www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Foliendrucksensor


Autor: S. S. (-xc-)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi!

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen...

ich entwerfe z.Z ein Dance Dance Revolution Pad :P und bin noch auf der 
suche nach einem sinnvollen Sensor um den tastendruck aufzunehmen...

falls wer die teile nicht kennt:
http://i2.iofferphoto.com/img/item/438/274/61/danc...

ich habe mir gedacht, das ein foliendrucksensor wohl die beste lösung 
für dieses problem ist, da man keinen weg überbrücken muss...
meine frage, wo bekommt man sowas möglichst günstig?


falls ihr eine bessere idee habt her...ich bin für alles offen!



gruß

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sehe ich das richtig, daß man da mit seinem gesamten 'Elefantengewicht' 
auf dieser Art von Matte draufsteht??? Mir fehlt da irgendwie der 
Größenvergleich bzw. eine grobe Angabe der Dimensionen (zumindest Länge 
x Breite).

Wenn ja, dann muß der Drucksensor ja u.U. äußerst robust und 
möglicherweise auch großflächig aufgebaut sein.
Theoretisch gäbe es mehrere Ansätze.
Praktisch stelle ich mir das schon etwas schwieriger vor.

Aber kommen wir mal zu meinen Ideen:

Da die üblichen mechanischen Taster wohl eher nicht einsatzfähig sind, 
muß dies also anders gelöst werden.

Wenn man bei mechanischen Konstruktionen bleiben will/muß, so könnte man 
sich 'Flächenschalter' aufbauen, die die Durchbiegung von diversen, und 
mehr oder weniger elastischen, Materialien ausnutzen. Also z.B. ein 
dünnes Holzbrett, das an einer Seite fixiert ist und sich beim Betreten 
geringfügig (d.h nur 0,5 bis 1mm bis zu einem Anschlag) durchbiegt und 
dabei zwei Kontakte zusammenbringt. Durch geschickte Auswahl der 
Materialen sowohl für Super-Leichtgewichte als auch für Elefanten 
verwendbar. Die Form und Größe der (aktiven) Trittflächen wären relativ 
frei definierbar, aber an ein Einrollen und hinter der Tür klein und 
kompakt verstauen ist nicht zu denken. Das ganze dürfte/müsste relativ 
massiv/stabil und damit wohl auch schwer ausfallen. Mit 
Bastler-Kunststoffplatten aus dem Baumarkt könnte das vmtl. auch funzen.

Bei 'elektrischen' Lösungen würden mir resistive oder kapazitive 
Methoden einfallen, wofür aber spezielle Materialien benötigt werden 
würden, an die der Otto-Normalverbraucher nicht so ohne weiteres 
rankommt. Darunter würden Folien zählen, die beim Zusammendrücken ihren 
Widerstands- oder Kapazitätswert verändern. Zum Auswerten dann einen 
kleinen Controller mit entsprechender Beschaltung dran und schon wäre 
die Sache geritzt.
Im Selbstbau sind solche Sensoren wohl eher schwierig hinzubekommen, 
aber wer weiß?!

Autor: S. S. (-xc-)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ja man steht schon mit seinem gesamten gewicht drauf.. eher sogar mehr 
weil man ja noch springt...

die idee mit der durchbiegung kam mir natürlich auch einfach zwei 
metalplatten die sich berühren fertig....
aber beweglich ist so unprofessionell ;)

die controlling aufgabe soll von einer alten usb tastatur übernommen 
werden...seht ihr da probleme?
die einzelnen felder lösen dann anstelle der tastaturbuchstaben aus/ 
bzw. aktivieren deren kontakte

die trittflächen werden zirka 280mm x 280mm groß wobei das eigentlich 
egal ist...der sensor muss was aushalten...bei mir weniger bei anderen 
mehr :P

wichtig ist halt das der sensor schnell arbeitet...lange hubwege und 
verzögerungen sind blöd
sollte zirka so flott wie eine normale tastatur sein

Autor: PeterL (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fussmatten für Alarmanlagen?

Autor: Günther Grundböck (grundy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vergiss das alles, ich bin auch seit jahren DDR fan, wollte schon 
einiges bauen, hab aber alles verworfen weil einfach nicht "perfekt" 
genug. bin aber vor kurzem wahrscheindlich auf die "endlösung" 
gestossen:
http://at.farnell.com/quantum-research-group/qt108...
erste tests damit sind vielversprechend, dürfte schnell genug sein (am 
pc egal da kann man ja das timing einstellen), ist recht empfindlich, 
kommt auch mit großen sensoren zurecht, funktioniert auch unter dem 
wohnzimmerteppich versteckt noch.
einziger nachteil: das teil gibts nur im QFN32 gehäuse, den nachfolfer 
1080 auch.
dafür ist das teil selbstkalibrierend, einfach irgendwas anhängen, stück 
kabel oder so, draufsteigen oder hand drauf-> spricht sofort an.
es gibt auch ähnliche chips im dip gehäuse aber der 1080 ist 
unschlagbar, 3€ für 8 kanäle passen auch perfekt für die matten :-)
ich hoffe ich hab bald zeit die restlichen panels anzuschließen und das 
ganze an ein altes usb-gamepad, dann kann ich mehr berichten :-)
hier noch ein bild davon, QFN auf lochraster g
http://grundyonline.com/pix/qt.jpg
übrigens eine amerikanische firma verkauft bereits tanzmatten mit 
kapazitiven sensoren, stolze 1200 USD pro stück!

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.