
sich das Teil gemessene 0,25 verbiegt beim
(vorsichtigen) drehen und mir jeden Stahl
zur Saugemacht hat. Nimmt man das Teil auseinander
stellt man dann fest das der Lagerebock der Spindel
mit DREI Schrauben festgemacht ist und der Träger
an einer Stelle nur ca. 6mm dick ist, weil der Motor
sonst nicht reinpasst.
Habe wie gesagt das alles jetzt umgebaut, aber es währe besser
gewesen sie wegzuschmeißen und eine gute zu kaufen da
jetzt der Verschleiß zuschlägt weil die Maschine aus Grauguß
ist und nicht aus Stahlguß....usw.
Grobe Aussage:
Drehbank: 800...1500 Euro (ohne Spielereien!)
Drehstähle: 100 Euro
Fräsbank: 1000...(2000) Euro (ohne Spielereien!) (BF20)
Fräser und Aufnahmen 500 Euro
Schraubstock 100...200 Euro

Fräsmaschine halte ich für "Wichtiger"
als eine Drehmaschine da man sich ja nicht alles
gleichzeit kaufen kann.


"Und Rohlinge findet man auf dem Schrottplatz oder in der Bucht."


Was meint Ihr eigentlich immer mit der "Bucht"?

Autor: Gast (Gast)
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für nicht "Engländer" -> Bucht = Ibäh

Autor: May (Gast)
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:-)

Autor: Meinereiner (Gast)
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Kauf was gescheites, dann hast du Spaß dran. Für wenige 100e Euro wird 
das nix werden ohne graue Haare zu bekommen. Die wichtigsten Fragen sind 
allerding noch gar nichr geklärt: Welches Material, welche Abmessungen, 
welche Werkzeuge etc....

Autor: Chris (Gast)
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Eigentlich wollte ich mich ja nicht bzgl einer Fräse beraten lassen, 
nunja vielleicht hast du ja einen guten Preis/Leistungstipp auf Lager 
...

> Welches Material

Kunststoff, Alu, Stahl eher seltener

> welche Abmessungen

Meinst du Verfahrwege ? Größer ist immer besser, wenn es für 
19"-Frontplatten mit wenigen HE reicht bin ich aber schon hochzufrieden.
Wenn das alleine zuviel am Preis macht ist mehrmals einspannen auch 
akzeptabel.

> welche Werkzeuge

Wie meinst du das ?

Denk aber dran, so dicke hab ich´s nicht und >1000 Euro sind für mich 
ein ganz schöner Batzen Geld, wenn es auf einmal ausgegeben wird. Es 
fehlt ja dann noch eine ganze Menge Zubehör.

Also bitte erst recht keinen Fräsen ala 2-5k€

Autor: Die Fräse (Gast)
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Zusammen mit meinem alten Herrn haben wir uns die Einsteigermodelle 
(Drehbank + Fräse) von Rotwerk zugelegt.

Gefräst/gedreht wird Kunststoff und Aluminium (bis jetzt), dafür sind 
die Geräte schon mal ordentlich. Es hilft auch herauszufinden, was einem 
wichtig/weniger wichtig ist. Derzeit weniger wichtig: Drehbank, das kann 
sich allerdings schnell ändern ;-)

Am meisten wünsche ich mir eine Digitalanzeige an der Fräse für alle 
drei Achsen.

Autor: AC/DC (Gast)
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>Am meisten wünsche ich mir eine Digitalanzeige an der Fräse für alle
>drei Achsen.
Hätte ich auch gern aber Heidenhain - Glasmaßstäbe werden in
der Bucht (EBAY) zu hoch gehandelt.
Alternativ wären Anbaumeßschieber die zwar billiger sind aber
auch weniger genau und unbequemer ablesbar sind.
Ein Bastelprojekt wäre hier doch mal was.

Autor: Thilo M. (Gast)
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OPTIMUM für den semiprofesionellen Bereich könnte ich empfehlen (1100€ 
aufwärts), bei Märklen zu bekommen. Der Hobbybastlerbereich ist mit 
QUANTUM abgedeckt, bei Bauhaus z.B., Einfach nach Bedarf googeln.

Autor: anfaenger (Gast)
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Also ich kann auch nur sagen, dass man bei Werkzeugmaschinen generell 
nicht versuchen sollte zu sparen. Wenn man so ein Billigding hat macht 
das Arbeiten einfach keinen Spaß. Ständig hat man irgendwelche Form-, 
Lage- oder Winkelfehler oder Rattermarken...das nervt einfach nur und 
gibt keine brauchbaren Ergebnisse.

Autor: Petlef (Gast)
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Als Ingenieur hat man die kostenlos auf der Arbeit, wenn man wirklich 
eine brauchen sollte.

Autor: Chris (Gast)
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>Also ich kann auch nur sagen, dass man bei Werkzeugmaschinen generell
>nicht versuchen sollte zu sparen

Ich muss sagen teils denke ich selber so, teils kann ich´s nicht mehr 
hören. Habe mir für KFZ-Geschichten auch ein gebrauchtes EINHELL (Oh ja, 
eine der bösen Billigmarken) MAG-Schweißgerät gekauft. Laut Meinung von 
Leuten in Werkzeugforen hätte es mindestens ein Rehm werden müssen - ja 
sicher, alles klar ...

Mein Gerät war dann gebraucht recht günstig, hatte Magnetventil (nicht 
wie die aktuellen Baumarktmodelle einen rein mechanischen Gasschalter). 
Für etwa 50 Euro mit allem Material (inkl. neuem Schlauchpaket) in 2 
Stunden auf Binzel-Standardanschluss umgebaut und was soll ich sagen - 
auch wenn es mancher Werkzeugfetischist nicht glauben wird: ich bin 
zufrieden (wahrscheinlich auch, weil ich eben nichts besseres kenne - 
aber das ist doch in Ordnung). Der Drahtvorschub ist nicht der beste, 
aber solange man damit hinkommt ändere ich nichts daran.

Was die Fräse angeht wird mir langsam klar, dass es ganz schön hart 
werden würde, sich eine Optimum zu leisten. Habe jetzt allerdings die 
HBM-16 aka HBM-Maschinen BF16 unter anderem Namen für 250,- Euro bei 
einem anderen Händler gefunden.

Wenn ich nicht 100%ig vom Sinn einer teueren Anschaffung sowie vom 
betreffenden Gerät selber überzeugt bin wird es einfach dieses Gerät 
werden, eine gute Bohrmaschine auch in Sachen Preis/Leistung gibt es 
allemal ab :)

Ich weiss um die Nachteile, die Säule kann man aber ersetzen und in 
Grenzen auch gegen Verdrehen stabilisieren. Hoffe, dass ich jetzt nicht 
gleich den Zorn der Besitzer "richtiger" Fräsen auf mich ziehe aber ja, 
auch Stahl geht ... :D

Mal schauen - vielleicht wird es ja auch irgendetwas zwischen dieser und 
der Optimum.

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