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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltnetzteil in geschlossenes Gehäuse einbauen


Autor: Anton E. (Gast)
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Guten Tag!

Kann ich ein Schaltnetzteil 
(http://www.meanwell.com/search/rs-25/default.htm) in ein geschlossenes 
Aluminium Druckgussgehäuse einbauen, das IP67 hat ohne das die 
Temperatur zu hoch wird?

Das Netzteil hat einen Ausgangsstrom von max. 2.1A (12V) und mein Gerät 
zieht ca. 1.3A.

Oder hilft da nur ausprobieren?

Gruss,
Anton

Autor: Alex22 (Gast)
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Ich denke da wird es keine Probleme geben.

Angenommen das SNT hat einen Wirkungsgrad von etwa 90% dann entstehen 
bei deinen 1,3A und 12V etwa 1,5W Verlustleistung (überschlagsmäßige 
Rechnung).

1,5W erwärmen ein metallisches Gehäuse kaum...

Schöne Grüße,
Alex

Autor: oszi40 (Gast)
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Man kann das Gehäuse ja etwas größer wählen, damit verteilt sich die 
Wärme besser und eventuelles Kondenswasser ertränkt nicht gleich am 
ersten Tag das Netzteil.

Autor: Anton E. (Gast)
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Das Netzteil hat einen Wirkungsgrad von 79% (laut Datenblatt unter 
"Input". Wie kann ich die Verlustleistung ausrechnen, die in Wärme 
umgesetzt wird.

Netzteil: max. 2.1A
Verbraucher: 1.3A
Spannung: 12V
Wirkungsgrad: 79%

Danke schonmal an alle.

Gruss,
Anton

Autor: willi (Gast)
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leistung sekundär = I * U = 1,3A * 12V = 15,6W

leistung primär = leistung sekundär / wirkungsgrad = 15,6W / 0,79 = 
19,75W


die differenz der beiden leistungen bleibt in deinem netzteil und wird 
da als verlust verbraten

P verlust = P prim - P sek = 19,75W - 15,6W = 4,15W

Autor: Anton E. (Gast)
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Danke. Hat mir sehr geholfen. Aber kann man aus der Verlustleistung 
vielleicht noch auf die Wärmeentwicklung schliessen?

Glaube eher nicht oder?

Anton

Autor: Dominik (Gast)
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Dann müsste man noch die Abmessungen des Gehäuses kennen. Dann kann man 
abschätzen wie stark dass das Ding sich erwärmt.

Autor: G_dal (Gast)
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Du solltest dir lieber an deinem Arbeitpunkt die Verlustleitung 
ausmessen, denn die 79 % sind an sich nur bei Maximallast gültig, 
darunter nimmt der Wirkungsgrad stetig ab.

Autor: Anton E. (Gast)
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Das Gehäuse wird folgende Maße haben:

LxBxH: 125x80x57 mm

Das Netzteil hat:

LxBxH: 78x51x28 mm

Wie kann man daraus die Wärmeentwicklung schätzen?

Und wie kann ich den Wirkungsgrad für meinen Fall ermitteln? Nur durch 
messen oder auch rechnerisch?

Anton

Autor: Dominik2 (Gast)
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@G_dal: Der Wirkungsgrad nimmt zwar ab, aber die Leistung auch. Damit 
kann man schon mit dem Wirkungsgrad bei Maximallast rechnen.

--> Das gibt hier ohne hin nur eine Schätzung.

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