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Forum: Offtopic Ueberlegung - Strassenzulassung Eigenbau-Elektroauto/-gokart


Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Angenommen ich wollte wollte ein 2-sitziges Elektroauto bauen, so leicht 
wie moeglich, so gross wie noetig damit 2 Personen damit fahren koennen. 
Technisch soll es mehr einem Auto denn einem Go-Kart entsprechen, sprich 
(elektronisches) Differential, Federung, Beleuchtung usw. Die 
Geschwindigkeit sollte auf jeden Fall ueber 50km/h liegen, vl auch ueber 
100km/h, Spitzenleistung bei einigen zig kw.
Welche Moeglichkeiten gaebe es, dieses Auto auf der Strasse zuzulassen?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Einzelzulassung.

Autor: Chris (Gast)
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Interessant. Kostet ?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Geld!

Tüv fragen. Am Besten schon bevor man baut, in der Konstruktionsphase.
Noch besser einen Partner beim TÜV suchen der Interesse hat das Projekt 
zu begleiten.

Und Vorschriften studieren.

Autor: Gast (Gast)
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Ich bin beeindruckt! Keiner macht die Idee runter und es kommen sogar 
sinnvolle Antworten (ausser dieser hier ;-)!

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Gast schrieb:
> Ich bin beeindruckt! Keiner macht die Idee runter und es kommen sogar
> sinnvolle Antworten (ausser dieser hier ;-)!

Naja, ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich das Ding bauen will, nur 
falls... Viel runterzumachen gibts also nicht ;)

Autor: Phil J. (sunflower_seed)
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Für Go-Karts kann man AFAIK eine Straßenzulassung bekommen.
Bekannte (mehr oder weniger) von mir haben son Ding in der Garage (neben 
einem Jaguar, also nicht fragen, warum) und das Mopped darf meines 
Wissens auch auf der Straße fahren.
Allerdings sieht son Ding mit Außenspiegeln und Handbremse bestimmt 
nicht mehr so doll aus.
EDIT: Das ganze ist wohl auch nicht soo ungefährlich. Google hilft.

Autor: Matthias S. (da_user)
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> (neben
> einem Jaguar, also nicht fragen, warum)

Ganz klar: das GoKart ist nicht nur verbrauchsärmer sondern auch 
zuverlässiger als der Jaguar.

Dass das möglich ist, ist meines Wissen "Schuld" der EU

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Matthias S. schrieb:
> Dass das möglich ist, ist meines Wissen "Schuld" der EU
Ja, Erklärung war die Wettbewerbsfreiheit, was für mich kaum einen Sinn 
ergibt.

Es ist schon erstaunlich welche strengen Sicherheitsanforderungen heute 
normale Autos erfüllen müssen und nicht nur das, auch Abgasverhalten, 
Lautstärke, Fußgängerunfallschutz, etc. etc.
Und dann kommt man auf die Idee alles, dass alles und wirklich alles mit 
<350kg und <45km/h einfach so eine Zulassung bekommt.

de.wikipedia.org/wiki/Führerschein_und_Fahrerlaubnis#F.C3.BChrerscheinkl 
asse_S
>Wegen der gesetzlich geregelten Gewichtsgrenze verzichten viele Hersteller
>auf elementare Sicherheitsmerkmale wie steife Fahrgastzelle, Gurtstraffer
>und Airbag.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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son paar allgemeine ideen :

radnarbenmotore verwenden, sprich motor sitzt im rad. maximaler 
wirkungsgrad, keine scherereien mit getriebe, differenzial usw.

spart geld, gewicht und bau-aufwand.

es gibt mittlerweile einige hersteller die sich drauf spezialisiert 
haben, und die dinger in allen größen bauen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Radnabenmotor

dann würde ich auf moderne lifepo4 akkus setzen, die um etwa faktor 3-4 
effizienter sind, pro volumen gerechnet, und dabei noch um die hälfte 
leichter.

allerdings kostet ein paket mit 24V und 300Ah aus lifepo4 akkus mal 
satte 10.000€ wenn man ihm aus den akkuzellen baut, den so 
modellbauhändler verkaufen. ich wollte nämlich mal nen großes, 
ferngesteuertes auto bauen, das mit 20kg nutzlast voll geländegänig sein 
sollte. das hätte son paket akkus rein gekriegt.

ich würde mich daher direkt an einen hersteller oder großhändler wenden, 
und versuchen massiven rabatt zu kriegen. sollte bei abnahme von einigen 
hundert bis tausend zellen leicht gelingen.

oder versuchen an die Nanosafe batterien von Altairnano ranzukommen, 
eventuell lassen die sich ja für das konzept begeistern und sponsorn ein 
paar akkus.

http://www.altairnano.com/

die haben datasheets online ...

50Ah 2,3V 116Wh mit 1,6kg ... ned schlecht.

50 zellen sind 115V und 5,8 kWh bei 80kg

naja, 5,8kW im direktantrieb mit elektromotoren sind relativ viel, und 
das für ne stunde... das könnte ganz nett sein.

Autor: Jürgen W. (lovos)
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Warren Spector schrieb:

> modellbauhändler verkaufen. ich wollte nämlich mal nen großes,
> ferngesteuertes auto bauen, das mit 20kg nutzlast voll geländegänig sein
> sollte. das hätte son paket akkus rein gekriegt.


Was ist draus geworden? Warum nicht zu Ende gestellt? Gibt es eine 
Homepage/Fotos von dem Projekt? Wuerde mich interessieren.

Autor: tex (Gast)
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Es gibt eine Hand voll wichtiger Konstruktionsmerkmale zu beachten.
Ein Blick in die Kisten die schon auf der Strasse rollen kann da Hilfe 
geben.
So ist z.B. ein Lenkrad nicht erforderlich, zwei unabhängige Bremskreise 
sind unabdingbar.
Bei dem Material und dessen Verarbeitung ist zu beachten, dass nicht 
jedes Material benutzt werden kann und nicht jede Verarbeitungstechnik 
uneingeschränkt tauglich ist. Schweißnähte z.B.
Reifen sollten den zu erwartenden Geschwindigkeiten Stand halten, ect.
Eine gesunde, TÜV-Begleitete Planung, die auch die spätere Einstellung 
und Wartung berücksichtigt, (Bremsen-Einstellung, Lenkung, Spur, ...) 
geben dem Gefährt einen guten Start.
Dabei kommt es immer gut, den "Grossen" über die Schulter zu sehen, oder 
sich gleich frech an deren Ersatzteillagern zu bedienen, denn auch wenn 
es mal kracht will man ja in dem Triumph der Technik sein Leben 
aushauchen und man muss ja nicht das Rad neu erfinden.

Autor: Sven Hansen (china)
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Sachich Nich schrieb:
> Angenommen ich wollte wollte ein 2-sitziges Elektroauto bauen, so leicht
> wie moeglich, so gross wie noetig damit 2 Personen damit fahren koennen.
> Technisch soll es mehr einem Auto denn einem Go-Kart entsprechen, sprich
> (elektronisches) Differential, Federung, Beleuchtung usw. Die
> Geschwindigkeit sollte auf jeden Fall ueber 50km/h liegen, vl auch ueber
> 100km/h, Spitzenleistung bei einigen zig kw.
> Welche Moeglichkeiten gaebe es, dieses Auto auf der Strasse zuzulassen?

Hallo,
Ich lebe in China, bin sehr an solchen Projekten Interessiert.
Hier gibt es gute Batterie Hersteller, die für die großen Produzieren, 
wie A123 Systems usw.
Auch Elektromotoren und Steuerungen.
Falls jemand Teile Braucht, ich könnte eventuell Helfen.
sven.hansen.china@hotmail.com

MFG
Sven

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Sven Hansen schrieb:

> Hallo,
> Ich lebe in China, bin sehr an solchen Projekten Interessiert.
> Hier gibt es gute Batterie Hersteller, die für die großen Produzieren,
> wie A123 Systems usw.
> Auch Elektromotoren und Steuerungen.
> Falls jemand Teile Braucht, ich könnte eventuell Helfen.
> sven.hansen.china@hotmail.com
>
> MFG
> Sven

Das hoert sich gut an, fehlen mir nur noch ein paar tausend Euro, ne 
Werkstatt usw ;) Aber ich speicher mal deine Email, vielleicht kann ich 
mal darauf zurueckkommen! :)

Autor: Tscheburaschka (Gast)
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Nimm doch einfach einen Buggy.

Autor: Sven Hansen (china)
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Hallo,
das mit den Tausenden Euro's stimmt,

54 cells x 3,2 Volt x 100 Ah
16,8 kWh

Lithium Iron Battery, kostet ungefähr 4500 Euro + ca.250Euro Versand 
nach Deutschland + Zoll ( weiß ich nicht wie viel )

+ Lader und BMS, je nach Verwendungszweck separat zu Kaufen ( von der 
gleichen Firma)

Eigentlich Schade das es noch keine Vernünftigen E-Autos gibt.

CFK Karosserie + Akkus stand der Technik, würde für 80% der Auto Nutzer 
Reichen mit genormten Batterie pack  das in Minuten Automatisch 
gewechselt wird an der Tanke, Batterien in einem Batteriepol, 
professionelle Wartung wäre Sicher gestellt.

wäre so einfach.
würde ich 2.xx Milliarden wie VW vor ein paar Jahren an Entwicklungsgeld 
für den 3L Lupo ( der in echt wesentlich mehr Verbraucht) bekommen, gäbe 
es den Wagen schon beim Discounter für unter 10000.

Autor: Frank (Gast)
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>würde ich 2.xx Milliarden wie VW vor ein paar Jahren an Entwicklungsgeld
>für den 3L Lupo ( der in echt wesentlich mehr Verbraucht) bekommen, gäbe
>es den Wagen schon beim Discounter für unter 10000.

Stimmt: Jahresmittel 3,46L /100km.....

Frank

Autor: Gerhard (Gast)
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Ich hatte mal einen Lupo 3L. Strecke Kassel - Frankfurt - Kassel bei 130 
km/h mit 2,9l / 100km Biodiesel. Im Stadtverkehr einen halben Liter 
mehr... War schon nicht schlecht das Auto. Die Leistung war mehr als 
ausreichend und es fühlte sich wie ein vollwertiges Auto an. Schade, daß 
sie den eingestellt haben. Ich hätte trotz des Preises gerne wieder 
einen genommen.

Autor: Carbert (Gast)
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Mal zum Konzept...
Also Radnabenmotoren hoeren sich vom Prinzip sicher gut an, werden aber 
gerade bei Leichtbauweisen zu keinem guten Fahrverhalten fuehren. Wer 
sich ein wenig auskennt im Autobau weiss dass das Verhaeltniss der 
ungefederten Massen zur gefederten Masse so klein wie moeglich gehalten 
werden muss. Ich will das hier nicht weiter erklaeren (google hilft), 
aber ich denke doch das ordentliche Motoren immer noch gut was an 
Gewicht mitbringen und so wage ich mal zu orakeln das es am sinnvollsten 
ist, zwar pro Rad einen motor anzubringen, diesen aber per Welle mit dem 
Rad zu verbinden und am gefederten Teil des Chassis zu befestigen. Auf 
diese Art kann man schon was recht sportliches basteln. (Siehe Kumho 
Konzept Car)

Ich lebe uebrigens auch gerade noch in China und arbeite hier fuer Ford, 
plane aber umgehend wieder zurueck nach D zu kommen und dann hier eine 
Kleinserie von ultraleicht Fahrzeugen aufzuziehen. Der Elektroantrieb 
ist dabei natuerlich auch ein wichtiges Konzept, allerdings muss ich 
sagen das die momentane Energiedichte der Batterien einfach nicht 
befriedigend ist.
Derjenige der es schafft eine wirklich ordentliche Batterie herzustellen 
die an die Energiedichte von Benzin hernreicht, wird mit Sicherheit der 
naechste Bill Gates, denn dass ist nunmal das einzig schwierige beim 
E-Auto Bau!!

Gruesse   M.

Autor: Otto Holzbrecher (remsys)
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Hallo,
ich hab mir ein EagleBoard800(Mobo800) gekauft. Meiner Meinung nach ein 
echter Vorteil für die Verkehrssicherheit, denn im Gegensatz zum 
herkömmlichen Longboard fahren hab ich jetzt eine Bremse. Ich darf es 
aber natürlich nicht fahren, denn mit 800Watt tritt dir ein Tick mehr 
als ein Pferd gegen das Brett und man muss sich gut nach vorne stemmen 
um nicht vom Brett zu fliegen. Ich fahr sonst zügig Rad und wie gesagt 
Longboard und weiss was 30Sachen sind. Das fühlte sich schnell nach 40 
und mehr an und man weiss, der Helm bringt einem gar nichts, das Ding 
schiebt/zieht einen locker bis 50km/h, vollgeladen/6h Spass. Mit dem 
30kg Bleigelakku unter den Füßen braucht man einen Torpedopilotenschein 
und mein Arbeitsweg führt direkt an mehreren polizeilich geschützten 
Objekten vorbei und die könnten eine Rollbombe vermuten, zusammen mit 
der Fernbedienung in der Hand, niemand könnte ihm ein Vorwurf machen. 
Ich kann es also nicht fahren, man wird erschossen und verliert sein 
Lappen.
Erst wollte ich das Ding auseinander nehmen und in mein altes massives 
Holland-Bike einbauen. Das aber schnell verworfen. Hab mir in ACAD ne 
Mischung aus dem BMW Roller mit dem Überrollkäfig und dem Piaggo MP3 mit 
inteligenter Neigetechnik ala Jetrike MK3, mit Flügeltüren und so stabil 
das man auch mal von nem 7,5 Tonner weg geschnippst werden kann und 
danach wie das Kücken aus dem Ei kommt.
Natürlich hab ich mich dabei Massiv an Patenten und fremden geistigem 
Eigentum vergriffen und darum gibts keine Screenshots meiner 2012er 
studenten Version.
Ich bin d'accord mit Herrn M von Ford, dass die Leistungssteigerung der 
Akkus ein Vorteil wäre, aber wichtiger ist doch die Wiederverwertbarkeit 
und der Einsatz in grossen Mengen, damit ich nach sechs Stunden an die 
Tanke fahren kann und den Akku einfach tauschen kann, der dann geladen 
wird und von jemand anderem mitgenommen wird.
Man stelle sich vor jeder prodoziert den Strom selber um sich fort 
zubewegen. Ich glaub auch die Leute sagen nicht einfach so das dass 
alles nicht geht, die wollen einfach nicht das einem was passiert, weil 
sie wissen das da Leute sind die einfach sehr ungerne das Zepter aus der 
Hand geben. Darum ist das auch von staatlicher Seite gewollt, schön 
wegwerfen und verheizen, das kann dann gut besteuert werden. Autos die 
ewig halten, sich von alleine betanken und man sogar selber das Licht 
wechseln kann sind hier nicht gerne gesehen.
Was solls, ich verlass mich auf das Prinzp das tausensten Affen, genau 
wie mit Gameboys mit Internet, Kamera, GPS und BigBrother. Heute hat 
schon fast jeder einen. Einer wirds schon anfangen...

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