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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laderegler + Audioverstärker-Schaltung


Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Hallo

Ich möchte folgendes aufbauen: eine Schaltung, die 2 Lautsprecher treibt 
und die Energie wahlweise von einem Akku erhält, oder vom Netz, während 
gleichzeitig der Akku geladen wird.

Bei Konrad habe ich mit Stichwort "Laderegler" nur Solarregler gefunden.

Die Lautsprecher haben rund 15 cm Durchmesser. Mit welcher Spannung 
betreibt man solche am besten?
Gibt es evtl. fertige Verstärker-ICs und könnt ihr da Empfehlungen 
abgeben?

Ich möchte an diesen Verstärker einen MP3-Player per Klinke anschließen.
Gibt es nun eine elektronische Möglichkeit, festzustellen, ob kein Gerät 
an die Klinke angeschlossen ist und daraufhin die Schaltung in einen 
Modus zu versetzen, der nur minimal Energie verbraucht(aufwecken, wenn 
wieder was angeschlossen wird)? Oder wäre der Verbrauch sowieso gering, 
wenn keine Signale am Verstärkereingang anliegen?


Vielen Dank

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Wie lange soll der Akku halten im Betrieb ?
Was für ein Akku, welche Kapazität?

Steht auf den Lautsprechern nichts genaueres drauf?

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Ich sag mal als Hausnummer 4 Stunden. So einer in der Größe: 
http://www.ett-online.de/html/2/artId/__51184/gid/... 
wäre genau richtig, da ich einen Zylinder mit 16cm Durchmesser als 
Gehäuse benutze, und da muss alles reinpassen.

Die Lautsprecher liegen noch nicht vor, da ich erst mal abchecken muss, 
ob ich das überhaupt bauen kann und wie teuer das wohl wird.
Es müssen aber Breitbandlautsprecher sein

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

Einfach an den akku und vom Akku aus den Verstärker betreiben.
Da braucht man keine Umschaltung.

Als Lautsprecher vielleicht:
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=303654

Verstärker vielleicht einen kleinen auto-hifi-verstärker,
dann noch eine Sicherung und eine Klinkenbuchse.

Das Gehäuse ist sehr wichtig für den Klang.

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Ich würde das gern so weit wie möglich auf ner Leiterplatte aufbauen, da 
das ganze Gerät tragbar werden soll und in dem runden Gehäuse(Metall 
übrigens) nur begrenzte Möglichkeiten zur Befestigung sind.
Deswegen wäre der von dir vorgeschlagene Laderegler ungünstig, weil der 
halt rumfliegt.

Um auch auf die Problematik mit der automatischen Abschaltung 
einzugehen, wäre ein fertiger Verstärker auch nicht so optimal.

Wie gesagt, ich würde das gern selber aufbauen und dabei gleich noch was 
lernen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Du möchtest also einen 230V Eingang haben?

Na dann:
Einen 12V Akku lädt man mit Konstantspannung und strombegrenzung.
Strombegrenzung im einfachsten Fall über einen vorwiderstand.
Also: Trafo+Gleichrichter+Elko->Akku
Diese Ladeschaltung muss nicht abgetrennt werden.

Bei den Lautsprechern würde ich versuchen welche mit 4Ohm zu nehmen, die 
brauchen keine so hohe Spannung, 12V sind nämlich knapp.

Eine gute Quelle könnten diese Ganzen Männertags-Bollerwagen im 
Hifi-forum sein:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-118-1195.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-71-7197.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-118-1129.html

Und nochmal:
Für den Klang ist der Lautsprecher und sein Gehäuse extrem wichtig.
Rund und Metall ist da beides eher schlecht.

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Lustig wird's ja, wenn ich euch sage, dass die Lautsprecher jeweils an 
den Enden des Zylinders sitzen. Abstrahlung natürlich nach draußen.;-)

Aber ich möchte den Akku ja nicht überladen. Wenn ich das System 
bspweise über Nacht auflade, dann soll ein Regler die Energiezufuhr 
trennen, wenn Akku voll.
Und gleichzeitig soll ja auch bei Netzbetrieb parallel geladen werden 
und der Verstärker laufen.
Deswegen sind halt Trafo+Gleichrichter etwas zu wenig.

P.S. würde es etwas bringen, wenn ich den Zylinder innen mit irgendwas 
auskleide? Schaumstoff o.ä.?

Autor: Marko (Gast)
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Ich würde dir als Ladeschaltung folgendes empfehlen:
Trafo->Gleichrichter->Siebelko->Spannungsregler auf 13,8V bis 14,4V(je 
nach Akku)->Vorwiderstand->Akku

Spannungsbegrenzung ist bei Bleiakkus wichtig, sonst Gasen sie

Wenn die Ladeschlussspannung erreicht ist geht der Ladestrom gegen 0, 
der Akku wird nicht überladen

Autor: Helmchen, Gast (Gast)
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Hallo Johannes

Akku-Laderegler 12V (bis 1,5 Amppere) gibts bei Reichelt-Elektronik,
Eingang:16-20 Volt.Kannste auch nen Solarpanel anschliessen.
Habs fürs Funken im Garten, Klappt prima.
Kostet 9.20 Eu, Best Nr M083.

Autor: Johannes H. (menschenskind)
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Aber die Frage ist ja, ob das läuft, wenn "links" vom Akku Energie 
reingepumpt wird, dass der Akku keine Probleme kriegt, wenn "rechts" vom 
Akku der Verstärker betrieben wird, also sozusagen Strom in den Akku 
reinfließt, aber gleichzeitig auch wieder raus.

Autor: HildeK (Gast)
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>Aber die Frage ist ja, ob das läuft, wenn  ...

Es läuft ohne Probleme.

Einzig folgendes Problem könnte ich ausmachen:
Der Akku darf nur mit einem maximalen Ladestrom geladen werden. Deshalb 
nimmt man zum Laden eine Konstantspannungsquelle (die bestimmt das 
Ladeende) mit Strombegrenzung, die bei recht leerem Akku den maximalen 
Anfangs-Ladestrom begrenzen soll. Das wurde ja schon erwähnt.

Wenn nun dein Verstärker mit angeschlossenem Ladegerät betrieben wird 
und dabei im Mittel mehr Strom braucht, als an der Konstantstromquelle 
eingestellt werden muss (um den Akku im reinen Ladebetrieb zu schützen), 
so wird z.B. ein Dauerbetrieb des Verstärkers trotz angeschlossenem 
Netzteil doch irgendwann zu einer leeren Batterie führen.
Schlimmstenfalls musst du noch zum Schutz der Batterie eine Abschaltung 
des Verbrauchers bei einer unteren Spannungsgrenze vorsehen.

Für eine solche Nutzung könnte man aber diese Strombegrenzung für den 
gemeinsamen Betrieb einfach höher einstellen und für die reine Ladung 
dann wieder zurücknehmen. So hoch, dass die Gesamtbilanz positiv bleibt.
Das ist dann problemlos verwendbar, wenn das Ganze nicht gestartet wird 
bei leerer Batterie, denn der Verstärker kann sehr unterschiedlich Strom 
benötigen und falls kein Signal anliegt, wäre dann das meiste Ladestrom 
- eben ev. über der Grenze.
Wenn man aber eher von einem normalen Betrieb ausgeht (Start der Anlage 
mit fast voller Batterie), dann ist es wiederum kein Problem, denn diese 
nimmt dann deutlich weniger Strom auf - auch wenn das Ladegerät ihn 
liefern könnte.

Die Dimensionierung hängt jetzt aber ganz davon ab,
- welche Verstärkerleistung willst du haben
- welche Akkugröße soll verwendet werden (einschl. max. Ladestrom)
- welche Betriebsweisen sind vorgesehen (auch Dauerbetrieb?)

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