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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Komisches Poti gefunden!!


Autor: Tobias P. (tpgw)
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Hi,

Ich bin neu hier, und beschäfitge mich schon seit mehreren Jahren mit 
Elektrotechnik, jedoch sowas ist mir bisher noch nie vor die Füße 
gelaufen, seht selbst:
http://schematicheaven.com/marshallamps/jcm2000_ts...

Auf Seite 5 sind ziemlich in der Mitte 3 Potis mit 5 Anschlüssen!
Was ist das??

g
t

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Das sind Potis mit zusätzlichen Abgriffen an der Widertandsbahn. 
Wurden/werden z.B. für gehörrichtige Lautstärkenreglung verwendet.

MfG Spess

Autor: Tobias P. (tpgw)
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Hi,

Kann man die irgendwie durch normale ersetzen?
Ich denke nämlich, dass die nicht billig sein werden, wenn man sowas 
überhaupt kriegt.

g
t

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Such mal nach B22k. Es gibt einen Shop, der die noch vertreibt
6€ das stück.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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In der Not kannst Du "normale" Potentiometer einlöten und (Anfang, Ende,
Schleifer) und die Abgriffe eben unbeschaltet lassen. Aber beim Onkel
Marschall sind schon keine Dummen am Werk...

MfG Paul

Autor: Tobias P. (tpgw)
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HI,

genau, das bringt mich auf den Punkt: Was bezwecken die Abgriffe??

g
t

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Tobias P. wrote:
> genau, das bringt mich auf den Punkt: Was bezwecken die Abgriffe??
Die Antwort kam vor der Frage:
>>> Wurden/werden z.B. für gehörrichtige Lautstärkenreglung verwendet.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Durch Beschaltung der zusätzlichen Anschlüsse mit Widerständen und 
Kondensatoren wird die Drehwinkel zu Widerstandsverhältnis Beziehung 
verändert und zwar frequenzabhängig.

Autor: Exe (Gast)
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Paul schrieb
""Aber beim Onkel
Marschall sind schon keine Dummen am Werk...""

Marshall war "simply the best". Vielleicht noch Orange während der 
Fussvolkmusikus eben Echolette oder Vox sein eigen nannte.
Da kann ich auch ein Lied davon singen.
Ob es das Marshallimitat Marquis heute noch gibt weiss ich nicht da ich 
nicht mehr aktiv spiele aber wie man sieht: Immer noch Röhren.
In dem thread Wah-wah gab es einen der glauben machen wollte dass das 
heute alles durch modernste Elektronik ersetzt sei die alles viel besser 
macht.
Der echte Rockmusiker langt diesen Volltransistorschrott nicht an, nicht 
bei Nebel und nicht mit einem meterlangen Stecken.
Die Fussvolkfunktionen sind modernste Elektronik, das Herz ist der 
Röhrenverstärker auch wenn es der Olaf nicht für möglich hält, diesen 
Opakram.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Hmm, wenn ich mir die Beschriftung und Beschaltung ansehe, glaube ich 
eher, daß das getrennte Abschirmungen sind - auf jeden Fall sind sie
entsprechend beschriftet (SCRN A - SCRN D).

Gruß, Marcus

Autor: Exe (Gast)
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Hi Marcus
Du könntest durchaus recht haben. Auf den ersten Blick hätte ich auch 
auf ein Entzerrnetzwerk getippt. Was mich stört sind die gleichen 
C-Werte.
Beides macht Sinn.
Anpassung spezieller Frequenzgänge und Abschirmung.

Autor: Tobias P. (tpgw)
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HI,

DAnke schonmal ihr hab mir wahnsinnig geholfen!!

Die SAche mit der Schirmung macht eigentlich recht wenig Sinn, da es 
sich um den Clean Channel handelt, der sowieso nicht so stark zu 
brummen/rauschen etc. neigt.

Ich lass das dann mal einfach weg, und baue eine normale Tonreglung a la 
JCM800 etc.. ein. Da hats ja bisher auch funktioniert.

g
t

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Die SAche mit der Schirmung macht eigentlich recht wenig Sinn
Diese beiden Anschlüsse sind sicher das Potigehäuse, denn
1. wieso wären sonst alle Kondensatoren gleich?
2. was macht ein 10 Ohm-Widerstand an der Bahn eines 1 MOhm-Poti?
3. wozu braucht ein Git-Amp eine gehörrichtige Lautstärkeneinstellung?

> Ich lass das dann mal einfach weg...
Ja, kannst du.

Autor: Exe (Gast)
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Lothar schrieb

""Diese beiden Anschlüsse sind sicher das Potigehäuse, denn
1. wieso wären sonst alle Kondensatoren gleich?
2. was macht ein 10 Ohm-Widerstand an der Bahn eines 1 MOhm-Poti?
3. wozu braucht ein Git-Amp eine gehörrichtige Lautstärkeneinstellung?!!

Das mit dem 10-Ohmer hatte ich gar nicht gesehen. Ist vermutlich schon 
die Abschirmung aber die Brüder haben damals die seltsamsten Schaltungen 
gebaut. Nicht Marshall, der war vom Feinsten aber die Pseudowerkler wie 
Marquis. Der kostete dann aber auch nur halb so viel. Vor allem mit den 
Hallmaschinen hatten sie es. Spiralen, Platten, Bandgeräte (multiples 
Echo) und später die Eimerkette.
Das waren Zeiten.

Autor: oszi40 (Gast)
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Im Anfangsbereich sind Potis immer etwas kritisch. Mit den Anzapfungen 
sollte wohl der Frequenzgang und Gleichlauf bei Doppelpotis etwas 
verbessert werden. Wenn man normale einbaut, wird die Welt wohl auch 
nicht gleich untergehen.

Wer allerdings historische Geräte originalgetreu wiederherstellen 
möchte, der sollte sich da etwas mehr Mühe geben, solage die Teile noch 
beschaffbar sind.

Autor: E xe (Gast)
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Hi oszi
An sich ist deine Vermutung richtig und ich dachte zunächst auch so.
Nur macht ein 10-Ohmer an einem 1M-Ohmer wirklich keinen Sinn.
Liegt der Zapfpunkt knapp über dem Anfangspunkt entsteht kaum Drehspiel 
und liegt er weiter oben brettert der 10-Ohmer alles in die Knie.
Dachte zunächst auch an einen "Sanftanlauf" aber ich weiss nicht.
Da knallte mir der Schwarz doch tatsächlich eine Sperre hinein aber wie 
man sieht: Ihm fehlt der Durchschlag.
Irgendwo scheint der auch nicht zwischen Ursache und Wirkung zu 
differenzieren.

Autor: oszi40 (Gast)
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Nehmen wir mal an, daß R6=10 Ohm an dieser Stelle ein Druckfehler ist.
Tobi könnte ja mal nachsehen am Objekt?

Autor: Exe (Gast)
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Ja, das könnte sein. Der Tobi soll mal in die Kiste reinsehen wenn er 
sie zur Hand hat.
100KOhm machten Sinn. Dann hätten wir den Sanftanlauf für die 10000 
Feuerzeuge in der Arena.
Orange war damals der zweite Meister neben Marshall.
Noch fettere Trafos und 4 amerikanische Röhenbullen deren Bezeichnung 
mir entfallen ist. Die waren fast doppelt so gross wie die EL34.
Überzog man diese amps durch zu viele Boxen sprich Überlast blühte die 
EL34 förmlich auf. Sie bekam rote Backen..

Autor: Tobias P. (tpgw)
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HI,

Sorry, aber  Tobi ist zZ dabei ein neues Projekt zu planen, und hat 
leider keinen Amp zur Hand. Das ist auch der Grund, warum der Amp noch 
nicht fertig ist, wenn ihr euch nämlich mal den Schaltplan anseht, dann 
werdet ihr feststellen, dass die Connectors von einem Plan zum anderen 
gehen, und dass es keinen einzigen Hinweis gibt, welcher wohin gehört.
JEtzt muss ich das erstmal entwirren, und das ist so mühsam, das könnt 
ihr euch garnicht vorstellen, besonders, wenn Potis drinne sind, die man 
noch nie gesehen hat.

Kennt sich von euch vllt. jemand ein bisschen mit sochen Schaltungen 
aus, und könnte mir vllt. beim entwirren helfen?

g
t

Autor: Exe (Gast)
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Frage einfach.
Die Kernschaltung des Röhrenteils habe ich mit der Hand am Arm noch 
zusammengebaut mit 4xEL34. Damals allerdings ohne den modernen 
elektronischen Krimskrams drum herum.
Die Potis sollten kein Problem sein. Einfach wie Lothar meinte 
stinknormale verwenden.
Pass auf. Die Kiste kann dich umbringen!

Autor: Tobias P. (tpgw)
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Exe wrote:

> Die Kernschaltung des Röhrenteils habe ich mit der Hand am Arm noch
> zusammengebaut mit 4xEL34. Damals allerdings ohne den modernen
> elektronischen Krimskrams drum herum.
Toll!! Hast du noch die Schalpläne? Ich hatte eigentlich auch vor das 
ganze Halbleiter und MIDI krims krams wegzulassen.


> Pass auf. Die Kiste kann dich umbringen!
Och nö jetz! Geht das schon wieder los! Nur weil ich mich hier erst 
gestern angemeldet hab, heißt das nicht, dass ich nicht schon in anderen 
Foren (z.b. für den Röhrenverstärkerbau;-)) aktiv bin, und vllt. schon 
so den ein oder anderen Amp fertiggestellt habe;-)

g
t

Autor: Exe (Gast)
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Hi Tobi
Das mit dem Aufpassen ist berechtigt. Die Anodenspannung einer EL34 
liegt bei ca 250V Gleichspannung.
Dies ist ungleich gefährlicher als 180Veff Wechselspannung.
Man lehnt sich über die Kiste, vergisst dass sie eingeschaltet ist und 
du hörst die Engel singen.
Schaltpläne habe ich nicht mehr da dies in den 80-gern war.
Du kannst aber den Kern des Marshalls nachbauen, also den Vorverstärker 
mit den Doppeltrioden, der Entzerrung, dem Triodentreiber für die 
Endpentoden.
Mehr braucht es eigentlich nicht.
Ein Verzerrer muss eh in ein Fusspedal mit einer Batterie, wie auch ein 
Wah-wah.
Grenzdaten
Bei 4xEL34 ca 250V Anodenspannung mit max 100mA pro Röhre. Dies bedeutet 
eine Trafosekundärspannung von ca 180Veff leer also Ruhestrom in der El.
Den Trafo wirst du schwer bekommen also selbst wickeln. Kern EI oder M 
oder Schnittband. Bei 75Watt Sinus, was für Röhrenamps schon stattlich 
ist, so um die 200VA. Brückengleichrichter und Elkos mit 350V 
Festigkeit.
Der wunde Punkt wird der Ausgangsübertrager werden. Der hängt von der 
Sinusleistung ab die gefordert wird und passt zum Bleistift 4Ohm an die 
ca 2KOhm Ausgangswiderstand der El an.
Das wird auch ein Brocken mit 150VAeff. Bifilar wickeln mit sekundär
unten und primär darüber um optimale Verkettung zu erlangen.
Die Triodenvoramps sind unkritisch. Da kannste die Schaltung übernehmen 
wobei Schutzrechte drauf sind falls das kommerziell genutzt wird.
Der ganze Schotter darum herum ist nicht nötig also.
4xEl34
3-4x ECCxy oder 6J6
Der Ruhestrom der Els zur Kompensation der Übernahmeverzerrung des B- 
bis sanftem AB-Betriebs ist kritisch. Zuviel führt zum Ausglühen des 
Anodenblechs der EL34.
Heizung Gleichstromheizung wenn es besonders gut werden soll.
Da braucht es schon so 10A.
Metallchassis ist Pflicht, Masseleitungen zentral an den Fusspunkt der 
LadeCs. Getrennte Zuleitungen der Masse von End und Voramp auf den 
LadeC- als Stern.
Soviel grob.
P.S. Glaub nicht wenn man dir erzählt dass Röhrenverstärker altmodischer 
Kram sind in der Zeit von Ops und FETs.
Der echte Rockmusiker langt, was Klampfe und Bass anbetrifft, einen 
Volltransistorler nicht an. Nicht bei Nebel und nicht mit einem langen 
Stecken. Und wenn der Klirrfaktor NULL wäre oder genau deshalb.
P.S.1 Der liebe Andrew hatte da Literatur für die Trafos. Der wird zu 
Unrecht oft gescholten. Der ist wohlinformiert und nicht dumm. Er sollte 
nur seine guten Ansätze bis zum Ende ausführen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Die 250V Anodenspannung könnTen auch wesentlich mehr sein im Leerlauf! 
Dunkel erinnere ich mich an irgendwo gemessenene 450V weil die 
Röhrenheizung auch ihre Zeit braucht ehe der Anodenstrom fließen kann.

Verschlimmernd kommt noch hinzu, daß wir jetz im Zeitalter der 230V~ 
leben, was zu knapp bemessene Elkos nicht vertragen werden.

Autor: Exe (Gast)
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Jep.
Die 250V sind Dauergrenzdaten und die Leerlaufspannung, ehe der 
Ruhestrom der El einsetzt, kann durchaus über 350V liegen. Mit 
einsetzendem Ruhestrom fällt die Spannung dann eben auf 265V, was die 
Obergrenze ist für stabilen Dauerbetrieb.
Ansonsten wird sie eben wieder schamrot, die El34.
100W waren aber das was man da herausholte mit Orange oder Marshall. Die 
Nachzieher waren schwächer auf der Brust da eben vor allem Eisen gespart 
wurde.
Die feinen Herren von Marshall und Orange haben natürlich ihre EL34 
ausgemessen. Die trugen am Sockel einen Aufkleber in Gold mit Daten.
Dafür waren sie aber grässlich teuer.
Der Marshall war das was Goodman oder JBL-Lansing für den Musiker als 
speaker war.

Autor: Tobias P. (tpgw)
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HI,

Okay, ich seh schon, den Rest werd ich dann in nem Röhrenforum 
erledigen, hier seid ihr wohl mehr auf Mikrocontroller spezialisiert;-)

Das mit den Gefahren weis ich schon zur genüge, ich bin ja kein Anfänger 
mehr;-) Meine Amps werden grundsätzlich erst an das Stromnetz 
angschlossen, wenn sie 100% fertig sind, und wenn was nicht geht, werden 
die Elkos entladen und dann solange nicht mehr eingesteckt, bis die 
Reparaturen beendet sind.

Ich hab schon ein Schem vom Lead kanal, dazu packe ich dann ne schöne 
2204er Crunchstufe und ne Plexi CLeanstage, ne 2203er Endstufe dahinter, 
den Depthmod einfgefügt, fertig.

Ich sehe den Thread dann als beendet.

g
t

Autor: Exe (Gast)
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Hi Lothar und oszi
Lese ich mir den Abschlusskommentar vom Tobias durch fällt mir die 
Geschichte vom Dank des Vaterlands ein aber man lernt nie aus.

Autor: Tobias P. (tpgw)
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HI,

Sorry, das sollte nicht böse gemeint sein, oder undankbar wirken, falls 
du darauf hinaus willst, aber ich war mir nach den letzten Posts einfach 
nicht so sicher, ob ihr mit dem spezialgebiet der Röhrentechnik so 
vertraut seit, schließlich muss ich mir keinen Trafo, keinen AÜ und 
keine Drossel wickeln, da es die extra für verschiedene Verstärker und 
Sounds zu kaufen gibt.

Ich bedanke mich nochmals, und ihr könnt ja schonmal warten, bis ich 
wieder mal poste, dann könnt ihr mir was über µController beigringen, da 
möchte ich nämlich mal einsteigen.

g
t

Autor: oszi40 (Gast)
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Hi Tobi,

wir haben hier keine unendliche Dankbarkeit erwartet, wenn einer fragt 
wie ein "komisches Poti" funktioniert. Aber etwas wundern muß ich mich 
schon über Dich.

Mit 40 fröhlichen Grüßen ins Röhrenstudio.

Autor: Exe (Gast)
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Hi Tobi
Leider muss ich dich aus deinen fröhlichen Träumen holen so leid mir das 
tut.
Zunächst ist es so dass du diese passenden Netztrafos für Röhren wie vor 
allem die Ausgangsübertrager ausschliesslich neu nur bei 
Spezialanbietern findest wie zB Welter oder eben als Originalersatzteil 
von zum Bleistift Marshall.
Allerdings solltest du dazu über reiche Eltern verfügen denn neu gibt es 
beides nicht unter ca 100€ das Stück. Dazu kommt dass die 
Ausgangsübertrager üblicherweise nur paarweise verkauft werden da sie 
bifilar gewickelt sind.
Auch bei eBay blätterst du für alte oder gebrauchte Trafos locker 150€ 
für das Paar hin.
Die Kerngrössen sind dann M120 oder EI120 bei 70-100W Nutzsinus.
Also Gesamtaufwand neu für Netz und Ausgang pro Verstärkerstufe etwa 
Minimum 200€.
Nicht gerade billig.
Suchst du herum wird sich auf Auktionen und Flohmärkten sicher das eine 
oder andere Stück günstiger finden nur ob es dann passt ist eine andere 
Frage.
Wenn du deine Vorgaben nach den zu ergatternden Trafos richten musst ist 
das nicht der richtige Weg.
Die Selbstwicklung der Trafos ist ein Problem von zusammen 5h, der 
Materialaufwand bescheiden und den M120 oder EI120 bekommt man noch für 
kleines Geld wie auch den Kupferdraht und 3M-tape.
Materialkosten zusammen keine 50€.
Da kann ich deine Vorstellungen nicht stützen und du wirst mit den Augen 
rollen.

Hier die Beweise

Marshall Replacement Output Transformer 100W
Built to vintage specs with exact interleave ratios and materials. Great 
for upgrading later issue MarshallTM amps. Gives great classic sound. 
Good replacement for JMP and JCM 800's. For EL34!
Mounting centers are 3" x 3"
$119.95


GNJTM45OT-MAR Marshall JTM45 Output Transformer
MarshallTM output transformer. For JTM45 and EL34
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GN9100OT-MAR Marshall JCM900 Output Transformer 100W
MarshallTM 100 watt output transformer. For Marshall JCM900
$234.95

Oder auch in Deutschland

HE-AT 4-Bif Neue Ausführung 80-100 W  UL-Übertrager bifilar gewickelt 
mit SG-Anschluss-RAA: 1,8kΩ - Output 4+8Ω -
IL max. 80mA je Röhre - FG: 20Hz-0,15dB und 80kHz -2dB - Die Wicklungen 
sind absolut symmetrisch. Für 4xEL34/KT88/6550 oder 8xEL84/6V6 
u.a.Röhren - Maße 120x100x118mm - 5,7kg. Ausführung mit Lötanschlüsse 
für liegenden Einbau mit Schrauben ohne Abdeckhaube.
Passende Haube: H120 siehe unten. EI 120-62
Verkauf nur Paarweise Paarpreis
305,80 €
(Einzelpreis
152,90 €

N11/ 1+2 210-180-0-180-210V - 550/550mA - 50V 100mA - 6,3V 7,2A
Maße: 125x100x100mm - 5,1kg EI 120    89,50  €

Oder auch eBay, passt zwar nicht so richtig aber egal

Ebay-Artikel Nr. 320339383179

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