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Forum: HF, Funk und Felder Netzfilter für Funkempfänger u.ä.


Autor: Andreas (Gast)
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Hallo,

bei meinen Audion-Basteleien bin ich darauf gestoßen, dass je nach 
Uhrzeit der Audionempfang über ein externes Netzteil wesentlich 
prasseliger ist, als wenn man eine Batterie benutzt.
Ich vermute deshalb, dass hier besonders am Abend irgendwelche 
Störeinstrahlungen über die Steckdose stattfinden.

Deshalb dachte ich, es könnte möglicherweise sinnvoll sein, in eine 
Mehrfachsteckdose o.ä. ein wirksames Netzfilter einzubauen?!

Wie ist das denn eigentlich bei Funkempfängern, haben die meist schon 
Entstörfilter eingebaut?

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Netzfilter könntE durchaus nützlich sein,

aber es bleibt die Frage, wo Antenne und "ERDE" des Audions herkommen. 
Einige parallele Netzleitungen und ungünstige Erdpunkte könnten noch 
manches Wunder bewirken.

Autor: Andreas (Gast)
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die antenne besteht aus 3m draht im zimmer und als erde nehme ich die 
steckdosenerde oder alternativ fussbodenerde (habe unter dem fussboden 
damals extra auf der ganzen fläche alufolie verlegt) oder beides in 
kombi.

wie gesagt ist es aber bei gleicher erde und antenne mit batterien 
besser als mit netzteilen...

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Abgesehen davon, daß mir schon mein Papa verboten hat, mit der 
Steckdose zu spielen, sammelt diese Leitung natürlich allerlei Störungen 
ein...

2.Es gibt die historischen Trafonetzteile, die auch heute noch gut 
funktionieren und es gibt moderne Schaltnetzteile, die öfter einige 
Störungen auf Grund steiler Schaltflanken verursachen.

Zur Klärung grundlegender Geheimnisse ist das Radiomuseum ein guter 
Einstieg. Dann wären da noch die Geheimnisse der Trafowickeltechink, der 
Abschirmung und diverser Kondensatoren zu ergründen.

3. Eine gute Antenne ist der beste Verstärker. Mehr dazu z.B. bei 
www.funkamateur.de

Autor: Andreas (Gast)
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>3. Eine gute Antenne ist der beste Verstärker. Mehr dazu z.B. bei
>www.funkamateur.de

da hast du wahr ;) !

im endeffekt geht es in diesem zusammenhang hauptsächlich um netzfilter 
(oder ich steige ganz auf batterie um, was bei dem röhrenaudion 
allerdings eher ungünstig ist wg. der heizspannung, wobei 75 mA auch 
nicht die welt sind...)

habe jetzt mal gemessen, welche potentialdifferenz zwischen 
wasserhahnerde und steckdosenerde besteht, und da lassen sich mit dem 
multimeter immerhin 120mV ausloten (was ein oszilloskop da wohl anzeigen 
würde? 50Hz und/oder auch wildes HF-Gemüse...?)

habe den wasserhahn allerdings bis jetzt noch nicht als erde genutzt... 
könnte interessant sein.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas schrieb:

> habe den wasserhahn allerdings bis jetzt noch nicht als erde genutzt...

Im Keller am Potenzialausgleich ist der Krempel alles miteinander
verbunden.

Allerdings gibt das Wasserrohr von der ,richtigen' Erde bis zu deinem
Auslaufventil (:.) vermutlich eine ganz gute Antenne ab.

Autor: oszi40 (Gast)
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zu 1.  Richtung Erde stimmt, aber im "Plastezeitalter" muß das 
Wasserrohr nicht mehr aus Metall sein. Ein Eisenstab in die Erde ist 
auch nicht schlecht, wenn da nicht zufällig das S-Bahngleis in der Nähe 
ist.

zu 3. Wenn die Antenne genug Signal liefern würde, dann würden Deine 
eingesammelten STörungen weniger auffallen. Was sind 3 m Draht im 
49m-Band ? Fast nix.

Autor: Andreas (Gast)
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>Allerdings gibt das Wasserrohr von der ,richtigen' Erde bis zu deinem
>Auslaufventil (:.) vermutlich eine ganz gute Antenne ab.

soll ich mal im keller die erde abklemmen und das audion 
dazwischenschalten?
;)



>Was sind 3 m Draht im 49m-Band ? Fast nix.

3m Draht sind, sagen wir mal, eine Art Kompromiss ;)
Das längste, was ich hier in grader Linie durch die Wohnung spannen 
kann, sind gut 10m (unter Überwindung zweier Türen). Ob sich das lohnt? 
Und ob ich dann für höhere Frequenzen noch eine zweite und dritte 
Antenne spannen muss?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas schrieb:

> Das längste, was ich hier in grader Linie durch die Wohnung spannen
> kann, sind gut 10m (unter Überwindung zweier Türen). Ob sich das lohnt?

Für das 49-m-Band wird das eine deutliche Verbesserung bringen.

> Und ob ich dann für höhere Frequenzen noch eine zweite und dritte
> Antenne spannen muss?

Nein, lange Drähte gehen auch für höhere Frequenzen, nur das
Strahlungsdiagramm wird dann immer ,,zipfeliger''.  Aber das ist
ohne ordentliche (HF-)Erde sowieso irgendwas irgendwie.

Autor: oszi40 (Gast)
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Grob gesagt sollte eine Antenne Labda halbe haben und in Senderrichtung 
zeigen. http://de.wikipedia.org/wiki/Wellenl%C3%A4nge
Mehr dort http://www.antennenbuch.de/inhalt.html

Autor: Andreas (Gast)
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danke für die links!

ob für die 10m-drahtantenne Kupferlackdraht mit 0,5mm durchmesser 
ausreicht? oder wäre ein kupferkabel (litze) mit einem querschnitt von 
1mm^2  wesentlich besser?

Autor: oszi40 (Gast)
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Für Experimente reicht dünner Draht solange kein Vogel kommt.
Die stromlose! Kabeltrommel vom Rasenmäher wäre auch eine im Haushalt 
verfügbare Variante... Nur der Versuch macht klug.

Autor: Andreas (Gast)
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ach so, hätte gedacht, dass der dünne draht möglicherweise zu viel 
widerstand besitzt...

ist auf jeden fall weniger sichtbar, das kommt mir sehr entgegen.

rasenmähertrommel ist derzeit leider keine verfügbar...

Autor: Herr_Mann (Gast)
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längere gitarrenkabel eignen sich auch prima als unkomplizierte 
kw-antenne

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ganz früher (tm) habe ich mich für die Theorie dahinter ohnehin nicht 
interessiert. ;-)

Detektorempfang mit einer Diode parallel zum Kopfhörer, ein Ende an das 
Eisenbettgestell und ein Ende an die Heizung reichten auf dem 
Schulausflug für den Ortssender auf Mittelwelle. :-)

Heute vermutlich chancenlos, keine starken Mittelwellensender mehr im 
Nahbereich und Störungen der hochwertigen Elektronik im Umfeld...

Andererseits ist der Kurzwellenempfang meiner alten Röhrenradios sehr 
oft viel besser als der irgendwelcher aktueller Spielzeugweltempfänger 
mit 20 Speichern für die eigenen Störungen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

hat mir gerade keine Ruhe gelassen... ;-)

Also hier in Berlin Schöneweide Altbau ist die Deutsche Welle auf 
Langwelle noch relativ problemlos so zu empfamgen.

Erstes Problem war. einen brauchbar empfindlichen Kopfhörer zu finden 
(der 2k Hörer ist irgendwo im Keller...).

Gewonnen hat mein Sennheiser FX200, jetzt noch einen Anpassungstrafo 
gesucht, da war gerade ein Netztrafo aus einem kleinen Steckernetzteil 
zur Hand, vermutlich 6V oder so.

Kopfhörer an die Sekundärseite, Primär eine echte alte Germaniumdiode 
parallel. Ein Ende an die Heizung, am anderen Ende eine Prüfschnur in 
die Gegend geworfen.

Mit brauchbarer Lautstärke DW zu hören, "An der schönen blauen Donau".

Nicht lange, dann ein schönes Rauschen, das kam und ging und den Empfang 
nahezu unmöglich machte.

Also Drehko rausgekramt, Standardschaltung und irgendwelche Spulen aus 
der Drosselkiste parallel gehalten.
Ein schwarzes Etwas mit 220µH war dann brauchbar im Abstimmbereich.

Die weiß/grünen Drähte gehen zum Kopfhörer, beide Systeme parallel.
Die untere Prüfschnur geht zur Heizung, die obere klemmt am Schwenkarm 
von Pollins Lupe.

Der Detektor aus der Kramkiste geht also durchaus noch. :-))

Gruß aus Berlin
Michael

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