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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsregler 19 V und Hohlstecker gesucht


Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Ich würde gerne einen Notebook-Akku aufladen, indem ich ca. 14 
NiMH-Akkus in Reihe geschaltet als Energiequelle verwende. (Die 
NiMH-Akkus kann ich "outdoor" per Solarladegerät aufladen) Das Problem 
ist, dass diese Akkus im vollen Zustand durchaus auch 21 V haben können, 
das Notebook aber 19 V benötigt.

Kennt jemand einen Spannungsregler, der nicht zuviel Eigenverbrauch hat 
(am besten Low-Drop) für 19 V Ausgangsspannung, den ich in Deutschland 
(Reichelt, etc.) kaufen kann?

Da ich das Ganze auch anschließen will: Kennt jemand einen Anbieter mit 
einem größeren Sortiment an Hohlsteckern? In meinem Fall brauche ich 
einen zylinderförmigen Stecker mit Außendurchmesser 5.5 mm und einem Pin 
in der Mitte von ca. 1 mm Durchmesser.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich würde gerne einen Notebook-Akku aufladen, indem ich ca. 14
> NiMH-Akkus in Reihe geschaltet als Energiequelle verwende. (Die
> NiMH-Akkus kann ich "outdoor" per Solarladegerät aufladen) Das Problem
> ist, dass diese Akkus im vollen Zustand durchaus auch 21 V haben können,
> das Notebook aber 19 V benötigt.

Das wird nicht dein Problem sein, dein Problem wird sein, dass der 
NiMH-Akkupack nicht strombegrenzt ist.

> Kennt jemand einen Spannungsregler, der nicht zuviel Eigenverbrauch hat
> (am besten Low-Drop) für 19 V Ausgangsspannung, den ich in Deutschland
> (Reichelt, etc.) kaufen kann?

Der Verbrauch ist bei linearen Spannungsreglern immer gleich, naemlich 
Differenzspannung x Strom. Aber lineare haben selbst als LowDrop so viel 
Drop, dass er dir nichts hilft. Es taeten ja schon 2 Dioden in 
Flussrichtung.

Ich wuerde einen externen Akku mit viel weniger Sapnnung (sagen wir 12V) 
laden, und die Spannung für das Notebook per leistungsbegreztem Step-Up 
Wandler zur Verfügung stellen. Den kann man dann auhc ausstellen, wenn 
man das Notebook gar nicht laden, sondern nur betreiben will.

> Da ich das Ganze auch anschließen will: Kennt jemand einen Anbieter mit
> einem größeren Sortiment an Hohlsteckern? In meinem Fall brauche ich
> einen zylinderförmigen Stecker mit Außendurchmesser 5.5 mm und einem Pin
> in der Mitte von ca. 1 mm Durchmesser.

Das hast du geschätzt, gelle ? Miss noch mal nach.

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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> Das hast du geschätzt, gelle ? Miss noch mal nach.

Der Aussendurchmesser ist gemessen. Der Pin in der Mitte liegt leider so 
tief versenkt, dass ich mit der Schieblehre nicht rankomme.

Wenn ich die 19 V erzeugen kann, brauche ich doch keine Strombegrenzung, 
oder?

Mit Step-Up-Wandlern hatte ich bislang eher schlechte Erfahrungen. Die 
passenden Zusatzbauteile (Spule, Diode) waren schwer zu bekommen und 
wenn die nicht perfekt waren, lag die Leistung weit unter der des 
Datenblattes. Der Notebookeingang kann vermutlich locker 2 A ziehen. 
Kennst Du einen Step-Up-Wandler, der das schafft? Ganz zu schweigen von 
den Akkus, die einen noch höheren Strom liefern müssen.

Das Ganze soll übrigens nur ein simpler kleiner Test werden. Solarpanel 
und Ladegerät für NiMH-Akkus sind vorhanden und sollen erstmal nicht 
ausgetauscht werden.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wenn ich die 19 V erzeugen kann, brauche ich doch keine Strombegrenzung,
oder?

Es kann gut sein, daß ohne Strombegrenzung was kaputt geht.

> Kennst Du einen Step-Up-Wandler, der das schafft?

Die http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.24.1
nennt den LT1270, dessen Strombegrenzung aber nicht einstellbar ist.
Immerhin hat er eine.
Aufbau geht auf Lochraster mit TRIAC_Drosseln von Reichelt, aber die 
Elkos explodieren gern.

Autor: einer (Gast)
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Auf meinem Laptop Steht auch 19 Volt habe aber keine Probleme es an 
Autobatterie und Kfz Ladegerät zu betreiben.
Auch mit Gleichrichter am Halogentrafo musste er schon laufen.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Ich vermute mal, er will das einfach an die DC Buchse des Notebooks 
anschließen.

Da ist natürlich KEINE Strombegrenzung nötig, da die ganze 
Ladeelektronik im Notebook steckt.

Gruß, Marcus

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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> Ich vermute mal, er will das einfach an die DC Buchse des Notebooks
anschließen.

Ja, genau. (Ich wäre froh, wenn ich die Akkus auch direkt mit kleinerer 
Spannung laden könnte, allerdings scheint mir das eine proprietäres 
Design zu sein, bei dem mir nicht klar ist, welche Pins am Akku was 
machen.)

> Auf meinem Laptop steht auch 19 Volt habe aber keine Probleme es an
> Autobatterie und Kfz Ladegerät zu betreiben.

Hast Du da einen Aufwärtswandler im Betrieb? Oder läuft es auch direkt 
mit der Spannung der Batterie?

Autor: Gast4 (Gast)
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Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Das geht an der Frage vorbei..

Autor: Esko (Gast)
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> Notebook-Akku aufladen, indem ich ca. 14 NiMH-Akkus in Reihe geschaltet ...

> das Notebook aber 19 V benötigt.
So einfach geht das nicht.
Die Spannung der NiMHs ist viel zu klein: 0,9V * 14 =12,6V

Das mit den Solarzellen kannst du auch gleich vergessen, die bringen 
viel zu wenig Strom, außer du nimmst was in der Größe eines halben 
Quadratmeters mit.
Das würde etwa 25W im Durchschnitt bringen, bei perfekter Ausrichtung 
versteht sich.

Autor: MaWin (Gast)
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> Da ist natürlich KEINE Strombegrenzung nötig, da die ganze
Ladeelektronik im Notebook steckt.

Oder auch nicht.
Du kennst die Innenschaltung in seinem Notebook ?
Er hat nicht mal die Modellbezeichnung genannt.

Autor: einer (Gast)
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Hab ich einfach direkt am KFZ Ladegerät angeschlossen, da ich das Gerät 
ohne Netzteil bekommen habe.
Den Stecker hab ich mir Selbstgebastelt.
Ist inzwischen aber eine andere Buchse(Standard) eingebaut da sich das 
Original zerlegt hatte.


> Da ist natürlich KEINE Strombegrenzung nötig, da die ganze
 Ladeelektronik im Notebook steckt.

Das sehe ich genauso, evtl gibt es ausnahmen bei mehr als 2-poligen 
Anschlüssen.

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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> Oder auch nicht.

Angenommen, im Notebook wäre keine Ladeelektronik. Dann müsste die ja 
im Netzteil stecken. Das Netzteil weiss aber gar nicht, wo der Strom 
hingeht, da das Notebook zum normal laufen ebenfalls Strom abzweigt. 
Daher weiss das Netzteil auch nicht, auf welchen Stromwert es 
begrenzen soll. Somit liegt es nahe, dass keine extra Strombegrenzung 
gebraucht wird.

@Esko: Bei welchem Strom kommst Du auf die 0.9 V pro Akku?

Mein Panel hat übrigens ca. 10 Watt (zwei Mal 20 cm x 30 cm 
zusammenklappbar). Es ist schon klar, dass das wenig ist, allerdings 
brauche ich das Notebook auch nicht ständig. Auf dem Akku steht 11.1 V, 
5200 mAh. Angenommen, wir gehen von ca. 60 Wh aus, dann betrüge die 
Ladezeit ohne Verluste 6h. Wenn bei der Sache 50 % Verluste auftreten, 
haben wir eine Ladezeit von 12h. Diese Größenordnung wäre für mich ok.

Falls ich noch diesen Hohlstecker auftreiben kann, werde ich mal messen, 
bei welcher Spannung der Akku noch geladen wird. Zum Hohlstecker könnte 
ich noch einen Tipp brauchen.

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Nachtrag @Esko:

Wenn ein halber Quadratmeter Solarmodul 25 Watt bringt, dann hat das 
Modul nur 5 % Wirkungsgrad. So wenig haben vielleicht manche 
Dünnschichtmodule, aber nicht die weitverbreiteten Module kristalliner 
Zellen. Meins hat z. B. nur mittelmäßige multikristalline Solarzellen, 
deren Wirkungsgrad aber bei ca. 15 % liegt.

Autor: Esko (Gast)
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Bei den 25W ist die Bewölkung in Süddeutschland eingerechnet.
D.h. Sonnenscheindauer am Tag.
Wenn man noch die Nacht miteinbezieht ist es nochmal die Hälfte.

Autor: MaWin (Gast)
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> Angenommen, im Notebook wäre keine Ladeelektronik.

In vielen Notebooks steckt nur ein Teil der Ladeelektronik,
die Akku voll/Akku leer Erkennung.

> Dann müsste die ja im Netzteil stecken.

Nur zum Teil, eben der Stromversorgungsteil.

> Das Netzteil weiss aber gar nicht, wo der Strom hingeht,
> da das Notebook zum normal laufen ebenfalls Strom abzweigt.

Das Netzteil muss das auch nicht wissen.

> Daher weiss das Netzteil auch nicht, auf welchen Stromwert
> es begrenzen soll.

Muss es auch nicht.
Das Netzteil liefert MAXIMAL soundsoviel Strom, aber wenn
der nicht abgenommen wird, MAXIMAL soundsoviel Spannung.
Es ist also eine strombegrenzte (oder oft auch leistungsbegrenzte)
Spannungsquelle. Genau das, was ein Akku als Netzteil braucht.
Im Gerät steckt:

Anschluss--+--Spannungs(schalt)regler für die Elektronik
           |
    Akku mit Schutzschaltung gegen überladen und tiefentladen
           |
         Masse

Nehmen wir an, der Akku ist nicht voll, und das Geraet aus.
Dann geht der ganze Strom vom Anschluss in den Akku, zum Laden,
die Spannung senkt das Netzteil auf die aktuelle Akkuspannung.

Nehmen wir an, der Akku ist voll, das Gerät aus.
Dann hat die Schutzschalung den Akku wegen Überladung abgeklemmt,
die Spannung am Netteil steigt (auf 19V) der Strom geht zurück
(auf 0A) und alles ist in Ordnung.

Nehmen wir an, der Akku ist nicht voll, das Gerät an, und das
Gerät braucht weniger Strom als das Netzteil liefern kann.
Dann fliesst der Strom, den das Gerät benötigt, ins Gerät, und
der Strom, der übrig ist, in den Akku und läd ihn. Die Spannung
liegt bei geringer Ladespannung des Akkus.

Nehmen wir an, der Akku ist nicht voll, das Gerät an, und das
Gerät braucht mehr Strom als das Netzteil liefern kann. Dann
fliest der volle Strom aus dem Netzteil, die Spannung sinkt
leicht unter die Spanung des Akkus, und den fehlenden Strom
liefert der Akku, er wird entladen, das Gerät läuft obwohl
das Netzteil nicht in der Lage ist den Spitzenstrom zu liefern.

Nehmen wir an, der Akku ist nicht leer, das Netzteil fehlt,
das Gerät ist an und braucht Strom. Dann liefert der Akku
den ganzen Strom, die Spannung liegt bei der Entladespannung.

Nehmen wir an, der Akku ist nicht leer, das Netzteil fehlt,
das Gerät ist aus und braucht keinen Strom. Dann bleibt
alles so wie es warl es fliesst kein Strom.

Nehmen wir an, der Akku ist leer, das Netzteil fehlt,
das Gerät ist an und braucht Strom. Dann klemmt die
Schutzschaltung den Akku wegen Tiefentladung ab und das
Gerat geht aus.

Jeder Betriebszustand ist wunderbar abgedeckt, es gibt keine
überflüssige Elektronik, nirgends wird sinnlos Leistung verbraten
und niemand produziert im kleinen eh schlecht belüfteten Notebook
Abwärme.

Man kann halt so ein Gerät nicht an eine 19V Quelle legen, die
beliebig viel Strom liefert und gnadenlos die 19V hält, denn dann
brennt entweder eine Sicherung im Akku durch, oder die
Schutzelektrionik klemmt ihn wegen Überstrom ab und er wird
trotz Netzteil nicht geladen.

> Somit liegt es nahe, dass keine extra Strombegrenzung
> gebraucht wird.

So entstehen falsche Auffassungen, vom Leben, von der Welt, und
von Allem.

Autor: ich (Gast)
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>Man kann halt so ein Gerät nicht an eine 19V Quelle legen, die
>beliebig viel Strom liefert und gnadenlos die 19V hält, denn dann
>brennt entweder eine Sicherung im Akku durch, oder die
>Schutzelektrionik klemmt ihn wegen Überstrom ab und er wird
>trotz Netzteil nicht geladen.



AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA AUA

Autor: MaWin (Gast)
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Sehr fachlich fundiert.
Du bist schön öfter aufgefallen mit grossem Maul ohne KnowHow.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Diese Hohlbuchsen habe ich notfalls rumliegen...

Ich hatte letztens ein HP-Noti, da hatte ich fast den Eindruck, daß die 
Buchse 3 Pole darstellt. Da bin ich aber nicht tiefer eingestiegen.

Ich würde a,ls praktikable Lösung die 12V-Schiene anpeilen, die dann mit 
einem preiswerten Schaltnetzteil auf die 19V gebracht wird. 20V werden 
auch nicht schaden, aber ich habe da schon mal Leute gehört, die bei 
einer 0,5V-Different einen Schaden am Noti vorhersagen.
Meine Erfahrung hier zeigt, daß ich alles mit 19-20V betreibe und noch 
nichts gestorben ist.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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@MaWin

Natürlich könnte man ein Netzteil mit einer kombinierten Strom / 
Spannungsregelung bauen - aber wozu ?

Ist außerdem auch nicht praktikabel: Da die Leistungsaufnahme je nach 
Betriebszustand des Notebooks stark schwankt muß trotzdem noch eine 
Ladeelektronik ins Notebook.

Hinzu kommt, daß es für viele Notebooks unterschiedliche Akkus gibt, die 
natürlich auch unterschiedlich geladen werden müssen.

Weiterhin passen die Netzteile bei den Herstellern jeweils für eine 
Vielzahl völlig unterschiedlicher Notebooks. Mit der Ladeelektronik im 
Netzteil müßten die Hersteller zig. unterschiedliche Netzteile bauen.

Und nun noch das letzte Argument: Es gibt Universalnetzteile, die für 
fast alle Notebooks geeignet sind - wie sollten die funktionieren, wenn 
es zusätzlich noch eine Ladeelektronik / Strom-Spannungskennlinie im 
Netzteil gibt ?

Hier ein Beispiel:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D422;...

Natürlich ist es möglich, daß es Notebooks gibt, die Netzteile mit 
Ladeelektronik haben - die sind aber, wenn überhaupt, extrem selten und 
werden dann auch keinen 2 poligen Hohlstecker mehr haben.

Tut mir leid, aber da hast Du Dich verrannt ...

Gruß, Marcus

Autor: Simon (Gast)
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Hi,

für Stecker und Buchsen bestell ich immer bei www.TCB-Versand.de  -  die 
haben eigentlich da recht viel und günstige...

Gruß Simon

Autor: MaWin (Gast)
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> Natürlich könnte man ein Netzteil mit einer kombinierten Strom /
Spannungsregelung bauen - aber wozu ?

Es ergibt sich bei Schaltnetzteilen von alleine.

> Ist außerdem auch nicht praktikabel: Da die Leistungsaufnahme je nach
Betriebszustand des Notebooks stark schwankt muß trotzdem noch eine
Ladeelektronik ins Notebook.

Nein. Du hast nicht aufgepasst.

> Hinzu kommt, daß es für viele Notebooks unterschiedliche Akkus gibt, die
natürlich auch unterschiedlich geladen werden müssen.

Nein, du hast nicht aufgepasst.

> Weiterhin passen die Netzteile bei den Herstellern jeweils für eine
Vielzahl völlig unterschiedlicher Notebooks. Mit der Ladeelektronik im
Netzteil müßten die Hersteller zig. unterschiedliche Netzteile bauen.

Nein. Das Notebook muss die maximale Spannung abkönnen, und der Akku den 
maximalen Ladestrom. Das sind recht weite Bereiche. Ob bei einem 
Notebook, das 16V/2A braucht aber 24V/5A aushält, das Netzteil 20V/4A 
liefert, oder 18V/1A, ist egal, bei ersterem fliessen bis 4A Ladestrom 
in den Akku, seine Strombegrenzung/Sicherung darf nicht abschalten, in 
letzterem Fall reicht sogar das 1A, weil das Notebook, wenn es 2A 
braucht, 1A aus dem Akku und 1A aus dem Netzteil entnimmt.

> Und nun noch das letzte Argument: Es gibt Universalnetzteile, die für
fast alle Notebooks geeignet sind - wie sollten die funktionieren, wenn
es zusätzlich noch eine Ladeelektronik / Strom-Spannungskennlinie im
Netzteil gibt ?

Die sind alles Schaltnetzteile und auf die sanfte Art strombegrenzt. 
Damit gilt das oben geschriebene: Solange die Spannung nicht viel zu 
hoch ist sondern 'ausreichend' und der gelieferte Strom nicht viel zu 
hoch ist sondern 'ausreichend' passt es schon.

Wegen der Einschränkungen passen die auch nur für "fast" jedes Notebook.

> Natürlich ist es möglich, daß es Notebooks gibt, die Netzteile mit
Ladeelektronik haben - die sind aber, wenn überhaupt, extrem selten und
werden dann auch keinen 2 poligen Hohlstecker mehr haben.

Es gibt Notebooks mit LadeSTEUERUNG im Netzteil, und deren Stecker haben 
mehr als 2 Pole, das sind die ekeligen Notebooks.

Wer sein Notebook vernünftig baut, so wie ich es beschrieben habe, hat 
eine 2-poligen Stecker und keinen Ärger.

> Tut mir leid, aber da hast Du Dich verrannt ...

Du hast nicht nachgedacht. Keinen Millimeter. Obwohl es dir Wort für 
Wort aufgeschrieben wurde.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Mein Thinkpad hat einen 2poligen Stecker, allerdings kommuniziert das 
Notebook mit dem Netzteil mit irgendeinem aufmodulierten signal.
Das Notebook weiss z.B. ob ich das 65W oder das 90W Netzteil anschließe.
Zusätzlich gibt es eine "intelligente" Akkusteuerung, man kann z.B. 
festlegen bis zu welcherm Stand der Akku aufgeladen werden soll.

Alle Pauschalaussagen sind falsch, incl. der von MaWin.

Autor: MaWin (Gast)
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> Alle Pauschalaussagen sind falsch, incl. der von MaWin.

Falsch ist zumindest, daß du von Pauschalaussage sprichst:

"Es KANN gut sein, daß ohne Strombegrenzung was kaputt geht."

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Zu deinem Problemchen: Du solltest dich nach einem Buck-Boost Converter 
umschauen, der dir die 19V macht.
So, und jettz etwas aus der Praxis:
Mit 19V geht man an 4s-Akkupacks ran. Wenn man eine max. Zellenspannung 
von 4,2V annimmt dann ist die erforderliche Spannung am Laderegler 
>16,8V. Da wir jetzt nicht den maximalen Duty-Cycle des Ladereglers 
kennen versorgen wir ihn halt mit 19V.
Und jetz mal 'ne andere Frage: Wie wäre es einfach den Akku rauszunehmen 
und die NiMHs über die Hohlbuchse direkt einspeisen lassen? Die minimale 
Spannung eines 4S beträgt so um die 12V, so daß dieser Weg durchaus 
möglich wäre.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Lies Dir mal durch wie präzise die Stromregelung bei der Ladung von 
Li-Ion Akkus sein muß (z.B. hier: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator).

Dann sollte eigentlich klar sein, daß das nichts mit einer 
Strombegrenzung im Netzteil zu tun hat.

Schon je nach Betriebszustand braucht das Notebook zwischen 5W und 50W, 
es gibt (für ein und dasselbe Notebook) teilweise Akkus zwischen 20Wh 
und 60Wh - mit entsprechend unterschiedlichen Ladeströmen.

Gleiches gilt für die Universalnetzteile - sie sind für völlig 
unterschiedliche Notebooks, die völlig unterschiedliche Stromaufnahme 
und Akkukapazität haben.

Wie genau sollte das denn Deiner Meinung nach sein: 2A normal aber 6A 
macht nichts und 7A = Explosion ???

Natürlich haben die Schaltnetzteile eine Strombegrenzung - aber nicht um 
den Akku zu laden sondern damit bei einem Kurzschluß nicht die Hütte 
abbrennt.

Auch erkennen viele Notebooks, wenn das Netzteil zu schwach ist - 
einfach dadurch das die Spannung einbricht weil die Strombegrenzung 
angesprochen hat.

Noch ein Beispiel: Ich habe ein HP2510p Subnotebook. Das Netzteil dazu 
hat 45W (2,4A bei 19V). Da ich auch regelmäßig ein HP 17Zoll Notebook 
nutze tausche ich die Netzteile nicht aus. Das große Netzteil hat 180W 
(19V bei 9,5A) - und was passiert wenn ich das große Netzteil für das 
Subnotebook benutze: Nichts - funktioniert einfach.

Gleiches gilt für 2 Sony Vaios die wir hier haben.

Gruß, Marcus

Autor: MaWin (Gast)
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> Lies Dir mal durch wie präzise die Stromregelung bei der Ladung von
> Li-Ion Akkus sein muß

Ich lese dort nichts von präsiser Stromregelungl sondern ein weites Band
"zwischen 0,6 und 1 C liegen sollte" mit grossem Spielraum "bis 10C".

Offensichtlich verwechselst du Strom und Spannung. Der Rest deines 
Beitrags zeigt ähnliche Schlussfolgerungsdefizite. Die von dir 
gestellten Fragen

> Wie genau sollte das denn Deiner Meinung nach sein: 2A normal aber 6A
> macht nichts und 7A = Explosion ???

wurden von mir schon beantwortet

"brennt entweder eine Sicherung im Akku durch, oder die
Schutzelektrionik klemmt ihn wegen Überstrom ab und er wird
trotz Netzteil nicht geladen."

du hast meine Ausführungen also nicht nicht mal gelesen, aber meinst 
schon zu wissen dass sie falsch sein müssen.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Schade, Du hast den Link noch nicht einmal richtig gelesen: Ladestrom 
0,6C - 1C.

Die 10C bezieht sich auf die sog. Super Charge LiIo Akkus, bei denen vor 
1 Jahr das Prototypenstadium abgeschlossen wurde. Die werden also, wenn 
überhaupt, vielleicht im Laufe dieses Jahres in den ersten Geräten 
auftauchen.

Natürlich ist das, was Du beschreibst möglich - es macht nur keinen 
Sinn. Man braucht eh eine Ladeelektronik im Notebook - warum noch 
zusätzlich eine Konstantstromregelung im Netzteil, die Geld kostet und 
die noch dazu die Austauschbarkeit der Netzteil einschränken würde.

Gruß, Marcus

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Marcus Müller schrieb:
> Schade, Du hast den Link noch nicht einmal richtig gelesen: Ladestrom
> 0,6C - 1C.

Das ist der maximale Strom der dann fließt. Steigt die Zellenspannung 
dann fällt auch dieser. Du lädst so etwas zuerst mit einem 
Konstantstrom, begrenzt aber die Ladespannung mit 4,2V x Anzahl der 
Zellen. Das ist alles kein Hexenwerk.
Wer sich speziell für Notebook-Akkus interessiert sollte die Nase in die 
smart-battery spec reinstecken.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Ist natürlich kein Hexenwerk. Es geht ja in der Diskussion primär darum, 
daß angeblich das Notebooknetzteil die Stromregelung übernimmt - und 
genau das geht eben nicht, da die Stromaufnahme je nach Akkuzustand bzw. 
aktuellem Betriebszustand des Notebooks zu unterschiedlich ist. Außerdem 
kann man natürlich auch den Übergang von Konstantstrom- zu 
Konstantspannung nicht sinnvoll für das ganze Notebook steuern.

Gruß, Marcus

Autor: MaWin (Gast)
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> und genau das geht eben nicht

Das ist eine Falschaussage.
Tausende Ladenetzteile sind klüger als du.

All das, was du für 'geht nicht' hältst, wurde beschrieben,
Du WILLST also nicht lernen. Ja, so was soll es geben.

Autor: mhh (Gast)
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Ich glaube, MaWin hat gerade eine hochrote Gesichtsfarbe :-)

>Tausende Ladenetzteile sind klüger als du.

Aber Millionen Ladenetzteile sind dümmer als er.

Es widerspricht nun mal der Ökonomie der Hersteller, Intelligenz noch in 
das Netzteil reinzubringen.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Marcus Müller schrieb:
> Ist natürlich kein Hexenwerk. Es geht ja in der Diskussion primär darum,
> daß angeblich das Notebooknetzteil die Stromregelung übernimmt

Im Notebook ist ein Laderegler drin. Wenn man diesen zum Komplex 
'Notebooknetzteil' zählt dann stimmt diese Aussage. Wenn man unter 
'Notebooknetzteil' diese schwarze Kiste am Boden meint dann nicht.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Gemeint ist natürlich die kleine schwarze Kiste auf dem Boden.

Primär ging es ja darum, dass MaWin meint, das im Notebook eine 
Sicherung durchbrennt oder der Akku nicht mehr geladen wird, wenn man 
einfach die z.B. 19V anschließt, die auf dem Netzteil stehen ohne eine 
spezielle (Notebook spezifische) Strombegrenzung vorzusehen, die für die 
richtige Ladung des Akkus sorgt.

Da er mit seinen Argumenten offensichtlich am Ende ist, versucht er 
jetzt mit Beleidungen weiterzukommen ("Tausende Ladenetzteile sind 
klüger als du.") ...

Gruß, Marcus

Autor: MaWin (Gast)
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> Primär ging es ja darum,

Primär ging es darum, daß Mikrofun sein Notebook an eine Spanungsquelle 
praktisch beliebiger Stromlieferfähigkeit anschliessen wollte, und ich 
gesagt habe:

"Es kann gut sein, daß ohne Strombegrenzung was kaputt geht."

Dann kommt Oberschlaumichel Marcus und behauptet,

> Da ist natürlich KEINE Strombegrenzung nötig,

denn für dich macht es

"keinen Sinn"

Tja. Für dich. Ich hab nun wirklich ausführlich genug erklärt, wie es 
sinnvollerweise ablaufen kann. Du hättest den Sinn erkennen können. Du 
bleibst aber lieber dumm. Das ist in Ordnung, das tolerieren wir, aber 
verleite bitte Mikrofun nicht zu risikoreichen Handlungen auf Grund 
deiner Unkenntnis.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Es kann auch sein, daß im Notebook aus den 19V 2000V gemacht werden, die 
dann der Ladeelektronik zugeführt werden.

Die Frage ist nur, warum in aller Welt ????

Warum sollte man eine externe Strombegrenzung zwingend benötigen, wenn 
ohnehin eine interne Ladeelektronik für die LiIon Akkus nötig ist, die 
mit einer Kombination aus einer Konstantstrom- und 
Konstantspannungsladung geladen werden müssen - das macht schlicht 
keinen Sinn - vor allem wenn man weiß, daß bei der Massenfertigung 
elektronischer Geräte jeder Cent gespart wird.

Auf die entscheidenden Fragen, nämlich warum Universalnetzteile für 
VÖLLIG UNTERSCHIEDLICHE Notebooks funktionieren können, die Akkus und 
Stromaufnahmen haben, die u.U. um den Faktor 4-8 auseinander liegen 
können hast Du leider nicht geantwortet.

Statt dessen scheinst Du Dich komplett auf persönliche Verunglimpfungen 
verlagert zu haben, die aber die Argumente an sich auch nicht 
schlüssiger machen.

Mir reicht der Quatsch jetzt auch ...

Gruß, Marcus

Autor: c.w. (Gast)
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kleiner Tip am rande: der beschriebene Hohlstecker klingt doch sehr nach 
Dell, in dem Falle wäre es tatsächlich ein 3-Poliger Kandidat. 
Plus/Minus an Außen/Innenwand, der Pin in der Mitte ist eine Dell 
Eigenheit, der Laptop braucht hier ein spezielles Steuersignal damit er 
ein "Original" Netzteil erkennt.
Schaltung dazu gibts irgendwo im Netz, bitte selber googlen.

Foto hier:
http://www.kss24.com/images/produkte/160-PA-10.jpg

@mikrofun:

sag doch einfach mal welches Netzteil und welcher Laptop, dann kann man 
mehr sagen!

Strombegrenzung im Netzteil is übrigens Quatsch. Laptop hat 
Ladeelektronik. Konstantspannung is hier gefragt.

Gruß C

Autor: MaWin (Gast)
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> warum Universalnetzteile ... funktionieren können
> ... hast Du leider nicht geantwortet.

Natürlich habe ich beschrieben, wie Notebooks mit ihren Akkus mit sehr 
weiten Bereichen (1A-5A, 16V-24V als Beispiel) als Stromversorgung klar 
kommen können.

> die aber die Argumente an sich auch nicht schlüssiger machen.

Bei mir lagen Notebooks und PDAs schon zur Reparatur auf dem Tisch, die 
von "ich kann mir gar nicht vorstellen..." wie dir an 
zu-viel-Strom-liefernde Netzteile angeschlossen wurden.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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c.w. schrieb:
>
> Strombegrenzung im Netzteil is übrigens Quatsch. Laptop hat
> Ladeelektronik. Konstantspannung is hier gefragt.
>
> Gruß C

Danke !

Autor: schnitzel (Gast)
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> ... Laptop hat Ladeelektronik ...

@Marcus Müller,
ich habe den Eindruck Du hast die anderen Beiträge nicht richtig 
verstanden bzw. Dir ist die Funktionsweise dieser "Ladeelektronik" nicht 
bekannt.

Das normale Laptopnetzteil mit der ohnehin vorhandenen Strombegrenzung 
bildet zusammen mit einer mehr oder weniger komplizierten 
Spannungsüberwachung mit Ladeabschaltung die Ladeelektronik für die 
Lipos. Mehr braucht es dazu nicht und wird daher auch aus Kosten und 
Platzgründen nicht verwendet.

Wenn Du jetzt allerdings eine nahezu ideale Spannungsquelle 
(Konstantspannung) wie einen NiMH-Akku anschließt, der sehr hohe Ströme 
liefert, kann dann u.U die Elektronik Schaden nehmen.

Das ist nunmal leider so.
Ansonsten hat doch MaWin alles sehr ausführlich dargelegt und begründet.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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OK, dann werde ich morgen ein verwegenes Experiment machen:

Ich werde unser HP Labornetzteil (0-20V / 0-25A) an alle bei uns im Büro 
greifbaren (5 HP / 2 Sony Vaio) Notebooks anschließen.

Wenn Ihr beide Recht habt, müßte ja entweder:
- Rauch entstehen
- Der Strom durch die Decke gehen
- Oder die Notebooks zumindest nicht geladen werden

Oder wollt Ihr mir jetzt erzählen, das selbst die 25A (ergibt bei 19V 
immerhin 475W !!) immer noch die magische Strombegrenzung darstellen ???

Ich halte Euch auf dem laufenden ...

Gruß, Marcus

Autor: MaWin (Gast)
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Du hast irgendwie in der Schule in Mathe bei Logik und Beweisführung 
nicht aufgepasst, Allquantor und Existenzquantor sagt dir vermutlich 
nichts.
Na wir könnnen es eh nicht kontrollieren, mach mal.

Autor: mhh (Gast)
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Ich gehe sogar so weit zu sagen, daß die Strombegrenzung des Netzteiles 
nur dem Selbstschutz selbigen dient und nicht für die Zusammenarbeit mit 
der Ladeelektronik des Notebooks geplant ist. Dazu habe ich einfach zu 
viele schon repariert (und mit anderem Netzteil betrieben).

Sollte ich mich irren, zeugt das von einer zutiefst billigen Bauweise 
von diesen Geräten. Wenn diesem Sparsamkeitswahn schon eine allein 
funktionierende Ladeelektronik zum Opfer fällt, dann gute Nacht. Was 
kommt (fehlt) dann als nächstes?

Vllt das:
Lieber Kunde. Herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses hochwertigen 
Produktes. Komplettieren Sie vor der ersten Inbetriebnahme Ihr nach 
modernsten Technologien hergestelltes Gerät mit folgenden Teilen: C371, 
R227, Q721...
Um bei explodierenden Akkus nicht haften zu müssen, erwerben Sie diese 
bitte separat im Fachhandel. Wir drücken Ihnen die Daumen. Toi toi toi.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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mhh schrieb:
> Ich gehe sogar so weit zu sagen, daß die Strombegrenzung des Netzteiles
> nur dem Selbstschutz selbigen dient und nicht für die Zusammenarbeit mit
> der Ladeelektronik des Notebooks geplant ist. Dazu habe ich einfach zu
> viele schon repariert (und mit anderem Netzteil betrieben).
>

Genau das: Bei einem Kurzschluß soll eben nicht die Hütte abbrennen oder 
das Netzteil explodieren ...

Gruß, Marcus

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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@MaWin:

Wie groß müßte denn die Anzahl der Proben sein um Deine Aussage "In 
vielen Notebooks steckt nur ein Teil der Ladeelektronik, die Akku 
voll/Akku leer Erkennung." zu beweisen oder zu wiederlegen ?

Sämtliche Formen sachlicher Diskussion scheinen Dir irgendwie Fremd zu 
sein - schade !

Gruß, Marcus

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Ist ja spannend, was hier für eine Diskussion entstanden ist. Sobald ich 
diese Steckverbinder aufgetrieben habe, werde ich auch mal messen, ob 
sich die Netzteilspannung vom Betriebszustand abhängig ändert. Mein 
Anschluss ist übrigens zweipolig.

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Wieso bist Du Dir mit zweipolig so sicher?

Außerdem habe ich oben schon geschrieben, daß man auch mit 2 Polen eine 
Kommunikation zwischen Netzteil und Notebook aufbauen kann.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie groß müßte denn die Anzahl der Proben sein um Deine Aussage "In
> vielen Notebooks steckt nur ein Teil der Ladeelektronik, die Akku
> voll/Akku leer Erkennung." zu beweisen oder zu wiederlegen ?

Na 1. Positive.

> Sämtliche Formen sachlicher Diskussion scheinen Dir irgendwie Fremd zu
> sein - schade !

Es ist immer so schön, wenn man glauben kann, es läge am Anderen, gelle?

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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1 Positive um sie zu beweisen - klar. Und wiederlegen, gar nicht ? Das 
ist aus Deiner Sicht natürlich enorm praktisch ...

Ansonsten kann ich nur sagen, daß in keinem meiner Posts das Worte wie 
"Dumm", "Dummkopf", "Schule nicht aufgepasst" gefallen sind, oder ?

Gruß, Marcus

Autor: Günther Grundböck (grundy)
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also ich hab das so gelöst:

12V,7Ah bleigel akku (was ähnliches aus nimh zellen würd auch gehn)-> 
10-15€
Autonetzteil für laptop (ebay ab 10€,reicht für alte wegwerfkandidaten, 
wer nen neuen laptop hat sollte aber 30€+ inverstieren)
laptopstecker entfällt dann, gibts aber im ebay um 2,50€(inkl porto) für 
alle laptoptypen

Autor: MaWin (Gast)
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> 1 Positive um sie zu beweisen - klar. Und wiederlegen, gar nicht ?
> Das ist aus Deiner Sicht natürlich enorm praktisch ...

Natürlich. http://de.wikipedia.org/wiki/Beweis_(Mathematik)

> Ansonsten kann ich nur sagen, daß in keinem meiner Posts das Worte wie
> "Dumm", "Dummkopf", "Schule nicht aufgepasst" gefallen sind, oder ?

Stimmt. "Dummkopf" kann ich im ganzen Thread nicht finden.

> Da er mit seinen Argumenten offensichtlich am Ende ist, versucht er
> jetzt mit Beleidungen weiterzukommen

Marcus, offensichtlich am Ende warst du. Schon vorher.

Wenn dich "Tausende Ladenetzteile sind klüger als du" beleidigt, kannst 
du das ändern, in dem du lernst, wie sie auch funktionieren können.

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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@Hans Meyer:
>Wieso bist Du Dir mit zweipolig so sicher?

100.0% sicher bin ich mir nicht. Es sieht aber sehr stark danach aus ;) 
Klar kann es über die beiden Drähte Kommunikation geben. Ich hoffe 
jedoch, dass dies nicht so ist.

@Michael X:
>Und jetz mal 'ne andere Frage: Wie wäre es einfach den Akku rauszunehmen
>und die NiMHs über die Hohlbuchse direkt einspeisen lassen? Die minimale
>Spannung eines 4S beträgt so um die 12V, so daß dieser Weg durchaus
>möglich wäre.

Es gibt einen Nachteil: Das Notebook schaltet bei leeren Akkus ohne 
Vorwarnung ab, bzw. fährt nicht automatisch in den Ruhezustand. Dadurch 
muss man immer ein Messgerät im Auge haben, wenn man keinen Datenverlust 
riskieren will. Wobei ich auch diesen Weg mal praktisch ausprobieren 
könnte.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Einige von den Notebooks haben tatsächlich 3 polige Hohlstecker.

Bei den HP Notebooks ist es so, daß am mittleren PIN eine Gleichspannung 
anliegt, die dem PC mitteilt, wieviel Leistung das Netzteil liefern 
kann:

65W   12V
135W  16V
185W  19V

Gruß, Marcus

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Hier die Ergebnisse meiner Versuche:

1) Die Netzteilspannung ist immer 19 V +- 0.1V, egal ob hohe oder 
niedriege Systemauslastung, Akku geladen oder nicht. Es sieht also nicht 
nach Strombegrenzung im Netzteil aus.

2) Das Notebook läuft zwischen 14 V und 19 V. Ab ca. 15 V aufwärts wird 
der Notebookakku geladen.

2) Ein Betrieb des Notebooks (ohne Akku) mit 14 in Reihe geschalteten 
AA-NiMH-Zellen funktioniert problemlos. In meinem Fall wird bei normaler 
Nutzung ca. 1 A gezogen. Die Anfangsspannung war 18.8 V und sank dann 
langsam ab. Bei diesen speziellen Akkus war also keine 
Spannungsbegrenzung nötig. Die Akkus haben 2000 mAh was dazu führte, 
dass das Notebook damit ca. 2 Stunden lief.

   Gute Nacht!

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Hallo zusammen,
hat etwas gedauert, da ich in den letzten Tagen sehr viel um die Ohren 
hatte. Außerdem haben die HP Notebooks einen sehr speziellen Stecker.
Ich habe daher auch die Betriebsspannung bei unterschiedlichen 
Bedingungen gemessen.
Das HP Notebook hat ein 135W Netzteil. Der Akku hat 68Wh. Ohne 
Laderegelung würde er also mit rund 2C in 30min geladen. Das währe für 
den Akku natürlich sehr schnell tödlich.
Eine Volladung dauert ca. 2h.

Anbei zwei Bilder.

Einmal Notebook aus, Akku wird geladen und einmal Notebook an unter 
Vollast (100% CPU Last). Das Netzteil hält die Spannung bis auf 50mV 
konstant.

Gruß, Marcus

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Und hier das 2. Bild ...

Gruß, Marcus

Autor: Mikrofun R. (mikrofun)
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Schön zu lesen, dass es sich auch bei Dir wie erwartet verhält.

Übrigens sieht der Eingriff an dem Kabel doch recht deutlich aus :). Mit 
dem Gedanken an soetwas habe ich auch gespielt, konnte es aber mit dem 
richtigen Stecker vermeiden.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Ein entsprechender Stecker war nicht aufzutreiben ...

Da ich ohnehin ein Netzteil übrig habe (wir hatten beim Austauch einer 
defekten Docking Station ein zusätzliches Netzteil bekommen), konnte ich 
eines "opfern" - liegt sonst eh nur rum ...

Gruß, Marcus

Autor: Manta (Gast)
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Hallo !
Ich habe hier zufällig mitgelesen. Ich kann Marcus Müller nur zustimmen.

Ich kenne mich sehr gut mit Schaltnetzteilen aus, auch Laptop Netzteile 
hatte ich schon einige tiefer begutachtet. Es sind Eintakt Flusswandler 
welche eine konstante Ausgangsspannung liefern. Die interne 
Strombegrenzung dient ausschließlich zum Schutz des Netzteils. Die 
Regelung ist übrigends primär als Current mode control ausgeführt. Diese 
Netzteile können zum teil deutlich mehr liefern als draufsteht, dann 
kann es aber Hitzeprobleme geben, darum haben viele noch einen 
Temperatursensor drinnen der dann vorsorglich abschaltet. Also 
Zusammengefasst: Diese netzteile liefern solange 19V bis sie verrecken 
oder vorsorglich abschalten. Ich habe genügend Exemplare gehabt dass ich 
das sicher sagen kann.

Meinen Amilo hatte ich mal mehrere Wochen an einem Festspannungsnetzteil 
dran, weil eben das Schaltnetzteil kaputt war. Der lief von 14V bis 21V, 
weiter wollte ich nicht gehen. Alle Laptops haben intern einen 
Buck-wandler nach dem Netzteil und am Akku einen Boost oder SEPIC. Woher 
die 15 bis 21V für den laptop kommen ist ihm schlichtweg scheissegal !

MaWin ist Sprücheklopfer ohne was dahinter, unfähig sich an einer 
Diskussion zu beteilligen. Anstatt Fehler einzugestehen noch persönlich 
werden. Nurnoch armseelig. Die Welt wäre besser dran ohne solche Leute.

Gruß, Simon

Autor: MaWin (Gast)
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> Gruß, Simon

Marcus, wenn schon unter falschem Namen, dann wenigstens nicht mit 
denselben Fehlern.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Das habe ich nicht nötig !

Leider warten wir alle immer noch auf irgendwelche Fakten von Deiner 
Seite. Bis jetzt haben wir 3 Leute (Du erinnerst Dich noch an den 
anderen Thread in dem Du gleiches behauptet hast, gell?), die 
unterschiedliche NB Netzteile untersucht haben, die ALLE mit konstanter 
Spannung liefen.

Ich bezweifele ja nicht grundsätzlich, daß es Lade/Netzteile gibt. Zu 
Zeiten der guten alten NiCd/NiMh Akkus und bei Geräten mit relativ 
konstanter bzw. sehr kleiner Stromaufnahme (PDA, Schnurloses Telefon, 
evtl. auch Handy) kann das ja auch funktionieren, keine Frage.

Da Du das ja alles so gut weisst, beantworte doch mal folgende Fragen:

- LiIonen Akkus haben einen kleinen Bereich, in dem sie geladen werden 
sollen (0,6-1C). Da ein modernes Notebook einen riesengroßen 
Leistungsbereich hat (u.U. 0,1-150W) führt das dazu, daß mit den häufig 
verwendeten Netzteilen mit bis zu 150W der Akku im Standby mit u.U. 3C 
geladen werden würde. Wie soll das also funktionieren ?

- LiIonen Akkus werden zunächst mit Konstantstrom und dann aber (die 
letzten 20%) mit einer konstanten Spannung geladen. Wie geht das mit 
einem Netzteil, das extern die Ladung regelt (das Netzteil kann den 
Ladezustand des Akkus nicht erfassen) ?

Gruß, Marcus

Autor: MaWin (Gast)
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> Leider warten wir alle immer noch auf irgendwelche Fakten

Ach?

> - LiIonen Akkus haben einen kleinen Bereich, in dem sie geladen werden
sollen (0,6-1C). Da ein modernes Notebook einen riesengroßen
Leistungsbereich hat (u.U. 0,1-150W) führt das dazu, daß mit den häufig
verwendeten Netzteilen mit bis zu 150W der Akku im Standby mit u.U. 3C
geladen werden würde. Wie soll das also funktionieren ?

LiIon kann - ebenso wie ein Bleiakku - in einem sehr weiten Bereich 
geladen werden, nämlich in demselben, in dem sie auch entladen werden 
dürfen. Im Gegensatz zu NiCd/NiMH wo ein (halbwegs) konstanter Ladestrom 
notwendig ist, um per -DeltaU das Ladeende erkennen zu können, ist ein 
konstanter Ladestrom bei LiIon nicht notwendig. Ein Netzteil, welches 
die Leistung liefert, die das Gerät auch zum Betrieb braucht, die also 
auch der Entladestrom des Akkus sein kann, passt perfekt. Wenn das 0.2C 
liefert, braucht der Akku halt 5 Stunden, ist der 2C, ist der Akku halt 
in 30 Minuten voll. Wenn man einen LiIon Akku mit 2C entladen kann, kann 
man ihn auch mit 2C laden. Akkufähigkeit und Netzteil passen also - wenn 
sie für dasselbe Gerät sind - zwangsweise immer zusammen. Was diese 
Netzteile nicht machen, ist, wenn das Notebook mit Volldampf läuft, auch 
noch den Akku in kürzester Zeit aufzuladen, denn dann bräuchte das 
Ladenetzteil den doppelten Strom. DER ist dann aber mehr, als man dem 
Akku als Ladestrom zumuten möchte, wenn der Rechner aus ist. Daher 
findet man solche Konstruktionen nicht (zumindest kenne ich keine, dafür 
braucht man dann 3 Pole).

> - LiIonen Akkus werden zunächst mit Konstantstrom und dann aber (die
letzten 20%) mit einer konstanten Spannung geladen. Wie geht das mit
einem Netzteil, das extern die Ladung regelt (das Netzteil kann den
Ladezustand des Akkus nicht erfassen) ?

Humbug. Welche konstante Spanung denn ? Sicher nicht 4.0V oder von 4.0V 
auf 4.2V steigend, das waere nicht konstant. Wenn konstant, dann also 
4.2V. Aber wenn beim Laden der Akku 4.2V erreicht hat, dann ist er voll. 
Was willst du da noch 20% nachladen ? Diese Ladevorschrift ist also 
Humbug. Ich weiss, du hast sie aus Wikipedia. Bilde dich halt auch mal 
woanders weiter.


Je nach Ladeschaltung gibt es bei Notebook-Akkus mehrere Probleme: 
Erstens: Man kann aus der Gesamtspannung des Akkus nicht ermitteln, wie 
voll die vollste Zelle ist. Wenn 1 Zelle schon fast voll ist, also 4.2V 
hat, die anderen beiden aber nur 3.9V haben, hat der gesamte Akku 12V 
und liegt damit 0.6V deutlich (ca. 40% der Nennkapazität) unter der 
Ladeschlusspannung. Dein merkwürdiges 'ich geh zum Schluss mit dem Strom 
runter' Ladenetzteil würde also noch vollen Strom liefern, aber die 4.2V 
Zelle ist im nächsten Moment voll.

Zweitens: Im Akkupack sind noch mehr Bauteile drin, als nur die 
Akkuzellen, nämlich ein Shunt (Widerstand) zur Strommmessung, und 2 
MOSFETs um bei Tiefentladung oder Überladung den Akku abzuklemmen, zudem 
Kabel und Stecker mit Kontaktübergangswiderständen. Wenn diese zusammen 
0.4 Ohm haben, du mit 2A lädst, wann ist dann dein Akku voll? Erst bei 
3*4.2V+0.4*2 = 13.4V und nicht schon bei 12.6V. Es nützt nichts, die 
Akkuspannung von aussen zu betrachten. Nur der Überwachungschip, der 
direkte Verbindung 'Kelvin Connection' zu den Zellen hat, weiss, welche 
Spannung wirklich an den Zellen anliegt, und kann sagen, wann er voll 
wird.
Der trennt den Akku ab, wenn die erste Zelle voll wird.

Und wenn es ein guter Chip ist, entlädt er dann langsam die vollste 
Zelle (cell balancing) wodurch die Gesamtspannung wieder sinkt, und ist 
sie weit genug gesunken, sagen wir um 0.1V, wird die Verbindung zum 
Ladestrom wieder eingeschaltet, so wird gleich eine Erhaltungsladung 
realisiert. Je nach dem, wie klein diese Hysterese ist und damit wie 
schnell diese Umschaltung erfolgt, kann der Akku per PWM immer mehr 
abgeklemmt werden wenn er voll wird, oder abgklemmt werden und lange 
gewartet werden bevor wieder geladen wird.

Das funktioniert wunderbar. Aber letztlich ist die Erklärung egal. Es 
lagen hier schon Geräte auf dem Tisch, die intern (ausser einer Diode 
oder Sicherung im Akkupack) nichts hatten, und durchgeknallt sind, weil 
Leute von aussen eine unbegrenzte Stromquelle angelegt haben. Das sind 
die Fakten, die du nicht hören willst.


Aktuell hab ich hier ein Handy, welches gut lädt, aber wenn der Akku 
voll wird und die Ladeschaltung den Akku abklemmt, steigt die Spannung 
des Ladenetzteils im Leerlauf so weit an, dass das Handy sich 
ausschaltet, um sich vor Beschädigung durch Überspannung zu schützen. 
Hier also mal eine Überspannungssicherung statt Überstromsicherung. Aber 
auch hier ein leistungsbegrenztes Ladenetzteil.

Autor: Marcus Müller (marcus67)
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Hallo,
das sind wenigstens mal ein paar Fakten !

Nochmal: Ich bezweifele nicht, daß es Netzladegeräte gibt - bei Handys 
wird das auch gut funktionieren, da die maximale Stromaufnahme des 
Handys im Vergleich zur Akkukapazität nicht so groß ist. Wenn der Akku 
ein 2 stündiges Dauergespräch erlaubt kann der max. Ladestrom nicht 
größer als 0,5C sein - paßt perfekt. Gleiches gilt für Geräte wie PDAs 
oder Digitalkameras.

Es ging hier im gesamten Thread aber um Notebooks. Hier gibt es einen 
großen Bereich der Stromaufnahme mit resultierend sehr hohen Ladeströmen 
wenn im Notebook keine Laderegelung existieren würde.

Da Du der Wikpedia leider nicht glaubst was das Laden von LiIonen Akkus 
angeht (erst Konstantstrom dann Konstantspannung) hier das Datenblatt 
eines LiIon Ladecontrollers von Linear:

http://cds.linear.com/docs/Datasheet/4062fb.pdf

Direkt auf der Seite 1 ist eine schöne Grafik die den Ladeprozess zeigt: 
Zunächst Konstantstrom dann Konstantspannung. Auf der Seite 9 ist der 
Ladeprozess genau beschrieben. Es funktioniert eben nicht mir einer 
reinen Konstantstromladung und Abschaltung nach Zellenspannung.

Hier auch noch ein sehr schöner Link, der den Ladeprozess der LiIon 
Akkus sehr genau beschreibt:

http://www.batteryuniversity.com/partone-12.htm

Auch hier steht wieder ausführlich, daß die Akkus nicht mit mehr als 
0,5-1C geladen werden dürfen. - Offensichtlich gibt es hier große 
Unterschiede zwischen Laden und Entladen.

BTW: Hast Du schonmal ein Notebook gesehen, daß in 1h oder gar noch 
schneller geladen war ?

Das innerhalb des Akkupacks noch ein Loadbalancing stattfindet ist 
völlig richtig - LiIon nehmen es sehr übel wenn die Ladeschlußspannung 
überschritten wird (Feuer !).

Kennst Du denn ein halbwegs akutelles Notebook (LiIon, max. 6 Jahre 
alt), daß so ein Netzteil hat ?

Gruß, Marcus

Autor: MaWin (Gast)
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> Nochmal: Ich bezweifele nicht, daß es Netzladegeräte gibt

Uff, also hat der Thread doch einen Lernprozess bei dir bewirkt, denn 
zuvor hast du das noch vehement abgestritten.

> Auch hier steht wieder ausführlich, daß die Akkus nicht mit mehr als
0,5-1C geladen werden dürfen.

Na ja, frag mal Modellbauer, die würden dir was husten. Aber sicher ist 
man mit unter 1C auf der sicheren Seite.

> BTW: Hast Du schonmal ein Notebook gesehen, daß in 1h oder gar noch
schneller geladen war ?

Gerade bei der von mir beschriebeen Ladetechnik, bei der der Ladestrom 
nur etwa so hoch ist wie der Entladestrom unter Last, wäre das fatal, 
denn der Notekook-Akku würde nur 1 Stunde Betrieb bieten.

Läd man den Akku mit eigenem Netzteil, kann man so was bauen.

> Kennst Du denn ein halbwegs akutelles Notebook (LiIon, max. 6 Jahre
alt), daß so ein Netzteil hat ?

Ich kenne die, die bei mir auf dem Schreibtisch landen, und das sind 
die, die kaputt gegangen sind. Das Notebook war aber weniger als 6 Jahre 
alt, weiß nicht mehr ob HP oder Asus, das andere war ein Compaq 
WindowsCE Palmtop.

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