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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Steuer: Studiengebühren und Arbeitsmittel absetzen


Autor: Jens (Gast)
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Hallo,
ich will meine knapp 5000 Euro Studiengebühren und meinen Aufwand an 
Lehrmitteln, PC etc von der STeuer absetzen.
Allerdings gibt es da ein paar Probleme:
Während meines Studiums hatte ich mangels Lohnsteuerzahlung keine 
Möglichkeit, irgendwas von den Ausgaben abzusetzen.
2008 wurde ich mit dem Studium fertig, allerdings bekomme ich (laut 
Steuersparerklärung) meine gesamte Lohnsteuer eh wieder.

Wie also werde ich diese Ausgaben in der nächsten / den nächsten 
Steuererklärungen los? Ab 2009 würde es ja gehen, da ich dann echtes 
Geld verdiene, von dem man diese Ausgaben wunderbar absetzen / 
abschreiben könnte.

Geht das überhauptz noch?

Gruß
Jens

Autor: Fabian B. (fabs)
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PC könntest du Glück haben noch einen Teil zurück zu bekommen, weil der 
ja über mehrere Jahre abgeschrieben wird.
Bei Studiengebühren musste aufpassen... wenn du nicht in einem 
Bundesland mit "echten" Studiengebühren studiert hast oder an einer 
kostenpflichtigen Privat-Uni sind es meist keine Studiengebühren sondern 
Rückemelde- und Verwaltungskosten...die sind nicht absetzbar.
Und wenn dann wären sie das normalerweise nur im Zahlungsjahr.

Im Zweifel ab zu nem Steuerberater...der ist teilweise auch absetzbar.

Gruß
Fabian

Autor: Pflaumbaum (Gast)
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Im Jahr kann man imho maximal 4000 Euro für Studienzwecke absetzen. Dazu 
zählt übrigens auch Wohnung wenn du einen Zweitwohnsitz hast!

Ich glaub aber nicht, dass man Studienaufwendungen so einfach in nächste 
Jahre schieben kann. Wär ja komisch, wenn man ein sauteueres Studium mit 
100k-Euro Studiengebühren über Jahre absetzen könnte. Wär ja ein spitzen 
Steuervorteil für Leute, die sich sowas leisten könnten.

Ansonsten: Frag einen Steuerberater!

Autor: Tilo (Gast)
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Früher konnte man jedes Jahr als Student eine negatvie Stuererklärung 
abgeben, da man mehr Ausgaben als Einnahmen hatte. Im ersten Abreitsjahr 
konnte man das alles zusammen abrechnen und hat daher im ersten Jahr 
kaum Steuern gezahlt.

Mit der Einführung von Studiengebühren kam hinzu, dass man aus 
vorherhigen Jahren keine "Überschüsse" mitnehmen durfte.

Sonst hätte jeder Student über Umwege die Hälfte wieder zurück bekommen 
;)

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