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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Könnte evtl mal jemand schnell über meine Schaltung schauen?


Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Hallo Leute!
Ich habe bereits in diesem Thread:
Beitrag "Bitte um kurzes Feedback für mein Design."
mein PCB zur Diskussion gestellt.

Vielleicht fällt auch noch jemandem an der Schaltung selbst was auf?
Wäre Nett wenn jemand kurz was dazu sagen könnte.

Hier ist der Schaltplan:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/47785/In...

Grüßle,
Jens

Autor: Icke (Gast)
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Wenn eh immer alle das Gleiche an die Ohren kriegen warum dann nicht 
Zentral schalten?

Mach ne richtige Symetrische Spannungsversorgung so ist das Murks.
Kannst ja die eingesparten Relais in Netzteil Investieren.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Um welche Leitungslängen geht es? Bei mehr als 20m würde ich über eine 
differenzielle Signalübertragung nachdenken.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Sind wohl eher größen bis 8m.

Fürs Zentralschalten brächte ich ja dennoch genausoviele Adern.
Hast zwar recht damit, aber da das ganze wohl 3-4 mal gebaut wird und 
ich die Relais grad haufenweise hier ab werde ich dieses Kleine 
Fehldesign drin lassen. Das lohnt nicht umzurouten (find ich jetzt).

Den Kopfhöreramp hab ich übrigens mit gleicher Pseudosymmetrierung schon 
einmal aufgebaut. Geht überraschend gut.

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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Jens Plappert wrote:

> Vielleicht fällt auch noch jemandem an der Schaltung selbst was auf?
> Wäre Nett wenn jemand kurz was dazu sagen könnte.
>

Du hast die Auskoppelkondensatoren für das Headset vergessen.
So liegt immer etwas Gleichspannung am Kopfhörer an und der mag das 
bestimmt
nicht.

Grüße
Björn

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> So liegt immer etwas Gleichspannung am Kopfhörer an..
Etwas ist beschönigt: es liegt die halbe Versorgungsspannung an. :-o
Das sind bei 12V/2 und einem 30Ohm Kopfhörer immerhin 200mA.
Fazit: Die Auskoppelkondensatoren sind zwingend nötig.

EDIT:
Ich würde die Verstärkung der Endstufe fest einstellen, und die 
Lautstärke über ein Poti vor dem Verstärker ändern.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Also die Entkoppelkondis hatte ich natürlich vergessen. Schande über 
mein Haupt.

Die Überlegung mit dem "Erst in der Endstufe regeln" kam dadurch 
zustande, dass alle Parallel an einer Quelle hängen und ich nicht alles 
so weit runterziehen wollte, dass sich die Sprechstellen gegenseitig 
beeinflussen. Weiteren Puffer wollt ich mir halt sparen.

Autor: was-willst-du (Gast)
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>EDIT:
>Ich würde die Verstärkung der Endstufe fest einstellen, und die
>Lautstärke über ein Poti vor dem Verstärker ändern.

>...ich nicht alles so weit runterziehen wollte, dass sich die Sprechstellen
>gegenseitig beeinflussen...

Was hat Deine Antwort mit dem Vorschlag zu tun?

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Äääh, ich hab mich grad "selbst verwirrt" natürlich ist es geschickter 
vorher zu regeln. Mannmann, Ich hätte mehr schlafen sollen...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Du darfst natürlich nicht deine Kurzschluss -Potibeschaltung 
verwenden.
  In >-----.
           |
           -  20klog
          | |
          | |<---  zum Verstärker
          | |
           -
           |
   GND-----o-----

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Jau, genau damit habe ich mich selbst rausgehauen. Manchmal könnte man 
wirklich an seiner eigenen Intelligenz zweifeln....

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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So, ich hab jetzt mal den Schaltplan geändert und das neue Zeug auch im 
PCB mit eingebaut (Bild im anderen Thread)
http://www.mikrocontroller.net/attachment/47794/In...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Jens Plappert wrote:
> So, ich hab jetzt mal den Schaltplan geändert ...
Das linke Ohr wird sich freuen, das Rechte weniger... ;-)

Warum hast du zur Auskopplung auf den Mikrofonbus zwei Arten der 
Pegelanpassung vorgesehen? P3/P4 bzw. P7/P8?
Dein R24 ist ziemlich niederohmig im Vergleich mit P8.
Lass das P8 raus, und mach die Pegelanpassung nur über P7.

Warum ist P3 auf VCC/2 bezogen und P7 auf GND?

EDIT:
Die Auskoppel-Cs sind mit 470nF sogar für Sprache zu klein. Da sollte 
schon was im 100uF-Bereich drin sein

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Meinst du nicht das deine Koppelkondensatoren etwas klein sind mit 
470nF.

Da ergibt bei 30 Ohm Kopfhoerer eine untere Grenzfrequenz von 10.5KHz


Gruss Helmi

Autor: Lupin (Gast)
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Was war an der ersten schaltung denn verkehrt? Die Ausgangsspannung des 
Verstärkers sollte im "Leerlauf" doch annährend VGND betragen, der GND 
des Kopfhörers ist auch mit VGND verbunden - wo fließt da ein Strom?

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Okay, die Auskoppel-C's müssen größer.
 P7 war ein versehen.

Mit P7 wollte ich mich auf verschiedene Mikros anpassen können.


PS: Da ich die Niederohmigkeit der KH nicht beachtet habe Stelle ich mir 
grad die ähnliche Frage. Dürfte der Offset-Unterschied wirklich so weit 
ins Gewicht fallen?

UB/2 liegt ja da in Ruhe sicherlich nicht an.

In welchen größenordnungen dürfte denn bei so einer Schaltung der Fehler 
des OPs liegen?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> GND des Kopfhörers ist auch mit VGND verbunden
Ah, richtig, das muß auch noch geändert werden.
Der andere Anschluss des Kopfhörers muß auf GND.
Die Impedanz von VGND ist so dermaßen hochohmig im Vergleich zu der des 
Kopfhörers, das geht garantiert schief.

EDIT:
> UB/2 liegt ja da in Ruhe sicherlich nicht an.
Doch, im Ruhezustand liegt da am Ausgang genau Vcc/2 an.
Denn du gibst das mit deinem VGND am +Eingang der OP ja vor.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@Lothar: das mit der UB/2 war jetzt mit dem bezug auf VGND gedacht. Da 
fallen halt keine 6V über den KH ab.

Meinst du wirklich dass das mit VGND so schief geht?
Gut, Leistungsanpassung ist sicherlich anders,

aber wieso kommen die bei der Originalschaltung dann auf sowas?
http://www.loetstelle.net/projekte/opa2134dil/opa2134dil.php

Ich habe so einen Verstärker schon einmal nach genau dieser Platine 
gehört und es ging gut.


EDIT.... Wäre es möglich dass hier von Hochohmigen (z.B. Studio) -KH 
ausgegangen wird?

gruss, Jens

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> aber wieso kommen die bei der Originalschaltung dann auf sowas?
> Ich habe so einen Verstärker schon einmal nach genau dieser Platine
> gehört und es ging gut.
Ja, eigentlich sind hier die Koppelkondensatoren in die 
Spannungshalbierung gewandert. In der Originalschaltung ist die 
Massethematik elegant umschifft worden, indem die Eingangssignale 
einfach auf diese Vcc/2 bezogen werden (das heißt dort GND).
In deiner Schaltung hast du einen ganz anderen Massebezug :-o

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Das würd ich jetzt aber nicht so sagen.

Schau mal unten, die Leitung Regie GND geht auf VGND.

Ich habe sogar beim Mikrofon daran gedacht es pseudosymmetrisch zu 
machen, damits ned ganz so arg schlecht klingt.

Aber das Mit den Entkoppelkondis im Spannungsteiler müsstest du mir 
nochmal erklären. Ich dachte das wären "ganz normale" Stützkondensatoren 
für VGND.

Gruß,
Jens

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Jetzt nur mal so als Verständnisfrage: müsste durch die großen Elkos 
eigentlich bei "Impulsbelastung" der Innenwiderstand sehr gering sein?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich dachte das wären "ganz normale" Stützkondensatoren für VGND.
Richtig, diese Kondensatoren sorgen dafür, dass auch wirklich Vcc/2 
durch den Spannungsteiler generiert werden, und halten die Impedanz für 
Wechselspannung niedrig.
Durch die Ankopplung aller dieser Stützpunkte an die Regie_GND schaffst 
du eine Art "schwebende" Masse über alle Teilnehmer. diese Masse ist 
wechselspannungsmäßig recht stabil, aber eigentlich nur über die 
1k-Spannungsteiler gleichstrommäßig definiert.

Richtig: die Entkoppelkondensatoren am KH-Ausgang kannst du dir auf 
diese Art sparen (das hat Lupin auch schon angemerkt).

> Ich habe sogar beim Mikrofon daran gedacht es pseudosymmetrisch zu
> machen, damits ned ganz so arg schlecht klingt.
Du hast das Mikrofonsignal "mono" angeschlossen,
mit "symmetrisch" hat das nicht viel zu tun.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Das war ungeschickt ausgedrückt. Mit symmetrisch meinte ich, dass ich 
den Mikrofonverstärker auch mit der Pseudomasse als bezugspunkt 
aufgebaut habe (ja, ich weiss, is ja eigentlich keine erwähnenswerte 
Glanzleistung :-) )

Habe ich es also richtig verstanden dass ich, wenn alle Audio-Signale 
auf die Virtuelle masse bezogen werden, die zwei Entkoppelkondis wieder 
rauschmeissen kann und das ansonsten so funktioniert?

PS: Danke für deine vielen Gedanke bisher!

Gruß,
Jens

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> ... die zwei Entkoppelkondis wieder rauschmeissen kann ...
Ja.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Okay, vielen Dank nochmals für deine (eure) Bemühungen!

Grüße aus der Pfalz,
Jens

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