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Forum: Platinen Stencil / Lötpastenschablone aus Plastikfolie

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Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
Datum: 25.06.2009 20:33

Hallo,
beim recherchieren zum Thema Stencils/Lötpastenschablonen bin ich auf
diese Seite gestoßen:

http://www.pololu.com/catalog/product/446

Hier werden Stencils als Plastikfolie angeboten. Gibts sowas
mittlerweile auch bei uns in D?

Unabhängig davon, was kostet denn eigentlich so feine
Laserschneidgeräte. Für Folie und auch ein größeres für Aluminium /
dünnes Blech?  Kriegt man sow was eigentlich schon mal gebraucht oder
ist das exorbitant teuer?


Grüße
Marco
Autor: Al (Gast)
Datum: 25.06.2009 22:07

Mit den kleinen Laserdingern kann man unmöglich Metalle schneiden, dünne
Kunststoffe könnten allerdings funktionieren.

So ein Gerät für ca. 20x20 cm Arbeitsfläche kostet in der billigen
China-Version so ca. 1300,- Euro.
Autor: Denker (Gast)
Datum: 25.06.2009 22:15

Was aber nicht schlecht an dem Service ist:
Für nur 120% Serviceaufschlag ist der Satz "Aber bitte bis gestern!"
keine Utopie mehr ;-)
Autor: chris (Gast)
Datum: 26.06.2009 13:42

Ich habe für so einen Laser 25x20cm ca 600 Euro inkl Transport gezahlt.
Autor: Al (Gast)
Datum: 26.06.2009 13:53

>Ich habe für so einen Laser 25x20cm ca 600 Euro inkl Transport gezahlt.

Verätst du auch wo ? Einige Chinadinger auf E**y liegen zwar auch in dem
Dreh, da kommen aber noch mächtig Zoll, Einfuhrumsatzsteuer und vor
allem Porto drauf.

Welche Leistung hat dein (CO2?)Laser, wie sieht es mit dem Gravieren von
eloxiertem Aluminium aus ?
Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
Datum: 26.06.2009 17:05

Hallo Chris,

schenke uns ein Parr Informatioenen, was du mit dem Laser machst und was
geht und was nicht. Und veilleicht etwas zur Software.


Grüße
Marco
Autor: Schwups... (Gast)
Datum: 26.06.2009 21:23

Fragt mal bei LPKF nach aber erschreckt euch nicht über den Preis.
Autor: chris (Gast)
Datum: 27.06.2009 18:15

Der Laser ist ein 40W mod B, 230mmx200mm (bis 4mm Materialhöhe)
sowie(Clamp is) 140mmX100mm für höhere Sachen.
Hatte ihn damals für 500$ von China importiert, ca 600 Euro nach
Transport sowie Zoll inkl Ersatzlaser mit 2xErsatzspiegel und
Ersatzlinse.
Ein Österreichischer Ebay-Verkäufer hatte ihn damals auch für 600€.
SW ist scheiße, aber funktioniert. Das gleiche Modell wird auch für
1000-1500$ verkauft, also suchen lohnt sich, in China selbst wird es für
200-250$ verkauft, und wurde eigentlich zum Schneiden für Dichtungen
entwickelt. Darauf ist auch die SW zugeschnitten.
Ich benutze ihn für SMD-Schablonen, schneiden von kleinen
Plastikgehäusen
(Stecker usw, kein PCV, das gibt giftige Gase), sowie Gravieren
derselben.
Gravieren, Farbe drauf, sowie mit Lappen welcher leicht in Lösungsmittel
getränkt ist, auf Holzstab aufgewickelt, weggewischt. Dann bleibt nur
das gravierte übrig.
Eloxiertes Alu geht auch. Laser dürfte ca 32-35W sein, ausgehend von der
Länge der Laserröhre. Am Anfang habe die Laser eine Leistung von
120-130%.
Kein Not-Aus, Verkabelung von Erde ist neu zu machen, üblicher
China-Scheiß.
Auch sollte man sich eine Laser-Schutzbrille besorgen, bei der geringen
Leistung ca 12€. Da ich viel Prototypen sowei Kleinstserien 1-10
Platinen
mache, sowie ab und zu Kleinserien <30 Platinen/Panele, hat sich das
für mich ausgezahlt. Material kaufe ich bei Obi ein, als Meterware.
Was ich auch ab und zu mache, sind Stempel, da sie mich praktisch nichts
kosten. Sonst ist das Gerät unbenutzt. Lebensdauer des Lasers ca
800-1200 Stunden. Was blöd ist, ist weil es eine sehr kleine Leistung
hat, hat
es keine automatische Linsenreinigung (sprich Druckluft), wobei auch der
Vorteil ist, daß es kein Druckluft braucht, es würde aber auch nur ein
kleiner Ventilator genügen. Deshalb schlägt sich der Rauch auf der Linse
an, und man muß das peinlichst genau reinigen, oder die Linse bricht.
Auch darf man beim Reinigen die Linse nicht mit bloßen Fingern anfassen,
da sonst auch die Linse springen würde. Das nerft ein bisschen, und
verhindert auch z.B. das schneiden von Balsaholz, da dort zuviel Rauch
sich entwickelt, und ohne eine solche Vorrichtung entwickelt sich zuviel
Rauch.
Autor: Marco Schramm (hochfrequenz)
Datum: 28.06.2009 01:40

Hallo Chris,
wäre ein Einbau des Lasers in eine der typischen Selbstbau CNC Maschinen
denkbar. Habe auf der Bucht gesehen, dass die Laser wohl mit Wasser
gekühlt werden. Gibt es einen Link auf die Bedienungsanleitung
(englisch) deines Gerätes (wenn es eine solche überhaupt gibt) oder
irgendetwas an homepage oder was auf youtube usw. ?


Grüße
Marco
Autor: eagle (Gast)
Datum: 28.06.2009 13:36

Zahlt sich nicht aus. Übliche Diodenlaser haben zu wenig Leistung,
und Co2 Laser sollten nicht senkrecht eingebaut werden.
Für den Co2 Laser brauchst du den Laser, Spiegel, Spiegelhalter, Linse,
sowie Linsenhalter. Das Zeug musst du von China importieren. Dann zahlt
sich ein Selbstbau nicht mehr aus. Weiters bezweifle ich, daß du für den
Selbstbau die notwendige Genauigkeit schaffst, welche du für einen
Stencil
brauchst. Zwar könntest du ev. Drucker verwenden, usw, aber auch da,
zahlt es sich nicht aus. Zudem hast du keine SW, welche Bitmaps machen
kann,
sprich Logos, was auch den Einsatzbereich dann auf das Schneiden
beschränkt,
wobei du dafür aber zu wenig Leistung hast, und dann nur Plastikfolien
oder
Papier schneiden kannst. Für Laser brauchst du Geschwindigkeit,
0.5mt/sec
sind da die untere Grenze.
Autor: chris (Gast)
Datum: 28.06.2009 13:40

Hier, das ist ein baugleicher Laser,
http://www.youtube.com/watch?v=ZbNDJDSUsUE
Autor: chris (Gast)
Datum: 28.06.2009 14:25
Angehängte Dateien:

der günstige Laser sieht so aus.
Wenn da ein Not-Aus Taster oben ist, kostet er gleich das doppelte.
Dieser Not-Aus Taster kostet weniger als 10€.
CE Zertifikate sind sowieso alle Fake.
Autor: Bernhard R. (barnyhh)
Datum: 28.06.2009 15:44

Ich sehe noch eine Möglichkeit: Alles vom Dienstleister machen lassen.
Als Beispiel für einen derartigen Dienstleister hier ein Angebot aus
Stuttgart: http://www.wiesingermedia.de .

Auf "Filialen", dann "Stuttgart Breitscheidstraße".

Im letzten Absatz heißt es:
"Zur Erweiterung unseres Angebotes bieten wir unter anderem Architekten
die Möglichkeit, ihre Modellbauteile mit unserem Laser zu schneiden
und/oder gravieren zu lassen."

Ich schätze, daß so etwas auch in anderen Städten angeboten wird.

Bernhard
Autor: Dietmar (Gast)
Datum: 28.06.2009 17:31

> wurde eigentlich zum Schneiden für Dichtungen entwickelt

Ich denke "seal" meint im Zusammenhang dieser Laser nicht "Dichtungen",
sondern "Siegel" (Brennen von Produktmarkierungen).
Autor: chris (Gast)
Datum: 28.06.2009 17:40

Nein, sind definitiv für das Schneiden von Dichtungen gemacht worden,
zumindest das Programm, welches ich benutze, sowie das Gerät.
Autor: Dietmar (Gast)
Datum: 28.06.2009 18:06
Angehängte Dateien:

Der YH-40B, das Gerät des youtube-Links?, ist definitiv eine
Siegel-Gravier-Maschine (Laser Seal Engraving Machine) und Seal hat nix
mit Dichtungen zu tun.

Beispiele für derartige Siegel stehen auf der Homepage
http://www.laser-cutter.XX/Article/PRODUCT/151.html und
http://www.laserworld.com.XX/cp/f4040b.htm (XX durch cn ersetzen -
blöder Forum-Spam-Filter).

Die Software (Newly Seal, Newly Draw) ist auch ganz offensichtlich für
diese Art der Anwendung - Logos brennen:
http://img.auctiva.com/imgdata/7/6/2/9/6/1/webimg/...

Das folgende denkt sich der Hersteller zu Seals (fälschungssichere
Markierung von Produkten):
http://www.laser-cutter.XX/Article/news/183.html

Der Titel ist übrigens ein hübscher freudscher Versprecher für den
angehenden asiatischen Fälscher: Laser engraving machine in the
anti-seal application ;)
Autor: chris (Gast)
Datum: 28.06.2009 18:37

Ja, du beziehst dich auch auf NewlySeal, das wurde hauptsächlich für
Bitmaps entwickelt, sowie für Stempel. Das Modell des Videos ist mit
Parallel-Schnittstelle, also ungeeignet für Bitmaps. Es gibt dasselbe
Modell mit USB Schnittstelle, ca 50€ teurer, jedoch mehr als doppelt so
schnell sowie genauer. Das ist für Bitmaps geeignet.
Wie gesagt, ursprünglich wurden die Geräte für Dichtungsschneiden
verwendet,
deshalb auch "so langsam" sowie die Orginal-SW auf das Schneiden (hpgl)
optimiert, mit sehr vielen Eigenarten (Bugs) im Bitmap Bereich.
Weiters sind diese SW für richtige Stempelherstellung ungeeignet, da sie
das Seitenprofil nicht richtig macht, ein Muß für richtige
Stempelproduktionen. Es geht auch ohne, nur dauern die Stempel dann
nicht so lange, bzw Fransen nach öfteren Gebrauch leicht aus.
Die NewlySeal SW erledigt das.
Ich bezog mich auf Geräte, welche für unter 200$ in China verkauft
werden,
und an nicht Chinesen für 500$. Daß diese dann mit anderer SW für
Stempel
sowie Branding, sowie mit Not-Aus Schalter usw verkauft werden, das
bestreite ich nicht. Weiters wurden diese Geräte dann für das optimiert,
mit USB Schnittstelle, und wurden schneller, was für Bitmaps wichtig
ist.
Destotrotz gehen die neuen Geräte aus den alten hervor, welche für
andere
Einsatzzwecke optimiert wurden, und auch nur die Hälfte oder ein Drittel
der neuen Geräte kosten, weil weniger Elektronik, weniger komplizierte
SW,
bzw deren Wartung sowie schon oft Verkauft, usw.

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