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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik unbekanntes Touchpad, wie anschliessen und verwenden?


Autor: dagobert (Gast)
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Ich habe hier ein unbekanntes Touchpad, ich weiss nämlich nicht mehr 
genau aus was für einem Laptop ich das habe, das liegt schon einige Zeit 
bei mir herum. Ich vermute am ehesten mal aus einem Triumph-Alder. 
Wahrscheinlich irgendwas um 286er bis 486er. Da hatte ich mal einige von 
da...

Hintendrauf ist ein PGA drauf, ein MC68HC705B5. Zu der Aufgeklebten 
Bezeichnung konnte ich nichts finden.
Vom Touchpad selbst kommt eine 7 polige Leitung. Dort habe ich schon 
versucht zu messen, aber ich komme schlecht mit dem Multimeterspitzen 
hintendran und kann vorne drücken und bevor ich daran noch herumlöte, 
möchte ich mir (relativ) sicher sein, dass das war wird.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, das irgendwie zum laufen zu bekommen 
(seis per COM/LPT die Koordinaten auslesen, am uC oder so ist erstmal 
eigentlich egal).

Im Anhang ein Foto, zweites Foto im nächsten Beitrag.

Autor: dagobert (Gast)
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Irgendwie hat das nicht geklappt beim ersten mal die Datei 
anzuhängen.....

Autor: dagobert (Gast)
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Hier das zweite Foto

Autor: Christian (Gast)
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> Hintendrauf ist ein PGA drauf, ein MC68HC705B5.
Das ist ein ganz normaler 8-bit Prozessor mit maskenprogrammiertem ROM.

Christian

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ach, so ein Teil. "Touchpad" ist geprahlt, dafür braucht es einen Stift.
So ein Viech habe ich auch mal in den Händen gehabt, das kam aus einem 
gerade noch so tragbaren 386er, immerhin mit 10"-VGA-TFT-Display.

Die Stromversorgung ist recht einfach zu finden - das gelbe Bauteil 
unmittelbar oberhalb des Steckers ist ein Tantalkondensator, und dessen 
Polarität ist gekennzeichnet. +5V und Masse dürften damit geklärt sein.

Das Protokoll ist vermutlich dasselbe, wie es PS2-Mäuse verwenden, 
aber dafür würde ich nicht unbedingt die Hand ins Feuer legen, in 
Anbetracht des Alters der Kiste.

Wenn es PS2 ist, dann gibt es nur noch zwei weitere Leitungen, nämlich 
Takt und Daten.

Sicher jedenfalls ist, daß es sich nicht um eine serielle 
Schnittstelle mit V24-Pegeln (±12V) handelt, denn dafür fehlt der 
Pegelwandler auf der Platine.

Autor: dagobert (Gast)
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>Das ist ein ganz normaler 8-bit Prozessor mit maskenprogrammiertem ROM.
Oh - irgendwie muss ich mich da wohl vertan haben, beim Suchen nach dem 
Chip!

>Ach, so ein Teil. "Touchpad" ist geprahlt, dafür braucht es einen Stift.
Achso, hmmmm. Ich muss mal auf die Suche gehen, ich bin mir nicht 
sicher, ob ich da einen da habe, ich habe fast alles von dem alten 
Laptop Krams schon vor ner ganzen Weile hergegeben.

>So ein Viech habe ich auch mal in den Händen gehabt, das kam aus einem
>gerade noch so tragbaren 386er, immerhin mit 10"-VGA-TFT-Display.
Das könnte gut hinhauen, wenn das "touchpad" gleich oder nahezu gleich 
ist, dann haben/hatten wir wohl die selbe Kiste :P


>Wenn es PS2 ist, dann gibt es nur noch zwei weitere Leitungen, nämlich
>Takt und Daten.
>Sicher jedenfalls ist, daß es sich nicht um eine serielle
>Schnittstelle mit V24-Pegeln (±12V) handelt
Ich werd morgen mir das mal genauer ansehen. Gerade eben habe ich 
durchgemessen und die Leitungen mal verfolgt - du hast recht. Von 6 Pins 
gibt es zwei für +, einen für Masse und noch zwei Leitungen die Richtung 
Elektronik gehen. Ein Pin ist nicht belegt.
Gegen eine serielle Schnittstelle spricht doch auch dass da dann 2 
Datenleitungen wären und er doch eigentlich nur eine zum senden der 
Daten braucht, oder wäre es sinnvoller abzufragen und deshalb noch eine 
zum Empfangen zu haben?

Wenn es kein PS2 sein sollte, werd ich mir mal das Protokoll einer alten 
seriellen Maus ansehen. Ich will das Teil auf jeden Fall zum Laufen 
bekommen, da es von der Größe und vom Aussehen her, für mich, spitze 
ist!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Die zwei Leitungen, die "in Richtung Elektronik" gehen, werden Takt und 
Daten der PS/2-Schnittstelle sein.

Ich habe mir gerade mal das Datenblatt des 68hc705b5 angesehen, 
vermutlich gehen die von Dir gefundenen Leitungen zu den Pins 51 und 
52. Pin 51 ist die Taktleitung (SCLK), Pin 52 ist die Datenleitung 
(TDO).

Tja, viel Erfolg.

Autor: Guido Körber (Gast)
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>> Hintendrauf ist ein PGA drauf, ein MC68HC705B5.
>Das ist ein ganz normaler 8-bit Prozessor mit maskenprogrammiertem ROM.

Nein, 68HC!7!05 sind EPROM Typen, in diesem Falle ein OTP. Ändert aber 
nichts daran, dass man wahrscheinlich an den Inhalt nicht rankommt, 
obwohl Motorola hat ziemlich viele Microcontroller ohne Security-Bit 
geliefert.

Autor: dagobert (Gast)
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>Die zwei Leitungen, die "in Richtung Elektronik" gehen, werden Takt und
>Daten der PS/2-Schnittstelle sein.
>Ich habe mir gerade mal das Datenblatt des 68hc705b5 angesehen,
>vermutlich gehen die von Dir gefundenen Leitungen zu den Pins 51 und
>52. Pin 51 ist die Taktleitung (SCLK), Pin 52 ist die Datenleitung
>(TDO).
Ich habe das jetzt mal ausprobiert. Von Pin 52 (TDO) geht die Leitung an 
einen Pin raus, allerdings messe ich zwischen TDO und dem Stecker 
~1,8kOhm. Am anderen Pin konnte ich nichts herausfinden.
Nun habe ich eine alte DOS-Kiste angestöpselt und das Teil an den PS/2 
Stecker angeschlossen, da tut sich aber nichts. Daten und Clock habe ich 
jeweils vertauscht ausprobiert.
Ich werds jetzt mal versuchen, ob das Teil eventuell wie eine serielle 
Maus funktioniert. Wenn sich da nix tut, dann bastel ich mir das Teil an 
den LPT-Port ran und gucke mal was sich da tut, wenn ich mal mit dem 
PS/2 Protokoll und serieller Maus rangehe.

>Nein, 68HC!7!05 sind EPROM Typen, in diesem Falle ein OTP.
Im Anhang das Datenblatt, Seite 21, Introduction. Microcontroller mit 
6kb Eprom.

Autor: dagobert (Gast)
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Jetzt hat das mit dem Anhang schon wieder nicht geklappt, obwohl ich die 
die Datei ausgewählt hatte....

Autor: Pete K. (pete77)
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Die Vorschau löscht den Anhang. Leidiges Problem ...

Autor: Matthias (Gast)
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Wenn ich die gute alte DOS Zeit noch richtig in Erinnerung hab, dann hat 
man damals für alles, was nicht eine "Standard Maus" war, auch einen 
speziellen Treiber gebraucht.

Mit ein wenig Glück läuft das Teil ohne "Zureden" von Außen. Aber mit 
viel Pech muss ein Treiber das Teil erstmal initialisieren. Die Frage 
ist auch noch, ob das Teil überhaupt noch funktioniert. Wenn das Defekt 
ist, dann suchst Du Dir nen Wolf, beim Versuch das Ding zum Laufen zu 
bringen....

Autor: dagobert (Gast)
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Also das mit den Maustreibern weiss ich, der erkennt auch ne Maus, aber 
das tut er auch wenn keine angeschlossen ist -.- bzw er lädt sich ohne 
Fehler in den Speicher...
Aber mal gucken, ich bin seit vorhin noch nicht dazu gekommen etwas 
anderes zu probieren.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich werds jetzt mal versuchen, ob das Teil eventuell wie eine serielle
> Maus funktioniert.

Tu das aber nicht ohne geeignete Pegelwandler! Der 68hc705 verträgt 
keine V24-Pegel!

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