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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Zeit für Function call bestimmen


Autor: divB (Gast)
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Hi,

Ich hab für einen ATmega mit avr-gcc eine AES Implementierung 
geschrieben.

Schalte ich die Optimierung aus (-O0) kann ich debuggen und mittels 
Debugger die Laufzeit für eine Verschlüsselung bestimmen. Soweit so gut.

Nun möchte ich aber die Laufzeit für eine Verschlüsselung mit 
Optimierung (-O2) bestimmen. Der Debugger funktioniert ja jetzt leider 
nicht mehr.

Meine Idee wäre: Am Mikrocontroller die Zeit zu messen und sie auf dem 
seriellen Port zurückzuschicken. Sowas in der Art:
int a = TickCount();
AES128_Encrypt(PT, K, CT);
int b = TickCount();

int time = b - a;

Nur habe ich keine Ahnung wie das gehen soll. Kennt jemand eine einfache 
und vor allem schnelle Möglichkeit dazu?

lg,
divB

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Im Timerinterrupt inkrementierst Du eine ausreichend dimensionierte 
Zählvariable, deren Wert Du mit TickCount zurücklieferst.


Die Frequenz des Timerinterrupts definiert die Auflösung; möchtest Du 
mit msec-Auflösung messen, so musst Du den Timerinterrupt mit 1 kHz 
betreiben.

Autor: Peter (Gast)
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warum geht denn das debugging nicht mit der Optimierrung.
Du musst bloss vor der Fuktion ein Breakpoint setzen und dahinter. denn 
einfach die Zeit ablesen, zur not halt in der ASM ansicht.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Alternative Methode: vor/nach der zu messenden Funktion einen Portpin 
umschalten und das entstehende Signal oszilloskopieren.

Autor: divB (Gast)
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Danke sehr!

Das mit den Breakpoints scheint eh funktioniert zu haben :-)

Nur mit Step-By-Step gehts halt (offenbar) nicht, da der optimierte 
Assemblercode dann nicht mehr mit dem C-Quelltext übereinstimmt...

lg
divB

Autor: Stefan Kunz (Gast)
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Wie Stefan B. erwähnte sollte man sowas lieber mit einem Toggelnden 
Portpin messen, als mit einem Debugger, da der Debugger aktiv die 
Hardware sagen wir mal "stört" und man nicht genau sagen wann nun der 
Timer angehalten wurde oder nicht.
So eine Hardware Lösung ist immer einer Softwaretechnischen vorzuziehen.

Autor: divB (Gast)
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Danke mal für den Hinweis, aber mittlerweile ist das Projekt eh beendet.

In unserem Fall wäre das auch gar nicht ohne Debugger möglich gewesen, 
da der ATmega163 auf einer SmartCard (FunCard) sitzt :-)

lg,
divB

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