Datum:
Koennten bitte die Schweizer hier im Forum einmal eine Angabe machen, welches Brutto / Netto sie für ihre Tätigkeit bekommen? Mir geht es nicht um die Einstigesgehälter, sondern das, was man mit sagen wir >5 Jahren in der Elektornik und Softwaren bekommen kann. Bitte möglichst mit Kanton, wegen der Vergleichbarkeit. Und bitte möglichst keine Kommentare von Dritten, die die Zahlen hinterfragen. Danke. Ich mahe den Anfang: Ich habe ein Angebot über 115.000 Franken für einen Job im Bereich Elektrik + Firmware und Projektführung. Die Stelle ist für ETH / Uni ausgeschrieben und erfordert Mathematik.
Datum:
Ach ja, die Stelle ist im Kanton St. Gallen, auf unbefristet ausgeschrieben, sie beläuft sich auf 40h und das Netto habe ich noch nicht ausrechnen können.
Datum:
> ...und das Netto habe ich noch nicht ausrechnen können.
Das macht nichts. Das können die wenigsten Ingenieure ;-)
Datum:
Mir hat man geboten: ca 105000 (St Gallen) Entwickler ca 100000 (bei Schaffhausen) Entwickler ca 125000 (Zürich) Teamleiter Ein Exarbeitkollege bekommt 108000+Provision(ca 15000) im Vertrieb Region Zürich
Datum:
Dann sind die 115.000 ja nicht unrealistisch. Könnte mal jemand ein typisches Netto dazuschreiben?
Datum:
Vergesst nicht das bei einem schweizer Nettogehalt die Steuern noch nicht abgezogen sind! Dies gilt es in den Vergleich miteinzubeziehen.
Datum:
Römu schrieb: > Vergesst nicht das bei einem schweizer Nettogehalt die Steuern noch > nicht abgezogen sind! Dies gilt es in den Vergleich miteinzubeziehen. Wie kann es dann netto sein? :-/
Datum:
Netto ist in der Schweiz nach Abzug AHV/ALV/NBU etc. sprich die obligatorischen Abzüge (was ja auch Steuern sind im weitesten Sinn). Die Steuern an die Wohngemeinde/Kanton werden aber im Folgejahr mittels Steuererklärung abgerechnet. Siehe Google
Datum:
Römu schrieb: > Netto ist in der Schweiz nach Abzug AHV/ALV/NBU etc. sprich die > obligatorischen Abzüge (was ja auch Steuern sind im weitesten Sinn). Die > Steuern an die Wohngemeinde/Kanton werden aber im Folgejahr mittels > Steuererklärung abgerechnet. Siehe Google Okay, kann man ungefähr sagen, wie hoch der Steueranteil vom Brutto an Gemeinde und Kanton ist? Unterscheidet sich je nach Ort, ist mir schon klar. Aber so in etwa, damit man einen Vergleich zu Deutschland hat?
Datum:
Mark Brandis schrieb: > Okay, kann man ungefähr sagen, wie hoch der Steueranteil vom Brutto an > Gemeinde und Kanton ist? Unterscheidet sich je nach Ort, ist mir schon > klar. Aber so in etwa, damit man einen Vergleich zu Deutschland hat? Je nachdem, was du noch alles abrechnest.. Such doch mal über Google nach den Regelsteuersätzen in dne Schweizer Kantonen. Findest du sicher etwas.
Datum:
toll der tipp, immer bei Google zu suchen. so ein Quatsch! Schreibt doch einfach mal die Fakten. Welches Brutto, welöche Steuern, welches Netto. Fertig. Dass man mal einen Eindruck gewinnt.
Datum:
oke oke ich versuchs mal ... bin kein buchhalter, lasse die steuereklärung jedes jahr ausfüllen von jemandem. die besteuerung ist progressiv .. d.h. wenn man mit 40k was versteurt ist es mit 80k nicht doppelt sondern einiges mehr hier gibt es ein tool vom kanton aargau: http://www.ag.ch/steueramt/de/pub/angebote/steuerb... auf der rechten seite ist ein pdf "Tarif für die Einkommenssteuer". Der Betrag der dort steht ist das "steuerbare Einkommen", sprich nach allen Abzügen die du machen kannst. Bsp. 40k : --> 1795 Fr. dieser Betrag entspricht jetzt 100% (=Steuerbetrag). Mein Kanton hat 114% Steuern für den Kanton, sprich von diesen 1795 = 2046 Fr. für den Kanton. Dann kommen die für die Gemeinde (je nach dem zw. ca 85% bis über 130%). Wenn du in der Kirche bist sind das je nach Ort zw. 20 und 30% (wieder vom Steuerbetrag). Die Vermögenssteuer weiss ich nicht genau, bis 100'000Fr steuerfrei für Alleinstehende, bis 180'000 für verheiratete. (habe ich nie bezahlt da nicht so viel vorhanden :-) dann will der staat noch was, das ist dann die bundessteuer, diese ist aber ein kleinerer betrag der auch wieder auf das "steurbare Einkommen" bezogen wird (sind wenige hundert franken). so das wärs in etwa. danke für ergänzungen oder falls ich was vergessen oder verwechselt habe.
Datum:
Grundsätzlich kann man in der Schweiz vom Nette rund 9% an Abgaben (ALV, AHV, IV) abziehen die direkt vom lohn abgezogen werden... Weiter kann man bei einem Lohn von 100k SFr von Steuern in der höhe von etwa 10k ausgehen, im Schnitt. Je nach Kanton und Wohnort (z.b. Zug, Nidwalden ist tiefer, Genf, Jura höher) variiert das ganze etwas... Du überlegst dir eine Stelle in SG anzunehmen. bei 115k brutto werden etwa 9% abgezogen wobei etwa 105k übrigbleiben. Weiter sind beiträge in die pensionskasse obligatorisch, denke etwa 3k, bleiben 102k. Je nachdm wirst du somit auf ein geschätztes Steuerbares einkommen von Rund 90k kommen. Je nach gemeinde in welcher du im Kanton SG wohnst, zahlst du somit nochmals zwischen 16k und 19k steuern, bleiben also noch 83k Netto, wobei du etwa 2-3k noch für die Krankenkasse rechnen musst, du separat bezahlt werden muss... (ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich...) (schau hier für den kanton SG http://www.steuern.sg.ch/home/sachthemen/eservices...)
Datum:
>Die Vermögenssteuer weiss ich nicht genau, bis 100'000Fr steuerfrei für Alleinstehende, Was zählt denn da alles hinzu? Wenn man ein Bankkonto hat, oder auch das Haus????? >115k Brutto -> 80k Netto. Damit blieben 50k Euro netto. Ist nicht so sehr viel besser, als in D oder? Wenn in der Schweiz alles 20% teuere ist, ist der Vorteil wech.
Datum:
Wobei die Kosten schon sakrisch hoch sind. Waren in Zürich weg(Öpfelchammer) und ham für 2 Flaschen Wein und 1,5 Brotzeitteller 250Fr gelassen.
Datum:
Ja das ist der Punkt... was man hier an Brutto- und Netto-Gehältern liest, lässt einen erstmal neidisch werden. Aber wenn man es nicht in Relation zu den Ausgaben für Miete, Nebenkosten, Essen, Kleidung, Freizeit etc. sieht, dann sind die Zahlen eigentlich wenig aussagekräftig.
Datum:
> Waren in Zürich weg(Öpfelchammer) und ham für 2 Flaschen Wein und 1,5 > Brotzeitteller 250Fr gelassen. Also das ist ja schon gewaltig! In Nürnbergs Umland ist es preiswerter. Da bekommt man für 7,80 einen kompletten Teller mit Putenbrustfilet in bester Qualität + Salat. Ein Glas Wein liegt bei 2,80,-. Ein normales Abendessen hat man für eine Person bit 15,-! Wenn man mit 2 Personen im Restaurant Essen geht, zahlt man in der Regel um die 60,- mit Vorspeisen, Nachspeisen und allen Getränken. Das sind weniger als 100,- Franken, wenn ich richtig rechne. Wie sind die Supermarktpreise in Zürich?
Datum:
Abgesehen vom Kurs (~ 1,5 - 1,6 ) kannst du in der Schweiz von doppelten €_Preisen in Franken ausgehen. In den teureren Ecken wie z.b Zürich gehen noch mal 10-20% drauf. Wohnen ist auch nicht billig und in den Ballungszentren extraordinär oft lohnt es 20 km in Kauf zu nehmen um die Hälfte für vergleichbaren Wohnraum in besserer (ruhiger schöner)Lage zu zahlen. Und Mahrzahn ist in der Deutschschweiz am Rande jeder größeren Stadt zu finden. Kurz um, in der Schweiz gibt es auch genügend Arme und sozial Benachteiligte. Jedoch sind die Gemeinden stärker als in D. in der Pflicht für Arbeit zu sorgen, und tun dies auch, da die RAV_Ausgaben die Gemeindekassen weit mehr belasten als in D. Soweit meine Erfahrungen als deutscher Grenzgänger im Rheintal.
Datum:
Du sagst es Winfried. So ist es. Auch in der Schweiz gibt es Armut. In keinem Land der Welt zahlen Firmen höhere Löhne als nötig wäre (Ausnahme: Manager:-)
Datum:
Es gilt noch immer die alte Erkenntniss, das ein Umzug in die Schweiz nur für Leute interessant ist, die in Deutschland über ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 100.000,-(+/-) EUR haben.
Datum:
>Es gilt noch immer die alte Erkenntniss, das ein Umzug in die Schweiz >nur für Leute interessant ist, die in Deutschland über ein zu >versteuerndes Einkommen von mehr als 100.000,-(+/-) EUR haben. Warum? Mit der Randbedingung, dass man in der Schweiz dasselbe bekommt (inkl. Umrechungsfaktor) reichen schon 60.000! Für Anfänger, die in der Schweiz erheblich mehr bekommen, reichen schon 50k! Hier bekommen die Anfänger allerding schon geraume Zeit keine 50k mehr. Viele können froh sein, wenn sie die 40k überklettern. Das sind in Franken <60k. Bekommen kann man aber in der Schweiz>80k mit einem guten FH-Diplom. Da man weniger Steuern und Abgaben hat, bleibt einiges über, um die Schweizerpresie zu akzeptieren.
Datum:
Aeh, die Krankenversicherung ist obligatorisch, und nicht im Lohn enthalten. Dh da gehen noh ein paar Tausender pro Jahr weg. Und die Zaehne sind in der Krankenversicherung nicht enthalten.
Datum:
Vorallem kannst du vom Bruttolohn schon mal rund 6-8% wegrechnen, die alleine für AHV/IV usw. draufgehen. Je nachdem wo du wohnst kannst du noch massiv höhere Mieten als in Deutschland einberechnen.
Datum:
>6% AHV
Nur 2 Punkte:
- In Deutschland zahlt man vorneweg 15% Krankenversicherung bis zur
Deckelsumme - mit PV zusammen bis zu 7200,- Euro. Davon zahlt der AG
etwa 3500,-. Rentenversicherung sind knapp 20% bis etwa 60.000 also
12000, davon zahlt der AG etwa 6000,-. Arbeitslosenversicherung kommt
auch noch dazu. Wer über 60k hat, kriegt 11.000 abgezogen. Dann zahlt
man bis zu 47% Steuern. Bei 50k sind das für einen Alleinstehenden etwa
12.000. Man hat also nicht mal 2000,- Netto im Monat. Das wären dann
3000,- Franken. Nehmen wir 1000,- Franken mehr für die teure Schweiz,
braucht man demnach 4000,- Franken netto. Das haben die Akademiker dort
locker.
- Ich kenne eine gute Zahl von deutschen Ingenieuren, die in Deutschland
wohnen und zum Arbeiten jeden Tag in die Schweiz fahren. Das sind alles
Erfahrene, die auch zuvor schon ein gutes Gehalt hatten, darunter einen
Projektleiter. Ich nehme an, dass die rechnen können und nicht
drauflegen. Selbst die gut bezahlten Deutschen haben meist weniger, als
70k, bleiben netto nochmal 750,- im Monat = 1250 Franken. Wer in der
Schweiz mehr als 5250,- Netto hat, steht definitiv besser, als jeder
deutsche Ingenieur!
Datum:
Freelancer schrieb: > - Ich kenne eine gute Zahl von deutschen Ingenieuren, die in Deutschland > wohnen und zum Arbeiten jeden Tag in die Schweiz fahren. Das sind alles > Erfahrene, die auch zuvor schon ein gutes Gehalt hatten, darunter einen > Projektleiter. Ich nehme an, dass die rechnen können und nicht > drauflegen. Selbst die gut bezahlten Deutschen haben meist weniger, als > 70k, bleiben netto nochmal 750,- im Monat = 1250 Franken. Wer in der > Schweiz mehr als 5250,- Netto hat, steht definitiv besser, als jeder > deutsche Ingenieur! Na eben, sie wohnen noch in Deutschland ^^ Und diese 6-8% sind lediglich die Standardabzüge, Steuern, Krankenkasse, usw sind da noch nicht mit eingerechnet. Aber darüber hat man ja hier schon in anderen Threads die Erkentnisse gezogen, dass es so einen enormen Unterschied tatsächlich nicht ausmacht, da müssen wir das hier nicht auch wieder durchkauen ;)
Datum:
Armer Schlucker schrieb: > Wobei die Kosten schon sakrisch hoch sind. > Waren in Zürich weg(Öpfelchammer) und ham für 2 Flaschen Wein und 1,5 > Brotzeitteller 250Fr gelassen. Das habe ich in 10 Jahren Schweiz noch nie geschafft. Das hat wohl eher mit eurer Weinauswahl zu tun. Wenn ich mir die Karte online angucke, kosten die Hauptspeisen um die 40 CHF, das Essen war's also wohl nicht...
Datum:
>Na eben, sie wohnen noch in Deutschland ^^
Das ist eher noch ein Nachteil. Sie werden übrigens in der Schweiz
versteuert - haben in einem Fall eine Grenzgängerkrankenkasse.
Datum:
>... Menü "Surprise" 112Fr.
Passt mal auf, wenn ihr in der Schweiz einen Vertrag hattet und euch die
AHV im Nachhinein euer "Menü Surprise" serviert: Das sind dann mehr als
112 Sfr.!
Datum:
Freelancer schrieb: >>Na eben, sie wohnen noch in Deutschland ^^ > Das ist eher noch ein Nachteil. Sie werden übrigens in der Schweiz versteuert Wer im Ausland wohnt, zahlt in der Schweiz nur 4.5% Quellensteuer, den Rest im Wohnland.
Datum:
Das hiesse, man muss in Franken 5% mehr haben, als das Äquivalent in Deutschland. Das kann ich mir kaum vorstellen, dass sich das rechnet. Ich müsste fast 120.000 Franken bekommen, was unrealistisch ist.
Datum:
Gregor Altweder schrieb: > Das hiesse, man muss in Franken 5% mehr haben, als das Äquivalent in > Deutschland. Worauf beziehst du das bitte?
Datum:
nun, wenn ich in deutschland versteuert werde, muesste ich ja exakt das deutsche brutto zuzüglich reserve für den quellensteuerabzug haben, also rund 105%. Dann stellt sich die Frage nach dem aktuellen Brutto und dem Wechselkurs. Gfs müsste man dann noch ein paar Franken hinzurechnen fuer Ausgaben am Arbeitsort. Wie teuer ist das Kantinenessen in Zürich? Ich konnte mich bei einer Firma in Bern davon überzeugen, dass fuer ein Tablett gutes Essen schon mal 15,- Franken fällig sind.
Datum:
Also nur wegen der Kohle lohnt es sich nicht. Rappenspalter sollten zuhause bleiben. Die Umstellung ist viel zu gross.
Datum:
Gregor Altweder schrieb: > nun, wenn ich in deutschland versteuert werde, muesste ich ja exakt das > deutsche brutto zuzüglich reserve für den quellensteuerabzug haben, also > rund 105%. "Wer im Ausland wohnt, zahlt in der Schweiz nur 4.5% Quellensteuer, den Rest im Wohnland." Rest != zuzueglich. Wenn du in Deutschland einen Steuersatz von z.B. 35% hast, zahlst du 4.5% Quellensteuer in der Schweiz und 30.5% Einkommenssteuer in Deutschland. > Dann stellt sich die Frage nach dem aktuellen Brutto und dem > Wechselkurs. Gfs müsste man dann noch ein paar Franken hinzurechnen > fuer Ausgaben am Arbeitsort. > > Wie teuer ist das Kantinenessen in Zürich? > > Ich konnte mich bei einer Firma in Bern davon überzeugen, dass fuer ein > Tablett gutes Essen schon mal 15,- Franken fällig sind. Tip: Bleib in Deutschland.
Datum:
>Wenn du in Deutschland einen Steuersatz von z.B. 35% hast, zahlst du >4.5% Quellensteuer in der Schweiz und 30.5% Einkommenssteuer in >Deutschland. Ein typischer Rechenfehler vieler Unerfahrener. Die im Ausland gezahlte Steuer wird NICHT von der deutschen Steuer abgezogen, sondern das Einkommen verringert sich entsprechend der gezahlten Steuer und wird behandelt, wie jede andere Ausgabe, eben so, als haette es die Einnahme nicht gegeben. Es ist, wie ich beschrieben habe: Vom ausländischen Einkommen werden die dadurch bedingten Kosten abgezogen, wozu eben auch die Quellensteuer zählt. Also muss man entsprechend mehr haben, um NACH Abzug der Quellensteuer genau so dazustehen, eben WEIL man nach dem Abzug zu seinem Brutto kommt, ab dem wieder genau so gerechnet wird, wie bekannt. Die Auswirkung merken die meisten dann, wenn sie im Herbst in die Schweiz ziehen und dan nur 1/4 des Gehaltes in der Schweiz versteuern können: Dank der Steuerprogression in D zahlt man für den Rest in D nämlich genausoviele Steuern, während man bei 1/4 in der Schweiz noch nicht so viel spart. Ich weiss, wovon ich rede!
Datum:
ich hab von bekannten gehört, dass sie in dänemark arbeiten und in dt. wohnen und wenn ich mich recht erinnere nur in einen land steuern zahlen - kann das sein? (hab mich bisher nie mit dem thema des auswanders ebschäftigt)
Datum:
Um es nochmals zu verdeutlichen: Wir teilen ein mittleres zu versteuerndes Einkommen von 40k in 4 Viertel und stellen fest, dass man für das 4. Viertel am meisten Steuern zahlt, während man fuer das erste Viertel praktisch nichts zahlt, da Freibetrag + Freigrenze Vorsorgeauswendungen etwa 10k ergeben. Arbeitet man nun ein Quartal in der Schweiz, so denken viele , sie meussten die Steuern fuer 30k in D zahlen. Dem ist NICHT so!!! Man zahlt für 30k die Steuern zu dem Steuersatz, der bei 40k angefallen wäre. Es wird quasi das untere Viertel weggenommen, wo sowieo nichts gezahlt worden wäre. Für dieses zahlt man aber in der Schweiz die vollen Steuern! Man ist also negativ! Aehnliches gilt bei der Versteuerung in D, wenn man in D wohnt: Man zahlt den vollen Steuersatz. Das macht bei der obigen Rechung nicht viel aus, führt aber bei einem 100% Schweizjahr einfach dazu, dass man für das gesamte Einkommen voll steuerpflichtig wird. Dieses Einkommen ist eben nur einfach um die erwähnten 4,5% geringer, als das schweizer Brutto. Wenn dann das schweizer Brutto exakt dem Wechselkursbrutto in D entspräche, fehlen 4,5% Brutto und damit auch entsprechend netto - je nach Spitzensteuersatz.
Datum:
>ich hab von bekannten gehört, dass sie in dänemark arbeiten und in dt. >wohnen und wenn ich mich recht erinnere nur in einen land steuern zahlen >- kann das sein? Das dürfte aehnlich, sein, wobei ich nicht weiss, ob Dänemark eine Quellensteuer hat. In jedem Fall sollte das deutsche Steuersystem in dem Fall besser sein, als das Dänische. :-)
Datum:
Gregor Altweder schrieb: > Ein typischer Rechenfehler vieler Unerfahrener. Die im Ausland gezahlte > Steuer wird NICHT von der deutschen Steuer abgezogen, sondern das > Einkommen verringert sich entsprechend der gezahlten Steuer und wird > behandelt, wie jede andere Ausgabe, eben so, als haette es die Einnahme > nicht gegeben. Das ist falsch. Ich habe genuegend Steuererklaerungen als Grenzgaenger gemacht. Das kannst du auch hier nachlesen: http://www.grenzgaenger.de/steuerngg.htm
Datum:
Gregor Altweder schrieb: > Arbeitet man nun ein Quartal in der Schweiz, so denken viele , sie > meussten die Steuern fuer 30k in D zahlen. Dem ist NICHT so!!! Man zahlt > für 30k die Steuern zu dem Steuersatz, der bei 40k angefallen wäre. In beiden Laendern wird der Steuersatz anhand des Jahreseinkommens ermittelt und auf den Jahresteil, den man im jeweiligen Land gewohnt hat, angewandt. Das ist auch das einzig vernuenftige Verfahren. Wer davon ausgegangen ist, dass er in einem Land mit einem Jahreseinkommen von 30k und im anderen von 10k veranschlagt wird, ist einfach nur naiv. > Es wird quasi das untere Viertel weggenommen, wo sowieo nichts gezahlt > worden wäre. Für dieses zahlt man aber in der Schweiz die vollen > Steuern! Man ist also negativ! Nein, das ist einfach nur Quatsch.
Datum:
Hallo, ich bin auch gerade am Rechnen. Vor 2 Woche hat ein Headhunter angerufen und mir eine Position im Raum Basel angeboten, ca. 5 km von der Grenze zu D. War gerade zum 2. Gespräch da, wo es auch ums Finanzielle ging. Gehaltsmässig sieht es etwa so aus: Jahresgehalt 140000 SFr - AHV 5.05% - ALV 1% (aber auf 1% von 126000SFr gedeckelt?) - UVG Grundsicherung (was auch immer das ist) 0.79% - Pensionskasse: 9% , scheint aber mit dem Alter bis auf 9.8% zu steigen Dazu kommen noch die Bundes- und Kantonalsteuer, letztere wohl ca. 15% - vom Brutto oder netto?, ausserdem noch Helsana (private Krankenversicherung). Ich schätze mal, dass so um die 110000 SFR übrigbleiben. Macht in Euro so ca. 72400, ziemlich genau mein jetziges Brutto :-) Hier in D gehen aber ca. 30000 für Steuer, KV, RV etc. ab. Für eine 3-Zimmer-Wohnung müsse man im Basler Land so ca. 2000 SFR == 1300€ rechnen, ist das realistisch? Macht etwa 10000€ mehr als in D. Einkaufen wäre ja weiterhin in D möglich, soweit der Zoll mitspielt. Bleiben 20000€ mehr für den höheren Schweizer Lebenstandard. Alles in allem ein leichtes Plus für die Schweiz. Gruss Mike
Datum:
>Wer davon ausgegangen ist, dass er in einem Land mit einem >Jahreseinkommen von 30k und im anderen von 10k veranschlagt wird, ist >einfach nur naiv. Das ist ganz genau so richtig. Du selbst sprachst davon, daß die Anteile so versteuert werden, wie man anteilig gearbeitet hat, also 1/4 zu 3/4 und so ist es richtig. >Das ist falsch. Ich habe genuegend Steuererklaerungen als Grenzgaenger >gemacht. >Das kannst du auch hier nachlesen: Wenn Du selbst dort nachliest, wirst du finden, dass ich richtig gesprochen habe. Wenn Du in Deutschland wohnst, wirst du in D versteuert! Und zwar komplett! Es macht keinen Unterschied, woher das Geld kommt und ob dort noch etwas vorher abgezogen wird. Wenn Du in der Sschweiz umgerechnet 50.000 Euro bekommst, zahlst Du exakt dieselbe Steuer, wie wenn Du sie in D bekommen hättest. Wenn Du in der Schweiz aber noch die Q--steuer abgezogen bekommst, muss Du MEHR verdienen. Punkt. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen. Der entscheidende Punkt ist nun, daß dabei die QSteuer pauschal konstant 4,5% beträgt währned die Steuer in D progressiv ist. Ist ist also sehr bedeutsam, zu welcher Jahreszeit man wechselt - sieh oben - da es einen break even Punkt gibt. Für Dauerbeschäftigungen, wie Du sie machst gilt dann wieder das eingangs erwähnte: In der Schweiz muss mehr verdient werden!
Datum:
>Alles in allem ein leichtes Plus für die Schweiz.
20.000 wären schon ein grosses Plus fuer die Schweiz. Pass aber mal auf:
Dein Wechselkurs ist günstig angenommen. Der kann sich wieder ändern!
Datum:
Gregor Altweder schrieb: > Wenn Du selbst dort nachliest, wirst du finden, dass ich richtig > gesprochen habe. Wenn Du in Deutschland wohnst, wirst du in D > versteuert! Und zwar komplett! Es macht keinen Unterschied, woher das > Geld kommt und ob dort noch etwas vorher abgezogen wird. Wenn Du in der > Sschweiz umgerechnet 50.000 Euro bekommst, zahlst Du exakt dieselbe > Steuer, wie wenn Du sie in D bekommen hättest. Wenn Du in der Schweiz > aber noch die Q--steuer abgezogen bekommst, muss Du MEHR verdienen. > Punkt. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen. Ist schon lustig, ich habe 5 Jahre als Grenzgaenger gearbeitet, du hast gerade deinen Abschluss gemacht und 0 Jahre als Grenzgaenger gearbeitet - aber natuerlich weisst du es besser. Aus obigem Link: "Die Quellensteuer wird in Höhe von 4,5 % auf die deutsche Steuervorauszahlung angerechnet, sofern ein Nachweis darüber erbracht wird." Die 4.5% werden also - zum wiederholten Male - NICHT zusaetzlich abgezogen, sondern 4.5% der Einkommenssteuer, die das deutsche Finanzamt festlegt, werden in der Schweiz abgefuehrt. Und zwar im Vorraus.
Datum:
> du hast gerade deinen Abschluss gemacht
woher hast Du diese falsche Erkenntnis ?
Datum:
Gregor Altweder schrieb: >> du hast gerade deinen Abschluss gemacht > woher hast Du diese falsche Erkenntnis ? Sorry, da habe ich mich verlesen, bist ja doch schon seit 2001 fertig. Hast du noch Fragen zum Thema Grenzgaenger oder ist nun alles geklaert?
Datum:
Servus, habe als Uni Absolvent (Deutschland, BWL) ein Angebot aus Aargau von 84.000 bekommen. Wie würdet ihr das einschätzen? Kommt man damit anständig über die runden und kann noch den ein oder anderen Franken sparen? Besten Dank im voraus!
Datum:
FH-Ingenieure bekommen - soweit ich weiss - 75.000 bis 80.000 und in Einzelfällen 85.000. Ich würde noch etwas mehr erwarten, z.B 90.000, aber in der Schweiz zählt Uni nicht so viel.
Datum:
Nicht vergessen, Mario hat BWL studiert. Da kann man die Ingenieurgehälter nur schwer zum Vergleich hernehmen. Hier kann es leicht passieren, daß man zum Festgehalt noch Provisionen aushandelt, die erst den Hauptteil des Gehaltes ausmachen.
Datum:
Hi Leute, nach unzähligen stunden hab ich das Forum hier entdeckt, wie geil! Lauter erfahrene :) Wenn ihr mir helft werd ich euch vergöttern :) Habe meine Arbeit gekündigt und nun eine Firma mit 2 Vertrags-Varianten -> - Deutscher Vertrag, 56k Euro fix + 20 Variabel + Firmenauto macht zusammen ca. 85k Euro (single) - Schweizer Vertrag 98400 CHF fix + 40.000 CHF Variabel + netto Firmenwagenpauschale von 14.000 CHF im Jahr = zusammen ca. 150.000 CHF Nun werde ich aber inoffiziell weiter pendeln, da meine Freundin noch hier wohnt und ich werde mich auch netto an der Miete hier beteiligen (500 Euro im Monat). Das heisst wenn ich in die Schweiz gehe brauche ich - ein Auto (ca. 25.000 Euro) - eine Wohnung (ca. 1000 Euro) ich würde mich in Deutschland komplett abmelden und in CH anmelden. Die Frage ist für mich ob sich der ganze Stress rein finanziell lohnen wird?! Und ich bekomms echt nicht gut ausgerechnet....auf den ersten Blick lockt Schweiz wg. Versteuerung...aber kann einer der erfahrenen hier mal sagen was er davon hält? P.S. Wer das Gehalt viel findet...ist nen Knochenjob, Consulting ;) DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!
Datum:
>ein Auto (ca. 25.000 Euro)
prass... ich wuerd was Guenstigeres waehlen.
Datum:
naja, das Auto ist jetzt nicht das Hauptproblem...aber nebenbei...wenn ich ca. 35.000 km im Jahr fahre gibt es nicht viele Autos mit denen du das machen kannst die viel günstiger sind...aber eher unwichtige Diskussion. Was denkt ihr @Vertragsart?
Datum:
Patte schrieb: > Was denkt ihr @Vertragsart? Ich denke, dass du dir das gar nicht aussuchen kannst und in der Schweiz angestellt werden und dort auch versteuern musst. Ein paar Hinweise stecken hier drin: http://www.frag-einen-steuerprofi.de/forum_topic.a... Du solltest dich aber ordentlich beraten lassen.
Datum:
Denke ich nicht...die Firma hat einen Firmensitz sowohl in der Schweiz als auch in deutschland....was würdet ihr rein monetär davon halten?
Datum:
>Wenn Du selbst dort nachliest, wirst du finden, dass ich richtig >gesprochen habe. Wenn Du in Deutschland wohnst, wirst du in D >versteuert! Und zwar komplett! Es macht keinen Unterschied, woher das >Geld kommt und ob dort noch etwas vorher abgezogen wird. Wenn Du in der >Sschweiz umgerechnet 50.000 Euro bekommst, zahlst Du exakt dieselbe >Steuer, wie wenn Du sie in D bekommen hättest. Wenn Du in der Schweiz >aber noch die Q--steuer abgezogen bekommst, muss Du MEHR verdienen. >Punkt. Alles andere sind Milchmädchenrechnungen. Falsch! Als Grenzgänger bist Du auch in der Schweiz quellensteuerpflichtig, zusätzlich wird in Deutschland Einkommensteuer fällig. Die gezahlte Quellensteuer wird allerdings auf den deutschen Satz angerechnet. Kümmern musst Du Dich allerdings selbst darum, bei Deinem deutschen Finanzamt. Hinweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbesteuerungsabkommen Urs
Datum:
Ihr redet an einander vorbei: Der eine meint mit "alles" das, was in der Schweiz vor der Q-Steuer reinkommt, der andere meint das, was nach der Q-Steuer in D reinkommt. Wenn nämlich die Q-Steuer in D berücksichtigt wird (was ja der Fall ist), dann zahlt man eben soviel, als wäre alles in D erwirtschaftet worden. Nur kriegt der deutsche Fiskus eben etwas (den schweizer Teil) weniger. Bei mir sah eso aus: Input Schweiz etwas über 73.000 Euro (135,000 Franken) davon Q-Steuer weg, Rest in D versteuert. Es wird aber so versteuert, als habe man komlett 73.000 in D gehabt und das Bezahlte wird rausgerechnet. Für den AN ist es dasselbe! Für den Selbständigen sieht es anders aus: Er muss nur das versteuern, was nach Abzug der Schweizerkosten übrig bleibt. Das ist weniger, wobei er bei unter 3M ganichts abführt.
Datum:
Danke schon mal für die Antworten! Also sieht es wohl so aus, als ob man mit 84k gut in Zürich über die Runden kommt und noch was weglegen kann. Das ist die Hauptsache. Gehaltsteigerungen kommen ja dann mit der Zeit&Leistung von alleine ;-)
Datum:
Mario schrieb:
> mit 84k gut in Zürich
Meinst Du jetzt Franken oder Euro? ;-)
Datum:
>Gehaltsteigerungen kommen ja dann mit der Zeit&Leistung von alleine ;-)
traeum mal schoen weiter...
Datum:
Franken natürlich. Nee is klar, ich arbeite die nächsten 40Jahre für den gleichen Lohn...So ein Kommentar kannst du dir sparen @pfft
Datum:
Ein Arbeitgeber geht nicht von Alleine mit dem Lohn rauf, hat immer eine ausrede, der Markt ist immer schwierig, die Kunden sind immer anspruchsvoll, ja, der Wechselkurs, - kennen wir. Der Lohn geht nur bei einem Wechsel rauf. Und wenn er nicht mer rauf geht, so muss man Sonderkonditionen aushandeln, etwa, dass man nebenebei noch etwas machen darf. Schule geben, irgendwas.
Datum:
> dass man nebenebei noch etwas machen > darf. Schule geben, irgendwas. Den Ag will ich sehen, der nebenbei Qualifizierung ermöglicht - statt Geld - und damit dem Abgang doppelt (mehr Q, weniger G) Vorschub leistet.
Datum:
Habe jetzt mal nachgeschaut.Habe bei 90.000 CHF rund 20% Abzüge (inklusive Quellensteuer von knapp 9%). Davon geht dann noch die PKV ab (evtl. noch Zahnzusatz) und das wars. Schon ok, was man dann netto zu Verfügung hat. So viel kann man gar nicht mehr vertrinken und -essen, als da nicht über bleiben sollte. Vorausgesetzt mal zahlt sich nicht für eine Wohnung dumm und dämlich (ist bei mir ausgeschlossen da ich in einer WG wohne ;-) ).
Datum:
@Arbeitssuchender (Gast) - wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein Schweizer mehr machen will. -In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht fuer Auslaender. - Schon mal was von Differenzbesteuerung gehoert ? Im Endeffekt bist auf plus/minus Null. - Such Dir was wo Du in BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich. Getoppt wird das noch wenn Du auf Montagearbeit monatelang unterwegs bist. Aber, jeder so wie er kann und will. Gruss, beachway95
Datum:
Armin D. schrieb: > @Arbeitssuchender (Gast) > - wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein > Schweizer mehr machen will. Noe. > -In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht > fuer Auslaender. Auch nicht richtig. > - Schon mal was von Differenzbesteuerung gehoert ? Das wuerde ich nun gerne erklaert bekommen. > Im Endeffekt bist auf plus/minus Null. Auch nicht. > - Such Dir was wo Du in BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur > Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn man am Ende nirgends zuhause ist.
Datum:
>@Arbeitssuchender (Gast) >- wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein >Schweizer mehr machen will. Ausländer ja, aber das andere sicher nicht. >-In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht >fuer Auslaender. Ja, hast du recht, wer nix leistet fliegt schnell oder kriegt sicher nicht mehr Lohn. Das ist auch gut so >- Schon mal was von Differenzbesteuerung gehoert ? >Im Endeffekt bist auf plus/minus Null. Im Schnitt hast du 23-25 Tage Urlaub und eine handvoll Feiertage. Ausserdem ist bei vielen Firmen 42h Woche und meist wird ein von Zuhause Arbeiten als nicht nicht erwünscht angesehen. >- Such Dir was wo Du in BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur >Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich. >Getoppt wird das noch wenn Du auf Montagearbeit monatelang unterwegs >bist. Und dann an der Grenze und vor Tanke über die langen Blechschlagen aufregen >Aber, jeder so wie er kann und will. Genau !! >Gruss, >beachway95
Datum:
Joschua schrieb: das ist mein Zitat, nicht von Arbeissuchender : >>- wir sind Auslaender fuer die Schweizer. Wir machen was, was kein >>Schweizer mehr machen will. > Ausländer ja, aber das andere sicher nicht. Sicher doch. In 12 Jahren als Monteur in Uebersee sehe ich das die bestaendigeren Monteure die Oesterreicher und die Deutschen sind. Die Schweizer machen nicht lange mit. Ich kann nur aus meiner Branche berichten. >>-In der Schweiz geht nichts automatisch mit dem Lohn. Schon gar nicht >>fuer Auslaender. > Ja, hast du recht, wer nix leistet fliegt schnell oder kriegt sicher > nicht mehr Lohn. > Das ist auch gut so Um es mal salopp auszudruecken, all die Italiener, Slovaken, Oesterreicher und Deutschen die in der Schweiz arbeiten bekommen sicher nicht den Lohn den ein Schweizer bei gleicher Arbeit bekommen wuerde. Ist auch wurscht, weil, mein Kassensturz am Monatsende muss stimmen. > Im Schnitt hast du 23-25 Tage Urlaub und eine handvoll Feiertage. > Ausserdem ist bei vielen Firmen 42h Woche und meist wird ein von Zuhause > Arbeiten als nicht nicht erwünscht angesehen. Ja dann rechne mal das was Du in 42h machst runter auf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in der BRD. Immer noch im Vorteil J/N ? Bei uns ist 40h Wochenarbeitszeit. Im Ausland 50-60h bei Mo-Sa . >>- Such Dir was wo Du in der BRD wohnen kannst und morgens in die CH zur >>Arbeit faehrst. Am besten noch in A tanken. Da sparst Du wirklich. >>Getoppt wird das noch wenn Du auf Montagearbeit monatelang unterwegs >>bist. > Und dann an der Grenze und vor Tanke über die langen Blechschlagen > aufregen - nee, eben nicht. Als Monteur in Uebersee tanke ich vielleicht 4mal im Jahr. Bei 24h Oeffnungszeiten der Tankstellen mach ich das Nachts. >>Aber, jeder so wie er kann und will. > Genau !! Eben Gruss, beachway95
Datum:
Armin D. schrieb: >> Ausländer ja, aber das andere sicher nicht. > Sicher doch. In 12 Jahren als Monteur in Uebersee sehe ich das die > bestaendigeren Monteure die Oesterreicher und die Deutschen sind. Die > Schweizer machen nicht lange mit. Ich kann nur aus meiner Branche > berichten. Und jeder Auslaender, der in der Schweiz arbeitet, ist Monteur?
Datum:
Peter Stegemann schrieb: > Armin D. schrieb: > >>> Ausländer ja, aber das andere sicher nicht. >> Sicher doch. In 12 Jahren als Monteur in Uebersee sehe ich das die >> bestaendigeren Monteure die Oesterreicher und die Deutschen sind. Die >> Schweizer machen nicht lange mit. Ich kann nur aus meiner Branche >> berichten. > > Und jeder Auslaender, der in der Schweiz arbeitet, ist Monteur? Habe ich nicht behauptet. Siehe meinen letzten Satz : "Ich kann nur aus meiner Branche berichten." Lesen und verstehen. Gruss.
Datum:
Zufällig sind in der Tat viele Ausländer einfach Monteure. Der Grund liegt darin, dass die Schweizer das nicht machen wollen und nur die unfähigen Schweizer, die nichts anderes haben, als Monteur arbeiten. Daher ist es klar, dass der Eindruck entsteht, dass der durchschnittliche Schweizer Monteur nicht viel taugt. Reine MAthematik!
Datum:
Aufklärer schrieb: > Zufällig sind in der Tat viele Ausländer einfach Monteure. Der Grund > liegt darin, dass die Schweizer das nicht machen wollen und nur die > unfähigen Schweizer, die nichts anderes haben, als Monteur arbeiten. > Daher ist es klar, dass der Eindruck entsteht, dass der > durchschnittliche Schweizer Monteur nicht viel taugt. > Reine MAthematik! @Aufklaerer : ok, nicht viel taugt kann man nicht sagen. Die wollen einfach nicht reisen oder von zuhause weg sein ueber laengere Zeit (4 - 9 Wochen). Max drei Jahre als Auslandsmonteur, dann wieder zuruck in die CH. Sie sind sehr heimatverbunden. Was ja nicht schlechter oder besser ist als jede andere Lebenseinstellung. Alles hat Vor-, und Nachteile. Gruss, beachway95
Datum:
Die Löhne kann man auch hier gut nachschauen: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen... nach Branche, Tätigkeit, Ausbildung, ....
Datum:
Sehr unübersichtlicht. Wo findet man die Elektronikingenieure? Was auffällt: Sind alles Daten aus der Schweiz.
Datum:
@Nörgler
was?!
Dumme Frage. Ingenieure gehen unter "Forschung und Entwicklung".
> Was auffällt: Sind alles Daten aus der Schweiz.
Hast du den Thread-Titel schon gesehen? "Tatsächliche Gehälter in der
Schweiz"
Datum:
Ich habe am Montag ein Vorstellungsgespräch in der Ostschweiz bei einem Unternehmen mittlerer Größe. Hier wird dann sicherloch auch meine Gehaltsvorstellung zur Rede kommen. Daher bitte ich euch mal um eine realistische Einschätzung was ich fordern kann. Meine Daten: E-Technik Ingenieur, Uni, Vertiefung Mechatronik 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich hardwarenahe Software und Mechatronik
Datum:
Im Moment ist es schwierig, für Deutsche zahlen wir deshalb nur 40k CHF!
Datum:
Tobias Plüss schrieb: > Die Löhne kann man auch hier gut nachschauen: > > http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen... > > nach Branche, Tätigkeit, Ausbildung, .... Irgendwie kann der Rechner nicht stimmen. Laut dem Rechner verdient einer mit Matura mehr als einer aus der FH
Datum:
Findet euch damit ab, in der Schweiz gibt es mittlerweile nichts mehr zu holen.
Datum:
Diplom Ingenieur Projektleiter 6 Jahre Berufserfahrung Baubranche 123.000 Fr. fest + 10 % variabel. Stadt St. Gallen Ich hoffe geholfen zu haben. LG
Datum:
Peter schrieb: > Ich hoffe geholfen zu haben. Ja, nach gut 1,5 Jahren dürfte das der Fall sein... ;-)
Datum:
> Findet euch damit ab, in der Schweiz gibt es mittlerweile nichts > mehr zu holen. Das stimmt nicht. Uns ist es nur lieber, wenn ihr daheim bleibt, damit wir es holen können :-)
Datum:
Also ich hab gerade gelesen, daß die schweizerischen Banken pro Schweizer ausstehende Kredite von 4500000 CHF (in Worten: 4.5 Mio) haben. Geld, welches sie sich ihrerseits zum Grossteil nur geliehen haben, von den deutschen Schwarzgeldkunden etc. also zurückzahlen müss(t)en. Wenn nun die Kredite nicht zurückbezahlt werden, sagen wir 10% Kreditausfall, und der Schweizer Staat die "systemrelevanten" Banken stützen müß, dann steckt das Land tiefer in der Scheisse als Island. Dabei bringen die Banken den Schweizern nur 15% ihres Jahres- Einkommens von durchschnittlich 68000CHF, also nur 10000CHF im Jahr -> macht 45 Jahre um den Schaden wieder abbezahlen, wenn es zu den erwarteten Kreditausfällen kommt. Wie blöd muss man sein, ein Land auf Banken zu gründen.
Datum:
>Wie blöd muss man sein, ein Land auf Banken zu gründen.
Wie bloed muss man sein nicht ueber Jahrzehnte jeden niederzumesserln,
der Banker sein will... Die Schweiz hat immerhin einen Rettungsschirm -
den EU Beitritt. Der ist erst lukrativ wenn der Laden an die Wand
gefahren ist.
Datum:
Dort steht "Der Schweizer Franken ist genauso wenig wert wie der US-Dollar, wenn es zu einer weltweiten Vertrauenskrise kommt" Welche eine Erkenntnis. Er ist ja JETZT schon genau soviel wert.
Datum:
MaWin schrieb: > http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33933/1.html Telepolis also. Eine Seite, auf der auch gerne mal darueber schwadroniert wird, dass die Mondlandung ein Fake war und Roswell wahr ist. > Also ich hab gerade gelesen, daß die schweizerischen Banken pro Schweizer ausstehende Kredite von 4500000 CHF (in Worten: 4.5 Mio) haben. Wenn du deine Informationen schon von einer Stammtischseite wie Telepolis beziehst, dann solltest du die Artikel gruendlich lesen. Aber schoen, dass die Diskussion schon dort gefuehrt wird, wir uns das hier also sparen koennen: http://www.heise.de/tp/foren/S-Zum-neuen-Jahr-Grob...
Datum:
> http://www.heise.de/tp/foren/S-Zum-neuen-Jahr-Grob...
Gerade der Beitrag zeigt schön;
Obwohl der Autor dem Artur Schmidt Grober Unfug unterstellt,
kann er die Zahlen des Originalartikels nicht widerlegen
(er bestätigt sie sogar in dem Sinne als daß er sie als "Davon träumen
andere Banken." einstuft).
Er klärt deutlich, daß der Grundmechanismus (eingezahltes Geld wieder
reinvestieren) stattfindet. Zwar redet er viel von Franken, aber das
Geld, um das es geht, sind natürlich alle anderen Währungen, Franken
gibt es ausserhalb der Schweiz nicht.
Das einzige, was er in seiner Gegenrede vollkommen unter den Tisch
fallen lässt, ist, daß ausgegebene Kredite nun mal ein Zahlungsrisiko
haben.
Sorry, wer so borniert das Schlüsselthema des Originalartikels unter den
Tisch kehrt, macht das wohl nicht aus Dummheit, sondern mit der Absicht
zu desinformieren.
Die Frage ist also, wie viel Eigenkapital man braucht, um die
Kreitausfälle begleichen zu können, ohne als Bank insovent zu werden.
Und genau da, wo der von dir zitierte Artikel nichts mehr dazu schreibt,
sagt der Originalartikel: Es reicht nicht, nicht mal bei nur 10%
Zahlungsausfall.
Selbst dein Kritikartikel muß feststellen, daß zumindest eine Bank, die
UBS, schon heute ein Problem hat. Sich allerdings die anderen
schönzureden "Es ist also aus der Struktur dieser "Schulden" heraus für
die Schweiz keinerlei Risiko zu erkennen." ist die übliche
Bankermentalität: Der Herr pahoehoe sollte inzwischen wissen, daß sogar
Staatsanleihen, die zum Kaufzeitpunkt noch AAA gerated wurden, heute mit
einem deutlichen Ausfallrisiko bilanziert werden müssten.
pst, du redest dir (deine?) Welt schön, und pahoehoe desinformiert
(immerhin bleibt er sachlich, so daß man seine mangelhafte Argumentation
sieht).
Leg schön weiter dein Geld in der Schweiz an, einer muss ja zahlen.
Datum:
MaWin schrieb: > Obwohl der Autor dem Artur Schmidt Grober Unfug unterstellt, > kann er die Zahlen des Originalartikels nicht widerlegen > (er bestätigt sie sogar in dem Sinne als daß er sie als "Davon träumen > andere Banken." einstuft). Da steht: "Seit Jahren annähernd zu Nullzinsen. Davon träumen andere Banken." Die Aussage "Davon träumen andere Banken." bezieht sich so offensichtlich nicht auf die Zahlen von Artur Schmidt, dass deine Aussage nur das sein kann, was du anderen unterstellst: Desinformation.
Datum:
Falsch pst, die schweizerischen Banken bekommen Geld ins Land OBWOHL sie annähernd Null Zins zahlen, DAVON träumen andere Banken (um das Geld dann angeblich gewinnbringender anlegen zu können). Aber in Desinformation bist du ja Experte.
Datum:
ich glaube einige sind recht schlecht informiert Die CH hat Milliardenabflüße von Anlegergeldern , die offshore nach zB Singapur gehen - oft sogar mit Unterstützung der dortigen Banken.
Datum:
Auf www.lohncomputer.ch könnt Ihr ausrechnen, wie für Ausländer der Nettolohn seien wird. Gruss Robert.
Datum:
Bei 120.000 Jahresverdienst, die man mir angeboten hat, hätte ich nach Abzug der deutschen Krankenkasse 4850,- netto. Wenn sich die Euro-Frankensituation wieder normalisiert, wären es nur noch 4000,-. Abzüglich des erhöhten Privbedrafs in der Schweiz, sind das nur 3000,-. also weniger, als hier. Also ab 140.000 Dusig Stutz komme ich, liebe Schweizer.
Datum:
Ich hatte ein erstes Vorstellungsgespräch in der Region SG. Die Firma / der Ort liegt direkt am Bodensee. Angebot Jahresbrutto : 70.000 CHF Wenn ich die Meinungen und Antworten hier richtig verstehe, ist das für einen deutschen Facharbeiter ein guter Verdienst. Oder habt Ihr eine andere Meinung ? Ich selbst bin Elektronikfacharbeiter mit anschließender Weiterbildung zum Meister und ca. 10 Jahre Berufserfahrung. Letzte Tätigkeiten waren in der Fertigung bzw. im Prüffeld. Für mich stellt sich auch die Frage Grenzgänger oder Zimmer/Pension bzw. Wohnung in der Nähe des Arbeitsortes. Was könnt Ihr empfehlen ? Ich danke für Eure Antworten. Gruß Mike
Datum:
Für Netto rechne minus 18 Prozent minus Eigenanteil zur 3 Saeule Altersvorsorge
Datum:
Angebot von Endres & Hauser kurz hinter der Grenze: Elektroingenieur mit Kenntnissen in der Softwareentwicklung (C, VHDL) als normaler Entwickler, Seniorentwickler. 42.5h Woche, 30 Tage Urlaub (?), mögliche Kaderfunktion "in Sicht", 115.000 SFr. im Jahr. Von Bonus oder anderen Zulagen wurde nichts gesagt. Auch Umzugshilfen wurden nicht angeboten.
Datum:
Logi-bär schrieb: > Angebot von Endres & Hauser kurz hinter der Grenze: > Elektroingenieur mit Kenntnissen in der Softwareentwicklung (C, VHDL) > als normaler Entwickler, Seniorentwickler. > 42.5h Woche, 30 Tage Urlaub (?), mögliche Kaderfunktion "in Sicht", > 115.000 SFr. im Jahr. Von Bonus oder anderen Zulagen wurde nichts > gesagt. Auch Umzugshilfen wurden nicht angeboten. Wieviel Jahre Berufserfahrung hast du?
Datum:
Über 10 Jahre habe ich, aber soviel war nicht gefordert. Wobei, ich denke, dass sie das einem, mit nur 5 Jahren nicht bieten werden.
Datum:
Für mich wurden 90k CHF angeboten in Glarus. Aber nachdem ich die Beiträge in diesem Forum gelesen hab, hab ich das Angebot abgelehnt... Ich bleibe lieber in D für 67,5k€ in Bayern. Eine gescheite Wohnung hätte 2kCHF gekostet, das brauche ich gar nicht. Ab 120k CHF würde ich mich schon überlegen.
Datum:
Mitulat Bati schrieb: > Ab 120k CHF würde ich mich schon überlegen. Genau.. fuer jemanden der in D. schon ca >=70k Euro hat, wuerde Schweiz nur dann lohnen wenn man dort ca >=120k erreichen kann..
Datum:
Im Moment ist die Schweiz keine Option für Deutsche, weil der Wechselkurs so gering ist. Der wird aber als Lockmittel benutzt. Hier in Freiburg und nahe der Grenze wird versucht, abzuwerben. Vorsicht mit dem Kurs: Der wird sich erstens wieder stark rückverändern und zweitens wird nach deutschen Durchschnittssätzen versteuert, wenn man in D wohnt und noch Einkommen hat. Die Schweizer Steuern werden zwar abgezogen, man zahlt aber den Rest in D drauf und die werden nach den hohen Euro berechnet. Die Hälfte vom Wechselkursgewinn kassiert also das Fianzamt!
Datum:
Hallo zusammen, ich poste hier nochmal zu mir: habe studiert, arbeite im Ausland (CH), und will bald meine Dr Arbeit schreiben. Nach meinem TU Studium in Ö. hab ich ein Angebot aus der CH bekommen. Während des Studiums im Sommer in Österreich hatte ich immer gute aber schwere Montagejobs in Stahlwerken (hab oft über 2300 € netto abgeräumt), auch Diplomarbeit/Praktikum war gut bezahlt (oft über 1500 netto), nach 1 Jahr Einarbeitung in einem Konzern Wechsel in Ausland - Inbetriebnahme-Entwicklung usw. 5800 € brutto umgerechnet (12x im Jahr) + Spesen steuerfrei - Achtung, Lebenskosten sind hier aber auch viel teurer in der CH.. Will aber irgendwann wieder zurück auf die Uni Dr Arbeit fertigen- denn Geld ist nicht alles..
Datum:
Hallo, ich habe am Donnerstag ein Vorstellungsgespräch bei einem großen Elektrokonzern in der Schweiz! Ich bin Elektroingenieur und habe ein halbes Jahr Berufserfahrung! Kann mir bitte jemand sagen, was ich da als Gehaltsvorstellung angeben kann?
Datum:
Etwas weniger als ein Schweizer, denn du hast nicht das Argument im Kleiderschrank, was ein Schweizer dort hat :-)
Datum:
Und wieviel ist etwas weniger als ein Schweizer?:-)Um welches Argument geht es denn?
Datum:
Mit einem halben Jahr BE hast du gar nichts zu verhandeln. Die sagen dir was sie zahlen koennen, und du kannst's dir ueberlegen. Sie koennen dir auch nicht weniger wie einem Einheimischem bezahlen. So ist das Gesetz.
Datum:
Das ist mir klar, dass ich da nichts verhandeln kann, aber wenn die Frage kommt was ich mir an Gehalt vorstelle muss ich ihnen schon etwas nennen können was nicht überzogen ist!!! Deswegen meine Frage, was ich angeben kann falls diese Frage kommt!?
Datum:
"Das Uebliche." Es ist absolut unwahrscheinlich dass du nachher feststellst, dass der Tischkollege, der gleichzeitig eingestellt wurde 10% mehr hat. Mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit hat der auf den Pfennig gleich viel. Sonst muesste man gleich bei der Personalabteilung vorsprechen. Nachher kommt's natuerlich auf den Einsatz an. wie man sich veraendern kann. Wenn ueberhaut etwas moeglich ist.
Datum:
Kann mir jemand sagen, ob das "Übliche" 80000chf sind oder ist das zu hoch gegriffen?
Datum:
@Tobi jep, 80k CHF triffts ganz gut (wo wenn ich fragen darf? Schätze Nordschweiz). Hab so in etwa auch angefangen. Nur aufpassen dass es nicht "All-In" ist, also die Überstd. mindestens als Zeitausgleich abgegolten werden und die Spesen netto.