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Forum: Offtopic Autoradios kein Elektroschrott?


Autor: Pemil (Gast)
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Ich war gerade beim örtlichen Recycling-Hof. Neben vielen anderen Sachen 
hatte ich zwischen dem Elektroschrott auch ein Autoradio.
Der Typ der vor dem ausladen einmal drüber schaut, um die Gebühr zu 
"berechnen", sah das Autoradio und meinte, dass das nicht in den 
Elektroschrott gehöre, sonder in den Container mit dem Sperrmüll.

Ich hab noch 2x nachgefragt. Es blieb dabei.

Ist das mal wieder so eine typisch deutsche Sache? Ich meine, was soll 
das???

Autor: MeinerEiner (Gast)
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Wird wohl so sein, dass es anscheinend andere, "giftigere" Teile gibt 
und dann so ein bisschen Elektroschrott, Kupfer etc. von so nem bisschen 
Autoradio nicht mehr auffällt.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Das Autoradio ist ja ein Bestandteil des Autos und ein Auto ist ja auch 
kein Elektroschrott. Ich denke, wenn man ein Autoradio wegschmeißen 
will, da muss man das dort hin bringen, wo man auch die Autos hinschafft 
zum Verschrotten. Ist halt wie mit den Pfandflaschen, der Gelben Tonne, 
der Blauen Tonne, der Schwarzen Tonne, ...

Autor: *.* (Gast)
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Ein Bekannter konnte ein Stück Kotflügel beim Wertstoffhof abgeben 
nachdem er damit drohte, das Ding ansonsten in den Wald zu werfen.

Autor: Johannes M. (johannesm)
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> Der Typ der vor dem ausladen einmal drüber schaut, um die Gebühr zu
> "berechnen",

hast du für den Elektroschrott eine Gebühr bezahlt?
Für privatpersonen ist die Entsorgung von Elektroschrott kostenlos.

Autor: Gast (Gast)
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Und eben weil es keine nachvollziehbaren Regelungen gibt, schmeiße ich 
ALLES in die schwarze Tonne. Scheißt der Hund drauf, ob es da nun 
reingehört oder nicht. Ist nebenbei auch viel bequemer.

Früher habe ich alles fein säuberlich getrennt, aber nachdem ich mir 
beim Recyclen auf dem örtlichen Wertstoffhof diverse male Belehrungen 
anhören musste, lasse ich es komplett bleiben. Wer zum Henker kann mir 
erklären, weshalb geschreddertes Papier nicht in den Papiercontainer 
gehört, sondern extra gesammelt wird? Wieso sind Kartons kein Papiermüll 
sondern Speermüll? In welchen Container gehört eine blaue Flasche?

Autor: Pemil (Gast)
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>Das Autoradio ist ja ein Bestandteil des Autos und ein Auto
>ist ja auch kein Elektroschrott.
Ja, kann sein. Wie ich schon meinte: mal wieder typisch deutsch! So 
langsam fange ich an, dieses versnobte Land zu hassen. Wollen alles 
korrekt machen und dann so einen geistigen Dünnschiss!

>hast du für den Elektroschrott eine Gebühr bezahlt?
Nein. Wie ich schon schrieb: "Neben vielen anderen Sachen...". Will 
heißen: Teppich, Bügelbrett, Küchenarbeitsplatte, ..., ...

>Und eben weil es keine nachvollziehbaren Regelungen gibt,
>schmeiße ich ALLES in die schwarze Tonne.
Auch wenn ich wegen des Autoradios wieder einigen Möchtegern-Politikern 
mal so richtig jif wkj iregfiu jiewjioj, deswegen setzt bei mir noch 
lange nicht der gesunde Verstand aus und werde trotzdem weiter 
ordentlich trennen.

>In welchen Container gehört eine blaue Flasche?
In den grünen. Das weiß doch jedes Kind!;-) (bei uns steht das dran)

Autor: Gast (Gast)
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>weshalb geschreddertes Papier nicht in den Papiercontainer
>gehört, sondern extra gesammelt wird? Wieso sind Kartons kein Papiermüll
>sondern Speermüll?

Woher hast du das denn??? Normal gehört das ganze Papier in die blaue 
Tonne (Papier). Meistens steht ja sogar drauf: "Kartons nur gefaltet 
einwerfen".

Zum Thema: Ich würde schon sagen, dass das Radio zum Elektronikschrott 
gehört. Wo es ursprünglich eingebaut war, ist ja egal.
Sonst könnte man ja gleich sagen: "Fernseher gehört in die 
Baustoffverwertung, war ja mal IN einem Haus. Wüsste jetzt auch nicht, 
wo ein Autoradio giftigere Stoffe enthält, als andere Radios. Nach 
meinen bisherigen Erfahrungen sind dort genauso normale Teile drin, wie 
in allen anderen Geräten auch.

Autor: Pemil (Gast)
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So, ich habe mal auf der Webseite unseres Entsorgers nachgeschaut. Dorst 
ist zu lesen:

Zitat von http://www.entsorgung-dortmund.de/
>Folgende Geräte unterliegen nicht dem ElektroG und werden deshalb
>nicht kostenlos angenommen:
>
>- Nachtspeicheröfen
>  (nur zur Deponie, bitte Anlieferungsbedingungen beachten)
>
>- Gasherde ohne Elektrozündung (ohne Kabel)
>  werden weiterhin über den Sperrmüllservice abgeholt,
>  an den Recyclinghöfen aber gebührenfrei angenommen
>
>- Autoradios, Navigationsgeräte, Taxameter etc.
>  weil sie der AltfahrzeugV unterliegen

Autor: ####################### (Gast)
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########################################################################

>In welchen Container gehört eine blaue Flasche?
In den grünen. Das weiß doch jedes Kind!;-) (bei uns steht das dran)

########################################################################

Autor: Gast (Gast)
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>>weshalb geschreddertes Papier nicht in den Papiercontainer
>>gehört, sondern extra gesammelt wird? Wieso sind Kartons kein Papiermüll
>>sondern Speermüll?
>
>Woher hast du das denn??? Normal gehört das ganze Papier in die blaue
>Tonne (Papier). Meistens steht ja sogar drauf: "Kartons nur gefaltet
>einwerfen".

Das mit dem Papier hatte ich auf einem Wertstoffhof in einem kleinen 
Landkreis nördlich von Bremen. Die Sache mit den Kartons gilt für 
Hamburg, aber nicht für den kleinen symphatischen Landkreis nördlich von 
Bremen ;-).
Offensichtlich kocht da jede Komune ihr eigenes Süppchen, was es für den 
fleißigen Michel noch unübersichtlicher macht.

>In den grünen. Das weiß doch jedes Kind!;-) (bei uns steht das dran)

Nun, bei uns steht garnischt dran. Aber danke für den Tip. Ich werde 
trotzdem  weiterhin alles in schwarz entsorgen. Einschließlich Elektro 
und Batterien. Wird eh alles sortiert, vorbehandelt, was auch immer.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Gast wrote:

> Wird eh alles sortiert, vorbehandelt, was auch immer.

Sicher? Wandert der Spaß nicht direkt in Deponie/Müllverbrennung? Kann 
mir bei den Mengen jedenfalls keine (händische) Vorbehandlung 
vorstellen.

Autor: Tonne (Gast)
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>Sicher? Wandert der Spaß nicht direkt in Deponie/Müllverbrennung?

Ich glaube das kommt auf den Standort an. In den allermeisten Fällen 
kommt es aus der grauen Tonne direkt auf die Deponie/Müllverbrennung. 
Deswegen sehe ich es als kurzsichtig und dumm an, alles einfach nur 
hirnlos in die graue Tonne zu werfen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Müll darf nicht mehr unbehandelt deponiert werden. "Behandlung" heißt 
i.d.R. verbrennen.

Autor: Gast (Gast)
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>Deswegen sehe ich es als kurzsichtig und dumm an, alles einfach nur
>hirnlos in die graue Tonne zu werfen.

Och je. Wer ist hier der Dumme? Derjenige der sich mit den 
unterschiedlichen Regelungen des Recyclings auseinandersetzt, seine 
Yoghurtbecher auswäscht und immer mit dem Gedanken einschläft kein 
Umweltsünder zu sein, oder derjenige dem die unübersichtlichen 
Regelungen am Ar*** vorbeilaufen und mit seiner Zeit besseres anzufangen 
weiß? Ich habe meine Entscheidung getroffen.
Ich toleriere aber Dein Verhalten. Macht mir nichts aus, dass Du alles 
fein säuberlich trennst. Glückwunsch, du bist ein Gutmensch.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Welche unübersichtlichen Regelungen?

Papier/Karton -> Blaue Tonne
Plaste/Grüner Punkt -> Gelber Sack
Asche/sonstige -> Schwarz
Kompost -> Komposthaufen oder Braune Tonne
Schrott/Sperrmüll -> anrufen, wird abgeholt
Batterien/Farbreste -> 2x jährlich Sondermüllmobil
Elektroschrott -> lokale Abgabestelle.


Es gibt schlimmeres, und mich interessiert es zugegeben weniger ob das 
Verfahren in BaWü oder sonstwo genauso ist, mein Wohnort zählt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Demnächst kann man als Dr. müll. promovieren...

Autor: Tonne (Gast)
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>Welche unübersichtlichen Regelungen?

>Papier/Karton -> Blaue Tonne
>Plaste/Grüner Punkt -> Gelber Sack
>Asche/sonstige -> Schwarz
>Kompost -> Komposthaufen oder Braune Tonne
>Schrott/Sperrmüll -> anrufen, wird abgeholt
>Batterien/Farbreste -> 2x jährlich Sondermüllmobil
>Elektroschrott -> lokale Abgabestelle.

Es scheint doch noch Leute zu geben, für die selbst das zu schwierig 
ist. Vielleicht liegt das ja auch an einer Farb- und/oder Leseschwäche.
Arme Menschheit.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Was nicht ganz ohne ist ist das Rausfinden der Termine für die jeweilige 
Tonne ;)

Wenn man alles in eine kippt hat man da nur 1mal Lauferei :)

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Reinhard S. wrote:
> Plaste/Grüner Punkt -> Gelber Sack

Moin,

in der wilden Pampa Bayerns kann man dann nochmal extra sortieren und 
selbst zum Wertstoffhof karren:

Glas:
Papier:
Weißblech:
Aluminium:
Haushaltsfolien
Einschweißfolien
Kunststoffhohlkörper
PET
Becher
Styropor
Mischkunststoffe
Getränkeverbundkarton
Milch- und Safttüten

Da frag ich mich, wozu habe ich vorher für den grünen Punkt Geld 
ausgegeben? Früher gab es im Wertstoffhof Hanselns, die die ganzen 
Plastiksorten dort sortiert haben. Jetzt stehen diese nur noch beratend 
zur Seite. Neulich fragte mich einer, ob ich den Plastikkram nicht schon 
zu Hause sortieren kann; nun ja, dann müsst ich wohl 10m² zustzlich 
mieten,
ob der Wertstoffhof diese Kosten wohl übernimmt?!

Autor: Ben (Gast)
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Hier bei uns im Kreis Böblingen ist es auch nicht anders, dort gibt es 
Wertstoffhöfe und keine Gelben Tonnen.

Ich finde zwar das System der Wertstoffhöfe ganz gut, auch habe ich 
nichts dagegen Papier von Pappe zu trennen, aber so einige Dinge finde 
ich nicht mehr nur Kurios sondern schon Bescheuert.

Es werden zum Beispiel unterscheidungen gemacht, zwischen Folie Größer 
als DinA4 -> eigener Container und kleiner als DinA4 -> 
Gemischtcontainer, in den dann auch alle anderen Verpackungsabfälle 
reinkommen. Wenn dann allerdings nicht noch Container für 
Getränkekartons, Kunstoffbehälter bis 5 Liter (Duschzeugs, Spülmittel, 
Getränkebehälter) sowie einen Container für andere 
Pappe/Aluminium-Verpackungen (z.B. Pringles-Dosen).

Selbst CDs und Aluminiumgebinde(Deos etc), sowie Aluminiumfolie werden 
getrennt gesammelt.

Ganz Absurd wird es dann, wenn es dort einen Sack gibt in denen sauberes 
Styropor hineingetan wird, aber keine Styroporchips, sowie "Baustyropor" 
hinein dürfen - Sperrmüll.

Interessant ist auch, daß in den letzen Monaten hier Blaue Tonnen für 
Papier verteilt wurden, welche zu Hause regelmässig abgeholt werden und 
Papier sowie Karton enthalten dürfen. Ausserdem macht es für mich keinen 
Sinn, da ich eh zu den Wertstoffhöfen fahren muß, da es ja keine Gelben 
Tonnen gibt, da fällt dann die eine Kiste Altpapier auch nicht weiter 
auf.

Alles in allem ein System, welches mir nur zusätzlich Arbeit macht, mir 
aber keinen Kostenvorteil gegenüber einer "Gelben Tonne" bringt. Da 
freue ich mich schon fast wieder auf meinen Rückzug in eine gegend wo 
ich nur die Klappe aufmachen muß um alles wie ich es nur will in die 
Gelbe Tonne zu schmeissen. Denn ich bezahle ja schließlich den "Grünen 
Punkt" mit dem Kaufpreis.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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>Plaste/Grüner Punkt -> Gelber Sack

Auch nicht ganz richtig! Plaste, die keinen Grünen Punkt trägt, gehört 
da nicht rein: Kunststoffgehäuse->Elektroschrott, 
Autoradkappen->Autoschrott. Es gibt aber auch Sachen mit Grünen Punkt, 
die in die Metalltonnen gehören. Aber ganz genau kenn ich mich damit 
auch nicht aus.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Es wäre doch interessant, wenn es so eine Art "Müllrouter" gäbe. Man 
haut alles in eine Tonne und die holen das dann ab und sortieren das 
dann auf die 247,3 verschiedenfarbigen Tonnen.

Autor: Gast (Gast)
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>Es wäre doch interessant, wenn es so eine Art "Müllrouter" gäbe. Man
>haut alles in eine Tonne und die holen das dann ab und sortieren das
>dann auf die 247,3 verschiedenfarbigen Tonnen.

Gibt es IMHO im Süden der Republik. Ich glaube in BW gibt es einen oder 
mehrere Landkreise, die alles in der schwarzen Tonne abholen und dann 
durch eine vollautomatische Sortiermaschine kippen. War vor einiger Zeit 
mal ein Bericht im TV. Der Vorteil soll die bessere Sortierung sein. 
Selbst Glasscherben sind kein Problem. Warum gibt es das nicht 
bundesweit? Warum versucht die Müllmafia den Bürger zu bevormunden?

Im übrigen ist der gelbe Sack ziemlich ekelig und unhygienisch. Wird nur 
alle 14 Tage abgeholt. Solange stinken die Katzenfutterdosen vor sich 
hin. Einfach nur ekelig. Deshalb --> schwarze Tonne. Die wird 
wöchentlich geleert.

Ebenso ekelig ist die Biotonne. Was sich da im Sommer an Maden bildet 
ist mehr als unschön. Teilweise sind die Heckpartien der Müllwagen 
stramm voll mit den kleinen Viechern. Bäh. Deshalb Biomüll --> schwarze 
Tonne, wird wöchentlich entsorgt.

Genauso unpraktisch ist der Elektromüll. Soll ich für jeden Radiowecker 
und jedes Kabel zum Wertstoffhof fahren? Sammeln braucht Platz. Deshalb 
--> schwarze Tonne, wird wöchentlich entsorgt.

Ich könnte die Liste mit den Vorteilen der schwarzen Tonne noch 
weiterführen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Panzer H. wrote:
> in der wilden Pampa Bayerns kann man dann nochmal extra sortieren und
> selbst zum Wertstoffhof karren:
>
> Glas:
> Papier:
> Weißblech:
> Aluminium:
> Haushaltsfolien
> Einschweißfolien
> Kunststoffhohlkörper
> PET
> Becher
> Styropor
> Mischkunststoffe
> Getränkeverbundkarton
> Milch- und Safttüten

Und weil - wegen Subsidiaritätsprinzip? - jeder seine 5 Abfälle fein 
sortiert und in Briefumschläge verpackt im eigenen PKW zum 
Wert(!)stoffhof fahren darf, ist die Ökobilanz der ganze Aktion 
tieeeeeef rot.

Darin, gute Ideen in ihr Gegenteil zu verdrehen, waren deutsche 
Bürokraten schon immer einsame Weltspitze.

> Da frag ich mich, wozu habe ich vorher für den grünen Punkt Geld
> ausgegeben?

Die Gebühren des Grünen Punktes sind doch Pensionszahlungen an die 
Müllmafia. Dafür binden die sich doch noch nichtmal die Schnürsenkel zu.

Autor: Ungrüner Punkt (Gast)
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> Auch nicht ganz richtig! Plaste, die keinen Grünen Punkt trägt, gehört
> da nicht rein: Kunststoffgehäuse->Elektroschrott, ...

Ist hier auch so.

Aber im Studium habe ich in der organischen Chemie nie gelernt, warum 
denn zum Beispiel Polystyrol für Verpackungszwecke ein anderes Material 
sein soll als Polystyrol als Gehäusematerial. Daraus ist zu schließen: 
Hurra, die Grüne-Punkt-Mafia hat die Lehrinhalte (bisher noch) nicht 
beeinflussen können.

Solange auf den gelben Tüten "Wertstoff" steht, stecke ich dort auch 
(von der Elektronik säuberlich getrennte) Gehäuse von Haushaltsgeräten 
usw. rein. Ist sicher nicht mülldurchführungsverordnungskonform, aber 
ich halte es für mehr als legitim. Soll's die doch ärgern! Für mich ist 
nun mal PP=PP und PS=PS und HDPE=HDPE usw., egal ob mit oder ohne Grünen 
Punkt!

Autor: Reinhard S. (rezz)
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> Moin,
>
> in der wilden Pampa Bayerns kann man dann nochmal extra sortieren und
> selbst zum Wertstoffhof karren:
>
> Glas:
> Papier:
> Weißblech:
> Aluminium:
> Haushaltsfolien
> Einschweißfolien
> Kunststoffhohlkörper
> PET
> Becher
> Styropor
> Mischkunststoffe
> Getränkeverbundkarton
> Milch- und Safttüten
>

LOL


> Im übrigen ist der gelbe Sack ziemlich ekelig und unhygienisch. Wird nur
> alle 14 Tage abgeholt. Solange stinken die Katzenfutterdosen vor sich
> hin. Einfach nur ekelig. Deshalb --> schwarze Tonne. Die wird
> wöchentlich geleert.

Bei uns ebenso wie gelber Sack (oder sogar monatlich?)

> Ebenso ekelig ist die Biotonne. Was sich da im Sommer an Maden bildet
> ist mehr als unschön. Teilweise sind die Heckpartien der Müllwagen
> stramm voll mit den kleinen Viechern. Bäh. Deshalb Biomüll --> schwarze
> Tonne, wird wöchentlich entsorgt.

Kompost -> xmal täglich ;) Abgesehen davon möchte ich im Sommer auch 
nicht deine schwarze Tonne sein.

> Genauso unpraktisch ist der Elektromüll. Soll ich für jeden Radiowecker
> und jedes Kabel zum Wertstoffhof fahren? Sammeln braucht Platz. Deshalb
> --> schwarze Tonne, wird wöchentlich entsorgt.

Einzelne Kabel/Kabelreste wandern gerne auch in den gelben Sack. Bei mir 
zumindest.

> Ich könnte die Liste mit den Vorteilen der schwarzen Tonne noch
> weiterführen...

Vielleicht solltest du mal in einer Anlage arbeiten wo sowas von Hand 
sortiert wird :) (falls es sowas gibt). Das es sowas auch automatisch 
gibt klingt nicht so übel, auch wenn ich die grobe Trennung Papier & 
Karton/Plaste & Konservendosen/Rest doch gut und praktikabel finde.

Autor: Norgan (Gast)
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> in der wilden Pampa Bayerns kann man dann nochmal extra sortieren und
> selbst zum Wertstoffhof karren:

Geh mal davon aus, dass die Gemeinde / Landkreis einen Deal mit einem 
Spezi hat, der diese Sortierung vorgegeben hat, damit er an der 
Verwertung mehr verdient. Das hat nichts mit Umweltschutz zu tun, 
sondern mit kleinen Hilfen unter Freunden.

Am Müll verdienen viele, der Bürger zahlt. Eine besonders dreiste 
Nummer:

Entgegen allen Ratschlägen und Studien baut man eine viel zu große 
Müllverbrennungsanlage

Man stellt fest, dass sich die Verbrennungsanlage nur mit einer 
Mindesttemperatur betreiben lässt. Um diese zu erzielen muss eine 
Mindestmenge Müll/Stunde verbrannt werden.

Man stellt fest, dass man nicht genug Restmüll hat um die benötigte 
Mindestemperatur zu erreichen.

Man entscheidet sich Müll hinzuzukaufen! Man hätte anderen Gemeinden die 
kostenlose Verbrennung anbieten können, aber dann hätte jemand nicht 
dran verdient. Die Zusatzkosten für den zugekauften Müll legt man auf 
die Müllgebühren um.

Man kauf "thermisch gut verwertbaren" Müll ein. Auf gut Deutsch, 
Plastikmüll.

Woher bekommt man den Plastikmüll? Natürlich von einer Entsorgungsfirma 
für Plastikmüll. Woher hat die Firma ihn? Natürlich ist der von den 
Bürgern brav gesammelt worden und die Entsorgungsfirma fährt ihn ab.

Im Ergebnis bedeutet dass, der Bürger zahlt zweimal. Für die Entsorgung 
seines Plastikmülls und für den Rückkauf des eigenen Mülls.

Alles natürlich völlig legal, alles im grünen Bereich auch wenn es mehr 
Stinkt als der ganze Müll zusammen.

Autor: Michael Maier (bruckschi)
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Da wir ja beim Gelben Sack waren.

Wohne auf dem Land in einem oberfränkischen Dorf.

Land: In den gelben Sack dürfen nur Kunstoffe
Stadt: Kunststoffe und Dosen in den gelben Sack

Kann mir einer verraten warum ich meine Dosen sammeln muss und die in 
meinem eigenen PKW zum Wertstoffhof fahren muss. Während die Städter 
alles in den gelben Sack werfen.

Warum die Papiertonnen bei uns Grün sind, weis ich auch nicht.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Michael Maier wrote:
> Da wir ja beim Gelben Sack waren.
>
> Wohne auf dem Land in einem oberfränkischen Dorf.
>
> Land: In den gelben Sack dürfen nur Kunstoffe
> Stadt: Kunststoffe und Dosen in den gelben Sack

Das nennt sich Föderalismus: keiner will sich von jemand anderem was 
vorschreiben lassen und jeder meint, sein Vorgehen wäre das richtige.

Bei uns (kleiner Ort in Mittelhessen) zum Beispiel steht auf dem gelben 
Sack extra aufgedruckt "kein Styropor". Das darf man dann 30km weiter 
zur Sperrmülldeponie bringen.
Im Nachbarkreis gibt es anstelle gelbem Sack eine hellblaue Tonne mit 
gelbem Deckel, da darf auch Styropor mit rein.

Übrigens sind die Papiertonnen hier in der Region alle grün.

Autor: Oscar (Gast)
Datum:

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>Und eben weil es keine nachvollziehbaren Regelungen gibt,
>schmeiße ich ALLES in die schwarze Tonne.

Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, 
wenn von ihm verlangt wird, daß es nach Vernunftgesetzen handeln soll.
Oscar Wilde

Autor: Eindoser (Gast)
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Also bei uns wird der gelbe Sack auch nur alle 2 Wochen abgeholt.
Da ich keinen Platz habe um 2 bis 3 volle Säcke zwischenzulagern
habe ich meine eigene Methode entwickelt um in dem einen Sack mehr
unterzubringen.

Aus den Milchverpackungen wird die Luft rausgelassen, durch
zusammenfalten.

Biegsame Plastikverpackungen werden in die Yoghurtbecher gesteckt.
Diese Becher werden dann in die Katzenfutterdosen gesteckt.
Falls noch eine große Erbsendose oder ähnliches vorhanden ist,
wird diese Katzenfutter-Yoghurtbecher-Plastik-Kombination kopfüber
in die Erbsendose gesteckt.

Autor: Gast (Gast)
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@Eindoser

Und genau auf so einen Aufwand habe ich keinen Bock. Ich habe dafür 
bezahlt (Duales System) und ich will den Kram schnell und schmerzlos 
loswerden.

Zum Glück wohne ich jetzt in HH. Da wird die schwarze Tonne wöchentlich 
abgefahren, die Kosten dafür sind unabhängig von den tatsächlichen 
Leerungen, und in meinem Haus gibt es ausreichend Kapazität in den 
schwarzen Tonnen.

Bei uns sind
Restmülltonnen schwarz,
Biotonnen braun oder grün
Gelbe Tonne kennen wir nicht --> gelber Sack.

Autor: Eindoser (Gast)
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Ich halte auch nichts vom gelben Punkt.

Wenn ich aber alles nur in die graue Tonne werfen würde,
dann wäre diese nach 3 Tagen voll und das gäbe Ärger
mit den Nachbarn.

Autor: Eindoser (Gast)
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Sollte grüner Punkt heißen, man wird schon ganz wuschelig
mit dem ganzen Müll.  :-)

Autor: Oscar (Gast)
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Guten Tag!
Auch nicht schlecht, den Müll nach dem Matrjoschka Prinzip zu 
verschachteln :O)
Über schmutzige Geschäfte mit Müll gab es doch schon unzählige Berichte 
in den Medien .
Da der Müll vor der Deponierung vorbehandelt werden muss kommen einige 
Kommunen damit alleine nicht mehr zurecht und gründen erstmal schön eine 
Gemeinschaftsholding mit einem internationalen Entsorgungsunternehmen 
oder einem privaten Investor, mit dessen Hilfe man vermehrt MVA´s baut.
So sichert sich im gleichen Atemzug der Investor staatliche Zuschüsse 
und ist im Falle eines Falles durch den Steuerzahler finanziell 
abgesichert.
Da die Regierung bis 2020 alles an Müll was in Siedlungsgebieten anfällt 
verwertet haben will, freut das natürlich wiederum die Müllmonopolisten 
die für die größer werdende Menge Müll mehr Geld verlangen können und 
staatlich gut bezuschusste MVA´s bauen dürfen.
Der Großteil des Mülls wird aber eh nicht durch Privathaushalte 
verursacht (15 %) sondern das meiste von der Industrie. Daher dürfte es 
kaum ins Gewicht fallen ,wenn man statt Papier auch Pappe in sein Tonne 
stopft :P.

Alles in allem eine riesen Verarschung für den Steuerzahler, der 
Abdrücken muss und immer im Glauben gelassen wird etwas gutes zu tun(für 
die Umwelt).

Viele Grüße

Oscar

Autor: conner0414 (Gast)
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ALSO normalerweise leb ich auch in der "Pamapa" in Bayern....
Aber momentan wohn ich in Spanien in der Nähe von Barcelona (Ja das 
Wetter ist "etwas" besser als in D mal milde ausgedrückt ^^).
Und das System hier für die Müllentsorgung find ich nicht schlecht. Hier 
trennt man seinen Müll zu Hause nach 4 Kriterien:
-Glas
-Papier/Karton
-Sonstige Verpackungen (Dosen, Plastiktüten, Plastikflaschen, usw.)
-Bio-Müll
Das kann man dann ganz einfach zu den ca. alle 100m stehenden 
Müllcontainern bringen. Der Bio-Müll wird sogar jeden Tag (um halb 1 
mitten in der Nacht.....) abgeholt. Die großen Müllcontainer werden auch 
jeden Tag geleert.
Und dazu gibts ich glaub 1 mal im Monat (bin mir nicht ganz sicher weil 
unser Garten rel. klein ist) ne Gartenabfall-Sammlung da werden dannn 
auf Anfrage so Mini-Big-Packs (ich nen die jetzt mal so; sind im 
Endefekt halbe Big-Packs [die großen Wewebesäcke mit 1m^3] ) verteilt, 
die dann wieder eingesammelt werden; direkt an der Haustür....
Kosten bin ich mir nicht so ganz sicher, weil ich mich noch nicht 
darüber informiert hab, aber mein Mitbewohner, der das Haus gemietet 
hat, hat noch nie etwas derartiges erwähnt bzw. im Mietvertrag steht 
auch nichts derartigen drin.

aus dem sonnigen Spanien
conner0414

Autor: conner0414 (Gast)
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edit: Wewebesäcke => Gewebesäcke

Autor: Panzer H. (panzer1)
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conner0414 wrote:
> ALSO normalerweise leb ich auch in der "Pamapa" in Bayern....
> Aber momentan wohn ich in Spanien in der Nähe von Barcelona (Ja das
> Wetter ist "etwas" besser als in D mal milde ausgedrückt ^^).

Öööh, Neid, aber nur wegen der relaxten Müllentsorgung ;-))

Autor: Weber (Gast)
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Mülltrennung is ja ganz nett aber es macht ab dem Moment keinen spaß 
mehr wenn es so läuft wie vor Jahren bei der "BAHN"

-Riesen Aufwand mit "Taskforce Müll".
-Beauftragung diverser Beraterfirmen für die Entwicklung formschöner 
Sammelbehälter (Mülltonnen) mit mehreren Kammern um den Müll getrennt zu 
sammeln.
-Beauftragung diverser Beraterfirmen um die optimalen Standorte für die 
Behälter zu finden.
-Einsetzung einer weiteren Taskforce um die leerung der Behälter zu 
organisieren, den Abtransport nebst neuer Fahrzeuge sowie die 
Deponierung (Entsorgung).
-Beauftragung einier Werbefirmen um das neue "Öko-Image" der "BAHN" auch 
optimal zu preisen.


Was wurde draus ?

Der Müllmann der Bahn kam, kippte den Dreikammerbehälter in einen Karren 
und so landete der Müll wiedervereint auf der Deponie bzw. in der 
Verbrennung.


Suuuuuper Ingo (Nicht Diesel).



Sinvoller wäre es den Verpackungsmüll zu reduzieren indem man ihn nicht 
erst entstehen läst.

Weniger unterschiedliche Materialien, mehr Pfandbehälter, mehr 
Mehrwegbehälter.



Auch lustig die Gebührenentwicklung.

Als der ganze spaß mit der Trennung losging und der Hof plötzlich mit 
Tonnnen untersvhiedlichster Farben gefüllt war kletterten die Preise 
rasant an.
Der Grund war natürlich das die Verbrennungsanlagen nicht mehr 
ausgelastet waren und "Brennstoff" kaufen mußten.

Ja wofür trenn ich denn wenn ich hinterher für die Arbeit auch noch mehr 
zahlen muß ?







So wie es derzeit läuft geht es mir wie "Gast".

Ich bin  Achromatopisch ,werfe alles in die dunkelgraue, wärend die 
anderen noch fröhlich trennen gönne ich mir lieber nochen Bierchen und 
der Rest geht mir am Heck vorbei ;-)

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