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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sicherung brennt nicht durch!


Autor: Parvis S. (parvis)
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Liebe Leute,

ich habe folgendes Problem: Ich habe einen Verbraucher (ca. 0.3 Ohm) den 
ich mit einer 6A Sicherung (Flink) in Reihe "gesichert" habe. Beim 
externen Testen der Sicherung (Sicherung kurzgeschlossen(DC)) ist mir 
aufgefallen, dass die gar nicht bei 6A durchbrennt, sondern eher bei 7, 
8, 9A und das erst nach mehreren Minuten/Stunden. Das gleiche habe ich 
beobachtet fuer ~2,~3,~4A Sicherungen. Was mache ich falsch? Was fuer 
Sicherungen kann ich benutzen, welche zuverlaessig und schnell bei einen 
bestimmten Strom durchbrennen/umschalten?

Gruesse,

Parvis

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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guck dir mal das Datenblatt zur Sicherung an, dann wirst du das 
Auslöseverhalten verstehen (hoffentlich). Um bei einem bestimmten Strom 
abzuschalten kann man auch sogenannte Crowbars nehmen um eine Schaltung 
zu schützen aber auch andere Stromüberwachungen mit Abschaltung führen 
zum Ziel. Alles ne Frage wieviel Aufwand man bereiben will. Polyfuses 
wären auch noch ne Alternative. Gockel dich einfach mal durch.

bye

Frank

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Was fuer
>Sicherungen kann ich benutzen, welche zuverlaessig und schnell bei einen
>bestimmten Strom durchbrennen/umschalten?

Evtl. elektronische Strombegrenzung, da gibt es viel, u.a. LT4356.

Autor: Peter Roth (gelb)
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Bei normalen Schmelzsicherungen (5x20mm) ist der Nennstrom angegeben, 
bei dem sie garantiert nicht fliegen. Beim doppelten Nennstrom 
fliegt die Sicherung irgendwann (nach Minuten oder Stunden, wie du 
beobachtet hast).

Für genaue Abschaltung bei Überstrom ist so ein Teil nicht geeignet.

Vielleicht kommt eine elektronische Abschaltung in Frage? Um das 
beurteilen zu können, müsste über deine Anwendung aber mehr bekannt 
sein.

Grüße, Peter

Autor: Parvis S. (parvis)
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Peter Roth wrote:
> Bei normalen Schmelzsicherungen (5x20mm) ist der Nennstrom angegeben,
> bei dem sie garantiert nicht fliegen. Beim doppelten Nennstrom
> fliegt die Sicherung irgendwann (nach Minuten oder Stunden, wie du
> beobachtet hast).
>
> Für genaue Abschaltung bei Überstrom ist so ein Teil nicht geeignet.
>
> Vielleicht kommt eine elektronische Abschaltung in Frage? Um das
> beurteilen zu können, müsste über deine Anwendung aber mehr bekannt
> sein.
>
> Grüße, Peter

Erstmal vielen Dank fuer die schnellen Antworten. Die Anwendung ist im 
Prinzip relativ trivial: Der Strom wird genutzt, um einen Draht 
aufzuheizen der letztlich ein Gas verdampft. Falls der Draht zu heiss 
wird (z.B. wenn das Netzteil auf einmal spinnt und zuviel Strom 
liefert), dann wird zuviel Gas verdampft und es kommt zu evtl. Schaeden 
an der Apperatur.

Koennte man als Strombegrenzer einen OP + Mosfet + Shunt nutzen? Wie 
sicher kann man sagen, dass ein durchgebrannter Mosfet nicht-leitend 
ist, so dass man ihn im Zweifel also Sicherung benutzt? Die Idee ist, 
dass man der Mosfet im Regelfall komplett durchgeschaltet ist und bei 
unabsichtilicher Ueberspannung den Strom anfaengt zu regeln und 
gegebenfalls durchbrennt (wenn er zu heiss wird!).

Gruss, Parvis

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>dann wird zuviel Gas verdampft

ein Gas kann man nicht wirklich verdampfen ;-)

Strombegrenzer hatte ich schon genannt: LT4356

Autor: Parvis S. (parvis)
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Stefan Salewski wrote:
>>dann wird zuviel Gas verdampft
>
> ein Gas kann man nicht wirklich verdampfen ;-)
doppelt haelt besser!
>
> Strombegrenzer hatte ich schon genannt: LT4356

Autor: ROFL (Gast)
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Hm. 0.3 Ohm und 6A sollen fließen. D.h. deine Spannung am Draht wäre nur 
1.8V.
Kannst du nicht einfach 18V anlegen und den Strom auf 0.6A begrenzen?
Oder 9V und 1.2A?
Das kannst du mit jedem noch so billigen Labornetzteil bewerkstelligen.

Autor: frierraks (Gast)
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Hi Guys,

Just joined up, thought i would say Hi :)

Jenny

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