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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik SMD-Elko Beschriftung


Autor: Alex (Gast)
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Hallo

Ich habe da ein kleines Problem mit einem Elko in meinem Laptop, ich hab 
ihn rausgelötet und zum Fachmann gebracht und er hat mir dann welche 
bestellt, aber ich habe so das gefühl das es nicht der richtige ist.
Ich habe mal ein Bild angehängt, könnte mir jemand sagen ob die beiden 
identisch sind oder unterschiedlich, also die bezeichnungen sind 
bisschen anders. der mit dem grünen strich ist der original (def).

http://www.bilder-hochladen.net/files/9tuu-1-jpg.html

Autor: Alex (Gast)
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Hmm...

Keiner mit einem Tip hier :-)

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Sieht erstmal nicht schlecht aus ...

Es kann natürlich sein, daß es sich um spezielle Low ESR Varianten 
handelt - das bekommt man aber ohne Datenblatt oder Herstellerinfos 
nicht raus.

Gruß, Marcus

Autor: Alex (Gast)
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Da müsste ich erst den händler fragen wo er es bestellt hat und ob er 
Datenblätter hat.

Das merkwürdige ist das wenn ich den alten elko warm mache und auf die 
platine setze das dann der laptop funktioniert und sobald ich den neuen 
hernemhen geht garnichts.
Das mit dem warm machen das ist mir auch ein rätsel, wenn er kalt ist 
dann geht zumindest der laptop kurz an und dann wieder aus und mit dem 
neuen geht nichts.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Das Problem ist eher, daß Du das Datenblatt von dem Originaltyp 
bräuchtest - bei den SMD Elkos ist es meist sehr schwierig einen Typen 
zuzuordnen.

Das mit dem Warmmachen deutet eher auf ein Problem mit einem anderen 
Bauteil / Lötstelle in der Nähe hin.

Gruß, Marcus

Autor: Alex (Gast)
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Das mit dem warmmachen ist so, ich nehme den elko mache ihn warm aber 
nicht mal in der nähe vom laptop, dann setze ich den warmen elko auf 
seine stelle und dann geht der pc, sonst mit kaltem nicht.

Ich füge mal ein posting aus einem anderen forum ein, hab es zwar nicht 
geschrieben ist aber zu 200% das identische problem, sogar das gleiche 
laptop und so.

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Hallo,

ich hab da ein Problem mit dem Laptop. Ich bin zwar nicht vom Fach, habe 
aber keine 2 linken Hände und im Studium zumindest einige 
elektrotechnische Grundlagen mitbekommen. Ich weiß also z.B. was es mit 
ESD auf sich hat.

Problembeschreibung:
Der Laptop läßt sich nicht richtig einschalten. Grundsätzlich geht bei 
angeschlossenem Netzteil gar nichts (mit und ohne Akku). Der Akku wird 
nicht geladen wenn das Gerät aus ist, das Netzteil auch nicht per LED 
"erkannt". Nur mit Akku zeigt sich folgendes Fehlerbild: Beim 
Einschalten leuchtet die Betriebs-LED für ca. 3 s auf und geht dann 
wieder aus. Dabei ruckt der Lüfter ganz kurz. Wird während dieser Zeit 
das Netzteil angeschlossen, geht das Gerät sofort aus.

bisherige Versuche:
Ich habe sukzessive das Gerät auseinander genommen. (Laufwerk entfernt, 
Hdd, Wlan-Modul, Speicher,...) Dabei immer wieder mal den Einschaltknopf 
gedrückt. Schließlich fuhr das Gerät plötzlich hoch (Lüfter läuft, Leds 
leuchten). Ich baute also die Komponenten wieder ein und führte nach 
jedem einzelnen einen erfolgreichen Einschalttest durch. Am Ende war das 
Gerät komplett und lief an. Sobald der erste Boot-Vorgang beendet ist 
und ein Bild angezeigt wird, kann man das Netzteil anschließen. Dieses 
wird nun per Led registriert und läd den Akku (Windows zeigt dies an). 
Wenn der Laptop erstmal läuft, läßt er sich auch mehrmals hoch- und 
runterfahren (zum Einschalten muß das Netzteil ab). Im Betrieb zeigen 
sich keine Fehler. Bleibt das Gerät mehrere Stunden aus, zeigt sich 
wieder das oben beschriebene Fehlerbild. Durch die beschriebene Prozedur 
kann das Gerät wieder zum Hochfahren gebracht werden. Jedoch variiert 
der Grad des Zusammenbaus beim 1. erfolgreichen Hochfahren. In einigen 
Fällen konnte auch beobachtet werden, dass erst nach mehrmaligen 
Fehlversuchen ein Hochfahren beobachtet wurde, ohne dass weitere 
Komponenten entfernt wurden. In einem Fall fuhr das Gerät erst hoch, als 
alle Komponenten inkl. des Grafik-boards vom Motherboard entfernt 
wurden.

Ursachensuche:
Das Netzteil liefert laut Multimeter korrekte Spannung. Ein Test mit 
einem Netzteil mit gleichen Spannungs- und Stromwerten brachte keine 
Veränderung. Der Akku hat ca. die angegebene Spannung, diese bricht beim 
Einschalten nicht zusammen. Der Akku ist original und ca. 2 Jahre alt. 
Hält ca. 1 Stunde bei mäßiger Benutzung. Auf dem Mainboard finden sich 
keine offensichtlich beschädigten Bauteile, Feuchtigkeitsrückstände oder 
Hitzeschäden. Der Ladestand des Akkus ändert das Fehlerbild nach 
bisherigen Beobachtungen nicht.

Vermutungen:
Grundsätzlich vermute ich sowas wie eine kalte Lötstelle und zusätzlich 
ein Problem mit der Ladeautomatik. Evtl. wird durch Anlaufen des Gerätes 
die Temperatur rasch erhöht, so dass durch Ausdehnungsprozesse die 
Lötstelle "schließt" und erst nach Abkühlen wieder "öffnet". Warum das 
Hochfahren durch weniger Komponenten begünstigt wird weiß ich nicht. 
Entweder wird dadurch eine elektrische Größe im Pre-Boot-Vorgang 
"positiv" beeinflußt oder ein dadurch kürzer ausfallender Systemcheck 
verkürzt die Dauer in der die "kritische" Stelle belastet wird.

Wie auch immer, kann es bei dem Fehlerbild an einer kalten Lötstelle 
liegen? Welche Möglichkeiten gibt es noch und wie kann man das mit 
einfachen Mitteln herausfinden? Eine Reparatur wäre mehr als 
unwirtschaftlich, daher ist dieses Forum meine letzte Hoffnung.

Gruß, julago




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So und das hier hat er geschrieben nachdem er das problem gefunden 
hatte.
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ID = 569249   Erstellt am:  2 Dez 2008 23:52   ID = 569249

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Update:

Habe den Fehler finden und beheben können. Es war ein SMD-Elko, der nur 
bei höheren Temperaturen seinen Dienst verrichtete. Hab ihn getauscht 
und nun startet das Notebook und die Ladeautomatik funktioniert auch 
wieder. Den Fehler hab ich übrigens mit einem Fön gefunden, auch wenn 
das blöd klingt, es funktioniert! Da ich eine Temperaturabhängigkeit 
vermutete, hab ich das MB vorsichtig in best. Bereichen gefönt, 
Einschalttest gemacht und wieder abkühlen lassen. Irgendwann konnte ich 
die Stelle, die ich erwärmen mußte, damit das Gerät startet auf wenige 
Bauteile eingegrenzt. Das war eine Reihe Elkos und Spulen. Mit dem 
Lötkolben hab ich dann den Schuldigen gefunden und gewechselt.

Autor: Alex (Gast)
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Das mit dem Datenblatt von originalteil (grün) ist etwas schwer, denn es 
ist der Elko aus einem Toshiba Laptop.

Schade das mir keiner sagen kann ob die 2 identisch sind von der 
kapazität und V angaben.
Naja ich bin kein Fachmann kann also nicht sagen ob es so einfach ist.

Autor: jubatus (Gast)
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>Schade das mir keiner sagen kann ob die 2 identisch sind von der
>kapazität und V angaben.

Die Werte passen, aber wie schon vorher geschrieben, lässt sich durch 
den Aufdruck nur schwer auf den Innenwiderstand schließen. Ich würde es 
einfach mal mit einer low ESR Variante versuchen.

Autor: Alex (Gast)
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Hallo.

Hätte da noch eine frage.
Diese Elkos das sind doch nichts anderes als Kondensatoren mit 470 µF 
oder irre ich mich da ?

Danke

Autor: Alex (Gast)
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Nochmal.

Gibt es einen unterschied ob ich diesen Elko 
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...

oder diesen Elko 
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flNl... 
nehme, beide in 470mF ausführung.

Danke

Autor: Alex (Gast)
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Nochmal.

Gibt es einen unterschied ob ich diesen Elko
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0...

oder diesen Elko
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flNl...
den an 4er stelle non Sanyo nehme, beide in 470mF ausführung.



Danke

Autor: Gast (Gast)
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sorry, aber das können wir nicht nachprüfen, da beide Links nicht 
funktionieren.......

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Der linke Elko ist von Nippon Chemi-Con, aber die Serie habe ich noch 
nicht herausgefunden. IIch tippe stark auf einen Low-ESR-Typen, weil es 
in Laptops nur noch DC-DC-Wandler gibt, um die Zig Amperes zu erzeugen.

Conrad-Links funktionieren nicht. Da gibt es irgendwo hier Anleitungen 
zu.
Nenn einfach mal die Bestellnummer von blauen Claus, da müssen wir uns 
die Mühe machen, selbst nachzusehen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Conrad-Links funktionieren nicht.
Einfach im Text das Wort "Conrad" und die 6-stellige B-Nr dazutippen, 
z.B.:

Conrad 463604

Autor: Alex (Gast)
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Hallo.

Sry hab ich nicht gewusst.

Also der erste bei Conrad hat die nummer 420949 - 62

und der andere 445373 - 62

gibt es zwischen den beiden einen unterschied, bis auf das der eine bis 
16V spannungsfest ist.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Alex,
hast du dein problem gelost??
Ich habs das gleiche, wie du...
Wenn ja bitte melde dich ob das mit dem Elko geklapt hast....

Grusse,
Thomas

Autor: BMK (Gast)
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Wenn der Elko in einer getakteten Funktion arbeitet,
ist meistens ein Low ESR Typ erforderlich.

Wenn man als Austauschtyp eine solchen einsetzt; z.B. :
http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=84776

kann man so oder so nichts falsch machen.

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