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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fotodiode(Infrarot) oder Fototransistor (Flankensteilheit)


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Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

ich habe mir eine Impulsscheibe(Lochscheibe) lasern lassen um damit
einge Versuche mit den Timern des 8535er zu machen. Ich will zur
Interruptauslösung eine IR-Sendediose installieren die durch die Löcher
auf ein Empfangsteil strahlt. Jetzt wollte ich mal fragen ob dazu eine
Photodiode reicht, weil man ja steile flanken braucht oder meint ihr es
wäre besser einen Phototransistor zu nehmen. Ich dachte da an die
IR-Sendediode LD271 und eine IR empfindliche Photodiode BPW43.
Ich denke mir wenn ich die Sendediode die kontinuirlich sendet stark
genug ansteuer dann sollte doch die Empfangsdiode auch schnell genug
durchsteuern.
Hat schonmal jemand IR Empfangsversuche gemacht?
Habt ihr da auch nen Trasitor dahinter gesetzt um das Signal zu
verstärken?

Autor: Dingens (Gast)
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die strahlungsleistung hat bei einer photodiode keinen einfluss auf die
signalform.

es galt mal als faustregel, dass photodioden grundsätzlich
breitbandiger sind als phototransistoren des selben preissegments. ich
weiss nicht ob das noch gilt. check halt mal ein paar datenblätter.

photodioden entwickeln aber ihre breitbandigkeit erst mit einer
grösseren sperrspannung, die dazu dient die parallel wirkende
grenzschichtkapazität zu verkleinern.

ich betreibe eine sfh205 bei 8mhz quasi-sinus und 5V sperrspannung. mit
höherer sperrspannung sollen mit der diode bis 50mhz bandbreite drin
sein.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Hallo Thomas,
Dioden sind allemale schneller, als Transistoren.
Ich habe mal einen Optokoppler-getrennten 8Kanal-Logikanalysator
gebaut, da war bei 19K2 Baud schluss!! Ich musste den Strom durch die
Transistoren bis an den maximalwert herauf setzen, um einigermaßen klar
zu kommen. man kann aber, habe ich mal gelernt, die Basis, so diese
herausgeführt ist, beschalten. Dadurch kann man dem Transistor mehr
Speed abverlangen, da die Basis schneller ausgeräumt wird.

Gruß
axel

Autor: Thomas Oly (Gast)
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Hallo,

ja aber wird ein langsam steigendes Signal als Flnke von Interrup
Eingang erkannt oder passiert garnichts.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Ja klar wirds erkannt, nur irgentwann steigt der pegel soo langsam, dass
er schon wieder abfällt, bevor er über den triggerlevel gestiegen war.
dann verpasst du den interrupt.
Axel

Autor: Falk Brunner (falk)
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Siehe Lichtsensor / Helligkeitssensor.

Vor allem sollte der OP mal ein paar Zahlen nennen. Die üblichen 
Phototransistoren haben Schaltzeiten im Bereich von 2..10us, Photodioden 
5..20ns.

MFG
Falk

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Peter hat ganz schon tief(5/2004) im Archiv gegraben. Ich hatte das 
damals mit einem Verstärker aufgebaut, habe es aber verworfen und auf 
Hallsensoren gesetzt weil hier nur eine externe Spannung, ein Widerstand 
und die Magnete nötig waren.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Oly,

Du müßtest mal ein paar Zeitangaben machen, d. h. welche 
Flankensteilheit Du erwartest, sonst kann ich das ganz schlecht 
abschätzen.

Bei der Sendediode ist es möglicherweise sogar wichtig, ob Du schalten 
willst (von "ganz aus" nach "ganz an"), oder ob Du die Amplitude 
modulieren willst (von "halb an" nach "dreiviertel an").
Weiß das im Forum jemand definitiv?
Bei Laserdioden weiß ich, daß die Bandbreite beim Modulieren deutlich 
größer als beim Schalten ist. Das hat aber wahrscheinlich etwas damit zu 
tun, daß die Laserdiode erst vom LED-Modus in den Lasermodus umschalten 
muß.

Vor gut einer Woche habe ich eine Verstärkerschaltung für die BPW43 
gebaut. Dabei habe ich die 2-Bauelement-Variante des folgenden 
Spezial-OPV verwendet:
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/opa380.html

Er hat im Gegensatz zu einem Feldwaldwiesen-OPV ein geringes 
Stromrauschen und hat eine hohe Bandbreite.

Ich würde an Deiner Stelle wahrscheinlich einen OPV-Verstärker auf Basis 
des OP27 oder OPA380 aufbauen und dahinter einen Schmitttrigger setzen.

Falls Du spezielle Infrarotsender- oder Empfänger brauchst, kannst Du 
hier schauen. Das Sortiment ist aber nicht besonders günstig, da es 
weniger auf Basteleien, als auf Forschung- und Entwicklung ausgelegt 
ist:
http://www.laser2000.de/index.php?id=365463


Gruß,
  Michael

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Michael Lenz (hochbett)

>willst (von "ganz aus" nach "ganz an"), oder ob Du die Amplitude

Nennt man digital.

>modulieren willst (von "halb an" nach "dreiviertel an").

Nennt man analog.

>Weiß das im Forum jemand definitiv?

Was der OP machen will, weiss nur der OP ;-)

>Bei Laserdioden weiß ich, daß die Bandbreite beim Modulieren deutlich
>größer als beim Schalten ist. Das hat aber wahrscheinlich etwas damit zu
>tun, daß die Laserdiode erst vom LED-Modus in den Lasermodus umschalten
>muß.

Stimmt nicht ganz. Man kann Laser nicht 100% ausschalten, denn das 
Anschwingen des Laserprozesses dauert einige hundert Nanosekunden. Also 
schaltet man Laser zwischen 5% und 100% (Pi mal Dauem). Wobei man Laser 
heutzutage erst deutlich über 100Mbit/s nutzt. LEDs schaffen 100Mbit/s 
problemlos und sind wesentlich einfacher anzusteuern.

MFG
Falk

Autor: Timbo (Gast)
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Habt ihr mal auf das Alter des Threads geschaut? Threadnekrophilie?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Uuups! Dass mir sowas passiert. :-0

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Falk,

> Uuups! Dass mir sowas passiert. :-0
Ja, das hab ich mir dann auch gedacht. Aber wenn man nicht lesen kann. 
Da hat jetzt glaube ich ein ganz alberner Mensch richtig Spaß. ;-)

Wenn's dann die richtigen Begriffe sein sollen, wäre ich übrigens für 
"um den Arbeitspunkt aussteuern" und "schalten".


Gruß,
  Michael

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