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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fein Multimaster - Anschluss Motor


Autor: Peter (Gast)
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Hallo,

ich habe hier einen aelteren Fein Multimaster (Multifunktionsschleifer), 
bei dem laut Werkstatt die Drehzahlverstellung defekt ist, und eine 
Reparatur nicht mehr lohnt. Nun dachte ich daran, die Drehzahlregelung 
auszubauen, und den Schleifer ohne diese weiterzuverwenden (Lager wurden 
erst kuerlich getauscht. Allerdings bin ich mir in der Verschaltung 
unsicher. Ich beziehe mich im folgenden auf das angehaengte Bild:

- Was fuer ein Motor ist das? Wegen den Schleifkohlen haette ich auf 
eine Gleichstrommaschine getippt, oder kann das auch ein Asynchronmotor 
mit Schleifringlaeufer sein?

- Wozu dienen die Drosseln, die zwischen den Kohlen und einer 
unbekannten Stelle hinten am Motor geschaltet sind?

- Die Drehzahlregelung: Liege ich in der Vermutung richtig, dass da 
einfach eine Phasenanschnittssteuerung in Abhaengigkeit des ueber eine 
Widerstandsschleifbahn eingestellten Widerstandswert passiert? Und bei 
voller Drehzahl ueberbrueckt der Schalter die Regelung?

- Der ?Kondensator?: Wozu dient der, und warum hat er drei Anschluesse 
(bei denen ich nicht weiss, wo der dritte hinfuehrt)?

Peter

: Verschoben durch Admin
Autor: Tom (Gast)
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hi,

das müsste eine Phasenanschnittsteuerung sein  -  die Drosseln müssten 
zum Glätten sein.

Die Kondensator sollte ein Anlaufkondensator sein


Ich würde erst versuchen die Drehzahlregelung zu reparieren  - 
ansonsten sei ganz rausschmeißen...

Mit  freundlichem Gruß

B.Buchholz

Autor: Ulrich (Gast)
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Den Drehzahlsteller sollte es eigentlich noch geben. Wird jedenfalls 
noch als lieferbar mit Preis angegeben. Unbedingt nütig ist der aber 
nicht, der ließe sich auch überbücken. Selbst wenn die eigentliche 
Elektrinik nicht mehr geht sollte der Mikroschalter die Überbrückung 
noch hinkriegen.

Der Kondesator und die Drosseln sind zur Funkentstörung. Die Verkabelung 
ist so wie es aussieht ja auch noch im wesenlichen verbunden. Nur der 3 
te Anshluß vom Kondensator gehört noch an den Eisenkern von der äußeren 
Wicklung.

Autor: Peter (Gast)
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OK, danke euch beiden, das hilft mir schonmal weiter. Leider komme ich 
erst nächste Woche wieder "physikalisch" an das Gerät hin, aber dann 
werde ich nochmal prüfen, ob der Überbrückungsschalter noch tut.

> Wird jedenfalls noch als lieferbar mit Preis angegeben.
Dürfte ich fragen, wo der Preis denn in etwa liegt?

> Nur der 3te Anshluß vom Kondensator gehört noch an den Eisenkern von der äußeren 
Wicklung.
Also wenn ich das richtig interpretiere, einfach an das ein Metallblech 
des Stators? Dann werde ich da nochmal genau schauen, ob es dort einen 
Stecker gibt

Wenn das alles nichts hilft, werde ich mir die Steuerung vornehmen. 
Soweit ich das sehe, ist der Triac das einzige aktive Bauelement, und 
dann könnte ich zumindest den mal tauschen.

Peter

Autor: Ulrich (Gast)
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Der Drehzahlsteller soll etwa 25 EUR kosten. Soweit ich das gesehen habe 
zuzüglich MWST.

Der Stecker an der Feldwicklung ist oft nur ein kleines Loch (ca. 1,5 
mm) wo der Draht reinkommt. Der Anschluß dient auch nur der 
Funkentstörung.

Die Steuerschaltung selber zu reparieren wird sehr schwer, das ist ein 
Dickschicht-Hybrid auf einem Keramik Träger. Die Widerstände sind nur 
kleine Dunkel Kleckse und keine aufglöteten Bauteile. Man kann es aber 
natürlich versuchen.

Autor: Der Bastelelch (Gast)
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Hallo,

am 15.2.2010 habe ich übrigens eine explodierten Kondensator ersetzt. 
Kosten: 6,50 Eur + MWSt. beim Fein-Händler.
Auf der Fein-Tüte stand ein EAN-Code: 4 0145846 220680
und 76X634 1 Stk, 09-145066
3 07 22 178 01 6 Fe-Kondensator.

Autor: frizzz (Gast)
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also ich habe den explodierten kondensator einfach ausgebaut- und der 
multimaster läuft einwandfrei---wenn auch sicher ohne eu- 
zulassung...lol

frage: ich finde das loch nicht mehr, in das dieses metallfähnchen 
gestekct wird- gibts da evtl. ein foto, wo die stelle zu sehen ist- 
irgendwie sagt mein gewissen "tausch den kondensator"...

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo zusammen,

mein 7 Jahre alter Fein Multimaster hat sich gestern mit einem Knall, 
ein bißchen Rauch und einer rausgeflogenen Sicherung verabschiedet.

habe das Teil auseinander gebaut, und dann wieder zusammen - jetzt läuft 
es bei jeder Schalterstellung, sobald der Stecker in der Dose ist.

Wenn ich als Laie Eure Kommentare richtig gelesen habe, könnte das am 
Kondensator liegen?!

Was mache ich jetzt am besten?

Gruß
STEFAN.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan schrieb:
> Was mache ich jetzt am besten?
Bei Knall&Rauch kann man ja ganz leicht feststellen, wo der magische 
Rauch vorher drin war. Wenn der im Kondensator war, kannst du den 
Kondensator ja mal abklemmen. Wenn der Rauch aber in den Drehzahlsteller 
gehörte, dann musst du die angesprochenen 25 Euro++ berappen...

Ich würde sagen: der Drehzahlsteller ist defekt.

Autor: Ulrich (Gast)
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Zumindest bei der alten Ausführung (Runde Sägeblattausführung, keiner 
Stern) sind der Drehzahlregler und der Schalter getrennt.  Wenn die 
Maschine immer läuft, dann wird wohl eher der Schalter defekt sein, 
nicht der Geschwindigkeitssteller.

Beim Schalter kann es auch sein, das da nur die Verbindung zum Schieber 
nach außen ausgehängt ist, oder ein Draht fasch liegt und was blockiert.
Der Schalter selber sollte günstiger sein als der Regler. Ggf, sollte 
man die Reperatur aber auch einem Fachmann überlassen.

Wenn es beim Kurzschluß etwas Rauch gegeben hat, kann man den Urspring 
meistens finden. Das kann auch das Kabel sein, z.B. an der 
Zugentlastung.

Autor: Harry G. (Gast)
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Um die Raterei um den Motortyp zu beenden, es handelt sich um einen 
Universalmotor. Hier eine recht gute Erklärung.
http://www.google.de/search?q=universalmotor&ie=ut...

Gruß Harry

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Der Kondensator ist eher ein XY-Filterkondensator, vermute ich mal.

Autor: Looser (Gast)
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Habe leider das gleiche Problem. (Kondensator 120 laut Ersatzteilliste)

Könnte bitte jemand ein Foto machen, damit auch ich Loch für das
"Fähnchen" finde.

Autor: Elmar Herr (Gast)
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Hallo Zusammen,

bei meinem alten Multimaster tats auch nen knall, als ich das Gerät 
anschalten wollte. Aufgemacht, reingeschaut, schwarze Rußantragungen an 
der Verkleidung innen beim Kondensator, den ausgebaut, Gerät läuft.

Frage: Ist der Konsensator für den einwandfreien Lauf erforderlich oder 
kann ich den drausen lassen?

Autor: Georg A. (georga)
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> Ist der Konsensator für den einwandfreien Lauf erforderlich

Nein. Wenn ich die Geräte bei mir so sehe, wo diese Cs alle geplatzt 
sind, sind die wohl nur zur Verhinderung des ewigen Lebens eingebaut ;)

> oder kann ich den drausen lassen?

Ja, wenn dich (bzw. deine Nachbarn) nicht mehr einwandfreier 
Rundfunkempfang kaltlässt...

Autor: Elmar Herr (Gast)
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Vielen Dank für die Hinweise auf meine Frage, ich war schon gewillt, das 
Gerät zum Elektro-Fachmann zur Reparatur zu bringen,

Gruß Elmar Herr

Autor: Herbert Kersten (Gast)
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mir sind nun in sehr kurzer Zeit 2 Mulimaster explodiert. Beide laufen 
nun immer, ohne den Schalter zu betätigen. Natürlich erst, wenn man sie 
einsteckt.
Reparatur:
den Deckel mit den 3 Schauben ausbauen. Nun sieht man den verrauchten 
Kondensator. 2 Drähte parallel zum Schalter, einer seitlich an des 
Motorgehäuse geschoben.
Alle 4 Drähte des Schalters entfernen. Schalter nach oben entnehmen.
Der Schalter ist von der Firma Marquart und ein richtiges 
Qualitätsprodukt und verschraubt.
Jetzt die 2 Schräubchen in der Mitte des Schalters mit einem 
Schlitzschraubendreher lösen. Alles auf einem leeren Tisch machen, um 
eventuelle Kleinteile wieder zu finden. Es gibt eine Feder in der Mitte 
mit einem Kunststoffkäppchen drauf. Jetzt die Kontakte kontrollieren.
Das reicht schon, weil man durch das öffnen des Schaltergehäuses die 
verschweißten Kontakte getrennt hat. Jetzt alles wieder zusammenbauen. 
Neuen Kondensator mit einbauen. Und schon funktioniert der Multimaster 
wieder. Bei mir wenigstens.

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo,
mein Multimaster läßt sich nicht mehr ausschalten, evtl. sind die 
Kontakte verschweißt.
Wie baut man den Schalter aus?
Danke für Eure Hilfe, Andreas

Autor: Jürgen (Gast)
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Hallo zusammen.

Das ist also kein Einzelfall mit dem explodierenden Kondensator.
Aber weshalb passiert das eigentlich ? Nach nur wenigen Minuten arbeiten 
kann doch da nichts zu heiss werden, oder ?
Habe das gleiche Problem. Habe den Kondensator (glaube ja, es sind drei 
Stück) auch ausgebaut und die Maschine lief wieder, lässt sich aber 
nicht mehr mittels Schalter ausschalten.

Autor: Ulrich H. (lurchi)
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Für den Ausfall des Entstörkondensators gibt es mehrere Möglichkeiten. 
Zum einen führen Überspannungsspitzen, etwa aus dem Netz oder beim 
Rausziehen des Steckers oder einfach Ausschalten zum einem lokalen 
Durchschlag im Kondensator. Das kann der Kondensator eine Zeit 
vertragen, aber irgendwann wird es zu viel.

Der andere Grund ist eine Überlastung durch zu starke Störungen. Das 
kann z.B. ein defekter Schalter sein, der über Funken im Schalter 
Störungen erzeugt, oder auch ein beschädigter Motor (1 Unterbrechung am 
Rotor), verbrauchte Kohlen, ggf. auch ein defektes Kabel oder eine 
Kabeltrommel sein. Es ist halt kein Zufall, dass gleichzeitig mit dem 
Kondensator auch mal der Schalter oder der Motor defekt ist.

Autor: Jürgen (Gast)
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Bei mir ist es schon zum 2. Mal passiert und bei einem Kollegen auch.

Bis zum "grossen Knall" lief die Maschine und auch der Ein/Aus Schalter 
tadellos. Nach dem Ausbau des Kondensators - musste ja mit der Arbeit 
fertig werden - lässt sich die Maschine mit dem Schalter nicht mehr 
ausschalten.

Diese verflixte Elektronik.

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