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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 2 Mikrocontroller 2 Ausgänge zusammenschalten


Autor: Jo (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe 2 AVR MC darf man 2 Ausgänge z.B.
AVR1 PORTB0 + AVR2 PORTB0 einfach so verbinden,
oder muss ich sie z.B. mit zwei Dioden trennen?????

Gruß Jo

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jo wrote:
> Hallo zusammen,
>
> ich habe 2 AVR MC darf man 2 Ausgänge z.B.
> AVR1 PORTB0 + AVR2 PORTB0 einfach so verbinden,
> oder muss ich sie z.B. mit zwei Dioden trennen?????

Du darfst Ausgänge, solange es keine Open Collector Ausgänge sind, nie 
direkt zusammenschliessen.

Autor: Matthias Larisch (matze88)
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Das kommt wohl drauf an was du tust... Wenn du per Software nur zwischen 
Tristate und Output Low hin und herschaltest (oder Tristate und Output 
High) passiert nichts. Schaltest du einen AVR auf Output Low und einen 
auf Output High, dann hast du a) nen Kurzschluss und eventuell b) 2 
defekte AVRs...

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Was willst du realisieren mit den beiden Ausgängen?
Das einfachste wäre ein Dioden-Oder...

Oder meinst du zwei Ein-/Ausgänge, d.h. du schaltest intern um?


VG,
/th.

Autor: Joachim (Gast)
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Ich frage mich auch etwas, was das bringen soll :)
wenn du mehr Strom haben willst wäre ein "Transostor" evtl. günstiger...

Autor: Jo (Gast)
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Ist ja logisch:-)
DANKE Jo

Autor: Phil (Gast)
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Hallo

bin noch 'n totaler noob und konnte aus eurem gespräch keine ganz klare 
info für mein prob raus lesen.

Also ich würde gerne zwischen mehreren Mikrocontrollern infos 
austauschen.
kann ich dazu z.B. beim ATMega16 (Nr1) PORTB0 auf ausgang schalten und 
beim ATMega16 (Nr2) PORTB0 auf eingang schalten und die beiden Ports 
direkt verbinden?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Phil schrieb:

> Also ich würde gerne zwischen mehreren Mikrocontrollern infos
> austauschen.
> kann ich dazu z.B. beim ATMega16 (Nr1) PORTB0 auf ausgang schalten und
> beim ATMega16 (Nr2) PORTB0 auf eingang schalten und die beiden Ports
> direkt verbinden?

Ja kannst du.

Solange ein Ausgang einen anderen Eingang treibt, ist das kein Problem. 
Problematisch wird es erst dann, wenn 2 Ausgänge gegeneinander arbeiten. 
Aber das ist ja in deinem Fall nicht der Fall.

Autor: Phil (Gast)
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Danke
Das ging aber fix ^_^

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Niemals direkt verbinden!
Was spricht dagegen, über einen Widerstand in Reihe die beiden 
miteinander zu verbinden?
So übern Daumen gepeilt sollten 1K bis 1,5K reichen!

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Ich hab' mich vielleicht etwas sehr kurz gefasst:
Es spricht prinzipiell nichts dagegen, direkt zu verbinden, aber es kann 
einfach immer mal passieren, dass irgend ein dummer Fehler passiert - 
mal nicht an was gedacht und auf einmal geht was kaputt.
Wenigstens solltest Du den Strom begrenzen, da sind 270 Ohm das Minimum.

Autor: Phil (Gast)
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>aber es kann einfach immer mal passieren, dass irgend ein dummer Fehler passiert

z.b. das ich mich bei den pins verzähle und dann doch 2 ausgänge 
aneinander hab? XD
Gegen solche schussligkeit sollte doch ne diode genau das richtige sein, 
oder?
Bin ehrlich gesagt erst seit paar tage am lernen und hab noch nix in der 
praxis auspropbiert ^_^'

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Ja, auch, aber es kann eher passieren, dass man beim Programieren einen 
Fehler macht, oder während der Initialierung die beiden kurz 
gegeneinander treiben. Das muss einfach nicht sein.
Klar, nimm ne Diode!
Ich bevorzuge einen Widerstand, damit ist man einfach etwas flexibler...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Marc Meise (bytewood) Benutzerseite

>Niemals direkt verbinden!

Unsinn.

>Was spricht dagegen, über einen Widerstand in Reihe die beiden
>miteinander zu verbinden?

Schon mal ein paar Digitalschaltungen angesehen? Sind dort überall 
Widerstände drin? Nein. Und was schliessen wir daraus?

>So übern Daumen gepeilt sollten 1K bis 1,5K reichen!

Bei klapprigem UART mit ein paar kbaud mag das angehen. Spätestens bei 
SPI mit einigen Mbit/s ist da Feierabend, stichwort Anstiegszeit eines 
RC-Tiefpasses.

MfG
Falk

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