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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stromversorgung, Netzentstörung


Autor: sebastian meuren (Gast)
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Hallo!

Ich bräuchte einen Hinweis zu einer guten Seite, tutorial, faq, etc. wo
ich etwas über netzentstörung und stromversorgung nachlesen kann.
Vielleicht kann mir auch jemand direkt helfen. Ich bräuchte eine
Stromversorgung, die sich nicht von Netzstörungen (zB. ein/ausschalten
einer Halogenlampe, etc.) verunsichern lässt und das an die daran
angeschlossenen µC-Schaltung weitergibt.... Spannung 12-5V, last
<1A...

Kann mir jemand helfe? vielen Dank schon mal, hab leider nichts
wirklich schönes gefunden...

Autor: Denis Gérard (Gast)
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moin, habe trafo gleichrichter 2 dicke elkos 4700 µF und dann ein
spannungsregler 5V und noch paar kondensatoren in einer steuerung
verbaut, funktioniert gut und wurde auch emv abgenommen,

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo,

das macht heute jedes gute Schaltreglersteckernetzteil!
Die Ausgangsspannung auf einen Oszieingang legen und den Trigger auf
AC/mV stellen. Dann Störversuche über Lampe Ein/Aus usw.

Die meisten Störungen kommen über die Anschlußbeine also primärseitig
in den µP. Da muß man unter Umständen lange suchen. Deshalb IMMER die
Standardenstörmaßnahmen einsetzen und je nach Umfeld auch abgeschirmte
Gehäuse benutzen.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Sebastian (Gast)
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> Ich bräuchte eine Stromversorgung, die sich nicht von Netzstörungen
> (zB. ein/ausschalten einer Halogenlampe, etc.) verunsichern lässt
> und das an die daran angeschlossenen µC-Schaltung weitergibt...

Da sollte eigentlich eine normale Strecke reichen:

Trafo -> Brückengleichrichter -> Elko 1000µF oder größer -> 7805 mit
Kondis -> stabile 5V. Kommt ja immer drauf an, wie empfindlich dein µC
ist, aber bei mir geht diese Strecke i.V.m. einem MSP430 problemlos.
Ich kann im Betrieb ohne Probleme den Fernseher, das Oszilloskop (beide
mit Bildröhre) ein- und ausschalten, auch die Halogenlampen machen null
Probleme. Noch nie abgeschmiert.

Autor: sebastian meuren (Gast)
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Vielen Dank für die Hilfe soweit, aber was läuft unter
"standartenstörmaßnahmen"? habe bis jetzt auch mit einem 7805
gearbeitet, der hat aber schon mal bei einer Halogenlampe
schlappgemacht....

Autor: Martin Schweden (Gast)
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Hallo,
Du musst dein Netzteil Primärseitig entstören. Also ein Netzfilter
hilft hier sicherlich. Einfach ist es auch wie folgt: 100nF parallel
zum Netzanschluß und die Netzleitung durch ein Ferrit-Ringkern wickeln
(mehrere Windungen). Das sollte Einschaltknackser beseitigen.
470µF hinterm Gleichrichter sind sicherlich zu wenig.

Grüße
Martin

Autor: sebastian meuren (Gast)
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Hallo! tut mir leid, dass ich dreimal gepostet habe, aber das forum hat
irgendwie nicht richtig funktioniert... (-:

Also, vielen Dank für den Hinweis, das wird ein Ansatz sein!!!

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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@sebastian,

Standardentstörmaßnahmen sind die Kondensatoren rund um den Regler. So
ist ein Elko mit einigen µF (je nach Stromentnahme) und möglichst
kurzen Anschlußbeinchen sowie kurzen Leiterbahnen zum Regleranschluß
(low ESR muß erreicht werden) vorzusehen. Desgleichen ein keramischer
(o.ä) ca. 100nF Kondensator und das Layout möglichst dicht zusammen
(Wärmeabgabe beachten) mit eindeutigem Massebezugspunkt.
Wie schon ganannt können darüber hinaus in den Primärkreis noch
Netzfilter (die auf die Stromstärke angepaßt sein müssen) eingesetzt
werden. Im Sekundärkreis sind einfache Drosseln oder Differenztrafos
möglich.
Lange Kabel vom µP zur Außenwelt (besonders wenn ein gut abgeschirmtes
und geerdetets Gehäuse verwendet wird) müssen dann unbedingt über
Durchführungskondensatoren Entkoppelt werden. UsW.

Entstöhrmaßnahmen sind zu 80% wirkungslos! Da aber niemand im Voraus
sagen kann welche helfen und welche nicht, ist eben der Standarweg mit
immer aufwendigeren Methoden vorzugehen (Es gehöhrt sehr viel Erfahrung
zum effektiven Entstöhren). Bis Ruhe ist.

MfG  Manfred Glahe

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