www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie funktioniert ein Spannungsmessgerät?


Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich möchte eine simple Frage stellen, die dann doch vielleicht nicht so 
simpel ist. Und zwar: Wie funktioniert eigentlich ein 
Spannungsmessgerät? Was passiert hier auf physikalischer Ebene.

Gruß

Sebastian

: Verschoben durch Admin
Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann kann ich also aus diesem Wikipedia-Eintrag schließen, dass man 
Spannungen gar nicht messen kann, sondern nur Magnetfelder, die durch 
den Strom erzeugt werden?

Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, so ungefähr. Die Spannung erzeugt ein ihr proportionales Magnetfeld, 
welches den, an der Spule angebrachten, Zeiger ausrichtet. Dies in 
Abhängigkeit der Differenz des Magnetfelds des Dauermagneten im 
Instrument und eben des Feldes der stromdurchflossenen Spule.

Hoffe dass es ein wenig klarer wurde.

Andreas

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Andreas Kemper (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dann such doch mal bei Google nach den Anfängen der elektrischen 
Grundlagenforschung eines Herrn Volta, die Froschschenkel nicht 
vergessen.

Der "Spannungsmeßabfall" kann dan wenigstens noch verspeist werden

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das "Nein" war auf den Post von Sebastian bezogen.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Hinweis auf den Analog-Digital-Umsetzer beantwortet nicht die Frage, 
welche physikalische Größe bei einem Spannungsmessgerät gemessen wird. 
Auch ein digitales Messgerät arbeitet immer mit analogen Eingangsdaten.

Autor: ms (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also beim Digitalen misst du sozusagen die Ladung, die in einer gewissen 
Zeit von der Spannung in einen Kondensator geschaufelt wird (das ist 
dann die Spannung).

Analog ist es ja geklärt.

Autor: TorstenBe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
In jedem Fall wird eine Stromstärke gemessen, da diese proportional zur 
Stärke des Magnetfelds ist. Die Spannung ist dabei vollkommen 
irrelevant. Daher wird der Spannungsmessung mit Hilfe eines bekannten 
Widerstandes und U=RI die gemessene Stromstärke in eine Spannung 
umgewandelt

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es kommt drauf an, was füre eine Art Messgerät es ist. Die einen messen 
eigentlich Strom, die anderen Spannung.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
TorstenBe schrieb:

> In jedem Fall wird eine Stromstärke gemessen, da diese proportional zur
> Stärke des Magnetfelds ist.

Das in "jedem Fall" ist etwas mutig, denn das stimmt eben nur bei den 
üblichen analogen Messwerken in alten analogen Multimetern.

Es stimmt nicht mal für alle analogen Messwerke, beispielsweise nicht 
beim Elektrometer.

Autor: volt (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ms schrieb:
> Also beim Digitalen misst du sozusagen die Ladung, die in einer gewissen
> Zeit von der Spannung in einen Kondensator geschaufelt wird (das ist
> dann die Spannung).
>
> Analog ist es ja geklärt.

Also wenn ich digital die 'sozusagen die Ladung' messen kann - also 
potential 'wert', dann kann ich doch spannungs direkt messen, da 
spannung potential 'wert' unterscheid ist .... richtig ?

Autor: Oliver Simmank (ollibass)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Also wenn ich digital die 'sozusagen die Ladung' messen kann - also
> potential 'wert', dann kann ich doch spannungs direkt messen, da
> spannung potential 'wert' unterscheid ist .... richtig ?


also so ganz weiss ich nicht was du damit sagen willst.
analog  ist ja nun schon grob geklärt - entweder über strom und 
magnetfeld oder elektrometer - 2 dünne plättchen werden geladen und 
stoßen sich entsprechend weit ab.

ad-wandler gibt es mit verschiedenen prinzipien.
- eins arbeitet wie bereits erwähnt: es wird ein kondensator geladen und 
dabei die zeit gemessen. (davon gibt es noch verschiedene unterarten, 
siehe dual-slope ad-wandler etc)
--> spannung->zeit

- flash-ad-wandler arbeiten anders. es werden alle spannungsabstufungen 
von einer referenzquelle über ein widerstandsnetzwerk erzeugt. die 
angelegte spannung wird nun über komparatoren mit all diesen spannungen 
verglichen, und dort wo der umschwung ist, ist die spannung. diese 
wandler sind sehr schnell aber auch recht teuer und meist nicht so genau 
(-> digital-oszis)
--> spannung mit referenzspannung vergleichen

- es gibt auch ad wandler, welche nacheinander über pwm oder r-netzwerk 
oder so spannung erzeugen und mit einem komparator so lange schauen bis 
die beiden nahezu gleich sind.
--> spannung mit referenzspannung vergleichen

- und da haben wir noch die sigma-delta wandler. also ich glaub ich habs 
mal verstanden wie die arbeiten aber das zu erklären hab ich jetzt keine 
lust. kann der threadsteller ja mal googeln. jedenfalls grob wird das 
signal mit 1bit oversampled.
--> grob glaub ich auch vergleichen mit referenzspannung (nur mit hoher 
frequenz)

Beitrag #2359116 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Martin A. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian schrieb:
> Dann kann ich also aus diesem Wikipedia-Eintrag schließen, dass man
> Spannungen gar nicht messen kann, sondern nur Magnetfelder, die durch
> den Strom erzeugt werden?Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

Gast schrieb:
> Nein

Was heißt "Nein".

Spannungen lassen sich z.B. mit einem Elektroskop direkt messen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroskop

Beitrag #2359125 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2359126 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2359145 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #2359160 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Harald Wilhelms (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian schrieb:

> Wie funktioniert eigentlich ein
> Spannungsmessgerät?

Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsmessgerät#El...
Gruss
Harald

Autor: Mobiler-Deflorationsdienst (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
spannend ist wenn du dir vor Aufregung in die Hose machst.

Autor: Ezis B. (ezis_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Noch kann mit Osziloskop messen -ohne magnetfeld:)

Autor: immer wech (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mir hat mal wer in der Ausbildung erklärt das der einzige echte 
Spannungsmesser ein Galvanometer sei .
Volkommen Leistungslos !

Autor: Herr Braun (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
immer wech schrieb:
> Mir hat mal wer in der Ausbildung erklärt das der einzige echte
> Spannungsmesser ein Galvanometer sei .

Da wären wir wieder bei einem Oszilloskop mit einer Braun'sche Röhre, 
bei der der Strahl nur durch das elektrische Feld zwischen den 
Ablenkplatten ausgelenkt wird.

Autor: ... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also i frag mich dasselde u hab jah ka von physik
websites helfen mir auch nich weiter

Autor: Joachim K. (minifloat)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
... schrieb:
> websites helfen mir auch nich weiter

Geh in eine örtliche Bibliothek und suche dort z.B. nach

# "Elektrizität" aus der "Was ist was?"-Reihe des Tesloff-Verlags
  http://de.wikipedia.org/wiki/Was_ist_was

# Ein dickes Bastelbuch, wie z.B. "Werkbuch für Jungen" / Verlag 
Ravensburg

# Geh in ein Spielwarengeschäft und suche dir einen simplen 
Kosmos-Experimentierkasten

# ...usw...

mfg mf

Autor: Henrik V. (henrik_v)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
immer wech schrieb:
> Mir hat mal wer in der Ausbildung erklärt das der einzige echte
> Spannungsmesser ein Galvanometer sei .
> Volkommen Leistungslos !

Komisch, dass wovon ich immer dachte es wäre ein Galvanometer, was da 
auf meinem Schrank steht, da ist ein Schildchen drauf 1mm ^= 8e-9 A bei 
Ri=300 Ohm.
Da brauche ich nur einen 125M Vorwiderstand und komm auf 1V/mm (Ri 
vernachlässigt ;) ), also nur fast Leistungslos. Ach ja, plus die 2W der 
Glühbirne für den Lichtzeiger.
Also mein Galvanometer ist ein Strommesser und dass,das Wikipedia hat 
wohl auch.  http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanometer

Aber man kann das Galvanometer als empfindlichen Stromsensor verwenden, 
um eine bekannte Spannung so einzustellen (Z.B. mit KVD) , dass sie 
identisch der unbekannten Spannung ist. Galvanometer zwischen, wenn 
Strom null, dann Spannung gleich. Das wäre dann Belastungsfrei

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.