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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MOSFET als Öffner/Schaltungsfehler


Autor: empi (Gast)
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ich fang noch mal einen neues Thread auf, da die Threadüberschrift nicht 
mehr so richtig past. ( FET mit 10A dauer + verarmung(=öffner) )
hoffe es hat keiner ein problem damit.

Möchte jetzt einen MOSFET als "Öffner" verwenden.
--> wenn uC 0Volt ist soll Fet durchsteuern und wenn uC 5Volt sind nicht 
durchsteuern.

hab jetzt eine schlatung gezeichnet und auch aufbaut.

Als FET verwende ich den IRF4905S.
Prinzipell funktioniert die schlatung, nur wenn ich den uC eingang auf 
5Volt ziehe, wird einer der Tranistoren geschossen.

Widerstaende hab ich eher geschätzt als gerechnet. (Sorry, aber bin in 
dem ganzen noch relativ neu)

mfg
empi

Autor: sgersten (Gast)
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Hallo,

Du bekommst einen hohen Strom über Q1-Emitter, Q1-Basis (PN Übergang) 
und dann über den durchgeschalteten Transistor Q2 (Collector-Emitter).
Ich würde einen Widerstand (z.B. 1k) zwischen Q1-Basis und Q2-Collector 
einbauen.

Autor: Jens G. (jensig)
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das hatten wir doch schon in deinem anderen thread gesagt, daß dort ein 
R rein muß vor die Basis Q1 oder an Collector Q2 (z.B. 10k oder so in 
der Größenordnung)

Autor: empi (Gast)
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Hab R2 noch auf 390 Ohm heruntergeschraube und funktioniert jetzt mit
den 10k zwischen den beiden transistoren.
Hätte den 10k vorher auch mal ausprobiert, aber wahrscheinlich hab ich
da schon einen kaputten transistor gehapt.

mfg und danke
empi

Autor: empi (Gast)
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sodala ein problem wiedermal! (sorry :-)  )
mir schies jetzt jedesmal der spannungsregler.
Hab jetzt versucht über die 5Volt des SPannungsreglerns zu schalten, 
aber der brennt mir jetzt immer ab.
Hätte es auch schon mit ner diode probiert.
Hab ich was vergessen?

mfg und danke
empi

Autor: Jens G. (jensig)
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zeig doch mal die Gesamtschaltung - in deiner jetzigen Schaltung kommt 
kein Spannungsregler vor.
Und auserdem - wieso hast Du den R2 runtergeschraubt. Da sollten Werte 
im kOhm-Bereich vollkommen genügen (10k oder sowas).

Autor: Josef Huber (Gast)
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glaube Du hast da einen Gedankenfehler. Einfach gesagt: mit einem N-Typ 
schaltet man bei Ansteuerung nach Masse durch. Bei einem P-Kanal 
schaltet man nach Plus. Ist nur die Polarität anders. Heist aber auch 
Lo-Pegel am Gate, P-Kanal schaltet nach Plus durch und Hi-Pegel Gate=S 
öffnet die S/D-strecke. Einen ?-Kanal der ohne Gate-Spannung nach Masse 
schaltet, ist dann warscheinlich ein Relais mit Öffner.

mfG Josef Huber

Autor: Jens G. (jensig)
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@Josef Huber
nö nö. Der Sinn der Schaltung soll sein, einen p-Kanal als Verarmungstyp 
zu simulieren. Also wenn kein Eingangssignal (Ue=0), dann soll der Mosi 
leiten.

Autor: empi (Gast)
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Also wenn ich ich habe die +5V einfach auf die obere Schlatung gegeben. 
(auf "uC")
Daraufhin wird der Spannungsregler immerheißer, bis er abbrennt (Oder er 
die 5Volt nicht mehr ausgibt, oder aber 24V statt auf 5V). (Ist 
aufhängig von der last, die ich mit dem FET schalte).

Das ganze soll eine Testplatine sein, wo ich dann verschiedene Module 
testen kann. Eines davon soll dieser FET sein.
Habe aber einfachkeitshalber die +5Volt vom Spannungswandler genommen.
Weiters habe ich uC Eingang auf der FET Schaltung mit einem Hochohmigen 
Widerstand noch auf Masse gezogen.

Ein paar kommentare zur "Hauptlplatine"
*Quarz nicht bestückt
*Kondensatrwert stimmen auf zeichnung nicht. Habe ich auf der Platine 
dann "wildwest" genommen.
*Die Schaltung zur Spannungsversorgung habe ich bereits bei anderen 
Platinen im einsatz.

mfg und danke für die hilfe.
empi

Autor: empi (Gast)
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"
@Josef Huber
nö nö. Der Sinn der Schaltung soll sein, einen p-Kanal als Verarmungstyp
zu simulieren. Also wenn kein Eingangssignal (Ue=0), dann soll der Mosi
leiten.
"
Sinn der Schlatung ist "ihrgendeinen" Öffner auf FET,... Basis zu haben, 
der Unempfindlich gegen Spannungsschwankungen, 10 Ampere aushält und 
auch kurzzeitig mehr.

mfg
empi
PS: sorry wenn ich kleinlich bin :-)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Zeige doch mal die Schaltung MIT allen Bauteilen, entscheidend ist hier 
die Spannungsversorgung und die Last des 10A Teils.
Dieser muss zu GND einen Bezug haben, sonst funktioniert das nicht.

Autor: empi (Gast)
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Also Versorgung ist ein Labornetteil.
Labornetzteil Versorgt mir die "Hauptplatine" und den Eingang der 
FET-Schaltung.
Der Ausgang der FET-Schaltung geht auf eine variable Anzahl von 24Volt 
Glühbirnen. (21Watt --> ca. 1A pro Glühbirne).
Die Glühbirnen gehen dann natürlich auf die Masse.
Die Hauptpltaine hängt auch noch auf masse. (ist ja klar)

Von der FET Schaltung geht dann natürlich noch die Masse auf die 
Hauptplatine.

Sollte das zu wenig sein, bitte einfach melden.

mfg
empi

Autor: Jens G. (jensig)
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was ist denn das für ein Regler. Ein 78L05 ? Dann dann der nur ein paar 
Bruchteile von Leistung vertragen. Wenn Du immer noch R2=390 hast, zieht 
der Eingang bereits 10mA bei H, also (24V-5V)=190mW (zuzüglich den 
Strom, den deine µC-Schaltung braucht) - könnte bereits etwas reichlich 
sein für so ein kleines Kerlchen. Also erstmal R2=10k setzen oder sowas. 
Wenn immer noch das Problem da, dann Strom messen, und Leistung über den 
Regler ausrechnen, und den Wert mit Ptot im Datenblatt vergleichen 
(solltest deutlich drunter bleiben)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Folgende Verbesserungen, die teilweise schon genannt wurden:
1. Widerstand 10k vor die Basis von Q1
2. R2 = 10k
3. Vor R2 einen 10k nach Masse oder nach +5V
Was soll passieren, wenn der Mikrocontroller abgeklemmt/hochohmig ist?
Soll der Fet dann durchsteuern (nach Masse) oder sperren (nach +5V).

Autor: BMK (Gast)
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Ich denke mal, trotz der zigfach genannten Hinweise hat
empi immer noch nicht das Hauptproblem - den Kurzschluss erkannt,
den ich jetzt mal unmissverständlich eingezeichnet habe.

Bitte mal die Verbesserungen von esko einbauen und dann berichten.

Autor: empi (Gast)
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*Zwischen C/Q2 und Q1 habe ich schon einen Widerstand. (10k Ohm)
*den Widerstand am uC eingang habe ich ebenfalls schon auf 8k2 erhöht.
*Von R2 habe ich auch schon einen Widerstand nach Masse gezogen um eine 
"sauberes Massepotential" zu bekommen, aber einen 1k8.

"Printipell" funktioniert ja sie schaltung wie gwollt. (zumindest wenn 
ich die 24volt UND die 5Volt vom labornetzteil bekomme.)
:-/

Werde mal den Stromverbrauch über die 5Volt messen.

mfg und danke
empi

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Eine Diode über den Regler wäre noch Sinnvoll. Und welchen Sinn hat D4?

PS: Die Abblockkondensatoren fehlen und bei den Pufferkondensatoren 
genügt auch einer, ob am Ausgang oder Eingang ist eigentlich wurscht.

Autor: empi (Gast)
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sodala!
HAT NICHTS MIT DER FET-Schaltung zum tuen!
Das Abbrennen vom Festspannungsregler hat was mit der Versorgung zum 
tuen!  --> Passiert nur bei einem Labornetzteil.
Kollege meint das die allgemeine beschaltung vom festspannungsreglern 
nicht hinhaut --> Kondensatorart + größe.
Das dann eigenschwingung entsteht oder sowas,...

mfg
empi

Autor: empi (Gast)
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Zur ergänzung
1x Ringleitung probiert --> BRENNT
2x Labornetzteile versuche --> OK

mfg
empi
PS: sorry, natürlich weiß ich das man tuen nicht so schreibt! :-)

Autor: Josef Huber (Gast)
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verfolge mit Interesse die Diskusionen. Aber glaube mir ein Bauelement, 
dass ohne Spannung voll leitet und bei Steuerspannung öffnet,......das 
wird sehr schwierig. Wenn Du einen BF245 betrachtest, der macht sowas 
ähnliches. Aber zum öffnen benötigt der negative Spannung. Leitend ist 
der nur wenn zwischen S und D, eine Spannung abfällt. Voll durchschalten 
tut der nicht.

Autor: empi (Gast)
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ist mir klar, aber wenn man ein relais vermeiden will und profets 
(=solid state relais) aus kostengründen vermeiden will, wird leider 
nicht viel übrigbleiben.

Ach ja:
Habs jetzt mit einer anderen kondensatorbeschlatung am eingang den 7805 
gelöst!!!!!

mfg
empi

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> 1x Ringleitung probiert --> BRENNT
Ringleitung???

> Ach ja: Habs jetzt mit einer anderen kondensatorbeschlatung am eingang den
> 7805 gelöst!!!!!
Am Eingang? Soso...   :-o

Und wie ists am Ausgang?
Hast du ungepolte 100uF Kondensatoren?
Ist dein Regler mit 100uF am Ausgang noch stabil?

Autor: Michael (Gast)
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>Ach ja:
>Habs jetzt mit einer anderen kondensatorbeschlatung am eingang den 7805
>gelöst!!!!!

Hast du einen Abblockkondensator eingesetzt oder was hast du verändert? 
Die empfehle ich dringend. Und er 100 µF über dem PIC soll wohl ein 100 
nF sein, µF wären da etwas zu viel.


>Ist dein Regler mit 100uF am Ausgang noch stabil?

Warum sollte er nicht mehr stabil sein? Muss ja scheinbar nur den PIC 
versorgen und vielleicht den FET umladen. Da reichen 100 µF locker aus.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Warum sollte er nicht mehr stabil sein?
> Da reichen 100 µF locker aus.
Je nach Anschluss an den Regler könnten das zuviel sein...
Wenn 100uF niederimpedant am Ausgang angeschlossen sind, ist das ein 
unschöner Eingriff in den Regelkreis des 7805. Und der beginnt dadurch 
u.U. zu schwingen.

Es fehlt auf jeden Fall der in jedem Datenblatt empfohlene 100nF am 
Ausgang. Zitat aus dem DB:
Co (0,1µF) improves stability and transient response.

Autor: Michael (Gast)
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Das ist aber extrem unwahrscheinlich, Lothar. Hab schon in so vielen 
Schaltungen hinter einem 78xx Stützkondensatoren gesehen, meist deutlich 
über 100 µF. Die hatten aber auch immer den Abblockkondensator dabei. 
Die sollte man sich schon gönnen ;)

Autor: empi (Gast)
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wie ich ihrgendwann schonmal geschrieben habe, stimmen die 
kondensatorwerte in der schlatungszeichnung nicht.
Am Ausgang habe ich 100nF KerKo.
Am eingang dürfte ich 470uF (schreib gerade aus dem kopf) haben. (Elko) 
+ 100uF KerKo. Aber diesmal direkt am Eingang angelötet, da ich gelesen 
hab, das die möglichst nahe da sein sollen.

mfg
empi

Autor: Jens G. (jensig)
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Du meinst 100nF KerKo ...

Autor: Michael (Gast)
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und am Ausgang hast du auch einen 100 nF gegen Masse? Schaut ja dann 
soweit ganz OK aus, da scheint dann das Problem nicht her zu kommen.

Autor: empi (Gast)
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danke jens.
natürlich 100nF Kerko am Ausgang in der Näher der VDD vom PIC.

An Michael:
Problem ist ja bereits gelöst worden, aber trotzdem danke.

mfg
empi

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