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Forum: Mikrocontroller und Elektronik LT1073 ADJ: Spannung bricht sofort ein


Autor: Gast (Gast)
Datum:
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Hallo

Ich möchte aus einer Mircobatterie (1,5V) 3,3V machen.
Den LT1073 habe ich wie im Bild im Anhang beschaltet.

Auch ohne Belastung bricht die Spannung ein.
Die 3,3V sind nur ganz kurz am Anfang messbar, danach bricht sie auf
1,5V, dannach auf 0,5V ein. Hin und wieder steigt es dann wieder 1,2V
an.

Die Spulen und den Kondensator habe ich schon mehrfach gewechselt. Bei
viel zu kleiner Spule erreicht die Spannung am Anfang nicht 3,3V sondern
weniger. Bei 68-100µH kommen kurz am Anfang die 3,3V.

Wie kann ich die 3,3V stabil halten?
Autor: Zorc (Gast)
Datum:

Eine Layoutsache meglicherweise...
Autor: Gast (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Anbei das Layout. (Konventionell)

Der Spannungsteiler stimmt. Es kommen ja kurz 3,3V.
Die Spule stimmt wol. Es kommen ebenfalls kurz 3,3V mit best. Spulen.
Ohne Belastung wie im Test ist die Spule sowieso weniger wichtig.
Der Kondensator ist es ebenfalls nicht.

Die Diode 1N5818 hat einen Strich an einer Seite. Das sollte ja die
Kathode sein, die zum 3,3V_out gehen soll?

Da bleibt nur noch der Chip, der nicht geht?

--
Interessant ist, dass ca. 300ms lang 3,3V anliegt. Danach bricht sie
ein, obwohl nur mit hochohmigen Multimeter belastet.
Autor: Zorc (Gast)
Datum:

Der Feedbackpin wird mit 212mV verglichen, ich denk der Spannungsteiler
ist falsch.
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

> Anbei das Layout. (Konventionell)
Ich würde eher sagen: Arg unkonventionell.

Sieh dir mal App-Notes zu Schaltreglern an. Dort sind kurze
Stromkreise vorgesehen. Du fährst mit den geschalteten Strömen
kreuz&quer mit mickrigen Querschnitten/Leiterbahnbreiten über die
Platine. So geht das nicht (gut).

Zudem sind geteilte Speicher-Induktivitäten nichts für Schaltregler.

Zu guter Letzt solltest du auf jeden Fall einen Eingangs-Puffer-Elko
vorsehen, der die Impedanz der Spannungsversorgung verringert. 100uF
sollten da passen.
Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum:

Zorc wrote:
> Der Feedbackpin wird mit 212mV verglichen, ich denk der Spannungsteiler
> ist falsch.

Jepp...

Bei mir kommt rechnerisch eine Ausgangsspannung von 0,57V raus.
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Du mußt nicht irgendwelche berechneten Widerstandswerte mit einer
Reihenschaltung über 3 Widerstände nachbauen (R3-R5). Wenn deine
Widerstände 1% toleranz haben, dann sind z.B. 1% von 560kOhm schon
5,6kOhm, d.h. dein 1k geht schon in der Ungenauigkeit des
560k-Widerstands unter :-o

> Der Feedbackpin wird mit 212mV verglichen,
> ich denk der Spannungsteiler ist falsch.
Richtig :-o
Besser wären also: 330k (oben) und 22k (unten),
das sind dann rechnerisch 3,39V
(und mit 2,7% Abweichung noch genau genug an 3,3V ;-)

Oder auch 150k und 10k, das ergibt das selbe.

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