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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Touchscreen und µC Empfehlung


Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Hallo

Ich benötige für ein Projekt einen ca. 2.8" Touchscreen mit Auflösung 
240x320 Querfromat; sollte möglichst kompakt sein.

Was wäre da für eine Kombi ratsam, welche nicht zu teuer ist und auch 
nicht zu schwer zum Initialisieren wäre. Habe bisher Erfahrungen mit der 
AtMega Reihe(AtMega128)...

Danke für Tipps im Voraus.

Gruß Thomas

Autor: dave (Gast)
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da wäre sicher das psp-display interessant. mit der ansteuerung durch 
einen µC wirst du aber nicht besonders weit kommen.

Autor: dave (Gast)
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"mit der ansteuerung durch
einen µC"

soll heißen

"mit der ansteuerung durch
einen avr"

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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warum komm ich da nicht weit?
hab mir mal das Touch angesehen und da gibts ja auch nen Mode zum 8Bit 
programmieren...
http://at.farnell.com/densitron/c0283qglh-t/displa...

bzw Datenblatt:(Seite 9)
http://www.farnell.com/datasheets/44143.pdf

Hab eh schon überlegt wegen ARM oder so aber wenns im 8Bit Mode auch 
geht?!

Danke für die Hilfe...

Autor: Olaf (Gast)
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Natuerlich geht das auch mit einem AVR oder jedem beliebigen anderen
kleinen schwachbruestigen 8bitter der einem sonst noch so einfallen mag.

Es haengt bloss davon ab was man mit dem Display machen will. Es ist ein 
Unterschied ob man bloss an einer Stelle einen Messwert ausgibt der sich 
ab und an mal aendert, ob mal vielleicht ein Betriebssystem mit 
Fensterdarstellung braucht, oder ob das LCD gar in Farbe ist und Videos 
abspielen soll.

Allgemein empfiehlt es sich aber bei solchen Anwendungen Controller zu 
verwenden die viel Speicher haben. Ich wuerde nichts verwenden wo ich
nicht genug Ram haette um wenigstens einmal den Bildschirminhalt 
abzuspeichern.

Olaf

Autor: dave (Gast)
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es kommt darauf an: 320*240 pixel zu beschreiben dauert eine weile mit 
einem 8-bit µC.
dann kommt es auf das interface an: wenn du z.B. über spi programmieren 
kannst wie beim s65-display (musst du nur schreiben welcher pixel welche 
farbe bekommen soll) ists möglich. so ein display muss aber einen 
display-controller besitzen, der die befehle auswerten kann, in den 
grafikspeicher des displays schreibt und die pixel zyklisch ansteuert.

manche display (wie z.b. das psp-display) haben aber eine ansteuerung 
ähnlich zu vga. das heißt, das display hat keinen grafikspeicher und du 
steuerst alle pixel nacheinander immer wieder an das das bild entsteht.

das display von farnell hat einen integrierten controller, also würde 
sicher mit einem avr funktionieren. videos werden sich aber von der 
geschwindigkeit eher nicht ausgehen ;-)

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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also danke für die hilfreichen Infos. Das Display soll mal als Anzeige 
für einen Wohnraumregler dienen und es sollen nur Raumtemperatur, 
aktuelle Uhrzeit(Stunden, Minuten) und ein paar fixe Grafiken(Logos) 
angezeigt werden. Also nix animiert....lediglich 3-4 Fenster zwischen 
denen umgeschalten werden kann.

Würde das dann ohne stärkenen µC funktionieren; sollte "leider" 
möglichst günstig bleiben.

Danke nochmals...

Autor: Bernd Hallinger (bhallinger) Benutzerseite
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Probiers mal mit nem ARM sowas wie Atmel sam7s256 oder was aus der 
Reihe. Die Entwicklungsumgebung ist auch frei. Ich benutze Eclipse und 
gcc. Zum Programmiern der Hardware entweder OPENOCD mit nem einfachen 
Wiggler interface (oder was ähnlichem auch hier außem Shop) oder einfach 
per USB mit dem SAMBA Programm von Atmel.

Günstig ist der allemal auch. Ich programmier das Ding beruflich. Zur 
Hausautomation im allgem. hat ich daran priv. aber auch schon gedacht.

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Der ARM von dir klingt sehr interessant...jedoch wenns auch mit dem 
AtMega128 geht, mit dem ich halt bisher immer gearbeitet habe, würde ich 
auch den gern wieder verwenden(sämtliche UART, Timer Programme etc 
vorhanden).
Wie groß wäre der Umstieg auf den von dir geposteten bzw allgemein auf 
einen ARM von Atmel? Preislich sind sie ja fast gleich...

Ich programmiere im AVR Studio auch mit dem gcc Compiler und zum 
Programmieren über ein JTAG ICE mkII.

Autor: Matthias (Gast)
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Schau Dir mal das "Primer2" Development Kit an. Das ist eine relativ 
günstige Sache, wenn man mit ARM Cortex M3 starten möchte. Debugger und
Compiler ist dabei. Debugging geht jedoch nur bis 32k, aber Compiler und 
Flashprogrammer sind nicht eingeschränkt.

Das Primer2 hat einen Touch-TFT/LCD (?) in etwa der Geöße, die Du 
brauchst drauf. Ebenso ein paar andere Kleinigkeiten. Kostet ca. 70-80 
Euro (Farnell, elmicro.de, ...).

Schau es Dir mal an, vielleicht bringt es dich ja weiter...

Autor: Bernd Hallinger (bhallinger) Benutzerseite
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Der Umstieg ist moderat. Die Register sind halt anders. DIe 
Initialisierung auch. Aber wenn man in C programmiert, und das 
halbwegskann. Dann muss man sich ja net um Assemblersyntax kümmern und 
kann sich ums Programm selbst kümmern. Außerdem gibts hier auch ein 
Tutorial zum ARM. Ich hab in meinem letzten Projekt beides drin ARM und 
Atmega. Alles so wies zur Anforderung passt. Der Atmega ist ein 8er der 
ist halt mechanisch shön klein und sitzt in einem Subsystem. Der ARM 
kümmert sich um Verwaltung der ganzen Schnittstellen USB i2c Seriell etc 
er hat halt reichlich RAM (64k) und 256k Flash wobeis auch nen kleineren 
gibt. Preislich kommts halt mehr auf die Stückzahl an. Bei einzelstücken 
sind beide eigentlich teuer.

Autor: Andreas Häusler (Gast)
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Guckst Du hier:

http://www.lcd-module.de/

Ist für kleine Stückzahlen ideal.
Nicht gerade billig, aber einfach mit einem 8-Bitter übrer RS232,I2C 
oder SPI Interface ansteuerbar.

Autor: Andreas Häusler (Gast)
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und falls es günstig sein soll:

http://www.lcd-module.de/produkte/dog.html

zwar nicht 320*240 aber mit SPI und billig...

Autor: Chris Fender (Gast)
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weitere Quellen:

128x64 blue LCD Touch Screen
http://www.tigal.com/product.asp?pid=1653

128x64 blue LCD Touch Screen od. 240x128
http://ledsee.com/index.php?page=shop.browse&categ...

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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also die Vorgaben von der Firma sind eben, ein Farb Touchscreen mit 
240x320 und max 3". und es sollte möglichst günstig sein, um es in Serie 
produzieren zu können. Ist ein Projekt für mich von der FH.

Danke für die Antworten und die Links!!!

Autor: Tom (Gast)
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... nehm einfach ein billiges WinCE Navi für <100 Euro, entferne die 
Navi-Software und nutze die serielle Schnittstelle des GPS-Empfängers um 
die Daten mit der Außenwelt auszutauschen. Entwickungssoftware für WinCe 
gibts kostenlos und durch die WinCE-API kann man ruckzuck eine perfekte 
Oberflächen zaubern.
Billiger und einfacher geht es nicht !

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Es soll ja noch mehr laufen, als einfach nur die GUI. der µC soll auch 
Temperaturen einlesen und Befehle von einer Basis Stadtion empfangen 
können.

Hab mir mal das Datenblatt von dem von mir geposteten TFT angesehen und 
festgestellt, dass man da ja jedes Pixel einzeln rüber schicken muss. 
Gibts da irgend einen Controller oder so, mit dem man auch wie bei einem 
LCD Display einfache einen String oder Byte Array übergibt und der dann 
den Text so hinschreibt?
Pixel für Pixel ist ja sehr aufwendig?

Danke für die vielen Tipps!

Autor: M. R. (xavr)
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Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Danke für den Link; im Prinzip ist dort auch das TFT aufgelistet, das 
ich gepostet habe oben: C0283QGLH-T

aber die sind ja auch wieder Pixelweise zum Programmieren oder? sind die 
auch für Querformat tauglich? sollte ja eigentlich kein Problem sein...

Danke!

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Hat keiner einen Tipp für ein TFT Touch etc., dass man nicht Pixelweise 
beschreiben muss, sondern wo man einfach, zB: Hello World vom µC sendet 
und das TFT das dann anzeigt, ohne jedes Pixel dafür zu beschreiben? 
Oder gibts einen IC dafür etc.

Habe leider noch nie etwas mit derartigen Display was gemacht.

Wäre sehr dankbar für einen Tipp

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Thomas Oyrer wrote:
> Hat keiner einen Tipp für ein TFT Touch etc., dass man nicht Pixelweise
> beschreiben muss, sondern wo man einfach, zB: Hello World vom µC sendet
> und das TFT das dann anzeigt, ohne jedes Pixel dafür zu beschreiben?
> Oder gibts einen IC dafür etc.

http://www.lcd-module.de/produkte/ediptft.html

Einfacher wirst du es kaum kaufen können. Sind allerdings 4,3 Zoll.

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Wie viel kostet dieses Kit dann; weißt du das zufällig? Wie gesagt, es 
sollen auch mal größere Stückzahlen zur Verfügung stehen bzw. die Kosten 
sich im Rahmen halten.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Gerade wenn es um spätere Stückzahlen geht wird dir die Auskunft nur der 
Hersteller geben können.

Autor: Thomas Oyrer (oytschi)
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Ok dann werd ich denen mal schreiben.

Hat trotzdem jemand Erfahrung, beim Programmieren für ein RGB Interface
mit jeweils 6 Bit?

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