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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Atmega8 d0-7als Ausgang

Autor: Dietmar (Gast)
Datum: 03.07.2009 04:50

hallo jungs,

habe ein kleines problem, der atmega8 will den ausgang d.7 nicht setzen,
laut bascom program ok.

led bleibt immer aus.


mit besten dank im vorraus
dietmar
Autor: Daniel P. (daniel86)
Datum: 03.07.2009 04:58

wie wäre es mal mit einpaar mehr INFOS?????
Autor: Dietmar (Gast)
Datum: 03.07.2009 05:17

ok ich habe am port eine led angeschloßen und die moechte ich jetzt
gerne blinken lassen, sowie am port b.0 zb, aber b.0 blinkt wie es soll
aber d.7 nicht wie ich jetzt gemerkt habe d.0 d.1 auch nicht, laut
datenblatt kann ich sie als ausgaenge benutzen, aber warum keine
funktion.

zb:

Do

Portb.0 = 1 (funktion)
Portd.7 = 1 (nada)
Wait 1
Portb.0 = 0 (funktion)
Portd.7 = 0 (nada)
Wait 1
Loop
End
Autor: Niels Keller (niels-k)
Datum: 03.07.2009 06:33

Dietmar schrieb:
> ok ich habe am port eine led angeschloßen und die moechte ich jetzt
> gerne blinken lassen, sowie am port b.0 zb, aber b.0 blinkt wie es soll
> aber d.7 nicht wie ich jetzt gemerkt habe d.0 d.1 auch nicht, laut
> datenblatt kann ich sie als ausgaenge benutzen, aber warum keine
> funktion.


Ich vermute mal, dass die Taktrate mit 1.0MHZ und internem Oszillator
läuft. In diesem Fall sind nicht alle Ausgänge setztbar. Leider nur ein
unvollständiger Quellcode angegeben.

D.o und D.1 sind die serielle Schnittstelle. Die ist vermutlich aktiv.
Überprüfe $baud - kommt die Zeile vor, dann ist UART prior.
Autor: Dietmar (Gast)
Datum: 03.07.2009 06:56

ups das stimmt genau, sorry fuer den code.
jetzt mal komplett.

$regfile = "M8def.dat"                                      'es handelt
sich um einen ATmega8
$crystal = 8000000                                          'der
eingebaute RC-Oszillator läuft mit 8 Mhz
$hwstack = 32                                               'im Speicher
werden für den Hardware-Stack 32 Byte reserviert
$swstack = 100                                              'im Speicher
werden für den Software-Stack 100 Byte reserviert
$framesize = 40                                             'im Speicher
werden für den Frame 40 Byte reserviert




Config Portd.7 = Output
Config Portd.0 = Output

Ddrb = &B1
Ddrd = &B11111111
Do

Portb.0 = 1
Portd.0 = 1
Wait 1
Portb.0 = 0
Portd.0 = 0
Wait 1
Loop
End
Autor: Niels Keller (niels-k)
Datum: 03.07.2009 20:39

Dietmar schrieb:
> ups das stimmt genau, sorry fuer den code.
> jetzt mal komplett.

Jetzt mal ehrlich - wie soll das gehen???

> Config Portd.7 = Output
> Config Portd.0 = Output

Es wird Portd.7 als Ausgang gesetzt, aber portb.0 getoggelt.

> Ddrb = &B1
> Ddrd = &B11111111

Diese Zeile ist für dieses einfache Programm völlig überflüssig,  vgl.
dazu die Hilfe unter: AVR Internal Hardware Port B

Überprüfe, ob möglicherweise die serielle Schnittstelle aktiv ist.
Einfach den Pegel messen. Müsste permanent auf 0V gezogen werden, da
dies der Ruhezustand ist.
Autor: Oliver (Gast)
Datum: 03.07.2009 21:26

>Ich vermute mal, dass die Taktrate mit 1.0MHZ und internem Oszillator
>läuft. In diesem Fall sind nicht alle Ausgänge setztbar.

Hast du diese Erkenntnis selber gewonnen, oder kann man das irgendwo
nachlesen?

Oliver
Autor: Niels Keller (niels-k)
Datum: 03.07.2009 22:11

Oliver schrieb:
>>Ich vermute mal, dass die Taktrate mit 1.0MHZ und internem Oszillator
>>läuft. In diesem Fall sind nicht alle Ausgänge setztbar.
>
> Hast du diese Erkenntnis selber gewonnen, oder kann man das irgendwo
> nachlesen?

Ich habe das mal vom Atmega32 abgeleitet. Wird dieser im
Auslieferungszustand betrieben (1Mhz, int Osz.), so sind auf Grund der
Sec und Fuse Bits einige Ports nicht als Aus oder Eingänge nutzbar. Dies
sind beim 32-er: PC5, PC4, PC3, PC2

Dies kann aber hier nicht das Problem sein (vgl. neuer Quelltext)

Ich vermute zum Problem hier, dass die Fusebits falsch gesetzt wurden
und daher der Chip entweder viel zu langsam, oder aber überhaupt nicht
den extern angeschlossenen Oszillator verwendet. Es muss laut Quelltext
ein externer Quarz angeschlossen sein. Möglicherweise sind auch nur die
beiden Kondensatoren falsch dimensioniert.
Autor: Michael U. (amiga)
Datum: 03.07.2009 22:27

Hallo,

Niels Keller schrieb:
> Oliver schrieb:
>>>Ich vermute mal, dass die Taktrate mit 1.0MHZ und internem Oszillator
>>>läuft. In diesem Fall sind nicht alle Ausgänge setztbar.
>>
>> Hast du diese Erkenntnis selber gewonnen, oder kann man das irgendwo
>> nachlesen?
>
> Ich habe das mal vom Atmega32 abgeleitet. Wird dieser im
> Auslieferungszustand betrieben (1Mhz, int Osz.), so sind auf Grund der
> Sec und Fuse Bits einige Ports nicht als Aus oder Eingänge nutzbar. Dies
> sind beim 32-er: PC5, PC4, PC3, PC2
>

Man sollte besser keine halben Erkenntnisse verbreiten ohne sich davon
im Datenblatt zu überzeugen...

Der Mega32 hat auf diesen Pins das JTAG-Interface und das ist im
Lieferzustand aktiv und nuß per Fusebit ausgeschaltet werden, wenn man
die Pins nicht als JTAG sondern als normale I/O benutzen will.

Mit der Art der Taktversorgung hat es genau garnichts zu tun.

Config Portd.7 = Output
Config Portd.0 = Output

>Es wird Portd.7 als Ausgang gesetzt, aber portb.0 getoggelt.

Wo wird hier auf Port B zugegriffen und warum sollte was toggeln?

Gruß aus Berlin
Michael




Gruß aus Berlin
Michael
Autor: Niels Keller (niels-k)
Datum: 03.07.2009 22:43

Michael U. schrieb:

> Man sollte besser keine halben Erkenntnisse verbreiten ohne sich davon
> im Datenblatt zu überzeugen...
>
> Der Mega32 hat auf diesen Pins das JTAG-Interface und das ist im
> Lieferzustand aktiv und nuß per Fusebit ausgeschaltet werden, wenn man
> die Pins nicht als JTAG sondern als normale I/O benutzen will.
>

Habe ich etwa behauptet, dass die Ports nicht verwendet werden??? Wohl
kaum. Ich habe lediglich mitgeteilt, dass diese in einem StandartBascom
Programm, wie es hier vorliegt - nicht setzbar sein könnten. Schauen wir
also - wie bereits von mir erwähnt - ins Datenblatt des ATMEGA8 - oder
besser lassen wir uns die SEC/FUSE Bits posten und schauen dann rein.

>Wo wird hier auf Port B zugegriffen und warum sollte was toggeln?

Etwas höher steht geschrieben.

>Portb.0 = 1
>Portd.0 = 1
>Wait 1
>Portb.0 = 0

Was wird hier getoggelt? ;-) Bitte vorher auch mal richtig den Text
lesen.
Autor: Oliver (Gast)
Datum: 04.07.2009 09:08

>Ich habe lediglich mitgeteilt, dass diese in einem StandartBascom
>Programm, wie es hier vorliegt - nicht setzbar sein könnten. Schauen wir
>also - wie bereits von mir erwähnt - ins Datenblatt des ATMEGA8

Wenn du das vorher getan hättest, hättest du festgestellt, daß der Mega8
kein JTAG hat. Per Fuse beeinflussbar sind Reset/PC6 sowie PB6/PB7 als
XTAL1/2. Das dürfte aber als Ursache beides auszuschließen sein.
Uart wird im Programm nicht verwendet, der ADC auch nicht.

Die ganze Diskussion ist also hinfällig.

@Dietmar:
Hast du AVCC auch angeschlossen?

Oliver
Autor: gast (Gast)
Datum: 04.07.2009 10:14

Ähh, warum sollte PD7 toggeln, wenn in deinem Code steht:

Do
 Portb.0 = 1
 Portd.0 = 1
 Wait 1
 Portb.0 = 0
 Portd.0 = 0
 Wait 1
Loop

Wo ist da PD7?

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