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Forum: Platinen Kupferlackdraht Lackschicht wie lösen?


Autor: M. .D (barracuda)
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Hi Leute

Wie löst ihr die Lackschicht auf Kupferlackdrähten vor dem löten?
Abkratzen ist mir zu fummelig und zu unsicher (ist der ganze Lack weg?) 
dafür sehr genau (man entfernt den Lack wirklich nur da wo man ihn 
weghaben will)

Abschleifen: zu ungenau

Säure: wäre praktisch aber ätzt das nicht auch das Kupfer weg?

Wie macht ihr das?!

Autor: Marko (Gast)
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Mit dem Loetkolben? Temp. auf 400-450 einstellen (je nach Drahtdicke und 
Lackmaterial, ausprobieren). Man braucht einen Tropfen Loetzinn an der 
Spitze, dort einfach das Drahtende reinhalten.

Profis nehmen ein Loetbad.

Autor: M. .D (barracuda)
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hm ein Lötbad? Wasn das? Iwe säure und da dann den draht reinhalten oder 
wie muss ich mir das vorstellen?

Autor: Hubba Bubba (hubbabubba) Benutzerseite
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Feuerzeug

Autor: ms (Gast)
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Lötkolben und wegbrutzeln

Autor: Matthias (Gast)
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Na gut, dann halt noch das Schleifpapier (geht nicht bei zu dünnem 
Lackdraht)
oder ein Schleifklotz.

Ach ja, evtl. könnte der Lack auch mit Aceton abgehen. Also ein 
Aceton-Bad
statt einem Lötbad nehmen. Aber Achtung! Nicht gleich mit dem heißen 
Lötkolben dran gehen ;-)

Autor: Marko (Gast)
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Autor: Andreas W. (Gast)
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ein Lötbad ist ein geheizter Topf mit flüssigen Lötzinn drin.

das einfachste ist wirklich einfach mit den Lötkolben runterbrennen, es 
geht besser wenn man vorher ein Stück blankes Kupfer hat, also ein Stück 
runterkratzen.

Autor: Christian K. (Gast)
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Marko schreibt:
> Mit dem Loetkolben? Temp. auf 400-450 einstellen (je nach Drahtdicke und
> Lackmaterial, ausprobieren). Man braucht einen Tropfen Loetzinn an der
> Spitze, dort einfach das Drahtende reinhalten.

So mache ich es auch. Es gibt aber Lackdrähte, bei denen sich die 
Lackschicht nur mechanisch entfernen läßt. Hier einige Seiten mit
technischen Daten der Hersteller:

http://www.pack-feindraehte.de/de/technische_daten...
http://www.elektrisola.com/de/lackdraht/lackdrahtt...
http://www.sh-elektrodraht.de/images/Datenblaetter...

Christian.

Autor: gast (Gast)
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genau. kurz mit Schleifpapier drüber, dann in den tropfen Lötzinn.
schon gehts 1A.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Es gibt verschiedene Ausführungen von CuL-Draht.

Einmal Typ "V", da steht oft "direkt verzinnbar" mit auf dem Etikett. 
Der hält etwa 150 Grad Dauertemperatur aus.

Dann gibt es noch Typ "W", der hält Temperaturen bis ca. 180 Grad aus, 
ist aber dafür nicht verzinnbar ohne den Lack vorher abzukratzen. Mit 
Lösungsmitteln ist da nicht viel zu machen, die, die wahrscheinlich 
helfen würden (DMF oder DMSO) gibt es nicht im Laden zu kaufen.

Autor: M. .D (barracuda)
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okay danke, werde mal die genannten methoden testen;)

Autor: GeraldB (Gast)
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Man kann auch eine Lackabziehpinzette benutzen.

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D326;...

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Für Litzen gab es früher mal den Tip: Das Ende glühend machen und in 
Spiritus abschrecken.

MfG Spess

Autor: Gast (Gast)
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oder Lötzinn mit speziellem Flussmittel, gibt es bei Trafo-Herstellern.

Autor: Mitbastler (Gast)
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Ich stelle entweder den Lötkolben aus 400°C und bruzzle den Lack weg 
(immer etwas neues Lötzinn dazugeben, dauert je nach Lack 
unterschiedlich lange) oder ich tauche sie in das oben erwähnte Lötbad 
von ERSA. Dieses Lötbad besser nur auf Stufe 1 benutzen, bei Stufe 2 und 
dünnen Drahten schmilzt das Kupfer gleich mit weg.
Die mechanischen Lackabzieher funktionieren nicht bei allen Lackarten, 
bei manchen bleiben Reste zurück, die das Löten erschweren.

Autor: Winfried (Gast)
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Ich hab gestern erst wieder 500 Enden 0.3mm Kupferlackdraht verzinnt. 
Das geht mit dem Lötkolben bei 350-400 Grad problemlos - vorausgesetzt 
man hat den gut lötbaren Draht. Meiner ist der Standard-Kupferlackdraht 
von Reichelt auf Rolle. Spitze und Lötzinn dran halten und nach 1-2 
Sekunden ist das Ende verzinnt. Man braucht immer wesentlich mehr 
Lötzinn, was man regelmäßig von der Spitze abschütteln muss. Es geht im 
Grunde vielmehr und das Flußmittel, was man reichlich durch den Lötdraht 
zuführt und was z.B. Oxidationsreste wegschwemmt.

Man sollte aufpassen, die Dämpfe nicht direkt einzuatmen, ich hab immer 
einen Lüfter stehen, der das wegsaugt. Der verwirbelt zumindest gut mit 
der restlichen Raumluft. Wenn dann noch das Fenster offen ist, sollte 
das für den Gelegenheitslöter ausreichend sein.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Wenn man Fädeldraht nimmt, geht das ganze noch viel einfacher mit dem 
Lötkolben zu entfernen.

Gruß

Tom

Autor: Winfried (Gast)
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Original-Fädeldraht ist aber heftig teuer. Insofern hab ich mir das seit 
vielen Jahren abgewöhnt.

Autor: gast (Gast)
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Moin,

Spiritusbrenner (fondue) geht mit etwas Übung auch. Allerdings hast Du 
dann eine offene Flamme auf dem Arbeitstisch.

MfG

Autor: Tux (Gast)
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Keine Ahnung...ich interessiere mich nicht für Elektronik. :-)

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