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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Galvanisch getrennte Spannungsversorgung


Autor: nonami (Gast)
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Hallo Forum,

ich habe eine Frage an euch. Und zwar habe ich 2 sigitale 
Spannungsanzeigen sowie 2 FET-Treiber jeweils mit galvanisch getrennten 
Spannungen zu versorgen.
Ausgangspunkt ist ein kleiner Trafo 230V -> 6V 50Hz, den ich mittels 
einer Ladungspumpe auf 12V DC Ausgangsspannung bringen möchte, aus den 
6V werden dann 5V linear geregelt und die Peripherie versorgt. Die 12V 
sollen dann noch galvanisch abgekoppelt werden und oben genanntes 
versorgen.
Dafür dachte ich sind kleine 1:1 Übertrager am sinnvollsten, wobei mir 
gerade beim schreiben des Textes die Idee kommt 1:2 Übertrager zu 
verwenden und das mit der Ladungspumpe zu vergessen.
Eine Wechselspannung im kHz bereich für die Übertrager bekomme ich 
gerade noch hin, doch Übertrager finde ich keinen einzigen.
Daher frag ich jetzt mal:
Wie nennt man so kleine Trafos oder Übertrager?
Und gibts die bei RS oder digikey? da wird demnächst sowieso schon 
bestellt.

Oder muss man sich sowas selbst wickeln?!
Ich hab keine Ahnung von Travos!!
Wie finde ich dann raus welche Kerne, wieviele Windungen und welche 
Drahtstärke sinnvoll sind?
Und wo bekomme ich dann Kerne dafür her? kann ich da evtl. sogar 
irgendwelche aus alten PC-Netzteilen verwenden?

Vielen Dank und schönen Gruß
nonami

Autor: Ulrich (Gast)
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Wenn man keine sehr hohen Anforderungen an die Isolierung hat, kann man 
Stromkompensierte drosseln als 1:1 HF Trafo nutzen.

Selber Wickeln ginge auch, man braucht bei etwas höheren Frequenzen ja 
auch nicht mehr so viele Windungen.

Sonst gibt es auch fertige DCDC Wandler Bausteine für 1W, 2W. Das 
einzige Problem kann dabei die relativ hohe Mindestlast von etwa 0.1 W 
sein.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Für kleine Leistungen bis ca. 0,5W benutzen wir gelegentlich MAX845 in 
Verbindung mit einem Trafo der Serie TGM-xxx von Halo.


http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX845.pdf

http://www.haloelectronics.com/pdf/lowpower-oper.pdf

Autor: nonami (Gast)
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> Wenn man keine sehr hohen Anforderungen an die Isolierung hat, ...
Sind 400V hohe Anforderungen? Aber ich glaube ich habs lieber besser 
isoliert als schlechter, im niedervoltbereich gibts auch Ecken und 
Enden, die dem Benutzer u.U. durchaus nahe kommen können (stecker, 
schalter etc.)

> Sonst gibt es auch fertige DCDC Wandler Bausteine für 1W, 2W. Das
> einzige Problem kann dabei die relativ hohe Mindestlast von etwa 0.1 W
> sein.
Die Mindestlast könnte ich, wenn auch wiederwillig, in nem Widerstand 
verbraten. (4x 0,1W wären schon fast n halbes Watt sinnvrei 
eingeheizt... nicht schlimm, aber gefällt mir halt nicht)


> Für kleine Leistungen bis ca. 0,5W benutzen wir gelegentlich MAX845 in
> Verbindung mit einem Trafo der Serie TGM-xxx von Halo.
Also ich hab jetzt nur mal nach der TGM-Reihe gesucht und leider nicht 
gefunden?! Kann doch nicht sein, dass z.bB. Digikey keine Übertrager 
anbietet?!

Autor: nonami (Gast)
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Das kann doch gar nicht sein! Es muss doch irgendwelche kleinen Spulen, 
ausgelegt für 10-100mA geben, die ne saubere galvanische Trennung 
zulassen?

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, nonami,

Du: "Es muss doch irgendwelche kleinen Spulen, ausgelegt für 10-100mA 
geben, die ne saubere galvanische Trennung zulassen?"

Schau mal unter den Audio-Trafos, die gibt's von Kleinleistung bis zum 
ELA-Endstufentrafo.

Ansonsten: Viele DC/DC-Wandlermodule sind bis 5kV Isolationsspannung 
ausgelegt.

Ciao
Wolfgang Horn

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