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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Komparatorschaltung - prinzipieller Fehler irgendwo?


Autor: Simon Kiesewetter (xenoborg)
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Servus :-)
ich habe einen Fotowiderstand und möchte bei Über-/Unterschreiten einer 
bestimmten Schwelle ein digitales Signal erzeugen, das im µC verwendet 
wird.
Also dachte ich mir: Ich baue mir einen Spannungsteiler bestehen aus 
Fotowiderstand und festem Widerstand. Daneben setze ich einen zweiten 
Spannungsteiler bestehend aus Potentiometer und festem Widerstand. Die 
beiden Spannungen vergleiche ich in einem OP-Komparator. Fertig. Aber 
irgendwo muss ich wohl falsch gedacht haben, weil keine eindeutigen 
Schwellen (0V/5V) herauskommen, sondern 1,35V / 4,30V. Ein Schaltbild 
sagt ja bekanntermaßen mehr als 1000 Worte.
Mir ist wichtig, dass ich den Schwellenwert sehr genau einstellen kann.

Vielen Dank schonmal
Xenoborg

Autor: JaaWaa (Gast)
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Ein OpAmp ist kein Komparator, und ein 741 ist gar nichts. In die Tonne 
mit dem teil. Das war 1965 super, aber mittlerweile etwas ueberholt. 
Wenn man mit kleinen Stroemen arbeitet bekommt der Eingangsstrom 
Bedeutung.
Ein OpAmp hat nicht zwangslaeufig den Eingangsbereich als 
Differenzbereich. Gewisse OpAmps vertragen nur 1V Differenzspannung. 
Desgleichn sollte man den gleichtaktbereich mit der Spannungsversorgung 
vergleichen, die muessen nicht immer gleich sein.
Aber zuerst : Mit einem Komparator beginnen.

Autor: HildeK (Gast)
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>Ein Schaltbild
>sagt ja bekanntermaßen mehr als 1000 Worte.
Sehr richtig, aber deine Darstellung ist so, dass ich entweder einen 
riesigen 10k-Widerstand sehe, oder dass die Verbindungslinien im 
Rauschen untergehen ...

Naja, auf Umwegen habe ich aber dann doch gesehen, dass die neg. 
Versorgungsspannung am 100k-Schleiferpoti hängt. Das geht so nicht!

>weil keine eindeutigen
>Schwellen (0V/5V) herauskommen, sondern 1,35V / 4,30V.
Du meinst am Ausgang des 741?
Naja, der kann:
- mit 5V nicht leben
- an seinem Ausgang ist er bis zu 3V von der Versorgung weg (schon 
deshalb sind die 5V zu wenig).
Sollte er tatsächlich 1,35V / 4,30V bringen, dann hast du schon ein 
klasse Exemplar erwischt ...

Wie JaaWaa schon sagte: Komparator, z.B. LM339, ist das Mittel der Wahl.

Autor: Ich (Gast)
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Der Ausgang des 741 kommt nicht weiter an die Betriebsspannungsgrenzen 
ran.
Deshalb 1,35V / 4,30V am Ausgang.

Nimm LM393 oder so was in der Art. Außerdem würde ich an Deiner Stelle 
noch eine Mitkopplung einbauen für eine kleine Hysterese.

Autor: Simon Kiesewetter (xenoborg)
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Danke für eure schnellen Antworten. Wusste gar nicht, wie veraltet so 
ein 741 doch ist.
Hab jetzt entdeckt, dass der µC (atmega 8) einen eingebauten 
Analog-Komparator hat. Damit klappt's jetzt.

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