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Forum: HF, Funk und Felder Wanderfeldröhre


Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Aus reinem Interesse habe ich mir mal den Wikipedia-Artikel zur 
Wanderfeldröhre zu Gemüte geführt. Da steht: "Die Elektronen aus dem 
Strahl übertragen Energie auf die Welle in der Drahthelix, wenn deren 
Geschwindigkeit geringfügig höher ist." Leider wird nicht erklärt, 
warum Energie übertragen wird.

Welcher Mechanismus führt zu dieser Energieübertragung?

Gruss
Michael

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderfeldr%C3%B6hre

Autor: Oha (Gast)
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Das wird dann eher kompliziert. Die Wanderfeld Roehre hat eine Signal 
Wendel um dem Strahl, und deren Wellengeschwindigkeit ist genau auf die 
Elektronengeschwindigkeit im Strahl abgestimmt. Wenn die beiden gleich 
schnell sind, so sehen die Elektronen ein statisches Feld und werden 
moduliert.

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Panzerknacker 176-671 (Gast)
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Ist das nicht die Röhre mit Stock und Rucksack?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Nein, da bringst Du etwas durcheinander. ;-)
http://ingeb.org/Lieder/ichwandr.html

MfG Paul

Autor: Wanderer im Feld (Gast)
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Im neudeutschen heißt Wanderfeldröhre "Traveling Wave Tube", was 
gesungen aber genau so sperrig klingt.

Möge die Welle mit Euch sein!

Autor: Oha (Gast)
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Im neuerdeutschen daher TWT (phonetisch : TeWeTe)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ich habe noch dunkel in Erinnereung, dass man TWTs mit der Theorie einer 
Wechselwirkung zwischen Photonen und Phononen erklärt - Wikipedia ist 
aber nicht sehr auskunftsfreudig
http://de.wikipedia.org/wiki/Phonon

Autor: Oha (Gast)
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Phonon - nein sicher nicht. Phononen braucht man um Energiezustaende im 
Gitter zu erklaeren und rechnen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Ich muß mal die alten Vorlesungsskripten raussuchen.

Das Prinzip einer TWT ist ein Elektronenstrahl, der in einem langen 
dünnen Glasrohr von der Kathode zur Anode fliegt, deutlich langsamer als 
die Lichtgeschwindigkeit. Um das Glasrohr ist eine Wendelleitung (Helix) 
gewickelt, auf der sich ein elektrisches Feld mit Lichtgeschwindigkeit 
ausbreitet, immer der Wendel entlang, also eine größere Wegstrecke als 
der Elektronenstrahl. Die Steigung der Wendel und die 
Beschleunigungsspannung sind so gewählt, dass sich beide mit gleicher 
Geschwindigkeit nebeneinander bewegen.

Dabei kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen beiden, eine kleine 
Mikrowellenleistung auf der Wendel moduliert den Gleichstrom des 
Elektronenstrahls. Dabei erreicht man Verstärkungen von über 30 dB, aus 
ein paar Milliwatt werden einige Watt.

Ich vermute, wenn beide gleich schnell wären, würde auch die Leistung 
wie beim 3dB_Richtkoppler an beiden Enden gleich herauskommen, durch den 
geringen Unterschied löscht es sich am Ende der Helix aus oder so 
ähnlich.

Als Phononen/Photonen-Wechselwirkung könnte hier diese "optische" 
Ausbreitung des Feldes auf der Wendel und die "akustische", jedenfalls 
langsamere des Elektronenstrahls gemeint sein - wenn meine Erinnerung 
überhaupt stimmt.

Autor: Oha (Gast)
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Die Welle auf dem Wendel ist uebrigens nicht lichtschnell, sondern nur 
wellenleiterschnell. Die Welle laeuft zwischen dem Draht und der Wand, 
als Leiter ueber Ebene. Und ich denke es hat kein Glasrohr zwischen 
wellenleiter und Elektronenstrahl. Die TWT, die ich kenne sind 
erstaunlich kurze Gebilde. 20cm x3cm x 3cm und die bringen 1kW Puls mit 
1W oder so am Eingang. Da ist nichts mit Glas, zumindest von Aussen 
nicht. Das metallische Gehaeuse mit Anode ist auf GND, die Kathode auf 
-11kV. Ich muss es mir nochmals anschauen...

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