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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kassettenlaufwerk


Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ich möchte gern ein Kassettenlaufwerk bauen. (für µC - Computer) Ich
weiß aber nicht ob ich an den beiden Rollen einer Tonbandkassette
einfach (schritt-)Motoren montieren kann.
Kann dadurch das Band beschädigt werden? (Zugkraft)
Wo gibt es Tonbandkassettenlaufwerke, bei denen man durch ein
elektrisches Signal zwischen << , >> , > entscheiden kann?
Habt ihr auch schon so etwas ausprobiert?

Autor: formtapez (Gast)
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Wie wärs mit sowas ->
http://home.t-online.de/home/fry999/datasett.jpg

MfG
formtapez

Autor: jörg (Gast)
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Hallo

DDR hifi cassettendeck "H-MKD100" war microcontoller gesteuert
du kanst es über die schnittstelle steuern
oder du nutzt die elektronischen tiptasten mit relais

gibs bei ebay oder fomärkten zu kaufen

gruß jörg

Autor: Frankl (Gast)
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Das ist ja pure Nostalgie

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Ob das auch geht, wenn ich an einem Laufwerk (mit mechanischen Tasten
für das Getriebe) Servos an diesen Tasten montiere?

Autor: Uli (Gast)
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Ich frage mich wozu Servos? Auch bei der Datasette gab es keine Servos!
Und bei MTU´s Mag Tape Units gab es auch keine Schrittmotoren.

Mfg Ulrich

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Um das Hin- und Herspulen, Abspielen elektrisch (automatisch) zu
steuern.
PS:
Da ich erst 16 Jahre alt bin weis ich nichts richtiges über die alte
Technik.

Autor: Marcus M. (Gast)
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Hallo Stefan,

ich hab noch ene Datasette hier zu Hause in kombination mit einem C16
Plus4.
Die Funktionsweise des Teiles ist relativ einfach. Du drückst auf Play
und das Ding fängt an zu laufen, bis die Band beginposition erreicht
ist. Danach steuert der Compi (ja, auch ein C16 kann steuern!!) was mit
der Datasette weiter geschieht. Normalerweise wird dann das ganze
Programm eingelesen, Datenstaurate so in etwa 756Bit/s.
Sollte es dann wieder erwarten keine Fehler in dem Datensalat geben,
dann hast Du ein lauffähiges Programm vor Dir oder Daten, die Du
benutzen kannst. Anderfalls muß der User wieder rewinden und das ganze
kann von vorne losgehen. Im Schnitt tuts dann jeder 2te bis 3te anlauf
garantiert.

Sei mir bitte jetzt nicht böse, aber eine SD-Karte o.ä. ist einfacher
zu beschalten!!

Gruß Marcus - der von Datasette heute noch Alpträume bekommt -

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi Marcus...

Hast du nicht mit dem Drücken der Play-Taste gewartet bis nach einem
LOAD / SAVE-Befehl am Bildschirm die Meldung "press play on tape"
erschien?? ;-))

Das waren noch Zeiten...

Und steuern konnte der C16/116/Plus4 gut, ich habe da etliche mit
zusätzlichen 6529 nachgerüstet.

Bit- & Bytebruch...
...HanneS...

Autor: Marcus M. (Gast)
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Hallo Hannes,

cool, ich dachte, es gäbe so gut wie keine Leute, die den benutzt
hätten... .

Wenn nur alle Compis so einfach und stabil gewesen wären. Kein Absturz,
es sei denn das Netz fiel aus oder das Netzteil wurde beim STaubsaugen
mal wieder rausgezogen. Aber keine Bluescreens!! Spiel geladen - wenns
denn irgendwann mal tat - und zocken bis der Arzt kommt - OHNE
BLLUESCREEN!

Na ja, das press key on tape fand ich immer lustig ;-)

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Ja eine SD-Card wäre schön ist aber teuer. Ich habe auch noch kein mit
Fernbedienung gesteuertes Kassettendeck von innen gesehen. Mir geht es
um die einfache Ansteuerung ohne erst noch Motoren, Mechanik... heran
bastelln zu müssen. Ich möchte gern mehr über diese Laufwerksteile (die
in einem Kassettendeck, Computer... eingebaut sind) wissen. (Wo gibts
die billig? Wie steuert man die an?)

Autor: Marcus M. (Gast)
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Hallo Stefan,

die werden direkt über deren Schnittstelle gesteuert. Schau mal nach
Informationen über C64er.
Motoren usw. sind da schon drin, mehr kann ich Dir dazu aber nicht
sagen, mir fehlen leider die Unterlagen!

Billig sind die aber nicht mehr, da die Dinger mitlerweile Museumwert
haben.

Gruß

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Ich weis, dass da Motoren... drin sind, aber ich wollte die
Kassettenlaufwerke von einer Stereoanlage, Kassettenrekorder... die
z.B. über Fernbedienung gesteuert wurden (und dadurch schon Aktuatoren
zum Schalten des Getriebes enthalten) zu einen Kassettenlaufwerk für
Computer umbauen. Ich besitze noch kein Kassettenlaufwerk mit
"Automatikgetriebe" nur ein manuelles. Zu diesen Automatischen
Laufwerken möchte ich gern mehr wissen. (Herstellerdatenblätter?)

Autor: thkais (Gast)
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Die Commodore-Datasette hatte nur eine Steuermöglichkeit: Motor an oder
aus. Das Kassettenlaufwerk selbst war ein absolutes
Standard-billig-Teil, mit einem auf den C64/16/+4 abgestimmten
Verstärker.

Kasettendecks mit Steuerung dürften nicht billig sein - auch gebraucht
nicht. Außerdem ist meistens die Mechanik dermaßen kompliziert, daß sie
sehr anfällig ist. Datenblätter? Bestenfalls beim Elektrofachhandel,
sofern die eine Reparaturwerkstatt haben und so etwas überhaupt
herausrücken. Die Kompaktkassette hat nunmal den Zenit ihres Daseins
weit überschritten...

Welche Datenmengen möchtest Du denn speichern?

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Welche Datenmengen ich speichern will weis ich noch nicht. (5 MB?) Ich
will damit erst ein paar Experimente machen um überhaupt etwas darüber
heraus zu finden. Gibt es dazu wirklich keine Datenblätter im Internet?

Autor: Sebastian (Gast)
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Also wenn du noch nix hast und auch keine Info über Kassettenlaufwerke,
wie wäre es dann mit Videokassetten? Ich habe hier noch einen halben
rumliegen. Mal sehen ob ich was genaueres darüber finde. Da kannst du
dann auch mehr draufquetschen.

seb

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Welche Datenmengen ich speichern will weis ich noch nicht. (5 MB?)"

Wache auf Träumer, das ist Technik von vorvorgestern !

Wenn Du 60kB auf eine Kasette gepreßt kriegst, ist das viel.

Schon so ein billiger Flash-Chip, wie er im PC zum Booten drinsteckt,
kann also wesentlich mehr speichern (512kB).

Weißt Du wie froh die Leute waren, als sie die scheiß Kassetten
wegschmeißen konnten und satte 160kB auf einer Diskette Platz hatten
und die auch in unter 5 Minuten ausgelesen oder beschrieben waren ?


Moderne Bandlaufwerke zur Datensicherung haben nur noch das Prinzip mit
einer Tonbandkassette gemeinsam. Ansonsten liegen Welten dazwischen,
sieht man ja auch schon am Preis.


Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
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P.S.:

Disketten sind zwar auch von gestern, aber da passen wenigstens 1,44MB
drauf und die Laufwerke sind billig und im Web gibts schon einige, die
sowas mal an den 8051 angeschlossen haben.


Peter

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi Markus M...

Eigentlich OT, aber wegen der Nostalgie...

Ich habe sogar noch einen Plussi dienstbereit unter dem TV, nutze ihn
aber nur noch zum Brennen von EPROMs oder wenn ich mal was von Diskette
auf d64-File kopieren muss (für E-Mail).

Das Bild zeigt den Bastel-Plussi, an dem ich die 256K RAM und die
EPROM-Erweiterung entwickelt hatte. Rechts oben: dienstbereite Anlage
unter dem TV (leicht verstaubt), links oben: 5 Stück 6529 (Port-IC)
übereinander für RAM-Switch, EPROM-Switch und 3 x 8-Bit-I/O. Hauptbild:
Diverse Nachrüstungen, vorn rechts 256er RAMs, hinten Platine mit
EPROMs, die die gesamte relevante Anwendersoft wie Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, Grafikprogramm für ganze DIN-A4-Seite
(Pagesetter), Kopierprogramme, Disk-Tools, Brenner-Software uvm
enthält. Alles aus einem Menü aufrufbar, das mit F1 aufgerufen wird.

Technischer Stand 1990/1991. Wie gesagt, das ist der Prototyp, die
Serienumbauten sahen dann schon besser aus, da kamen dann 32-Pin-EPROMs
in die Original-ROM-Steckplätze (28-Pin), wodurch sich die EPROM-Platine
erübrigte und auch nicht mehr so viele Strippen nötig waren.

Achja, oben zwischen den einkopierten Bildern ist der EPROMMER zu
sehen.

Eine Datasette habe ich zwar noch im Keller, aber nicht mehr in
Benutzung. Ginge auch garnicht, da mein OS keine Datasettenroutinen
mehr hat, an deren Stelle stehen einige andere nützliche
OS-Erweiterungen.

Bit- & Bytebruch...
...HanneS...

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