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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Brauche eure Meinung


Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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Absolvent

Fh

Inbetriebnahmeingenieur (nur Ausland)

ERA 11 bei 40h (knappe 40.000€ Grundgehalt)

Arbeitszeit > 50h (Baustelle)

Reisen werden bezahlt

Wäre sonen Angebot ok? Mir kommts nen bischen wenig vor. Was meint ihr?

Autor: Gast (Gast)
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Mir ned. Die Überstunden werden doch bezahlt, oder? Dann ist alles im 
Rahmen.
Sei lieber froh, dass du als Inbetriebnahmeingenieur arbeiten kannst. Da 
siehts doch ansonsten sehr mau aus. Ausland ist auch nicht schlecht, 
kommst du wenigstens etwas rum und gewinnst "Flugpraxis".

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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ja Überstunden werden bezahlt, ich hab als einsteiger halt nicht so den 
Überblick. Es kommt ja auch auf die Besteuerung im Ausland an, je nach 
dem wo man arbeitet. Nur 40T€ für 40h + bezahlte Überstunden kann man 
doch sicher auch in Deutschland kriegen??? Vor der Krise war es 
zumindest bei meinen Komolitonen so. Ich hätte mit nem größerem 
finanziellen Anreiz gerechnet.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Aus den ca. 40k werden ca. 50k durch die Überstunden, oder nicht?

Also wenn Du ein besseres Angebot hast, dann mach's halt nicht. 
Ansonsten: Go for it, und wenn Du den Job gut machst, kannst Du nach 
Ablauf der 6 Monate Probezeit durchaus mal nachfragen, wie's mit dem 
Gehalt ausschaut :-)

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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ja, so denke ich mir das auch. Wie gesagt die Beteuerung hängt ja von 
Land und Einsatzteit ab, da weiß ich nicht so genau was da am Ende rum 
kommt.

Autor: Rick (Gast)
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Was heisst: Reisen werden bezahlt?
Unterkunft + Mehrverpflegungsaufwand + Mobilität (Hotel-Arbeitsstelle)
Einige Firmen sind dort sparsam.

Ansonsten ist das ein guter Job um Erfahrungen zu sammeln, durchboxen 
oder untergehen.
Kein Job um den die nächsten 10 Jahre zu machen, aber ein Einstieg.

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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die Unterkunft nicht aber Mehraufwand und Mobilität werden bezahlt. Es 
gibt dann noch ein paar andere Zulagen die aber nicht so ins Gewicht 
fallen. Das Bruttogehalt entspricht aber nicht so meinen Vorstellungen. 
Kollegen haben im letzten Winter (vor dem ganzen Wirtschaftsmist) 
teilweise  mit 42.000€ / 40h angefangen fast im Nachbardorf (deren 
Überstunden werden auch bezahlt/abgefeiert). Ich habe weiterhin großes 
Interesse an dieser Arbeit, besonders als Einstieg, aber den 
finanziellen Anreiz hab ich mir größer vorgestellt :(. Wenn das Gehalt 
aber im Rahmen solcher Tätigkeiten liegt, kann ich mich ja nicht 
beschweren.

Autor: Rick (Gast)
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Das heißt, die zahlen das Hotel (ainsatztäglich oder arbeitstäglich ?), 
Fahrten Flughafen-Hotel-Arbeitsstelle.

Mehrkosten für Verpflegung/Reinigung Kleidung/etc. im Hotel, ist demnach 
Dein Privatvergnügen.
Meine Rechnung: 10€-20€ Mehraufwand/Tag für Essen/Trinken/... als 
zuhause, macht 300€-600€ netto/Monat.

Würde ich in den Punkten nachbessern lassen oder ablehnen.

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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das mit dem Hotel weiß ich nicht so genau. Da werd ich nochmal 
nachhaken, aber es gibt eine länderspezifische Pauschale. Der 
Mehraufwand fängt wohl nur auch den Mehraufwand auf. Wie sich das von 
Baustelle zu Baustelle ausprägt weiß ich noch nicht. Aber danke das sind 
gute Einwände die ich noch aufgreifen werde.

mfg

wkgt

Autor: ... (Gast)
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>Sei lieber froh, dass du als Inbetriebnahmeingenieur arbeiten kannst. Da
>siehts doch ansonsten sehr mau aus.

Meiner Meinung nach gibts in dem Bereich noch mit die meisten Angebote. 
Mit Mitte 30 wollen die meisten aus dem Stressjob wieder raus. Und die 
Zeiten, wo man von Spesen reich werden konnte sind lang vorbei. Für die 
ersten Berufsjahre aber überlegenswert.

Autor: Rick (Gast)
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Es geht nicht darum durch Spenen reich zu werden, die Zeiten sind 
wirklich vorbei, ich halte es für wichtig, das die erwähnten 
"Mehr"kosten angemessen erstatten werden.

Es muss ja auch kein 5-Sterne-Hotel mit Saunalandschaft sein, aber bitte 
auch keine Jugendherberge.

Autor: OH (Gast)
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Du brauchst gar nicht soweit ins Ausland schauen. Versuch mal mitten in 
Berlin eine Unterkunft zu finden. Die Hotelpreise sind erschreckend oder 
man fährt Abends ne Stunde an den Stadtrand. Also Unterkunft muß auf 
alle Fälle bezahlt werden. Verpflegungsaufwand ist da nicht ganz so. Und 
achte auf die Reisezeiten. Also wann beginnt der Arbeitstag: daheim 
los/zurück, ab Firma los/zurück, Fahrt zum Flughafen mit drinne? 
Meistens mußte am Sonntag schon fliegen, um am Montag dort zu sein. Also 
nicht schönrechnen den Job. Alles vorher klären. Ich habe 2 Jahre 
Montage gemacht. Die tägliche Auslöse ist im Bier ertrunken, um den 
Frust niederzukämpfen.

Autor: Flocki (Gast)
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Ich würde nur mit den Überstunden als Zusatzeinkommen rechnen, weil:

Nach meinen Erfahrungen ist die Standardtabelle der Tagesspesen mit bzw. 
ohne Hotel pro Land /Region relativ gut geführt, eher noch zu billig. 
Und die meisten Arbeitgeber zahlen ungefähr das. Soll heissen, nur bei 
guter Auswahl/Disziplin deinerseits bleibt ein nennenswerter Betrag 
übrig.

Manch große Firmen zahlen noch was obendrauf damit die Leute dabei 
bleiben.

Wenn du zu lange am Stück im Ausland bist, musst du die Spesen übrigens 
auch noch mit deinem Standardsatz versteuern. Ist Seit 2007 so. Man geht 
eben davon aus, dass du bei langem Aufenthalt z.B. eine Wohnung mietest 
und im Supermarkt kaufst (statt Hotel+Restaurant).

Und da du "nur" IBN machst kommen Projektboni bestimmt auch kaum bei dir 
an.

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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hat sich erledigt, die Firma hat das Angebot zurückgezogen aufgrund 
betriebsbedingter Kündigungen. Die müssen den eigenen leuten die Stelle 
erstmal anbieten. Habe ich nicht mit gerechnet, dass die in den paar 
Tagen Bedenkzeit, die ich erbeten hab, Einstellungsstop machen.

Autor: Rudi (Gast)
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>hat sich erledigt, die Firma hat das Angebot zurückgezogen aufgrund
>betriebsbedingter Kündigungen. Die müssen den eigenen leuten die Stelle
>erstmal anbieten. Habe ich nicht mit gerechnet, dass die in den paar
>Tagen Bedenkzeit, die ich erbeten hab, Einstellungsstop machen.

bist ziemlich naiv, oder? Denke eher, dass die deine Unentschlossenheit 
gespürt haben und daher einfach nen Rückzieher gemacht haben...
Bedenkzeit an sich ist ja nicht schlecht, aber deine Unzufriedenheit 
über dein Einstiegsgehalt - dass meiner Meinung nach sehr gut aussieht - 
hat sich wahrscheinlich wie ein roter Faden durch die Gespräche gezogen. 
Wie es im Leben eben so ist - manchmal ist der Spatz in der Hand besser 
als die Taube auf dem Dach...und dies war mehr als ein Spatz...

Rudi

Autor: markus (Gast)
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Ich habe nicht alle Antworten gelesen, da ich nach den ersten aufgehört 
habe, ich mache genau diesen Job, nur bin ich kein Ing. sonder 
stinknormaler Facharbeiter, der seinen Meister per Fernstudium macht.

deine 40.000k Grundgehalt werden je nach Job schnell zu 60k.

Solche Argumente wie "da kommste viel rum" vergiss es einfach!
Ich war letzt in Costa Rica, andere fliegen hin um Urlaub zu machen und 
ich flieg hin um zu arbeiten... wow hab ich einen geilen Job...
Ich habe das Industriegebiet gesehen, nicht mehr und nicht weniger.

Das ist die Realität!
Es ist auf jeder Geschäftsreise so: Du siehst das Industrieviertel. In 
manchen Ländern solltest du alleine gar nicht weg... du sollst für 300m 
Fußweg dir ein Taxi rufen und so weiter...

18h Tage sind keine Seltenheit.
Die Auslöse, die von der BRD angeboten wird reicht vorne und hinten 
nicht. 2008 gab es für Tokyo noch 72€ am Tag... jetzt sind es glaube ich 
48Euro...

Überlege dir es lieber zweimal und rede mit einem der so einen Job 
macht.

Wenn du das nur aus finanziellen Gründen machen willst, vergiss es. 
Außendienst ist nicht für jeden was, das muss so knall hart sagen.

Ich hoffe ich habe dich nicht allzusehr verunsichert-...

Autor: Axel (Gast)
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@ Markus,
den Job soll er auch nicht bis zu seiner Rente machen, dann wird er 
genauso verdrossen wie Du.

In den ersten 5-10 Jahren des Berufs ist es eine tolle Erfahrung, die 
finanziellen Bedingungen erscheinen mir als Standard.

Ich sage: tu es (Habe ich auch so gemacht)


Axel

Autor: Tss (Gast)
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@Axel

Und in welchem Bereich bist du jetzt gelandet? Ich meine wie man den 
Abpsrung schafft und wo man dann landet??
Ich könnte das auch nicht länger als 5 jahre machen.

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Es ist nicht leicht, ein Inbetriebnehmer zu sein und es kann auch 
vorkommen, das du in diesem Job verheizt wirst. Ich persönlich habe 
selten "Montage" gemacht und arbeite nun seit über 30 Jahren fest in der 
Industrie. Da hineinzukommen ist für Facharbeiter aus dem Handwerk so 
gut wie unmöglich, auch vor 30 Jahren war das nicht anders. Allerdings, 
und das speziell für Ingenieure sind Konzerne oft gern bereit, die 
Anlage gleich mit den Inbetriebnehmern zu kaufen. Mittlerweile ist der 
3. bei uns hängen geblieben, und da zieh ich meinen Hut, mit einem 
soliden Wissenspolster. Da tun sich Ingeieure wesentlich schwerer, die 
studiert und danach irgendwo auf einem betrieblichen Werksarbeitsplatz 
gelandet sind. Geld ist die eine Sache, aber etwas ans Laufen zu kriegen 
und am Ende erfolgreich zu sein eine Andere. Gut, ist die Maschine von 
der Stange, dann ist die Anforderung nicht so doll. Doch selten ist afür 
auch ein Inbetriebnahmeing von Nöten. Das kostet ja schließlich und 
weder der Kunde noch der Arbeitgeber schmeißt Geld weg.... Bei den 
großen Prozeßanlagen und Fertigungsstraßen aber, da ist der Teufel mit 
vor Ort und die kleinen grauen Zellen müssen gewaltig gegen anstinken. 
Ich hab hier im Unternehmen auch schon ein paar Anlagen mit aufgebaut 
und sorge danach für Anpassung an neue Bedingungen und weiß, wovon ich 
rede. Wer sich ein paar Jahre nur mit dieser Art Job rumschlägt, ist am 
Ende in der Regel gewappnet, den Schreibtisch-Ings etwas vorzumachen, 
egal wieviel Jahre die auf dem Buckel haben...
Ich kann dir nicht raten, geh auf Montage oder such dir irgendwo was 
Festes und Bodenständiges. Ich kann dir nur sagen, und ich hoffe, es ist 
auch deutlich geworden, das Problemarbeit, also, wo du mit all deinem 
Wissen gefordert wirst, dich so gut trainiert, das nach ein paar harten 
Jahren auch die Chance für ein etwas ruhigeres Leben besteht. (Obwohl 
ich nicht sagen kann, das es hier ruhig ist, man weiß lediglich, wo man 
abends sein Bierchen hat....)
Gruß oldmax

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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@rudi

mag ja sein, daß ich naiv bin. Aber nen Arbeitsvertrag zu unterschreiben 
5 min. nach dem ersten lesen/Angebot halte ich aber auch für überstürzt. 
Die Gehaltsverhandlungen fanden am Ende des letzten Gesprächs statt 
(kein roter Faden). Ich wollte in der Woche noch ein Gespräch mit einem 
anderem Unternehmen führen, welches mir auch eine Bereitschaft 
signalisierte mich einstellen (technisch Interessanter / besseres 
Angebot) zu wollen. Aber auch da hat "angeblich" der Betriebsrat ein 
Veto eingelegt.

Ich frage mich nun sind das zur Zeit beliebte Ausreden (Betriebsrat / 
Einstellungsstop)?

In den Gesprächen hat man mir beste Auftragslagen versichert.

Wenn ihr Bewerber bei euch im Unternehmen habt erzählt ihr denen auch 
einfach irgend nen Scheiß, wenns so einfacher ist?

mfg

wkgt

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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lol,

beide Unternehmen haben wieder Anzeigen draußen. Das eine genau die 
gleiche Stellenanzeige (das mit dem Betriebsratsveto) und das andere 
Unternehmen (mit dem Einstelleungsstop) sucht in nem anderem Bereich.

Autor: Gast (Gast)
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>In den Gesprächen hat man mir beste Auftragslagen versichert.

>Wenn ihr Bewerber bei euch im Unternehmen habt erzählt ihr denen auch
>einfach irgend nen Scheiß, wenns so einfacher ist?

Natürlich wird man dem Bewerber immer beste Auftragslagen zusichern. So 
nach dem Motto, wir sind die Besten und gut aufgestellt - welche Krise 
denn?
Macht der Bewerber ja schließlich auch, sich nur im besten Licht 
hinstellen und ein wenig flunkern. Wenn das Unternehmen sagen würde, ja 
uns hat es auch voll erwischt, dann fragt sich der Bewerber, warum er 
denn eingeladen wurde.
Vielleicht damit es der Personalabteilung nicht zu langweilig wird?!
Oder er muss damit rechnen, nach der Anstellung wieder zu fliegen. (Last 
in, first out).
Je länger die Krise dauert, desto mehr werden die Unternehmen aber 
endlich Butter bei die Fische geben müssen und mit Entlassungen 
reagieren. Von Neueinstellungen ganz zu schweigen und dann kann man 
diese elendige Fachkräftemangelgeschwurbel getrost endgültig in die 
Mottenkiste packen.

Autor: Michael (Gast)
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Also ich bin verantwortlich für ein Team von ca. 20 Mitarbeitern und 
kann ruhigen Gewissens sagen: Wir schwindeln niemand an mit nichts. Das 
kann doch nachher übel auf die Firma zurückkommen.
Aber ich kann aus manchen Aussagen von Bewerbern (das hören wir sehr oft 
bei Absagen, wenn wir dann die gleiche Stelle nochmal ausschreiben) 
schliessen, dass dies wohl oft der Fall sein muss. Viele meinen wir 
würden die Stellenanzeigen schalten um Werbung zu machen. Lustig, lustig 
wenn man mal bedenkt, was so eine Anzeige in der FAZ, der SZ, der Welt 
und anderen renomierten Zeitungen oder auch auf Internetplattformen 
kosten.
Werbung lässt sich anderst billiger und effektiver machen.
Ich kann noch etwas sagen: Wenn wir genauso viel schummeln würden wie 
die Bewerber dann gute Nacht. Es ist wirklich haarsträubend, was einem 
zum Teil für (real nicht gemachte!) Erfahrungen und Qualifikationen 
angegeben werden. Zuletzt hat sich einer beworben, der nach eigener 
Aussage bei Siemens Treiber und Module für den Linux-Kernel entwickelt 
hat. Wir (ja, da habe ich versagt!) haben ihn eingestellt weil er auch 
im Vorstellungsgespräch ein ordentliches Bild abgegeben hat. Dann wusste 
der Beste aber nichtmal wie man Putty bedient und andere ähnliche 
Trivialitäten unter Linux.

Also: Immer schön ehrlich bleiben, ich glaube die meisten Firmen sind es 
auch weil wir es uns gar nicht erlauben können, erstens Zeit mit 
Vorstellungsgesprächen zu verplämpern für Stellen die es nicht gibt und 
zweitens jemand einzustellen den man nicht wirklich braucht.

Und noch etwas: Wenn ich beim Thread-Starter immer lese "der finanzielle 
Anreiz scheint mir zu gering" dann mach doch was Anderes wo der Anreiz 
höher ist und lamentier nicht rum. Entweder man will was machen oder 
nicht aber rumjammern bringt nix und glaub mir, so Spiele mit "ich 
brauch Zeit" und dann "ich brauch noch ein bischen Zeit" das macht kein 
Unternehmen mit. Da gibts dann halt ne Absage.

Grüsse
Michael

Autor: yannik22 (Gast)
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naja, bei den fachkräfte mangel solltest man es sich überlegen on man 
einfach so einen gut ausgebildete fachkraft ablehnt bzw. gleich von 
vornherhein zuwenig bietet;)

Autor: ss (Gast)
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@Michael

Du bist wohl mit comical ali verwandt was?

Autor: Ulli B. (ulli-b)
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@ wirtschaftskrisengebeutelter und alle anderen:

Was ist denn das für ein Gejammer ?
Kommt grade von der FH, hat ein Nasepopel-Diplom, kann nichts ausser 
Sprüche klopfen aber möchte ein fürstliches Gehalt für eine Tätigkeit 
welche er noch nie gemacht hat !?

Erstens: Wenn Du eine Absage (oder waren es zwei) bekommst, die 
Stelle(n) aber kurz darauf wieder ausgeschrieben werden, dann schau doch 
mal in Deine Bewerbungsunterlagen. Da scheint ja dann doch irgend etwas 
gegen Dich gesprochen zu haben.

Zweitens: Inbetriebnehmer ist man, oder man ist es nicht.
Normalerweise ist man es aber nicht sein Leben lang, da wie schon 
erwähnt wurde es nicht mehr wie vor einigen Jahren der Weg zum Reichtum 
bedeutet.
So etwas macht man (mehr oder weniger) aus Spass oder weil es sein muss. 
Ich persöhnlich mache es aus Spass.
Ich muss allerdings zugeben, dass nur ca. 20 Prozent meiner Arbeit aus 
Inbetriebnahme im (asiatischen) Ausland besteht. Die anderen 80 Prozent 
finden Zuhause statt.
Gerade im Moment sitze ich in Shanghai. Morgen geht es weiter nach 
ChangChun (im Norden von China). Und damit ich nicht nur das 
Industriegebiet sehe, habe ich gerade 2 Wochen Urlaub in China hinter 
mir (den Flug in meinen Urlaub hat somit die Firma bezahlt) Das sind die 
schönen Seiten.
In ca. 8 Wochen muss ich nach Japan (kotz/würg), das sind dann die 
schlechten Seiten.

Grundsätzlich habe ich aber doch die Erfahrung gemacht, dass wenn jemand 
4 oder 5 Jahre (erfolgreich!) Auslandsinbetriebnahmen gemacht hat, dass 
derjenige dann auch erste Wahl ist wenn es um die Besetzung einer 
Arbeitsstelle geht (natürlich im selben Fachgebiet, ist ja wohl klar).

Also ich habe schon viele IB'ler kennen gelernt und keiner von denen hat 
es bereut!

...
Gruss Ulli

Autor: Gast (Gast)
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>Erstens: Wenn Du eine Absage (oder waren es zwei) bekommst, die
>Stelle(n) aber kurz darauf wieder ausgeschrieben werden, dann schau doch
>mal in Deine Bewerbungsunterlagen. Da scheint ja dann doch irgend etwas
>gegen Dich gesprochen zu haben.
Bestimmt nicht. Oder waren die Unterlagen der anderen Bewerber auch alle 
mies? Wenn heute eine Stelle für Fachkräfte ausgeschrieben wird, dann 
bewerben sich innerhalb von 2 Wochen mal locker 150 Leute drauf. Da 
werden wohl auch einige, aus deinen "Königsaugen" betrachtet, Pflaumen 
dabei sein. Aber wohl nicht alle, so dass die Unternehmen noch mal 
ausschreiben müssten.
Der User "wirtschaftskrisengebeutelter" soll noch mal in 2 Monaten 
gucken, ob die Stellen immer noch ausgeschrieben sind. Würde mich 
jedenfalls nicht wundern.
Diese ganze Gehabe erinnert wirklich an Comical Ali. Deutschland liegt 
wirtschaftlich schwer getroffen am Boden und es wird immer noch so 
getan, als seien blühende Landschaften vorhanden.

Autor: Michael (Gast)
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> Diese ganze Gehabe erinnert wirklich an Comical Ali. Deutschland liegt
> wirtschaftlich schwer getroffen am Boden und es wird immer noch so
> getan, als seien blühende Landschaften vorhanden.

Woran machst Du fest, dass Deutschland am Boden liegt?
Hier in Stuttgart ist recht wenig zu bemerken.
Von meinem Büro kann ich auf einen grossen Platz der Fussgängerzone 
(Königstrasse) schauen und merke davon leidlich wenig.
Die Leute schleppen immer noch wie Ameisen fleißig alles Mögliche und 
Unmögliche nach Hause. Geändert hat sich das Bild nicht und weniger 
geworden ist die Schlepperei auch nicht.
Zudem kenne ich zwar viele Menschen, die nun beim großen Stern 
Kurzarbeit haben - aber sprich mal mit denen, für die ist das alle ein 
Segen weil es die letzten Jahre auch hart her ging. Ich kenne keinen 
(und darunter sind auch Familienväter) die in ihrer Existenz wirklich 
bedroht sind.
Die Politik will uns vieles Glauben machen und je mehr darüber geredet 
wird desto eher stimmt es halt auch gell.
Pleiten wie sie im Moment großen Unternehmen passieren sind doch meist 
gar keine Auswirkung einer Wirtschaftskrise. Da hat doch vorher schon 
etwas nicht gestimmt nur jetzt bekommt man halt gerade sehr leicht Geld 
vom Staat ;-)
Schau Dir doch mal die Immobiliengeschäfte von Arcandor an. Da wird mir 
schlecht wenn ich soetwas lese. Und dafür soll ich jetzt als 
Steuerzahler bezahlen? Das hat mit Wirtschaftskrise nix zu tun ...

Aber eines ist sicher: Aus Sicht des Thread-Starters da haben wir ne 
dicke Wirtschaftskrise denn er kommt garde frisch vom Studium, hat keine 
Ahnung von seinem gewünschten Job - aber von seinem Gehalt, das kennt er 
gut.

Er ist Deutschland!

Autor: Rick (Gast)
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Wir haben eine Wirtschaftkrise !
Aufträge fallen weg, bzw. werden erstmal unbestimmte Zeit 
zurückgestellt.
Es gäbe genug zu tun, die Gelder werden aber festgehalten.
Ich dürfte mich also bei der Agentur melden.

Richtig, Arcandor ist kein Opfer dieser Wirtschaftskrise eher ein Opfer 
der Herren Middelhoff und Urban.

Kurzarbeit bei der Firma mit dem Stern ist Jammern auf sehr hohem 
Niveau, die kriegen jetzt das ansatzweise mir, was für viele Normatität 
ist.
Nämlich, das Arbeitsplätze auch mal wegfallen könnten.

Ich kennen keinen persönlich, der sich jemals einen Neuwagen mit Stern 
gekauft hätte. Woran das liegen mag ?

Aus der Sicht eines Absolventen oder Arbeitslosen haben wir eine 
Wirtschadftskrise, was nicht heisst, das niemand mehr eingestellt wird.

Autor: qwe (Gast)
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Bei IAV herrscht Einstellungsstop, und das Bundesweit !

Autor: Gast (Gast)
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>Die Leute schleppen immer noch wie Ameisen fleißig alles Mögliche und
>Unmögliche nach Hause. Geändert hat sich das Bild nicht und weniger
>geworden ist die Schlepperei auch nicht.
>Zudem kenne ich zwar viele Menschen, die nun beim großen Stern
>Kurzarbeit haben - aber sprich mal mit denen, für die ist das alle ein
>Segen weil es die letzten Jahre auch hart her ging. Ich kenne keinen...

Deutschland besteht schon geraumer Zeit aus der 2/3 Gesellschaft. 1/3 
ist abgehängt, lebt in Armut und es wird über diese Gruppe 
hinwegregiert. Ab und zu wird auf diese Gruppe auch mal öffentlich 
eingeprügelt. Die Kurzarbeit ist nur ein Zeichen von Überproduktion, 
sprich da werden am Ende ca. 25 % der Stellen wegfallen, wenn sich die 
Lage nicht bessert. Am Ende haben die verbliebenen Arbeiter so viel zu 
tun wie vor der Krise. Nur dass das mit der 2/3 Gesellschaft immer 
knapper wird. Bestenfalls gibt es dann eine wackelige 50 zu 50 
Verteilung. Und dann haben die rechten Gruppierungen ihre besten 
Chancen. Im Ausland reißt schon viel schneller der Geduldsfaden. Der 
Deutsche ist aber noch durch seine Geschichte in der Mitte 
festgeschnürt, da ist Rechts sowie Links tabu. Aber langsam ernährt sich 
das Eichhörnchen.

Autor: wirtschaftskrisengebeutelter (Gast)
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Erst mal danke für eure hilfreichen Bemerkungen. Ihr habt recht ich bin 
Deutschland (faul, dreist, übergewichtig, 15 semester studiert, Urlaub 
in Thailand (Papa zahlt) und habe in meinem kurzem aber erfolglosem 
Leben noch überhaup garnix gerissen). So viel zu meiner Ausgangslage.

Nun meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind mir aufgrund der 
Verhaltensänderung in Deutschland ansässiger Unternehmen durch die 
nennen wir sie "pseudo" "Wirtschaftskrise" etwas unklar. Die 
Einstellungsbedingungen und die durchschnittliche Dauer bis zum 
Bewerbungserfolg sind schwieriger einzuschätzen geworden, weshalb ich 
mich an euch gewendet habe.

mfg

wkgt

PS: Ich möchte mich bei den Usern die sich sinnvoll zu diesem Thema 
geäußert haben bedanken und bitten mir die Polemik dieses Beitrags zu 
verzeihen. Nach meinem 10h Arbeitstag als Bauhelfer reagiere ich leider 
allergisch auf besserwisserische Sesselpupser deren Lebensleistung von 
einem wie mir wohl nie überboten werden kann.

Autor: Toni (Gast)
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Hallo Leute,

Ich würde gerne wissen, ob jemand bei Siemens als
Inbetreibsetzungsingenieur gearbeitet hat. Für folgende Infos bin ich
dankbar.

- Länge der Auslandsaufenthale
- Einstiegsgehalt
- Siemens intere Aufstiegschancen von Inbetreibsetzungsingenieur zu
Projektingenieur.

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