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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenzteiler mit 4020


Autor: Buff1984 (Gast)
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Hallo, ich habe mich hier im Forum umgesehen und es wurde mehrfach ein 
Baustein wie z.B der 4020 zum Teilen empfohlen. Ich möchte in meinem 
Fall einen Inkrementalgeber auswerten der aber bei max. Geschwindigkeit 
eine zu hohe Ausgangsfrquenz hat. Daher möchte ich diese durch 10 
teilen.

Ich habe die Schaltung bereits aufgebaut und möchte diese über den USB 
Port betreiben, Zu Testzwecken betreibe ich die Platine aber derzeit mit 
einem 5V Netzteil.

Allerdings bricht meine Spannungsversorgung auf ca 1V zusammen sobald 
ich die Zählerschaltung anschließe. Sind die ICs draußen bleibt die 
Spannug konstant.

Habe ich bereits im Schaltplan einen Fehler gemacht und muss ich evtl. 
Widerstände oder Kondensatoren mit einsetzen? Vielen Dank

Autor: Otto (Gast)
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16 ist + und 8 GND - das IC ist jetzt defekt - ein 100nF-Keramik sollte 
direkt am IC zwischen 16 und 8 eingesetzt werden.

Otto

Autor: HildeK (Gast)
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Der Hauptfehler ist, dass VDD positiv gegenüber VSS sein muss.

Autor: Buff1984 (Gast)
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Oh, stimmt. Das is natürlich en schlimmer Fehler gewesen. IC is also 
hin. Zum Glück hatte ich noch eins mehr bestellt. Dann werd ich das 
ganze nochmal umverdrahten und mit neuem IC testen.

Noch mal danke für die Hilfe. Ist wirklich en gutes Forum hier. Hoffe 
das es jetzt klappt.

Welche Aufgabe hat denn der 100nF Kondensator zwischen 8 und 16 genau? 
Sonst brauch ich also keine Bauteile dazu zu schalten?

Im Elektronik Kompendium habe ich noch eine Schaltung gefunden da sind 
noch mehr Kondensatoren und Widerstände, kann ich diese weglassen?

Autor: Otto (Gast)
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Der 100nF-Kondensator sorgt für saubere Versorgungsspannung.

Die zusätzlichen Bauteile in der Schaltung dienen zum Einkopplen des 
50Hz-Signals, dass hier geteilt werden soll, sowie zur Verzögerung des 
Resets.

Autor: HildeK (Gast)
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>Im Elektronik Kompendium habe ich noch eine Schaltung gefunden da sind
>noch mehr Kondensatoren und Widerstände, kann ich diese weglassen?
Das hängt davon ab, was du machen willst.
R1 und C1 brauchst du nicht, wenn du ein 5V-Digitalsignal am Eingang 
anlegst.
R2 und C2 sind wahrscheinlich nötig, denn beim Zählen könnte durch nicht 
ganz zeitgleiches Schalten der Q-Ausgänge kleine Spikes entstehen, die 
dann zu einem falschen Zeitpunkt den Reset bedienen und damit teilt die 
Schaltung (ev. nur manchmal) falsch.
Ein asynchrones Design fordert eben seinen Tribut ...

Autor: Buff1984 (Gast)
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OK, das hört sich gut an, die habe ich jetzt auch noch eingefügt und den 
Plan geändert.

Autor: Buff1984 (Gast)
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Nochmal ein Versuch

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

sieht erstmal gut aus.

C2 und R1 bestimmen auch die Breite des Ausgangsimpulses.
Das ist die Zeit zwischen dem Auftreten des Zustandes Q4 = H und Q6 = H.
Da geht Dein Ausgang auf H.
Wenn der Reset-Eingang des Zählers H erkennt und mindestens einer der 
beiden obigen Ausgänge wieder L ist, geht der Ausgangsimpuls wieder auf 
L.

Wenn nur ein sicheres Rücksetzen bei Zählerszand 10 nötig ist und ein 
sehr kurzer Impuls (Gatterlaufzeit des NAND und Rückstzzeit des Zählers) 
ausreicht, dann genügt ein Kondensator mit ca. 100pF am Reseteingang 
ohne den Widerstand.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Allu (Gast)
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Es geht auch ohne UND-Gatter mit nur 3 Dioden und einem Widerstand:

   4020
 Q2 Q5  Q6   Reset    Q6 = Ausgangssignal
    _   
 ^   ^   ^     !
 !   !   !     !
--------------------Widerstand 22K --- +Us

Mit dieser Schaltung lassen sich mit ein paar Dioden beliebige 
Teilerverhätnise einstellen. Die Schaltung ist erprobt und funktioniert 
zuverlässig, solange man nicht zu hohe Frequenzen benötigt, da ja alle 
Flip-Flops im IC hintereinander geschaltet sind.

Gruß Allu

Autor: Buff1984 (Gast)
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Aha, aber es kann doch auch nichts schaden wenn der Widerstand drin ist, 
oder hat das irgendwelche Nachteile? Habe übrigens gesehen das ich die 
Und Verknüpfungen auf dem Plan falsch gemacht habe. War wohl doch 
bisschen spät gestern um noch nen Plan zu zeichnen.

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