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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DC/DC Wandler, Kondensatoren und "Spulen"?!, Application Note


Autor: Sebastian Kreuzer (bastik)
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Hallo,

ich möchte in meiner Schaltung einen 1W DC/DC Wandler verbauen.
Ich habe jetzt noch ein paar Unklarheiten zur Beschaltung.

Ich habe mir zunächst einmal das Datenblatt geholt und eine Application 
Note vom Hersteller.Siehe Anhang!

Zum Einsatz soll ein 5V in 9V out kommen.

Aus der Application Note geht ja hervor, dass ich für Eingang und 
Ausgang je einen 4,7 uF Kondensator ( AppNote Seite 1 unten ) brauche.
a)Ein Elko ist an der Stelle OK, oder? ich habe gehört das die weger 
ihrem Innenwiederstand nicht perfekt dafür geeignet wären...

Brauch ich dann noch Spulen, die Spulen sind ja im Schaltpan in der 
AppNote eigezeichnet. Allerdings brauche ich in meiner Schaltung keine 
besonders genau geregelte Spannung. Also +/- 100mV sind wircklich kein 
Problem. Ich hab es dann eher so verstanden, dass man mit den Spulen 
eine bessere Glättung der Ausgangsspannung bekommt.
b) Also kann ich die Spulen einfach weg lassen, oder?

Letzte Frage:
c) Brauchen so DC/DC Wandler eine Mindest-Last um zu funtkionieren? Im 
Datenblatt konnte ich nichts finden.

Danke schon mal für die Mühe und wenn ich was zum Verständniss oder zur 
lösung wichtiges vergessen hab, dann nur her mit den Gegenfragen.

Schönen Tag noch.

Autor: Sebastian Kreuzer (bastik)
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Hier noch das Datenblatt

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das Filter soll Störfreuqnzen durch den Wandler  verringern.
Auf die Stabilität der Ausgangsspannung hat er keinen Einfluß, diese 
Teile sind ohnehin nicht geregelt (+-3%, +-10% bei Laständerung).

Ich habe sowas immer gern aus alten BNC-Netzwerkkarten ausgelötet...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: G_dal (Gast)
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Die meisten HErsteller solcher Dinger geben eine Mindestlast von 10% an, 
ansosnten kann sein dass die Spannung in die Höhe schießt.

Falls du keine EMV Vorgabe hast, kannst du dir das Filter am Eingang 
auch sparen.

Autor: so ein schmarrn (Gast)
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@ G-dal:
So ein Schmarrn, echt...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

naja, kommt drauf an.
Die 5V/9V-Wandler von den Ntzwerkkarten machen ohne Last knapp über 11V.

Geht gerade noch gut, wenn ich die üblichen Einbau-LCD-Spannungsmodule 
potenzialfrei versorgen will.

Vorteil von den Dingern: sie kosten nichts, liegen gern im Schrott (alte 
Router mit BNC, Printserver usw.).
Nachteil ist der miserable Wirkungsgrad für diese Anwendung.
Spielt andererseits bei einem Ladegerät für ein paar Ampere auch keine 
Rolle...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Sebastian Kreuzer (bastik)
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Ladegerät? Nö wird kein Ladegerät.

Weiß jemand auch konkrete Antworten zu meinen Fragen a,b,c?

Und hab ich vielleicht nicht deutlich geschrieben was mein PRoblem ist? 
Schäm...

Ein "Schrott Design" soll es auch nich werden... eher was für klein 
Serie...

Naja vielleicht weiß ja jemand noch etwas.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

komisch, die Antworten wurden doch schon gegeben...

Das Ding ist ein letztlich ein Schaltwandler. Die Schaltfrequenz 
(100kHz... vermutlich) erzeugt mehr oder wenigr Störungen auf der 
Ausgangsspannung und auf der Stromversorgung. Ob die Stören hängt ja 
davon ab, was dran soll und welche EMV-Bedingungen das Ganze einhalten 
muß.
Wenn ich mit solch einem Wandler einen empfindlichen OPV-Verstärker 
versorge, muß ich mehr Aufwand treiben als wenn nur eine LED-Anzeige 
dran hängt.

Zur Spannung steht genug im Datenblatt, +-100mV sind vermutlich nur mit 
externem Regler zu erreichen, Spannung ist relativ lastabhängig.

Ansonsten betrachte ich Wege zur Entscheidung über Filter an 
Ein-/Ausgängen von Schaltreglern als Grundlagenwissen...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Sebastian Kreuzer (bastik)
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Mh.. aber im Datenblatt steht eindeutig Ripple & noise 100mV.
Und es ist kein vermerk auf einen nachgeschalteten Spannungsregler!

Jetzt bin ich verwirrt

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