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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik SMD Tantal Aufdruck 470


Autor: willi (Gast)
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Hallo, ich habe hier einen SMD Tantal kondensator mit dem Aufdruck 470 
5D11
Das Bild im Anhang ist  nur eine Orientierung und NICHT das Original.
Nach googlen hab ich bisher rausgefunden, dass die Bauform Vishay 
Casecode E sein könnte, also 7,3 x 4,3 x 4 mm. Die Spannung im Gerät 
beträgt maximal 20V, jedoch kann ich nicht sagen wo der Kondensator 
verbaut ist (Multilayer, kein Schaltplan). Soll die 470 die Werteangabe 
in µF sein? ich kenne solche kondensatoren nur mit der typischen 
Wert-Exponent und Spannungsangabe.
Vielleciht is jemand ja so ein Kondensator mit dem Aufdruck auch 
schonmal untergekommen.
Ich bin für jeden Tip dankbar

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Siehe http://www.mikrocontroller.net/articles/SMD.

Das wird ein 4,7F Tantal sein.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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willi wrote:

> Das Bild im Anhang ist  nur eine Orientierung und NICHT das Original.

Dann fotografiere doch mal das Original.

Ich würde auf 47 µF tippen (47 · 1E+00 µF).

Autor: willi (Gast)
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so dann hab ich hier mal das Original

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich tendiere zu 470µF, da ich bisher nur Angaben im SMD üblichen Code 
mit der Grundeinheit pF gesehen habe (was aber hier nicht sein kann, 
denn 0 als hinterste Stelle wird nie verwendet), oder direkt in µF. Ich 
habe einige 10V 100µF hier auf denen 100-10 steht.

Ist das denn überhaupt ein Tantal Elko? Ich sehe da nicht wirklich einen 
Strich der den Pluspol markiert.
Es könnte auch eine Spule 47µH sein, oder sonst ein Bauteil.

Autor: willi (Gast)
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also nen strich is dran, erkennt man nur ,leider auf dem bauteil und 
somit auch auf dem bild, schlecht. Induktivität oder Diode kann ich 
ausschließen. Sind 2 identische Bauteile verbaut, habe beide einseitig 
hochgelötet und ohmsch durchgemessen. Bei einem steigt der Widerstand im 
20k Messbereich, der andere hat konstant 1,5 Ohm. Also werden es 
Kondensatoren sein, wovon der eine nen kurzschluss hat. Der Kaputte 
sitzt zudem im einenm thermisch stark beanspruchten Teil der Schaltung, 
so dass ich vermute das er dem Hitzetod gestorben ist

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn du zwei hast, kannst du den funktionierenden doch ausmessen.
Der Unterschied zwischen 47 µF und 470 µF sollte relativ schnell
nachweisbar sein.

Ich kann der Argumentation von Benedikt was abgewinnen; bei der
Codierung in Zehnerpotenzen habe ich bislang schon Dinge wie 476
(47 µF, angegeben als 47 * 1E6 pF) gesehen, das passt dann nicht
zu meiner Behauptung oben.

Autor: willi (Gast)
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>Wenn du zwei hast, kannst du den funktionierenden doch ausmessen.

Wenn man nicht alles selber macht ;-)
Genau das hab ich mir grad auch überlegt, und so wird es nun geschehen

Autor: Arno H. (arno_h)
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Könnte auch Niob sein, haben die eigentlich eine abweichende Markierung?

Arno

Autor: willi (Gast)
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jetzt wirds interessant. habe den (vermeindlich) heilen kondensator über 
100k an 5V gelegt und die Spannung über dem Kondensator gemessen. Die 
Spannung steigt in 4 Sekunden auf 103 mV, bleibt dann aber konstant.
Habe dann einen 560 R Widerstand parallel zum 100k geklemmt; Spannung 
steigt sehr schnell auf ca 3V und bleibt auch konstant.
Warum verhält sich mein Kondensator dann plötzlich wie ein Widerstand?

Autor: Arno H. (arno_h)
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Leckstrom?

Arno

Autor: exe po nennt (Gast)
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wenn schon, dann 10 exp x

Autor: willi (Gast)
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>Leckstrom?

bei nem Leckstrom der sowas wie oben beschrieben zur folge hat sollte 
man aber nicht mehr von kondensator, sondern von RC-Kombinationsbauteil 
sprechen.
wahlweise auch von "Widerstand mit Parasitärkapazität"

ich nehme an das auch der zweite kondensator hops is

Autor: exe po nennt (Gast)
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lass ihn doch ein paar hundert kilo haben bei wenigen myF oder 3 Megohm 
bei 100myF, ist noch i.O.

Autor: willi (Gast)
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Sehr geehrter Herr exe po nennt,

nach Ihrem ersten Post habe ich mich noch freundlich zurückgehalten, 
jedoch bringt mich Ihr zweiter Post jetzt zur Weißglut. Nachdem Ihr 
erster Post Korintenkackerei war, kommt jetzt auch noch fachliche 
Inkompetenz dazu.
Ein Spannungsteiler im Verhältnis 2:3, wobei 560 Ohm der 2 entspricht, 
kann für die 3 nur äußerst zweifelhaft "...ein paar hundert kilo haben 
... oder 3 Megohm".
Ich würde mich, auch im Interesse eines fachlich kompetenten Forums, 
sehr darüber freuen, wenn Sie vor einem erneuten Absenden eines 
Beitrages GRÜNDLICH überlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Willi

PS: Wenn ein Admin so freundlich wär das bei Gelegenheit mal zu 
löschen?!
Ich wollte es nur mal gesagt haben. Auf manche Leute und Kommentare kann 
man hier wirklich SEHR GUT verzichten.

Autor: exe po nennt (Gast)
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> Ich würde auf 47 µF tippen (47 · 1E+00 µF)
 > (47 µF, angegeben als 47 * 1E6 pF)

Was sagt denn die Mathematik dazu?

1E0=Quizfrage
1E1=1
1E2=1x1
1E3=1x1x1
1E4=1x1x1x1
1E5=1x1x1x1x1
1E6=1x1x1x1x1x1

Wie mögen da die Ergebnisse wohl sein, lieber Herr Willi?
Ein Blick in die etwas fortgeschrittene Mathematik ist hifreicher, als 
so locker daherzureden.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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willi wrote:

> Ich wollte es nur mal gesagt haben. Auf manche Leute und Kommentare kann
> man hier wirklich SEHR GUT verzichten.

Lass man, der Typ trollt gerne ein wenig, und offensichtlich hat
er noch nie in einer Programmiersprache programmiert, die die
xxxEyyy-Notation für Gleitkommadarstellung benutzt.  Vielleicht
will er auch einfach nur trollen.  Trolle sollte man besser nicht
füttern.

Autor: exe po nennt (Gast)
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Ei Jörgel,
da freu ich mich gewaltig, nix verkehrt geschrieben zu haben.
Nach Jörgel werden Bauteile mit

 > xxxEyyy-Notation für Gleitkommadarstellung benutzt

bedruckt.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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exe po nennt wrote:
> 1E0=Quizfrage
> 1E1=1
> 1E2=1x1
> 1E3=1x1x1
> 1E4=1x1x1x1
> 1E5=1x1x1x1x1
> 1E6=1x1x1x1x1x1


1E6 ist doch nicht 1x1x1x1x1x1. 1E6 ist 1*10^6 und das sind 
1*10*10*10*10*10*10 oder eine 1 mit 6 Nullen.
Nach deiner Logik wäre ja 1E0 == 1E1.

Oder habe ich das jetzt aus dem Zusammenhang gerissen? :-)

Ich kann eurer Diskussion ehrlich gesagt nicht folgen, da alles sehr 
konfus geschrieben ist. Deshalb entschuldige ich mich schon mal im 
Voraus für alle angerichteten Ungerechtigkeiten.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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willi wrote:
> jetzt wirds interessant. habe den (vermeindlich) heilen kondensator über
> 100k an 5V gelegt und die Spannung über dem Kondensator gemessen. Die
> Spannung steigt in 4 Sekunden auf 103 mV, bleibt dann aber konstant.

Du hast aber dran gedacht, dass bei Ta-Kondensatoren der Pluspol
markiert ist und nicht der Minuspol, ja?

Autor: willi (Gast)
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natürlich hab ich auf die polung geachtet

Autor: willi (Gast)
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der bock scheint aber wo anders zu sein, der defekte kondensator war 
wohl nur die auswirkung

Autor: ecslowhand (Gast)
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@Willi:
Bezüglich Deines Bildes: Handelt es sich um C13 oder um L13... :)

Autor: willi (Gast)
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wegen dem Bestückungsdruck? es ist definitiv C13, L13 sitzt daneben und 
ist SICHER als Spule identifiziert.
der schaltungsteil ist sehr wahrscheinlich ein Tiefsetzsteller, jedoch 
wegen Multilayer und nicht vorhandenen Unterlagen nicht grade einfach 
den Fehler zu finden. entweder arbeitet der tiefsetzsteller wegen einem 
defekten bauteil nicht, oder die last hat nen kurzschluss

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Probier doch einfach mal, zwei 470-µF-Kondensatoren dranzukleben.

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