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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik analoger/digitaler Hochpass


Autor: rachit (Gast)
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HI

Ich bin auf der suche nach Informationen über digitale und analoge
Hochpässe. besonders intersannt sind für mich die Unterschiede
(Frequenzgang.... usw).
Was sind denn die wichtigsten unterschiede zwischen analogem und
digitalem Hochpass?
Weiß vielleicht wer wo ich verständliche Informationen dazu finde?

danke für eure Antwoten!

rachit

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

etwas ähnliche war schon mal da:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-10113.html#10322

da ist ein Link dabei

Gruß

Autor: Chris (Gast)
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Autor: Reiner (Gast)
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Autor: rachit (Gast)
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Danke für eure Antworten.
Ich hab mich jetzt durch unzählige Uni-Scripten durchgewühlt und
versucht etwas schlauer zu werden.
Hab es aber leider nicht so ganz geschafft.

Wann verwendet man welches der verschiedenen Verfahren um aus einem
Analogen einen digitalen Filter zu machen: Näherungsweise Umschreiben,
Eurler-Verfahren, Bilineartransformation, Step invariant, Impuls
invariant.

Kann ein digitaler HP auch in Hochfrequenz-anwendugen verwednet
werden?

Welche Vorteile hat ein Analoger Hochpass gegenüber einem Digitalen?
Welche anwendungs bereiche gibt es für analogen und digitalen HP?

Welche Fehler entstehen bei der transformation?

Was sind aktive und passive Filter?

Ich muss die unterschiede von Analogen und digitalen Hochpass
ausarbeiten (5-10 Seiten) und verstehen.
Sorry für meine etwas praxisfernen Fragen.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,
wegen dem Fach Digitale Filter haben schon Studenten die Hochschule
verlassen/abbrechen müssen. Meistens sind die einschägigen Fachbücher
nur für Mathematiker und solche, die es werden wollen, geschrieben.

Die impulsinvariante Transformation verwendet man dann, wenn die
Impulsantwort des digitalen Filters gleich der Imulsantwort des
analogen Filters bleiben soll. Bei der Stufenantwortgenauen Trafo
bleibt die Stufenantwort des digitalen Filters gleich der Stufenantwort
des analogen Filters. Stufenantwort heißt auch Sprungantwort, das
trifft eher den Sachverhalt. Also ist es die Sprungantwortgenaue Trafo.
(so oder ähnlich)
Der Frequenzgang eines jeden digitalen Filters ist periodisch. Jedes
digitale Filter benötigt ein analoges Anti-Aliasing-Filter an seinem
Eingang. Die obere Grenzfrequenz eines digitalen HP ist theoretisch
durch das Abtast-Theorem begrenzt, praktisch durch die Steilheit des
anti-aliasing-Filters.


Hat man Dir Unterlagen an die Hand gegeben oder mußt Du mit dem Verweis
auf die Bibliothek auskommen?

hier noch ein Link, ich meine damit die PDF-Dateien. Leider kein
Volltreffer:

http://disi.eit.uni-kl.de/vorlesungen_n.html

Gruß

Autor: rachit (Gast)
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hi Chis

Unterlagen hab ich keine bekommen.... "verwednet alles"

Ich hab grad noch eine Frage:
Kann ich einen HP als FIR und als IIR-Filter realisieren? oder hab ich
da was falsch verstanden?

Gruß

Autor: Sebastian (Gast)
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Klar. IIR und FIR unterschiedet ja lediglich, ob die Impulsantwort
endlich oder unendlich ist. Ich weiss nicht mehr genau, was was war,
aber Butterworth, Chebychev, Hanning usw. gibt es in verschiedenen
Varianten. Da müsste ich meine Skripte noch mal raussuchen ...

Autor: rachit (Gast)
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Ich hab in meiner Arbei 2 behauptungen aufgestellt, sind die denn so
richtig?

Genau genommen ist ein digitaler Hochpass ein Bandpass der nur
Frequenzen zwischen der Knickfrequenz und er halben Abtastfrequenz
passieren lässt.

Mit digitalen Filtern kann man in Prinzip alles machen, von der
Nachbildung beliebiger Analoger Filter bis hin zu idealen Filtern.
Ok... das wiederspricht sich jetzt mit dem oben, die zweite behaupung
bezieht sich auf die Flankensteilheit des digigtalen Hochpass.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

"...digitaler HP ist ein Bandpaß..."  ist so gesehen richtig,
Grenzfrequenz hört sich besser an.

"...alles machen..." ja schon, aber wann ist schon etwas ideal. Das
wäre dann ein Filter mit unendlich hoher Flankensteilheit und unendlich
hoher Sperrdämpfung und unendlich geringer Durchlaßdämpfung, also eine
Ecke im Spektrum. Das ist nichtmal theoretisch realisierbar. Digitale
Filter sind immer auf Näherungen angewiesen und außerdem muß der
Rechenaufwand, normalerweise in Echtzeit, vertretbar sein.

Gruß

Autor: Noname (Gast)
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Hi

frag mal bei Prof. Dr. Klös an der FH Giessen nach.
Wenn Du glück hast verrät er Dir das Password zu seinem
Script "Signalverarbeitung" da ist das recht gut beschrieben.
www.fh-giessen.de

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