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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Modulator/Demodulator


Autor: Sandmann (Gast)
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Hallo,

ich suche einen IC der einen Laser moduliert. Und zwar so im bereich 
1-100 kHz. Der Laser wird dann irgendwohin geleuchtet. Mit einem 
Positionssensor (PSD) misst man die Position des Lasers. Der PSD gibt 
zwei Stromstärken aus. Diese stromstärken sollen Gefiltert werden. Und 
zwar so dass nur die Lasermodulation durchkommt.

Also in Kurz: Bauteil das:
a) Mit 1-100 kHz moduliert
b) Mit der gleichen Frequenz filtert. Am besten gleich zwei Bandpässe, 
da ein PSD zwei Signala liefert.

Würde mir echt helfen, da ich sowas nur im MHZ bereich finde, dafür der 
PSD aber zu langsam ist.

Dankeschön.

Autor: Oha (Gast)
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Einen Diodenlaser, mit Strom moduliert ? Einen Gaslaser, mit einem 
mechanischen Device moduliert? -, mit einem optischen Device moduliert ?

Autor: Sandmann (Gast)
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Ein pulsierendes Signal ein einen Diodenlaser ranhängen. Was mir dabei 
auch nicht klar ist: das Signal sollte ja dann rechteckförmig sein. 
Zumindest geht der Laser ja erst ab einer bestimmten Spannung an. 
Folglich ist das Signal nie ein ordentlicher Sinus. Kann man das 
überhaupt filtern?

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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Bei Lasern ist immer der Strom ausschlaggebend!!! Der Strom bei dem der 
Laser von spontaner Emission in stimulierte wechselt, nennt man 
threshold current. Dabei nimmt der Anstieg der Kennlinie P(I) ca. um den 
Faktor 100 zu. Eine geringe Stromänderung hat dann eine enorme 
Lichtleistungsänderung. Dabei tritt eine durch den Stromfluss 
hervorgerufene Flussspannung auf.

Nimm dir ne Konstantstromquelle und schließe den Laser mit nem FET oder 
Transistor kurz. Also einfache AN-AUS-Modulation. Wenn du am Empfänger 
nen ordentlichen bandpass nimmst, bekommst du das Sinussignal. 
Stichwort: Grundschingung!

Autor: Sandmann (Gast)
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Danke für die Beiträge.

Verstehe ich das richtig?:
Sinussignal nehmen, Spannung->Strom konvertieren. Dann laser dranhängen. 
Und dann bandpass. Gibts irgendwelche empfehlungen was man da nehmen 
kann?

Soll ich strom-spannung mit Jfet oder mit Operationsverstärker machen.

Ich habe dieses Teil gefunden: NE567. Ist das geeignet?

Gruß

Autor: Alexander Liebhold (lippi2000)
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Wieso willst du erst am Sender nen Sinus erzeugen? Eine digitale 
Modulation geht einfacher und ist schneller. Kosntantstromquelle mit FET 
und dann Parallel zum Laser nen Transistor oder FET um diesen zu 
Überbrücken.



         O +VCC
         |
       --
    | |     FET
    | |
 --    --
|        |
|       ---
|      |   |   R
|      |   |
|       ---
|        |
---------*--------------
         |             |
        ---             \ |
        \ /   Laser      \|______ TTL
        ---              /|
         |              / |
         |             |
         *-------------
         |
         O  GND


Am Empfänger brauchst du nen Bandpass, dessen Mittenfrequenz auf der 
Modulationsfrequenz liegt. Ich würde einfach nen integrierten TP nehmen. 
Dort kannst auch die Grenzfrequenz verstellen. Dann mit nem OPV 
(Spannungsfolger) entkoppeln und nen integrierten Hochpass hinterher. 
Bis zu 6. oder 8.Ordnung sollte der Bandpass ne 3 IC Lösung sein.

Überleg dir doch mal, wie sich ein Rechtecksignal zusammen setzt. 
DC+Grundschwingung+Oberschwingungen.

Autor: Sandmann (Gast)
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Hi,

ich muss zugeben an manchen stellen überfordert mich der Beitrag:

Also erstmal möchte ich sehen ob ich den Teil mit der Diodenmodulation 
richtig verstanden habe: Da die Helligkeit von LEDs von der Stromstärke 
und nicht der Spannung abhängt, schaltet man einen FET davor. Der 
arbeitet wie ein Spannungsgesteuerter Widerstand, und kann so den Strom 
verändern. Ok?

Dann zum Bandpass: Wozu mit Spannungsfolger entkoppeln? Gibts denn keine 
Bauteile die a) eine TTL liefern b) die TTL dann als einziges 
durchlassen c) aus der TTL wieder eine ganz normale Spannung liefern?

Danke für die schon sehr hilfreiche Antwort.

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