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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Platine geht an Labornetgerät aber nicht an Steckernetzgerät


Autor: Gast (Gast)
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Guten Abend,
ich habe mir eine kleine Platine mit einen NE555 und einer Logik 
aufgebaut. Die benötigte Versorgungspannung sind 5V DC.
Da ich nur ein Netzgerät mit 12V zur Verfügung habe, habe ich einen 
Widerstand 140 Ohm als Spannungsvernichter davor geschalten. Das Problem 
ist, das das wunderbar an meinen Labornetzteil funktioniert.
Aber wenn ich die Platine an ein anderes Netzteil (Sunny Model 
SYS1308-2412-W2E) mit auch 12V DC Ausgangspannung anschalte funktioniert 
meine Platine nicht mehr. Nach dem Widerstand messe ich nur noch eine 
Spannung von 1 V statt 5V wie bei den Labornetzteil. Wo liegt der 
Unterschied bei den Netzteilen.

Autor: Ulrich (Gast)
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Einige der Steckernetzteile haben keine Regelung und nichtmal einen Elko 
zur Glättung. Ohne Regelung kann die Spannung im Leerlauf deutlich höher 
als angegeben sein (bos etwa 50%).
So wenig Spannung kann das aber nicht erklären.

Autor: Gast (Gast)
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Die Ausgangspannung des Netzteiles beträgt im Leerlauf 12V (gemessen)
Die Ausgangsspannung sieht auch im Oszi sehr gut aus...
Ich habe echt keine Idee wie das zusammenhängen kann

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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wieviel Strom wird aus der jeweiligen Quelle gezogen? Kann das 
Steckernetzteil den nötigen Strom vielleicht garnicht liefern?

bye

Frank

Autor: holger (Gast)
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>ich habe mir eine kleine Platine mit einen NE555 und einer Logik
>aufgebaut. Die benötigte Versorgungspannung sind 5V DC.
>Da ich nur ein Netzgerät mit 12V zur Verfügung habe, habe ich einen
>Widerstand 140 Ohm als Spannungsvernichter davor geschalten. Das Problem

Dein Steckernetzteil liefert wahrscheinlich zu wenig Strom.
Und das mit dem Widerstand vergiss besser mal wieder.
Was du brauchst ist ein 5V Spannungsregler ala 7805.

Autor: Gast (Gast)
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Das Netzteil liefert laut Hersteller bis zu 2A. Das ein ein 7805 die 
bessere Lösung wäre ist mir auch bewußt habe aber leider keinen zur 
Hand.

Autor: holger (Gast)
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>Das Netzteil liefert laut Hersteller bis zu 2A. Das ein ein 7805 die
>bessere Lösung wäre ist mir auch bewußt habe aber leider keinen zur
>Hand.

Es ist überflüsssig darüber zu disskutieren
warum eine Schaltung die per Vorwiderstand
als Spannungsregler betrieben wird nicht
funktioniert. Also besorg dir einen
echten Spannungsregler.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn Du keine vernünftige Erklärung hast, kannst du deinen Beitrag auch 
sein lassen holger!!!

Autor: holger (Gast)
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>Wenn Du keine vernünftige Erklärung hast, kannst du deinen Beitrag auch
>sein lassen holger!!!

Warum? Nach meiner Erfahrung taugen Vorwiderstände
nicht die Bohne als Spannungsregler. Warum nicht?
Ohmsches Gesetz. Je mehr Strom durch den Widerstand
desto höher die Spannung die an ihm abfällt.
Miss mit deinem Osci mal was auf den angeblich
stabilen 5V los ist. Du wirst dich wundern ;)

Autor: PJ (Gast)
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Das Labornetzteil liefert mehr Strom als das Steckernetzteil.
Darum sackt die Spannung am Steckernetzteil weiter ab als am 
Labornetzteil, und die Schaltung tut's nicht mehr.

Mit einem Spannungsregler wäre das wahrscheinlich nicht passiert (sofern 
das Steckernetzteil überhaupt genug Strom liefern kann).

Evtl. könntest Du einen anderen Vorwiderstand verwenden.

Es steht aber auch zu befürchten, dass das LNT eine stabiliserte 
Spannung liefert, das Steckernetzteil aber nur eine grob gesiebte. Das 
führt dann möglicherweise zu Spannungsschwankungen, die die Schaltung 
stören.

Autor: Ulli (Gast)
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Hallo Gast (Gast),
was schnauzt Du denn den Holger so an ?
Immerhin hat er ganz Recht mit seiner Aussage !

Was soll man denn mit so einer beschissenen Fehlerbeschreibung anfangen 
? Schon mal was vom Ohmschen Gesetzt gehört ?

Einfach die Spannungen messen. Über dem Widerstand und über der 
Schaltung. Was ist die Summe ?

.... Oberpfeife !!

MfG Ulli

Autor: Gast (Gast)
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Jetzt habe ich den R durch einen 7805 ersetzt den ich grad aus einen 
Receiver ausgelötet habe und das problem ist das selbe

Autor: Ich (Gast)
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Dann kann durch den Betrieb mit dem Vorwiderstand auch was zerstört 
worden sein (was für Logik-ICs?)

Autor: Gast (Gast)
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Der Logik Ic ist ein CLPD und ein NE555 als RS FF

Autor: holger (Gast)
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>Jetzt habe ich den R durch einen 7805 ersetzt den ich grad aus einen
>Receiver ausgelötet habe und das problem ist das selbe

Mit Labornetzteil geht es und mit Steckernetzteil nicht?

Autor: holger (Gast)
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>Der Logik Ic ist ein CLPD und ein NE555 als RS FF

Oh mein Gott! Der NE555 könnte das mit dem Vorwiderstand
wohl noch ab. Aber ein CPLD? Der ist jetzt wohl hin.

Autor: Gast (Gast)
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Das Problem ist immer noch das selbe, die Platine geht super am 
Labornetzgerät aber nicht am Steckernetzteil...

Autor: holger (Gast)
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>Das Problem ist immer noch das selbe, die Platine geht super am
>Labornetzgerät aber nicht am Steckernetzteil...

Belaste dein Steckernetzteil das ja 2A liefern können soll
doch mal mit mehr als 100mA. Was passiert dann?

Autor: Gast (Gast)
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das wäre mal ein Versuch wert, ich benötige aber eigendlich nur 50mA für 
die Logik

Autor: PJ (Gast)
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Warum soll da was kaputt sein?

Das Steckernetzteil lieferte ja nicht genug Saft (er hatte ja nur 1 V 
gemessen), wie sollte da was kaputtgegangen sein?

Und nun hat er immer noch nicht genug Saft, und somit läuft es immer 
noch nicht.

Das nun aber immerhin geschützt vor Überspannung.

Autor: PJ (Gast)
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Wenn ich keinen Ossi habe, um mir mal die Versorgungsspannung anzusehen, 
würde ich mal testweise einen Lautsprecher über einen Vorwiderstand an 
die Versorgungsspannung halten. Wenn's laut brummt, hat das Netzteil 
keinen Ladeelko. Wenn's nur ein bisschen brummt, ist die Spannung nicht 
richtig stabilisiert. Natürlich soll da gar nix brummen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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PJ wrote:
> Wenn ich keinen Ossi habe, um mir mal die Versorgungsspannung anzusehen,
> würde ich mal testweise einen Lautsprecher über einen Vorwiderstand an
> die Versorgungsspannung halten. Wenn's laut brummt, hat das Netzteil
> keinen Ladeelko. Wenn's nur ein bisschen brummt, ist die Spannung nicht
> richtig stabilisiert. Natürlich soll da gar nix brummen.

Was steht denn genau auf dem Steckernetzteil drauf? Es gibt auch welche, 
die sind im Grunde nur ein Trafo mit Stecker vorne und hinten. Liefern 
also Wechselspannung.

Autor: holger (Gast)
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>Was steht denn genau auf dem Steckernetzteil drauf.

Steht doch oben. Laut Datenblatt 24W/12V/2A.
Schon ein bißchen merkwürdig das ganze.

Autor: Fralla (Gast)
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Wenn man weiß das eine Schaltung immer den gleichen Strom kann man auch 
einen Vorwiderstand verwenden. Spannungsregler tut ja das gleiche.
Auch wenn nicht Sinnvoll, aber eine Sinnvolle Erklärung warum es mit dem 
Steckernetzteil nicht funktioniert haben auch die "Profis" nicht.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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holger wrote:
>>Was steht denn genau auf dem Steckernetzteil drauf.
>
> Steht doch oben. Laut Datenblatt 24W/12V/2A.
> Schon ein bißchen merkwürdig das ganze.

Das mein ich nicht: AC oder DC?
Normalerweise stehts drauf oder es sind Symbole dabei.

Autor: Gast (Gast)
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ich habe jetzt mal ein anderes Netzteil probiert (von mein Laptop).
Da funktioniert die Schaltung, ich kann mir aber absolute nicht erklären 
warum es mit den ein Netzteil nicht funktioniert. Das Oszi zeigt mir 
doch eine super glatte ausgangspannung. Ich würde sagen wir verbuchen 
das einfach unter n.l.

Autor: holger (Gast)
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>Das mein ich nicht: AC oder DC
>Normalerweise stehts drauf.

http://www.sunny-euro.com/HTML/PRODUCTS/POWERSPL/S...

Schaltnetzteil und DC so wie es aussieht.
Ich hätte da schon längst mal nen 12V/20W Halogenstrahler
angeschlossen ;)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Fralla wrote:

> Wenn man weiß das eine Schaltung immer den gleichen Strom kann
> man auch einen Vorwiderstand verwenden.

Aber wann hat man den Fall schon. Im schlimmsten Fall bricht dir deine 
Versorgungssannung bei irgendwelchen Schaltvorgängen ein, und bei einem 
555 soll dieser Fall gar nict so selten sein. :-)

> Spannungsregler tut ja das gleiche.

Genau. Drum verwenden alle einen Spannungs*regler*, mit der Betonung auf 
Regler, weil der ja auch nichts anderes tut als ein Vorwiderstand.

> Auch wenn nicht Sinnvoll, aber eine Sinnvolle Erklärung warum es mit dem
> Steckernetzteil nicht funktioniert haben auch die "Profis" nicht.

Aber die Profis kriegens raus. Mach dir da mal keine Sorgen.
Ist nun mal so, wenn die Profis nicht vor Ort sind. Da muss man manches 
nachfragen, was man sonst in 10 Sekunden messen würde oder durch 
hinschauen abhaken kann.

Autor: holger (Gast)
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>Das Oszi zeigt mir
>doch eine super glatte ausgangspannung.

Ja, aber wie du oben sagtest ohne Last!

Autor: Gast (Gast)
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Ich habe die Ausgangspannung auch mal unter Last gemessen ca. 150 mA. 
Die Spannung bleibt stabil und glatt!!!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Und wieviel Strom zieht deine Schaltung?

Autor: holger (Gast)
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>Und wieviel Strom zieht deine Schaltung?

Gute Frage.

>Ich habe die Ausgangspannung auch mal unter Last gemessen ca. 150 mA.
>Die Spannung bleibt stabil und glatt!!!

Und was zeigt dein Osci wenn DEINE Schaltung
angeschlossen ist?

Autor: Fralla (Gast)
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>Aber wann hat man den Fall schon.
Deshalb schrieb ich "wenn"!

Ob Sinnvoll oder nicht ist egeal, das nichtverweden eines Regler ist 
scheinbar nicht die Erklärung

Autor: Michael (Gast)
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Versuch das Netzteil mal mit unterschiedlichen Strömen zu beaufschlagen 
und gugg was es macht. Es kann sein, dass es eine Mindestlast benötigt 
und merkt wenn es im Leerlauf ist. Ich glaube kaum, dass ein NE555 und 
CLPD, sofern richtig verschaltet, mehr als 2A fordert. Vor allem weil es 
hier ja auch was einfaches zu sein scheint.

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