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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik HP/Apollo


Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ich habe dieses ^ Motherboard geschänkt bekommen. Im Internet habe ich
heraus gefunden, dass das wahrscheinlich ein HP/Apollo ist.
Welche Betriebssysteme kann ich verwenden? Dos, Windows, Linux,
Lindows, MacOS, PS2000, Solaris...?
Müssen da SCSI-Laufwerke dran? Kann ich von Diskette booten - Welches
Diskettenlaufwerk? Oder wie boote ich?
Was ist das für ein großer Stecker neben dem Prozessor?
Für Was ist die Buchse ganz außen neben der Druckerschnittstelle?
Wo kann man da Tastatur und Maus anschließen?
Ist der Prozessor so eine Art 10 Jahre alter Pentium4? (Anzahl der
Anschlüsse stimmt wahrscheinlich mit Pentium4 überein)
Wo finde ich noch Informationen, Datenblätter, Programme für das Teil?

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Appollo?  Da solltest Du wohl mal in einer der historischen
Newsgruppen fragen...  Meiner Erinnerung nach hatten die Appollo ein
eigenes Betriebssystem, möglicherweise gab es auch noch ältere
Versionen von HP/UX dafür.

NetBSD könnte auf so 'ner Kiste auch Chancen haben.

Ja, SCSI, was sonst?

Ich denke nicht, daß Du von Diskette booten kannst, eher vom Tape
(falls eins dran ist) oder übers Netzwerk.

Die genauen Hardwaredetails kenne ich auch nicht, Apollo war vor
meiner Zeit.  Mehr > 15 Jahre alt, und es müßte meiner Meinung nach
ein Prozessor der MC68k Familie sein (steht da kein Motorola-Symbol
drauf?).

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

ganz so alt kann das Teil eigentlich nicht sein. Die IC's haben einen
Datecode von 93. Dürfte also etwa 11 Jahre alt sein.

Der Prozessor trägt ein (bzw. das große, goldene etwas) HP-Logo.

Keine Ahnung was das sein könnte.
Ein P4 ist es aber ganz bestimmt nicht.

Matthias

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Kann ich das Teil irgendwie zum laufen bringen?
Wo soll ich das Betriebssystem hernehmen? Ist das auf Int.ROM?

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Hi,

ich vermute mal, dass das ein Board aus einer HP9000/7xx Workstation
ist. Das OS war HP-UX 8.x oder 9.x. Ohne das andere "Zeugs" drum rum
wie Netzteil etc. wirst Du aber kaum Chancen haben das Teil zum fliegen
zu bekommen.
Der Dritte Anschluss von oben auf Deinem Bild ist der HP-HIL-Stecker
für Maus und Keyboard. Damit könnte ich ggfs. aushelfen.
Die CPU ist eine HP-PA -CPU. Das war der HP-Eigene RISC-Prozessor.

Gruß

UBoot-Stocki

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Naja, PC-Netzteile gibts ja ab 3,95€.

Autor: Benedikt (Gast)
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Sieht nach ATX aus. Einfach mal Netzteil dran, RAM rein und Monitor
anschließen und einschalten und schauen was passiert...

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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ATX?  Du solltest Deinen Kurs in Computergeschichte nachholen. ;-)

ATX gibt's seit Ende der 90er Jahre (1997 oder so), wenn das Teil von
1993 ist, ist das blindwütige Reinstecken eines ATX-Netzteils wohl die
beste Variante, das Board gleich mal im Ganzen zu killen...

OK, das Bild hatte ich zuerst übersehen, 's ist ja wohl doch keine
Apollo, sondern eine HP9000.  Ja, HP-UX oder NetBSD laufen dann da
drauf.  HP-UX war einzeln bezahlpflichtig, wenn also keins dabei ist,
fällt diese Variante wohl aus.

Nein, das Betriebssystem ist nicht auf dem ROM :-), da ist nur so eine
Art BIOS drauf.  Benimmt sich ein wenig gewöhnungsbedürftig, außerdem
hat man bei HP-Hardware mit einem falschen Monitorbefehl gute Chancen,
sich die Console der Maschine komplett wegzudefinieren...  HP arbeitet
mit sogenannten Hardwarpfaden, das sind (meiner Erinnerung nach)
3stellige, durch Schrägstriche getrennte Zahlenfolgen.  Jede mögliche
Console hat einen solchen Hardwarepfad (da ist ein Brooktree-Chip
drauf, also hat das Ding wohl onboard-Grafik, außerdem konnte man die
Console auf eine beliebige serielle Schnittstelle legen), jede
Festplatte etc.  Zum Booten muß man also ggf. auch den richtigen Pfad
angeben.  Der zuletzt benutzte sollte allerdings noch irgendwo im
NVRAM stehen.

Wie geschrieben, NetBSD dürfte die praktikabelste Option sein, und
eine NetBSD-Mailingliste oder -Newsgruppe wahrscheinlich auch der
beste Platz, um noch Wissende über die Architektur und deren
Handhabung zu finden.

Achso, RAM hast Du aber dafür, ja?  Ansonsten isses wohl für'n Pops.
Zu dieser Zeit hat noch jeder der großen Hersteller seine eigenen
RAM-Layouts entworfen (und sauteuer verscherbelt).

Autor: mthomas (Gast)
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Zum "Jahr 2000" gab es eine HP-UX-Version (10.2?) auf CD kostenfrei
von HP. K.A. ob das immer noch erhaetlich ist. Aber allein dass hilft
nicht wirklich, das ganze "drumherum" (Netzteile, Peripherie) ist
selbt bei e-bay selten zu bekommen und als Ersatzteile von HP
vollkommen unwirtschafltich (=sauteuer).

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