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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit Diode und Komparator


Autor: danny (Gast)
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Hallo Zusammen,

ich habe ein komisches Verhalten bei meiner Schaltung das mich etwas 
ratlos macht. Bei dem Ganzen gehts um eine Art Drehzahlmesser, der ein 
ziemlich "verrauschtes" periodisches Signal (~2,5VSS) auswerten soll.

Da im Datenblatt des LM393 steht, man solle den V_in vor Spannungen 
kleiner -0,3V schützen, habe ich eine 0815 Diode (nicht wie in der 
Schaltung sondern eine 1N4001) vor den Eingang geschnallt (Signaleingang 
= JP3).

Die Referenzspannung des Komparator ist auf 0,2 V gestellt => eigentlich 
sollte er ab +0,9V an JP3 schalten.

So, nun das etwas komische Verhalten:
Wenn ich das Signal bei ausgeschalteter Spannungsversorgung an JP3 lege, 
filtert D2 sauber die negative Welle.
Wenn ich nun Spannung an den Komparator anlege (JP4 wird mit 9V 
versorgt), messe ich nach D2 gar nix mehr?

Wie kann das sein???

Danke schon mal im Vorraus!

ciao
danny

Autor: JensM (Gast)
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Hallo danny,

mit der 1. positiven Spannung J3 wird der Kondensator C1 aufgeladen.
Die Spannung am +Eingang des Komperators wird grösser als die am
 -Eingang. Der Ausgang es Komperators geht auf +UB (5V).
Nun wird über die Mittkopplung über R4 der der +Eingang auf +UB gezogen.
Es gibt keine Möglichkeit den Kondensator C1 zu entladen, da die Diode 
D2 sperrt -> stabiler Zustand. Du musst mit einem Widerstand dafür 
sorgen, dass C1 wieder entladen werden kann. Der Widerstand sollte so 
gewählt werden, dass er mit R4 eine vernünftige Mittkopplung bewirkt 
(Hysterese)
und auch die Entladezeit für C1 passend zu der Frequenz des 
Eingangsignals ist.

JensM

Autor: danny (Gast)
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Hallo JensM,

Danke, habs verstanden.
D.h. einen Widerstand parallel zu C1 (R5), oder?

Wenn ich auf invertierenden Komparator umbauen würde, bräuchte ich den 
"neuen" Widerstand nicht für die Mittkopplung berücksichtigen.. oder 
liege ich da falsch?

ciao
danny

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