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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MOS-FET-Schaltung


Autor: Jan Haan (Gast)
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Ich hab mal ne (Anfänger-) Frage zum MOS-FET-Schalter:

Mir ist die Möglichkeit ihn (N-Kanal) als Schalter "hinter" dem
Verbraucher zu verwenden, also GND zu schalten (siehe Anhang).

Aber wie muss ich ihn anschließen, um damit plus zu schalten, oder
sollte ich andere Bauteile verwenden?

Die zu schaltene Spannung liegt bei max 14V, der Strom bei ca. 10
Ampere. Ein Relais kommt nicht in Frage, weil es zu träge ist, und zu
schnell verschleist (bei vielen Schaltvorgängen).

Autor: Jan Haan (Gast)
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Mir ist die Möglichkeit ihn (N-Kanal) als Schalter "hinter" dem
Verbraucher zu verwenden, also GND zu schalten (siehe Anhang) bekannt.

Meinte ich

Autor: wolli (Gast)
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Den Gatewiderstand sollte man nicht vergessen.

Es gibt Relais mit mehreren Millionen Schaltspielen. Glaubst Du, dass
Du so eins kaputt kriegts?

Autor: Jan Haan (Gast)
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hmm - ich denke es ist besser einen halbleiter zu nehmen - die mehreren
millionen schaltspiele könnten nach einer längeren betriebszeit, oder
einer fehlprogrammierung :) schnell überschritten werden

ich hab mich mal nach p-kanal mosfets umgeschaut, aber dis sind ja eher
selten und ich wüsste jetzt auch nich, wie ich die ansteuern könnte.

Kenn villeicht einer einen bei Reichelt/Conrad (reichelt lieber) den
ich dafür verwenden kann und hat jemand nen schaltplan dafür ??

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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Du kannst den N-Kanal schon auch auf der "high side" verwenden. Am
Gate braucht der BUZ11 aber 10V mehr als an Source um ganz
durchzuschalten, die normalerweise nicht vorhanden sind. (wären bei dir
24V zu Masse)
Dafür gibts dann Highside-Driver, die die benötigte Spannung, mit nem
externen C (und Diode), erzeugen und ausserdem Logic-Level-kompatibel
sind.

Alternativ nen P-Kanal-Mosfet, der bischen teurer ist. Der Schaltplan
dafür ist einfach genau gespiegelt zum N-Kanal. Geht aber nicht direkt
an nen Mikrocontroller. Die einfachste Ansteuerung dürfte dafür sein:
- NPN-Transistor (mit Basisvorwiderstand) an MC-Ausgang, C an Gate
- Widerstand vom Gate an Zuleitung Verbraucher (+14V)

Über den Transistor wird ein-, über den Widerstand ausgeschaltet.

Der Widerstand kann bei entsprechendem Transistor ruhig so um 100 Ohm
(gibt 140mA bei eingeschaltetem Verbraucher) liegen. Stromverbrauch
spielt hier wohl keine große Rolle. Größere Werte schalten langsamer
aus, erhöhen also die Verluste im MOSFET. PWM-Frequenz also nicht
unnötig hoch wählen.

Ausserdem noch direkt vors Gate des MOSFET nen kleinen Widerstand (so
10 Ohm), und wenn die Betriebsspannung höher wird auf Ugs achten (darf
normalerweise max 20V werden)

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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ach ja, falls dus einfach haben willst such mal nach PROFET (siemens,
bzw. infineon). sind zwar nicht doll schnell, aber ne pwm um 50 hz geht
damit schon und sollt dir reichen.

Autor: Jan Haan (Gast)
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Danke für die Antworten

Autor: Walter Braun (Gast)
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Bei PWM kann auch per 2 dioden und einem Elko eine höhere Hilfsspannung
gewonnen werden (Bootstrap).

Autor: Kai (Gast)
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würde denn ein relai gehen, um eine solche last von einer magnetspule zu
schalten, bzw bis zu 10mal in der sek zu unterbrechen?
das relais müßte ja mit einer freilaufdiode abgesichert werden, oder
würde es da zu träge?

Autor: wolli (Gast)
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10 mal pro Sekunde mit dem Relais ist schon etwas gewagt. Und bei einem
Strom von 10A würde das Relais mit der Zeit ziemlich warm werden. Für
so eine Anwendung ist der MOSFET wohl prädestiniert.

Autor: wolli (Gast)
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Man sollte auch über die Ansteuerung des MOSFETs Gedanken machen. Bei 10
Hz sollte die Schaltgeschwindigkeit fast egal sein, aber bei hohen
Frequenzen ist eine Ansteuerung über einen komplementären Emitterfolger
zu empfehlen.

Autor: Kai (Gast)
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naja, mit mosfets kenne ich mich noch nicht aus. ist für mich totales
neuland, gibts da irgendwie eine erklärung/schaltung dazu?

die 10-12A treten nur beim schalten der magnetspule kurz auf, also
keine dauerbelastung, die liegt bei 0,5A

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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